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744)
polnisches überarbeiten d
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Inhalt
VORWORT ZUR METHODE UND ZIEL DES BUCHES

DIE WELLEN DER KREATIVITÄT

Hat Geschichte irgendwelchen Sinn und Ordnung?
Die Wellen der Kreativität
Kroeber´s „Konfigurationen des Kulturwachstums“
Das Suchen der Regelmäßigkkeit im Chaos
Die Ursachen der Kulturwellen
Parallelismen im Kulturraum
Oswald Spengler und sein „Untergang des Abendlandes“
Enstehung des Konfigurationismus
Sorokin´s „Kulturdynamik“
Parallelismus im geographischen Raum
Die „Axialepoche“ von Jaspers
Die Rolle der Inspiration in der Geschichte
Jung´s Synchronizität
Quellen der Kulturveränderung
Rhytmizität. Noosphäre als Übernatur
Die Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte
Der Kardinalirrtum der Kulturanthropologie und der Psychologie. Dreifaltigkeit von Geist, Seele und Leib
Individualität, Vererbung, Umgebung
Die Grenzen der gegenwärtigen Futurologie
Toynbee´s „Studie der Geschichte“

QUALITATIVE STRUKTUR DER ZEIT

Der Zeitgeist und der Ortsgeist
Qualitative Struktur der Zeit
Ursprung der zyklischen Konzeptionen der Zeit
Abt Trithemius
Sieben Erzengel
Saturn, der Herr der Zeit
Magnus annus oder das Große Jahr
720-jährige und 72-jährige Zeitgeister
Präzisierung der astronomischen Perioden
Die Symbolik der Sieben
Die Cherubim als Bauer des physischen Körpers des Menschen
Die Geister der geologischen Zeitperioden
Siebenjährige Perioden im Menschenleben
Sieben Sakramente
Astrologie und Christentum
Erzengel und die Sphärenmusik
Tabellen der Zeitgeister

FÜRSTENTÜMER ALS INSPIRATOREN DER KULTUREPOCHEN

Hegel´s Philosophie der Geschichte
Nachantlantische Kulturen bei Rudolf Steiner
Geistige Anthropologie
Bewußtseinzustände
Kulturstufen und die Entwicklung des Bewußtseins
Empfindungs-, Verstandes- und Bewußtseinseele
Drei Seelenglieder als drei Prinzessinen-schwester
Neolitische Revolution
Erste und zweite nachatlantische Epoche. Urindische und Urpersische
Dritte und vierte nachatlantische Epoche. Babylonisch-ägyptische und griechisch-lateinische
Tempel der Menschheit
Alexander der Große
Fünfte nachatlantische Kultur. Angelsächsich-germanische
Die Reformation
Sieg der parlamentarischen Monarchien
Expansion Europas
Die verborgene Sendung des westeuropäischen Kolonialismus
Die Bewußtseinseele und experimentelle Wissenschaft
Sechste nachatlantische kultur. Balto-slawische
Wann beginnt das Zeitalter des Wassermanns?
Die grandiöseste Voraussage aller Zeiten

GABRIEL

Engel, Schutzgeister der Menschen
Gabriel, Erzengel des Mondes
Astrologische Luna
Mondgöttinen
Der Silberprozess im Kosmos
Die Muscheln und die Entstehung des Mondes
Endymion und Selene
Der seelische Silberprozess
Ursprung des jüdischen Volkes. Ur und Charan
Jahve, der Mondgott
Gabriel und die Tempelzeit. Wie “Gabriel in Ungnade gefallen ist”
Michael als Schutzgeist Israels
Entstehung des Islam
Psychologie des vorschulischen Alters
Gabriel und der philosophische Materialismus
Nominalismus
Der indische Materialismus
Der chinesische materializmus
Atomismus
Hedonismus
Der religiöse Materialismus
Erzengel Gabriel und die naturwissenschaftliche Revolution der Renaissance
Abraham, Gabriel und die Tragödie der Juden
Enstehung der Naturwissenschaften bei Arabern und in der Renaissance-Europa
Warum ist das Mittelalter für uns so dunkel
Naturalismus und die Abkehr vom Realismus in der Kunst
Die Überwindung des “wissenschaftlichen” Materialismus
Die geistige Ursache der Naturwissenschaftlichen Revolution der Renaissance
Die Türken
Expansion der Seljuken. Almoravviden. Almohaden
Aufstieg der Osmanen und Mughalen während Gabriel
Erzengel Gabriel und die Entstehung der Schrift
Erzengel Raphael und die Entstehung des Alphabets
Völker inspiriert durch Sonne und Mond. Ihre gegensätzliche Stellung zur Schrift
Das Matriarchat. Zeitalter des Krebses
Erzengel Gabriel und die Barock-kunst
Schmuckkunst des Barock
Barocksche Mode
Die Etrusken. Lydien. Phrygien
Talia, die Muse der Komödie
Vergänglichkeit. Omar Khajjam
Der Roman als Genre Gabriels
Philosophie, Liebe zur Sophia

SAMAEL

Kräfte, Geister der Bewegung
Samael, Erzengel des Mars
Mars in der Astrologie
Kriegsgötter
Der Eisenprozess im Kosmos
Streit am Himmel
Samael und das Geheimnis des Bösen. Entstehung des Todes und der Sieg über ihn
Der Cherub des Skorpions und des Widders
Gründung Roms
Sparta
Assyrisches Reich
Die Krise Europas im 14. Jahrhundert
Krise des mittleren Lebensalters
Der schwarze Tod
Zeitalter der Kriege
Das Schicksalsjahr 1348
Chaos-Perioden und die Sonnenaktivität
Die Vermännlichung der Kleidung im 14. Jahrhundert
Die Mongolen
Samael-Zeitalter in Japan
Samael-Zeitalter in Korea
Die Azteken
Samaelisches Mittelalter in Nord-Amerika
Samaelisches Mittelater in Süd-Amerika und Afrika
Samaelisches Mittelalter in Neuseeland
Tamerlan
Pelops
Samael-Zeitalter des Altertums
Samaelisches Altertum in Europa der Bronze-Zeit
Samaelisches Altertum in der Levante
Eroberung Kanaans
Samaelisches Altertum in Ägypten
Der Weg des Kampfwagens durch die Sahara
Die Argonauten. Die Amazonen
Zerfall der Mykene
Zeitalter des Eisens
Die Ursache der Völkkerwanderung. Seevölker
Prähistorische Samael-Zeitalter
Warum Wissenschaft Zusammenhänge nicht begreifen kann
Die Flammengotik
Die Feurige Signatur im Pflanzenreich
Die spätgotische Mode
Samael als der 72-jährige Zeitgeist
Die Hunen
Yersinia pestis - der Pestdämon
Die Awaren
Die Ungarn 233
Die Wikinger
Der Untergang der Maya
Das Ende der Tang-dynastie
Aufbau von Bürgen
Kriegstaktik der Nomaden
Die Siung-nu
Die Kimmerier
Die Hyksosen
Die Gutäer
Die este Zwischenzeit in Ägypten
Die Erhöhung des Sutech
Der Kommunismus
Futurismus
Machen uns die Zeitgeister unfrei?

RAPHAEL

Erzengel als Volksgeister
Raphael, Erzengel des Merkurs
Raphael und die Entstehung der Lautschrift
Das klassische Merkurvolk: die Phönizier
Mesopotamien und Ägypten. Die Kassiten
Griechenland und Byzanz
„Heilung“ Europas
Das 2. und 18. Jahrhundert
Raphael, das Pilgertum und der Aufschwung von Handelsstraßen
Raphael und der Aufschwung des Handels
Raphael-Zeitalter in Afrika und Asien
Übergang vom Zachariel- zum Raphael-Zeitalter in Europa und im Fernem Osten
Psychologie des Schulalters
Raphael und der Aufschwung von Bildung
Erfindung des Buchdrucks
Raphael und die sakrale Architektur
Raphaelische Signatur in den Baustilen der Gotik und des klassischen Stils Indiens und Indonesiens
Raphaelischer Baustil im Pflanzenreich
Die Madonna von Chartres
Schlankheit. Cherub der Jungfrau und der Zwillinge
Raphael und die Geschichte der Medizin
Rückkehr der Gotik
Raphael und die Geburt der Linguistik
Verwandlung des Pilgertums in die Touristik
Die Mode des Rokoko
Stadtrevolution. Chalkolit. Zeitalter der Zwillinge
Afklärung. Aufschwung der Städte
Die Literatur des Bürgerstandes
Federschlangen als Lehrer der Menschheit. Die Tolteken
Raphael als der Inspirator des Rationalismus
Verselbstständigung des Ätherleibes in der Gotik

ZACHARIEL

Herrschaften, die Geister der Weisheit
Blitz- und Donner-Götter
Jupiter in der Astrologie
Zachariel als die Sphäre des Weltendenkens
Der Zinn-Prozess
Cherub des Schützen
Domestizierung des Pferdes
Zachariel und Michael
Merkur und Jupiter: Schlauheit und Weisheit
Zachariel und Sophia
Zachariel und das Vorbild des Königreiches. Arthur und Karl der Große
Zachariel in Arabien: Harun-ar-Rasid und das Kalifat von Bagdad
Zachariel in Japan: Sotoku und die Asuka-Kultur
Abt Trithemius über Zachariel
Das reife Lebensalter
Caesaropapismus
Griechenland im Altertum
Byzanz. Christliches Griechenland
Renaissance. Wiedergeburt Griechenlands
Zachariel und die minoische Kreta. Labyrint als Abbild der Gehirnwindungen
Minos, der Sohn des Zeus
Jupiter als Schutzgott der Indoeuropäer
Jupiter´sche Physiognomie
Geburt Europas
Labrys: das Geheimnis der zweischneidigen Axt
Jupiter-Amun und der Aufstieg von Theben
Jupiter-Marduk und der Aufstieg von Babylon
Die Zeit des Donnergottes
Abwechslung der Regentschaften: Anael - Zachriel - Rafael
Die Götter leben!
Neubabylonisches Reich
Zachariel und die Anfänge der Mathematik
Der Schachspiel
Zacharielischer Rhytmus in der Geschichte der Mathematik
Chinesische Mathematik 1240-1320
Die Maya
Der Untergang der Maya
Zachariel vereinigt Europa
Zachariel und die europäische Integration nach 1989
Ahorn und die karolingische Architektur
Die Geometrie der Renaissance: das Quadrat und die Horizontale

ANAEL

Fürstentümer, die Zeitgeister
Astrologische Venus
Herrin der Liebe und der Schönheit
Der Kupferprozess im Kosmos. Cherub der Waage
Solovjoff über die Schönheit
Venus und Mars: Liebe und Krieg
Venus als Schutzgöttin der Verstorbenen
Die Venus der Inkas
Anael´sches Rom
Kleidung und Frisur im anael´schem Rom
Stellung zur Musik und Tanz während Anael
Zum Zerfall des römischen Reiches
Anael in der griechischen Kunst
Venusland: Syrien
Die Stellung Mesopotamiens als Venus der nachatlantischen Entwicklung
Das Anael-Zeitalter und Akkad
Jung´s Theorie der Urbilder auf halbem Wege zur Wahrheit
Der Gärtner, den Ishtar zum König machte
Anael-Zeitalter in Ägypten
Anael-Zeitalter in China
Die Poesie Sanghams und Kawyas. Die Venus in Indien
Anael-Zeitalter und die Kupferzeit
Anael, Zachariel und die Bronzezeit
Samael-Zeitalter und die Eisenzeit
Erfindung des Porzelans. Verbreitung der Seide und des farbigen Glases
Teotihuacan
Altamira und Lascaux. Urzeitlicher Waage-Zeitalter
Paläolitische Venus-figuren
Trennung der Geschlechter und die Verlust der Unsterblichkeit
Luziferische Wesen der Venus und ihre Rolle in der Geschichte
Die Pubertät
Erzengel Anael und die Geschichte der Musik
Klassische Musik
Mystische Liebe als ein Weg zu Gott
Die Alvaren. Bhaktische Bewegung im 8. Jahrhundert
Hl. Franziskus von Assisi und Jalaluddin Rumi
Troubaduren, Minnesänger und die Hofliebe
Metamorphosen des Ideales der Weiblichkeit
Frauen am königlichen Thron
Mode in 13. Jahrhundert. Spätes Rokoko und Empire
Erzengel Anael und die Poesie
Aiol´sche Lyrik
8. Jahrhundert
Ausdrucken von Gefühl in der Malerei
Romantismus und Sentimentalismus
Ähnlichkeit der Goethe- und Hadrian-Zeit
Prometheus. Der Geist des Stolzes und des Trotzes
Romantismus in Vietnam
Napoleon Bonaparte
Sorokin´s Studie der Unruhen in Europa
Lee´s Kurve der Unruhen in China
Popper´s Irrtum

ORIFIEL

Throne, die Geister des Willens
Saturn in der Astrologie. Der antike Saturnus
Der Bleiprozess in der Natur und im Kosmos
Ursprung der Rassen
Saturn in der menschlichen Psyche. Gedächtniss
Orifiel und das römische Kaisertum
Zwei Talente der Römer: Rhetorik und Geschichte
Orifiel und die Geschichte der Geschichtsschreibung
Orifiel und das römische Recht
Orifiel und der zentralistische Imperialismus
China während der Tschin-dynastie
Analogien zwischen China und Rom. Verbrennung von Büchern
Limes Romanus und die chinesische Mauer
Orifiel in Indien. Harappa und Mohendscho-daro. Ashoka
Zentralisation des Vietnam
Orifiel und der römische historische Relief
Orifiel in Ägypten. Dritte und vierte Dynastie
Orifiel und die monumentale Architektur. Megaliten und Pyramiden
Der Stein als Baumaterial des Orifiel-Zeitalters
Orifiel´sche Signatur in der Architektur
Justinian
Romanische Architektur
Mohnkopf - Vorbild der orifielischen Architektur in der Natur
Philosophie der Stoiker
Descartes´ Mechanizismus
Romanisation der römisch-katolischen Kirche
Jesuitismus
Spaltung der Kirche
Die spanische Mode
Ivan der Schreckliche
Geburt des Absoltismus
Benediktiner Mönchtum
Greisenalter, Winter des Lebens

MICHAEL

Michael, Erzengel der Sonne
Sonne in der Astrologie
Sonnenmächte als Spender des Geisteskerns des Menschen
Geister der Form
Michael und die Sonnengötter des Altertums
Michael, Erzengel des Herbstes
Sonnenhleden. Gilgamesch
Herakles
Abstieg in die Unterwelt
Perseus
Die Zeit der Weisen
Zarathustra
Michael-Zeitalter des Altertums
Entstehung der Philosopie
Sokrates und die Entstehung des Gewissens
Hat Michael die axiale Epoche inspiriert?
Warum die Religionswissenschaft keine Zusammenhänge erkennen kann
Demokratie als michaelische Gesellschaftsform
Die Demokratie von Athen
Übergang vom Gabriel- zum Michael-Zeitalter
Die römische Republik
Indische Republiken
Keltischer Umbau
Verschiedenes Verhältniss der Völker zum Logos
Untergang von Demokratien unter Orifiel
Rückkehr von Demokratien nach 1879
Das erste Parlament
Selbsterziehung als Bedingung der Demokratie
Das Erwachsenenalter (Zeit der Reife)
Persisches Reich
Persische Kunst
Die Niederlage des Kroisos
Griechisch-persische Kriege
Der wundersamste Schutz für das Land
Goldene Zeit und der Verfall von Athen
Alexander von Mazedonien
Bedeutung von Alexander´s Feldzügen
Michael als Wegbereiter des Christus
Zyklische und lineare Dimension der Geschichte
Michaelische Signatur in der Architektur
Obelisk, der versteinerte Sonnenstrahl
Cherub des Löwen
Esche, der Baum der Sonne
Die Esche siegt über die Schlange
Yggdrasil, der Baum der Weltenachse
Michael in der Kabbala
Michael als 72-jähriger Zeitgeist
Michael und die Geschichte Israels
Michael und die Geschichte Persiens
Die Kelten
Die Inkas
Parlamente im 13. Jahrhundert
Die Globalisation
Michael und die Geschichte der Philosophie
Indische Philosophie
Die Prophäten des Israel
Kabbala
Orfismus
Pytagoreismus. Platonismus
Helenismus
Dunkle Nacht der Philosophie
Neopytagoreizmus und neoplatonismus
Patristik
Anbetung der Sonne in den ersten Jahrhunderten
Gnostizismus
Manicheismus
Karolingische Renaissance
Byzantinische Renaissance
Raphael als der kleine Michael
Die Hochscholastik
Hl. Gregorios Palamas und der Hesychasmus
Verbindung von Glaube und Verstand
Zwischenzeit. Deutsche idealistische Philosophie
Der michaelische Geist der Gegenwart
Sorokin´s Periodisation der Kulturgeschichte
Ahrimanisierte Gestalt des michaelischen Impulses in der Quantenphysik und der Kosmologie
Existenzialismus als Versagen in der Antwort auf die Michael-Frage
Armut der Philosophie der Neuzeit
Postmoderne als der Sonnendämon
Postmoderne Wissenschaft
Postmoderne „Kunst“
Angelologie als Epistemologie
Postmoderne in der Praxis
Heuschrecken mit Menschengesicht
Michaelische Wissenschaft
Phönix

ÜBER DAS BEDÜRFNISS EINER GEISTIGEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN UND KÜNSTE ALS VORAUSSETZUNG DER MORALISCHEN UND WIRTSCHAFTLICHEN ERNEUERUNG SLOWAKEIS

Geistiges Herz des Sozialen Organismus
Grundlage von allen Gesellschaftsstrukturen sind geistige Werte
Politik
Schulwesen
Ethische Erziehung
Kunst
Wissenschaft
Philosophie
Religion
Küng´s Projekt des Weltenethos. Ökumenismus
Neue Spiritualität und „Esoterik“
Geisteswissenschaft
Hurban´s Konzeption der slawischen Wissenschaft
Russische Sophiologie
Deismus. Konvergenz von Wissenschaft und Religion
Dickerson´s Regel - die Bremse der Wissenschaft
Komensky´s pansophische Akademie
Anthroposophie
Der Schlüssel zum Aufstieg

ANHANG

Inferential-statistische Analyse
Warum Wissenschaftler keinen Logos in der Geschichte finden könnten
Antworten auf Fragen
Zitierte Literatur

Gruß Paraneua-Bioeule!


743)
Statt langweiligem, geist
aus
03.02.03 8:08
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245
Datum: Montag, der 03. Februar, 2003 um 08 Uhr 05
Sinniges Erzählen für Kinder! Auszug aus nachfolgendem Eintrag, gefunden bei GOOGLE unter Eingabe von: sturz der geister der finsternis (keine e-Mail / http://www.google.de) schrieb:

Rudolf Steiner
Über die "Sinnige Geschichte" Rudolf Steiner Über die "Sinnige Geschichte"
Aus dem Vortrag vom 21. Oktober 1917 in GA 177
Nehmen sie die äussere Wissenschaft - welchen Weg nimmt sie? Sie nimmt immer mehr den Weg nach allerlei Abstraktionen hin, sie wird sogar am nützlichsten dadurch, dass sie den Weg nach allerlei Abstraktionen hin nimmt. Diese Naturwissenschaften werden die Menschen brauchen zu dem äusseren Leben; sie muss übergehen in die menschliche Kultur. So wie sie nun ist, als äussere naturwissenschaftliche Kultur sie für die Erziehung zu verwenden, wird in der nächsten Zeit von ganz besonderem Nachteil sein. Kindern beizubringen, was die Menschen vom Naturleben und den Naturgesetzen und an Gesetzen der abstrakten Naturwissenschaft wissen müssen, das wird eine Absurdität in der nächsten Zeit werden. Dagegen wird wichtig werden - ich kann überall nur Beispiele anführen -, dass eine Art liebevoller Betrachtung eintritt über das Leben der Tiere, über besondere Lebensverhältnisse der Tiere, recht bildlich zu schildern, wie sich die Ameisen benehmen in ihrem Zusammenhang, wie diese Ameisen zusammen leben und so weiter. Sie wissen ja, in solchen Werken wie in Brehms "Tierleben" sind Ansätze zu diesen Dingen vorhanden, aber sie werden nicht ausgebaut. Sie müssen immer mehr und mehr ausgebaut werden, diese symbolisierten Geschichten, die sich im Tierleben abspielen. Recht sinniges Erzählen von einzelnen individuellen Geschichten, das wird Platz greifen müssen. Und das werden wir den Kindern beibringen müssen, statt jener schauderhaften Art, wie elementare Zoologie an die Kinder verzapft wird: wir werden ihnen erzählen müssen von besonderen Taten des Löwen, des Fuchses, der Ameise, des Sonnenkäferchens und so weiter. Ob die Dinge geschehen oder nicht, das ist im einzelnen recht gleichgültig; dass sie sinnig sind, darauf kommt es an. Und was man heute den Kindern eintrichtert, was ja ein Extrakt ist aus der Naturwissenschaft, das soll erst in späteren Jahren kommen, wenn die Kinder sich erbaut haben an solchen Erzählungen, die von dem individuellen im Tierleben handeln.
Besonders wichtig wird es sein, dass man auch das Pflanzenleben in einer solchen Weise betrachtet, dass man viel zu erzählen weiss über das Verhältnis der Rose zum Veilchen, über das Verhältnis der Sträucher zu den Unkräutern, die um sie herum wachsen, dass man ganz lange Geschichten zu erzählen weiss über dasjenige, was da vorgeht in den springenden Geistern über die Blumen hin, wenn man über eine Wiese geht, und dergleichen. Das muss als Botanik den Kindern erzählt werden. Und erzählt werden muss den Kindern, wie da gewisse Kristalle mit grüner Farbe, die in der Erde wohnen, sich zu farblosen Kristallen verhalten, wie sich ein Kristall, der würfelförmig ist, zu einem verhält, der in Oktaedern kristallisiert. Statt einer abstrakten Kristallographie, wie man sie heute schon in sehr früher Jugend zum Unheil der Jugend verzapft, wird man haben müssen eine symbolistische Darstellung des Lebens der Kristalle im Innern der Erde. Man wird seine Anschauungen über dasjenige, was im Innern der Erde vorgeht, nur dann befruchten können, wenn man sie eben befruchtet mit dem, was Sie in unseren Schriften finden an Schilderungen über das Innere der Erde und so weiter. Das blosse Aufzählen wird nicht genügen, sondern darauf kommt es an, dass dieses Dinge anregen, dass sie solche Vorstellungen geben, dass man viel zu erzählen vermag über das gegenseitige Leben der Diamanten und Saphire und so weiter. Sie werden, wenn Sie darüber nachdenken, verstehen, was ich eigentlich meine.
(...) Sie sehen, worauf das hinausläuft. Es läuft darauf hinaus, die Seele des Kindes wirklich mit lebendigen Inhalten zu erfüllen (...). Und Sie sollen sehen, wie der Mensch weniger dürr werden wird in seinem Seelenleben, wie er weniger nervös werden wird, wenn er solche im Sinne der Weltgesetze gehaltene Erzählungen in seinem späteren Lebensalter herausholen kann. Dann hat er auch die Naturgesetze kennengelernt, dann kann er einen Einklang schaffen zwischen dem, was ihm in lebendigen Lebensformen vorgeführt wurde, und den Naturgesetzen, während sein Geist nur verödet, wenn er die abstrakten Naturgesetze empfängt.
Gruß Paraneua-Bioeule!


244
Datum: Montag, der 03. Februar, 2003 um 08 Uhr 02
GA 177: Sturz der Geister der Finsternis, Rudolf Steiner! (keine e-Mail / http://www.google.de) schrieb:

Erhard Fucke
Der zweckrationale und der pflegerische Arbeitstypus
Vortrag, gehalten im Herbst 1995 vor Lehrern und Landwirten in Norddeutschland
(Aus Pädagogischer Gartenbau 2)

Liebe Kollegen,

Ich meine mit dieser Bezeichnung nicht nur die Lehrer in diesem Kreise, sondern auch die Landwirte. Beide haben ja einen pflegerischen Beruf. Das Thema "Arbeiten und Lernen" ist ein Zentralthema der Menschenkunde. Deshalb ist es auch in einem Vortrag nicht abzuschreiten. Was vielleicht möglich sein kann, ist eine Ahnung davon zu erwecken, welche "abgrundtiefen Fragen" damit aufgeworfen werden.
Da die meisten von Ihnen mich kaum kennen, zwei kurze biographische Bemerkungen. Mir ist die bäuerliche Arbeit seit Kindheit her vertraut, da mein Grossvater von einem Bauernhof kam. Ich erinnere mich noch deutlich, welche Probleme ich hatte, barfuss über ein Stoppelfeld zu laufen. Ich hatte dann zwischen dem 19. und 22. Lebensjahr mir fast drei Jahre lang den Lebensunterhalt durch landwirtschaftliche Arbeit verdient.
Zu dieser Zusammenkunft eingeladen wurde ich wohl, weil ich mich seit fast dreissig Jahren mit dem Thema der Arbeit befasse. Das kam daher, weil mir als verhältnismässig jungem Lehrer die sogenannten "Volkspädagogischen Vorträge" gewissermassen "ins Herz" fielen. Denn sie zeichnen eine Ur-Gestalt der Waldorfschule, die durch das, was dann die konkrete Gestalt der Waldorfschule - aus den verschiedensten Gründen - nicht erreicht hat. Es war mir unter anderem ein Anliegen, mit Freunden den Bildungswert von Arbeit zu erkunden. Dabei ergab sich relativ früh eine Seitenlinie des Suchens aus Bemerkungen Rudolf Steiners zum anthroposophischen Schulungsweg. Rudolf Steiner charakterisiert dabei zuerst den Bildungswert der Lebensschule. Er meint, dass die Lebensschule alle Fähigkeiten ausbilde, welche für das Leben in der historischen Epoche, in die man hineingeboren wird, notwendig sind. Man müsse sich auf diese Lebensschule nur einlassen. Der anthroposophische Schulungsweg habe nur die Funktion eines Zeitraffers. Mit ihm könnte schneller erreicht werden, was in der Lebensschule ausgebildet wird.
Diese Bemerkung regte die Frage an, wo denn in der Arbeit Schulungselemente aufzuspüren sind. Meine Freunde und ich richteten das Augenmerk erst einmal auf handwerklich-industrielle Arbeit. Darüber gibt es eine Reihe recht gründlicher Untersuchungen. Tatsache ist, dass diese von grossen Firmen (etwa Ford, Bayer, Phillips, Waiku-Chemie usw.) zur Kenntnis genommen und wir beauftragt wurden, deren Ausbildungen nach diesen Gedanken neu zu gestalten. An den Waldorfschulen selbst gingen diese Gedanken (obwohl sie doch ihrer eigenen Grundlage entsprangen) erst einmal "vorbei".

Ich möchte Ihnen jetzt, natürlich ist das nur stichwortartig möglich, einige Schulungsmomente andeuten, die auf allen vier Ebenen des Menschen zu beobachten sind:

1. Der Bewegungsmensch wird den Arbeitsvorgängen angepasst, anders beim Schreinern oder Schmieden, wieder anders beim Feilen oder Löten (und so bei jeder Arbeit). Genauer müsste man sagen: die Eigentätigkeit des Schülers gibt eine neue, der Arbeit entsprechende Bewegungsgestalt ein und das Ergebnis ist gesteigerte Geschicklichkeit. Sie wird vor allem am Widerstand, den das Material dem gestaltenden Eingriff entgegensetzt, entwickelt.

2. Auch auf der Ebene der Verhaltensweisen (der Gewohnheiten) fordert und fördert die Arbeit die Gestaltung spezifischer Fähigkeiten. Wir wissen: ein aufgeregter Arbeiter ist ein schlechter Arbeiter. Besonnenheit ist gefragt. Ihre Voraussetzung ist innere Ruhe. Hier stossen wir auf eine Grundtugend des Schulungsweges, ohne die nichts gelingt. Besonnenheit verlangt aber auch gesteigerte Aufmerksamkeit, also Konzentration auf den Arbeitsvorgang. Konzentration ist wiederum eine Grundtugend des Schulungsweges. Ich belasse es bei einem dritten Hinweis: das Üben an der Arbeitsaufgabe erfordert Geduld. Ungeduld, etwas schnell erreichen zu wollen, ist eines der grössten Übel auf dem Schulungsweg. Anders gewendet: Arbeit übt Geduld.

Auch die dritte Ebene des Menschen, die der eigentlichen Seelenkräfte von Denken, Fühlen und Wollen, wird beeinflusst. Sofort einleuchtend ist, dass die Arbeit, die doch bewusste wiederholentliche Übung des gleichen Vorgangs ist, den Willen schult. Die zweite der sogenannten Nebenübungen ist doch nur eine Steigerung dieser Arbeitsübungen, insofern sie sich jetzt auf ein Ziel richtet, das nicht notwendig ist, das aber der Übende durchsetzt. Die Vornahme, also ein Gedanke, wird bei dem Übenden realisiert.
Jedes Produkt, das hergestellt wird, hat seine Gestalt durch Gedanken genommen. Sie stecken - gleichsam unsichtbar - in jedem Produkt. Wer sie gezielt wieder herstellen will, muss sich dieser Gedanken versichern, d.h. sie nachschaffen, wenn er sinnvoll arbeiten will. Das trifft besonders zu, wenn Arbeit mit der Methode des entdeckenden Lernens getrieben wird. Dann hat sie den grössten erzieherischen Effekt. Da, was gedacht wird, in der Arbeit auch realisiert werden muss, deckt das Arbeitsresultat auch alle Denkfehler auf, die sich unter Umständen in das Denken eingeschlichen haben. Arbeit erzieht also zu einem sachgemässen Denken.
Da der Arbeiter der einzige Fertiger eines Produktes ist, bildet sich auch (und zwar aus der Sache) Verantwortungsgefühl. In der arbeitsteiligen Herstellung von Produkten, die man ja schon früh einsetzen lassen kann, auch soziales Gefühl.
Ich könnte jetzt den Abend damit verbringen, Ihnen das an Beispielen weiter zu illustrieren. Das wäre sogar wünschenswert, um sich präzise Vorstellungen über den Bildungswert dieser Arbeitsform zu bilden. Da wir aber noch zum pflegerischen Arbeitstypus vorstossen müssen, nur noch einige Bemerkungen.

Es gilt: Den Hund kann man zum Jagen nicht tragen. Arbeit kann nur vom willigen Arbeiter sachgerecht geleistet werden. In der Eigentätigkeit stossen sie auf das Kostbarste, was der Mensch besitzt. Sie ist Ausdruck des Ich. Ferner: Mit den Produkten (auch den für deren Herstellung notwendigen Maschinen) stossen wir auf eine Welt, die einzig und allein vom Menschen geschaffen wurde. (Und für die er dementsprechend auch die alleinige Verantwortung trägt.) An deren Anfang steht ein Denken, das in der Auseinandersetzung mit der physischen Welt ganz vom Zweckrationalismus geprägt ist. Das Produkt ist deshalb (auch in seiner Funktion) bis in alle Einzelheiten durchschaubar. Deshalb hat Rudolf Steiner von einem anderen Gesichtspunkt diese "Menschenwelt" als ein "Loch im Kosmos" bezeichnet. Der Kosmos hat an ihrem Entstehen keinen Anteil. Selbst die Rohstoffe werden durch den Menschen mannigfaltig verwandelt. Deshalb ist alles vorausplanbar, selbst die Organisation der Arbeit.
Die Erfahrung dieses zweck-rationalen Arbeitstypus ist für den Jugendlichen ungemein wichtig, weil dieser gerade heute weite Felder unseres Lebens bestimmt. Am besten, weil am eindringlichsten mit eigener Erfahrung gesättigt, kann sich der Jugendliche arbeitend in dieser Welt behausen.

Das Arbeitsfeld des Landwirts verlangt einen ganz anderen Arbeitsstil als den zweckrationalen. Wir wollen ihn erst einmal den pflegerischen nennen. Die Misere, in der Sie leben, die Zwänge in der Landwirtschaft, sind ja gerade dadurch verursacht worden, dass zweckrationale Gedanken in die Landwirtschaft eingeführt wurden. Das hat sie zu weiten Teilen kaputt gemacht. Das wissen Sie viel besser als ich. Wenn ich aus der Fülle der Tatsachen, die das belegen, dennoch drei herausgreife, dann nur, um an ihnen das eigentlich ihnen zugrundeliegende Urphänomen aufzuzeigen:

1. Die aus dem Zweckrationalismus abgeleiteten Düngemethoden haben die lebendige Ackerkrume zerstört.

2. Die der Landwirtschaft übergestülpten Wirtschaftsmethoden, die alle aus dem Funktionieren der Industrie abgeleitet sind, bringen die bäuerliche Existenz an den Abgrund.

3. In den Formen der Tierhaltung und deren Brutalität wird der Zweckrationalismus besonders krass anschaubar.

Hinter all diesen grauenvollen Tatsachen versteckt sich ein Dilemma der Erkenntnis. Dieses Dilemma ist ins Auge zu fassen. Alle pflegerische Arbeit tritt einem Geschöpf gegenüber. Der Gärtner und Landwirt tritt Pflanzen und Tieren gegenüber, der Arzt, der Lehrer, der Sozialarbeiter, der Heilpädagoge dem Menschen. Für alle Geschöpfe gilt: die sinnliche Erscheinung wird durch ein Wesen bestimmt. Die sinnliche Erscheinung ist "Bild" für ein Wesen, das eine zeitlang erscheint und wieder vergeht, keimt und stirbt. Aufleben und Absterben zeugen von dem Wesen und seinem Verhältnis zur Erscheinung. Der Zweckrationalismus und der aus ihm entspringende Materialismus konzentrieren alle Aufmerksamkeit auf die Erscheinung. Dabei geht dem Bewusstsein das Wesen verloren. Pflegerische Arbeit, wenn sie sachgemäss sein soll, hat die Eigenart des Wesens zu berücksichtigen. Das ist ihre Grundaufgabe. Diese unterschiedlichen Wesen sind geistiger Art, aber nur durch übersinnliche Erfahrung konkret zu erfassen. Wir sind in der Regel keine Hellseher. Da liegt das Dilemma aller pflegerischen Berufe und das Dilemma unserer Kultur. Darin liegt aber auch die große Chance aller pflegerischen Berufe, sie als praktische Schulung zum Erfassen des Wesens zu verstehen. Schon in dem Wort "Pflege" liegt doch der aus der Sache uns anspringende Respekt vor dem Wesen, das uns in der Arbeit begegnet. Die Wesen wollen berücksichtigt, eben "gepflegt" sein.
Ein alter Osttiroler Bauer hat mir einmal auf seine Art den Niedergang der bäuerlichen Tradition beschrieben: "Wenn mein Vater am Morgen den Ofen anmachte, konnte er an der Art, wie sich das Feuer entfaltete, das Wetter für den Tag vorausagen. Das kann ich nicht mehr, aber ich habe noch einen Blick für Tiere. Mein Sohn kennt sich nur noch mit den Maschinen aus." Mit anderen Worten: der Zweckrationalismus macht blind für das lebendige Erfassen der Wesen, die uns in der Natur gegenübertreten.
Also: Der in den pflegerischen Berufen Tätige hat in der pflegerischen Arbeit die Chance eines Schulungsweges, welcher der gesamten Zeitkultur so not tut. Er könnte und müsste ein Vorreiter auf diesem Wege sein. Gleichzeitig besteht eine pädagogische Aufgabe: den Erfahrungen, die in der Erkenntnis durch den Jugendlichen zweckrational zu lösen sind, solche - und zwar eindringlich - hinzuzufügen, die nur durch eine andere Form des Denkes zu lösen sind.

Bevor ich Wege für beide Aufgaben andeutungsweise beschreibe, möchte ich einen Einschnitt machen. Er soll verdeutlichen, dass die Erfüllung beider Aufgaben knüppelharte Arbeit ist.
Ich schildere die knüppelharte Arbeit einmal für den Lehrer, wie sie da von Rudolf Steiner selbst verdeutlicht worden ist. Er sagt: "Sie erziehen durch das, was sie sind, bezwecks durch das, wozu sie sich selbst gemacht haben." Ich formuliere das etwas anders: nur das Sein erzieht, nicht die Gedanken, die sich ein Mensch macht. Oder wieder anders: die Idee, die nicht zum Ideal wird, ertötet in dir eine Lebenskraft. Verzeihen Sie die furchtbar drastische Formulierung: vom seelischen Tode gezeichnete Menschen können nicht erziehen. Die Gedanken der Erziehenden müssen verbindlich werden, das Handeln bestimmen, die Wirklichkeit gestalten, dann erst schaffen sie Leben. Dieses Leben allein erzieht, wirkt, gibt dem Schüler Orientierung, ruft sie zum Nachstreben auf. Da diese Sache so zentral wichtig ist, noch eine andere Formulierung Steiners gegenüber den Lehrern: "Erst wecken sich die Lehrer selbst auf, dann wecken sie die Schüler auf!"
Nun ist, wenn ich das ernst nehme, die erste und entscheidende Frage: Wie mache ich das? Ich bin kein Hellseher. Aber wenn ich meine Arbeitsaufgabe erfüllen soll, muss ich danach trachten, mich den Wesen, mit denen ich umgehe, zu nähern. Wie?
Ein erster Schritt auf diesem Wege ist, dass ich das Staunen lerne. Ich bin zum Beispiel immer ganz baff (verstehen Sie den Ausdruck?) wenn ich einen Kürbis sehe. Wie kommt die Kürbispflanze dazu, eine so überwältigende Frucht zu bilden? Noch grösser wird das Staunen, wenn ich Frucht und Wurzel miteinander vergleiche. Eine Voraussetzung hat das Staunen: es braucht eine erste innere Ruhe. Zwei Früchte hat das Staunen: Es veranlasst zum genauen Beobachten. Also die Ich-Aktivität wird in die Sinne gelenkt. Wie wichtig das heute ist, wissen Sie selbst. Aus dem Staunen entsteht die Frage. Und die Frage ist bekanntlich der Ausgangspunkt für alles Denken und alle Philosophie. Die Ich-Aktivität wird in das Denken gelenkt. Das Staunen belebt die Ich-Aktivität - und es weckt Gefühle.
Am leichtesten wird es an ungewöhnlichen Pflanzen entwickelt, etwa dem Briophyllum, der Zaunrübe, dem Bilsenkraut, aber schon die normale Zwiebel ist eigentlich ein Wunder. Gesteigert kann das werden durch den Vergleich: Kürbis und Lein etwa - ein weites Übungsfeld!
Gestatten Sie mir bitte eine ganz praktische Zwischenbemerkung: wenn ich durch Schulgärten gehe, vermisse ich oft ein besonderes "Gärtlein des Staunens". Das muss ja nicht besonders angelegt werden, aber eine Reihe von besonderen Pflanzen sollte im Schulgarten schon in Erscheinung treten. Man kann sich dem Wesen der Pflanzen mit Hilfe des Staunens schon ein beträchtliches Stück nähern, vor allem, wenn der Staunende allmählich einen Zielpunkt ins Auge fasst, zum Beispiel ein Forschungsergebnis Rudolf Steiners wie " Pflanzen sind Bilder der Erdenseele".
Verzeihen Sie mir eine "freche" Frage: kann eine solche Zusammenkunft wie diese ohne ein Stück übender Betrachtung, in einzelnen Pflanzen Bilder der Erdenseele zu entdecken, überhaupt auskommen?

Der zweite Schritt auf diesem Schulungswege ist die Entwicklung der Devotion. Sie ist ein bitter notwendiges Gegengewicht für die Brutalität der heutigen Zeit. Mancher von Ihnen wird sich sicher schon einmal gefragt haben, warum Rudolf Steiner sie an den Anfang seines Schulungsweges stellt. Die intellektuelle Antwort auf diese Frage ist recht einfach: ohne die Ausbildung der Ehrfurcht läuft nichts auf dem Schulungsweg. Sie ist eine der "eisernen" Bedingungen auf diesem Schulungsweg. Deswegen wird sie als erste Bedingung genannt. Rudolf Steiner weiss aber auch, dass sie gar nicht leicht zu erfüllen ist. Ich schliesse das aus dem Stil, mit dem er diese Übung abhandelt. Ist Ihnen aufgefallen, dass er dreimal hintereinander davon spricht, dass die Devotion energisch herzustellen ist? Das ist sonst nicht sein Stil. Man müsste nun breit und detailliert über diese Übung sprechen. Das geht heute nicht. Ich will nur noch eine Bemerkung zu ihr machen. Rudolf Steiner sagt: Ein Mensch, der in seiner Kindheit nicht das Gefühl der Ehrfurcht entwickeln konnte, kann im Alter nicht segnen. Segnen kann man aber nur aus der Kraft der menschenwürdigen Verwandlung der Persönlichkeit. Die Verwandlungskraft beginnt aber mit dem Gefühl der Ehrfurcht. Deshalb sollte sie früh in der Erziehung angeregt werden.

Vom dritten Schritt auf diesem Wege wird wenig gesprochen. Er lässt sich aus dem Werk Rudolf Steiners sehr genau begründen. Man nehme alle Abirrungen, die von einer menschengemässen Weltentwicklung geschehen so auf, wie man sonst nur persönliche Verletzungen aufnimmt: mit tiefem seelischen Schmerz. Sie werden das besonders gut und leicht verstehen, weil diese Fehlentwicklungen Ihnen fast die Existenz rauben. Aber nicht nur die Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft sind "mitleidend" zu erleben, sondern jede Fehlentwicklung. Das ist eine Bedingung (es gibt noch andere), das Herzdenken zu entwickeln. Man soll also sein Seelenleben diesem Schmerz aussetzen.
Dabei lauern zwei Gefahren:

- Man kann in solchem Schmerz gewissermassen ertrinken. Dann wird die Eigenaktivität gelähmt.

- Man kann sich mit der Kritik der Zeit gegen ihn wenden. Dann nimmt das Denken eine unproduktive Richtung. Das Denken sollte Kritik nur benutzen, um die Ansatzpunkte zu finden, welche die kritischen Punkte in eine produktive Richtung wenden. Die Frage ist: Wo kann die Misere ins Positive gewendet werden?

Sie werden sicher merken, dass damit ein Weg zur Ausbildung eines neuen Gewissens und eines neuen Verantwortungsgefühls gewiesen wird. An dieser Stelle möchte ich einem möglichen Missverständnis vorbeugen. Es könnte der Eindruck entstanden sein, dass ich das reine Erkenntnisstreben ausser Acht lasse. Das ist bestimmt nicht der Fall. Das Studium ist und bleibt der erste Schritt auf dem Schulungsweg. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, wie die Studienergebnisse zu behandeln sind bei den pflegerischen Berufen. Sie sollten in das Gemüt aufgenommen werden, sie sollten dadurch eine gewisse Seelenstimmung erzeugen. Diese sollte das Studium begleiten und kommt ihm zugute.
Ein zweiter möglicher Einwand wäre, dass das, was ich bisher vorgebracht habe, zu wenig "praktisch" ist. Diese Bemerkungen zur Schulung sind aber gerade die Voraussetzung für alle sachgemässe Arbeit. Aber sie müssen sicher noch ein wenig verifiziert werden.
Ich mache es mir heute einmal leicht und wähle dafür den Gartenbauunterricht an Rudolf-Steiner-Schulen aus. Da fallen alle existenziellen Sorgen, welche die Bauern plagen, weg. Die Schulgärtner sind die Privilegierten unter den Landwirten. Und doch haben auch sie noch Sorgen genug. Mich fragte vor kurzer Zeit einer dieser Gartenbaulehrer: "Sagen Sie mir, warum führt der Gartenbauunterricht an den meisten Schulen ein Rand-Dasein?" Ich hätte ihm damals antworten können: Weil das abgrundtiefe Thema dieser Zusammenkunft, Arbeiten und Lernen, in seiner Bedeutung nicht erfasst ist.
Ich muss hinzufügen, dass sein 5000 m2 grosser Garten ein wirkliches "Schmuckstück" ist, ein wirklich gesteigertes Stück Natur, das heisst, er ist ein Könner von hohem Grade.

Ich will Ihnen einmal eine Kette von Schwierigkeiten aufzählen, an der man meines Erachtens viel lernen kann. Die heutigen Kinder kommen oft unwillig in den Gartenbau. Woran liegt das? Lassen wir einmal die Zivilisationsverhältnisse, die so allerhand bewirken und mit allen möglichen, zum Teil fürchterlichen Inhalten die Seelen der Kinder besetzen, ausser Betracht. Denn die heutige Schule muss sich doch generell fragen, wie sie mit dieser Situation fertig wird. Vor dem Gartenbauunterricht liegt die Pflanzenkunde der 5. Klasse. Auch da ist es meist schon schwierig, die Kinder an die Betrachtungsweise heranzuführen, die Rudolf Steiner für richtig hält. Diese Pflanzenkunde hat zwei Vorbereitungen innerhalb des Lehrplanes der Rudolf-Steiner-Schulen:

- die Sachkunde-Epoche der dritten Klasse, welche ja auch die Landwirtschaft behandelt
- die sogenannten "Sinnigen Geschichten" der ersten drei Schuljahre.

Die letztere Vorbereitung, die "Sinnige Geschichte", trifft man bei Schulbesuchen nur noch ganz selten an. Geht man der Sache ein wenig auf den Grund, dann findet man, dass die Pflanzenkunde meist aus alten Epochenheften abgeschrieben, nein, schon "gelehrt" wird. Die gründliche Auseinandersetzung mit den drei Seminarvorträgen Rudolf Steiners über Pflanzenkunde ist fast verloren gegangen. Ich hoffe, dass die Landwirte unter Ihnen diese drei Perlen kennen. Studiert man sie genau, stellt man fest, dass viele Fragestellungen heute noch einer gründlichen Bearbeitung harren. Was sagt das aus?
Über die Bedeutung der sinnigen Geschichte für das Seelenleben der Kinder spricht Rudolf Steiner in den pädagogischen Vorträgen. Das Interessantere darüber sagt er in Mitgliedervorträgen der Anthroposophischen Gesellschaft. Man kann sich doch fragen, warum er in dem Vortragszyklus "Der Sturz der Geister der Finsternis", eine pädagogische Betrachtung der sinnigen Geschichte gibt, 1917, also vor der Begründung der Waldorfschule.

Ich will auf die Frage des Gartenbaulehrers und meine eigenen zwei Antworten versuchen:

Man erlebt in den Betrachtungen, die geschildert worden sind - denn es sind doch Beobachtungen! - die Schwierigkeiten unseres Bewusstseins in allen pflegerischen Berufen, zum Wesen dessen, mit dem man umgeht, wirklich vorzustossen. Sehr abstrakt gesprochen: Uns fehlt es an Imaginationskraft! So wie die Dinge liegen, ist das erst einmal "normal". Das Bedenkliche ist nun, dass dieser grundliegende Mangel immer weniger mit dem ganzen Menschen, vor allem mit dem Gemüt erlebt wird. Würde das geschehen, dann würden Gartenbau, Pflanzenkunde, "Sinnige Geschichte" als Herausforderung erlebt, das für unsere Kultur so bitter notwendige imaginative Bewusstsein zu üben! Jede Herausforderung enthält doch eine Chance, und die genannten eine heute zentral wichtige Chance dazu. Wenn das allgemein erkannt würde, bräuchte der Gartenbaulehrer doch kein Rand-Dasein an der Schule zu führen, dann wäre er doch, wenn schon keine Zentralfigur (ist die heute überhaupt noch gefragt?), aber ein wichtiger Genosse beim gemeinsamen Streben nach dem Zentrum aller pflegerischen Berufe.

Die zweite Bemerkung: Wenn man - so wie ich - fast ein halbes Jahrhundert Entwicklung der Waldorfpädagogik miterlebt hat, entsteht immer stärker eine Frage: Haben wir, die wir Menschen pflegen sollen - den Begriff "Menschenpfleger" finden wir schon im Grundsteinspruch für die erste Waldorfschule - ein wirkliches Bewusstsein von der Totalität der menschlichen Seele? Im Morgenspruch für die ersten vier Klassen der Waldorfschule finden Sie die rätselhafte Bezeichnung: der "Seele Geistesmacht". Haben wir von der "Geistesmacht der Seele" ein zulängliches Bild?
Ich behaupte einmal: Nur dann könnten wir - gewiss anfänglich - die Metamorphosen des Seelenlebens verstehen. Ich will diese umfassenden Fragen, die gewiss nicht schnellfüssig zu beantworten sind, an einem Beispiel des Gartenbaus festmachen. Sie wissen, es gibt nicht so viele Hinweise Rudolf Steiners für den Gartenbauunterricht. Darunter ist einer an Frau Stegemann, den ich vorlesen will: "Wenn Ihr Sohn das 12. Lebensjahr erreicht hat, nicht viel früher, dann lassen Sie ihn doch in der Woche einige Stunden im Garten und auf dem Feld helfen. So lernt er mit den Gliedmassen tätig den Jahreslauf erleben, das befruchtet den Schulunterricht. Man muss ihn hinlenken auf ein Beobachten, aus dem dann die Fragen auftauchen. Bei der Beantwortung soll immer vom Menschen ausgegangen werden. Die Früchte solcher Tätigkeit entstehen dann im Erwachsenen, sie metamorphosieren sich im Sozialen."
Da stossen Sie sofort auf die goldene Erziehungsregel des "entdeckenden Lernens". Aus der Seele des Kindes selbst sollen die Fragen entstehen. Also, nicht der Lehrer soll fragen, sondern das Kind. Der Lehrer sollte das Kind höchstens anschubsen: " Hast Du Dir die Zaunrübe schon genauer angesehen?" Die Gartenbaulehrer werden vielleicht einwenden: Die Fragen kommen heute nicht! Ja, Sie haben recht! Wenn in der kindlichen Seele nicht energisch die Stimmung durch die "Sinnige Geschichte" ab der ersten Klasse gepflegt wird, fällt es heute schon schwer, die Pflanzenkunde an die Kinder heran zu bringen. Das braucht doch bei den heutigen Zeitgewohnheiten, denen die Kinder ausgesetzt sind, niemanden zu erstaunen! Deswegen müssen die Lehrplanangaben Rudolf Steiners so ernst genommen werden. Das aber allein genügt noch nicht! Ich verweise auf den dritten Schritt der Gemütsbildung: Aus dem (bitte ganz unsentimentalen) objektiven Mit-Leiden an der Zeit sollte die Begeisterung entspringen, den Niedergangserscheinungen etwas entgegen zu setzen. Wie oft ruft Rudolf Steiner den Lehrern zu: Der Lehrer sei ein Mensch der Initiative! Ich will es behutsam formulieren: Eine gute Tradition ist ja etwas Schönes! Aber sie wird sehr schnell flügellahm, wenn sie nicht immer neu beflügelt wird durch die Begeisterung einer neuen Lehrergeneration. Und sie kann, so merkwürdig das klingen mag, aus dem Mitleiden am Zeitgeschehen entstehen. Meine Generation hatte es verhältnismässig leicht. Die Kriegserlebnisse waren zum Teil so furchtbar, dass sie die Fragen aus der Seele förmlich "herauspressten". Welche Erlösung, als wir in der Anthroposophie Antworten fanden und Begeisterung, sie zu verwirklichen. Die heutige Lehrergeneration hat es viel schwerer, weil die Zeitverhältnisse verdeckter, kaschierter an sie herantreten. Aber sie sind nicht minder brutal, als es der zweite Weltkrieg war.
Also, die Fragen sollen während der Arbeit entstehen. Wie heisst es? Bei der Beantwortung soll immer vom Menschen ausgegangen werden. Ich überspitze absichtlich: Durch praktischen Gartenbau zu einer Menschenkunde? Ja, wie macht man das denn? Da stossen wir auf eine goldene Regel der Waldorfpädagogik: Nicht die Dinge distanziert schildern, sondern in bezug auf den Menschen. Denn - ich glaube, dass das sofort einleuchtet: Dadurch wird das Interesse der Kinder geweckt, weil sie merken: Die Welt hat etwas mit mir zu tun! Aber wie? Verzeihen Sie eine zweite, gewissermassen freche Bemerkung: Müsste dieses Thema nicht ein fortlaufender Gegenstand Ihrer Besprechungen sein? Detailliert und konkret?
Also, in jedem Satz zu Frau Stegemann steckt ein Riesenthema. Übrigens gilt das auch für den ersten Satz: Gartenarbeit erst vom 12. Lebensjahre ab. Warum eigentlich?
Im letzten Satz wird wieder ein umfassendes Thema angeschlagen, vielleicht das schwierigste: Die Metamophose von Seelenkräften. Rudolf Steiner behauptet einfach: "Die Früchte solcher Tätigkeit erscheinen erst im Erwachsenen, sie metamorphosieren sich im Sozialen." Man kann ja Rudolf Steiner erst einmal glauben, den Gedanken ins Herz fallen zu lassen und ihn dort pflegen, meinetwegen ihn meditieren, ihn als Rätsel empfinden lernen. Das ist ja schon viel. Denn gewöhnlich hat man ihn in unserer schnellebigen Zeit ein paar Tage später vergessen. So bleibt er der Seele als Anruf erhalten.
Sie merken, ich habe in der zur Verfügung stehenden Zeit Ihnen nur ein Fragment abtreten können über die Arbeitsweise pflegerischer Berufe allgemein und über den Gartenbau im besonderen. Dieses Fragment ist nach vielen Seiten ergänzungsbedürftig. Meines Erachtens enthält es aber doch eine Struktur, mit der Schwerpunkte der pflegerischen Arbeit zu erkennen sind. Ich will wenige Seiten stichwortartig noch einmal artikulieren.


- Am ehesten wird man der Arbeitsweise pflegerischen Tuns gerecht werden, wenn man ihren Schulungscharakter aufdeckt, getreu der Aussage Rudolf Steiners, dass die "Lebensschule" alle für die Zeit erforderlichen Fähigkeiten weckt.

- Die Bedingung freilich ist, dass man sich auf diese Lebensschule wirklich einlässt.

- Der zweckrationale Arbeitstypus des Handwerks und der technischen Berufe enthält bereits diesen Schulungscharakter (aber nur in gewissen Grenzen).

- Der pflegerische Arbeitstypus sprengt diese Grenzen, weil er den Wesen der Schöpfung gegenüber tritt. Er kann nur sachgemäss ausgeführt werden, wenn eine Wesenserkenntnis erworben wird.

- Ein Weg dahin ist die Vertiefung der Gedanken mit den Kräften des Gemüts - oder anders gewendet: ein vertieftes Erleben der Gedanken.

- Es ist notwendig in der Pädagogik den pflegerischen Arbeitstypus neben dem zweckrationalen zu üben.

- Erlebenswirksam wird dieses Tun nur, wenn die Vermittler den Schulungsweg des pflegerischen Arbeitstypus ein Stück weit bei sich selbst realisiert haben.



Rudolf Steiner

Über die "Sinnige Geschichte" Rudolf Steiner Über die "Sinnige Geschichte"

Aus dem Vortrag vom 21. Oktober 1917 in GA 177

Nehmen sie die äussere Wissenschaft - welchen Weg nimmt sie? Sie nimmt immer mehr den Weg nach allerlei Abstraktionen hin, sie wird sogar am nützlichsten dadurch, dass sie den Weg nach allerlei Abstraktionen hin nimmt. Diese Naturwissenschaften werden die Menschen brauchen zu dem äusseren Leben; sie muss übergehen in die menschliche Kultur. So wie sie nun ist, als äussere naturwissenschaftliche Kultur sie für die Erziehung zu verwenden, wird in der nächsten Zeit von ganz besonderem Nachteil sein. Kindern beizubringen, was die Menschen vom Naturleben und den Naturgesetzen und an Gesetzen der abstrakten Naturwissenschaft wissen müssen, das wird eine Absurdität in der nächsten Zeit werden. Dagegen wird wichtig werden - ich kann überall nur Beispiele anführen -, dass eine Art liebevoller Betrachtung eintritt über das Leben der Tiere, über besondere Lebensverhältnisse der Tiere, recht bildlich zu schildern, wie sich die Ameisen benehmen in ihrem Zusammenhang, wie diese Ameisen zusammen leben und so weiter. Sie wissen ja, in solchen Werken wie in Brehms "Tierleben" sind Ansätze zu diesen Dingen vorhanden, aber sie werden nicht ausgebaut. Sie müssen immer mehr und mehr ausgebaut werden, diese symbolisierten Geschichten, die sich im Tierleben abspielen. Recht sinniges Erzählen von einzelnen individuellen Geschichten, das wird Platz greifen müssen. Und das werden wir den Kindern beibringen müssen, statt jener schauderhaften Art, wie elementare Zoologie an die Kinder verzapft wird: wir werden ihnen erzählen müssen von besonderen Taten des Löwen, des Fuchses, der Ameise, des Sonnenkäferchens und so weiter. Ob die Dinge geschehen oder nicht, das ist im einzelnen recht gleichgültig; dass sie sinnig sind, darauf kommt es an. Und was man heute den Kindern eintrichtert, was ja ein Extrakt ist aus der Naturwissenschaft, das soll erst in späteren Jahren kommen, wenn die Kinder sich erbaut haben an solchen Erzählungen, die von dem individuellen im Tierleben handeln.
Besonders wichtig wird es sein, dass man auch das Pflanzenleben in einer solchen Weise betrachtet, dass man viel zu erzählen weiss über das Verhältnis der Rose zum Veilchen, über das Verhältnis der Sträucher zu den Unkräutern, die um sie herum wachsen, dass man ganz lange Geschichten zu erzählen weiss über dasjenige, was da vorgeht in den springenden Geistern über die Blumen hin, wenn man über eine Wiese geht, und dergleichen. Das muss als Botanik den Kindern erzählt werden. Und erzählt werden muss den Kindern, wie da gewisse Kristalle mit grüner Farbe, die in der Erde wohnen, sich zu farblosen Kristallen verhalten, wie sich ein Kristall, der würfelförmig ist, zu einem verhält, der in Oktaedern kristallisiert. Statt einer abstrakten Kristallographie, wie man sie heute schon in sehr früher Jugend zum Unheil der Jugend verzapft, wird man haben müssen eine symbolistische Darstellung des Lebens der Kristalle im Innern der Erde. Man wird seine Anschauungen über dasjenige, was im Innern der Erde vorgeht, nur dann befruchten können, wenn man sie eben befruchtet mit dem, was Sie in unseren Schriften finden an Schilderungen über das Innere der Erde und so weiter. Das blosse Aufzählen wird nicht genügen, sondern darauf kommt es an, dass dieses Dinge anregen, dass sie solche Vorstellungen geben, dass man viel zu erzählen vermag über das gegenseitige Leben der Diamanten und Saphire und so weiter. Sie werden, wenn Sie darüber nachdenken, verstehen, was ich eigentlich meine.
(...) Sie sehen, worauf das hinausläuft. Es läuft darauf hinaus, die Seele des Kindes wirklich mit lebendigen Inhalten zu erfüllen (...). Und Sie sollen sehen, wie der Mensch weniger dürr werden wird in seinem Seelenleben, wie er weniger nervös werden wird, wenn er solche im Sinne der Weltgesetze gehaltene Erzählungen in seinem späteren Lebensalter herausholen kann. Dann hat er auch die Naturgesetze kennengelernt, dann kann er einen Einklang schaffen zwischen dem, was ihm in lebendigen Lebensformen vorgeführt wurde, und den Naturgesetzen, während sein Geist nur verödet, wenn er die abstrakten Naturgesetze empfängt.

Erhard Fucke
Der zweckrationale und der pflegerische Arbeitstypus
Vortrag, gehalten im Herbst 1995 vor Lehrern und Landwirten in Norddeutschland
(Aus Pädagogischer Gartenbau 2)

Liebe Kollegen,

Ich meine mit dieser Bezeichnung nicht nur die Lehrer in diesem Kreise, sondern auch die Landwirte. Beide haben ja einen pflegerischen Beruf. Das Thema "Arbeiten und Lernen" ist ein Zentralthema der Menschenkunde. Deshalb ist es auch in einem Vortrag nicht abzuschreiten. Was vielleicht möglich sein kann, ist eine Ahnung davon zu erwecken, welche "abgrundtiefen Fragen" damit aufgeworfen werden.
Da die meisten von Ihnen mich kaum kennen, zwei kurze biographische Bemerkungen. Mir ist die bäuerliche Arbeit seit Kindheit her vertraut, da mein Grossvater von einem Bauernhof kam. Ich erinnere mich noch deutlich, welche Probleme ich hatte, barfuss über ein Stoppelfeld zu laufen. Ich hatte dann zwischen dem 19. und 22. Lebensjahr mir fast drei Jahre lang den Lebensunterhalt durch landwirtschaftliche Arbeit verdient.
Zu dieser Zusammenkunft eingeladen wurde ich wohl, weil ich mich seit fast dreissig Jahren mit dem Thema der Arbeit befasse. Das kam daher, weil mir als verhältnismässig jungem Lehrer die sogenannten "Volkspädagogischen Vorträge" gewissermassen "ins Herz" fielen. Denn sie zeichnen eine Ur-Gestalt der Waldorfschule, die durch das, was dann die konkrete Gestalt der Waldorfschule - aus den verschiedensten Gründen - nicht erreicht hat. Es war mir unter anderem ein Anliegen, mit Freunden den Bildungswert von Arbeit zu erkunden. Dabei ergab sich relativ früh eine Seitenlinie des Suchens aus Bemerkungen Rudolf Steiners zum anthroposophischen Schulungsweg. Rudolf Steiner charakterisiert dabei zuerst den Bildungswert der Lebensschule. Er meint, dass die Lebensschule alle Fähigkeiten ausbilde, welche für das Leben in der historischen Epoche, in die man hineingeboren wird, notwendig sind. Man müsse sich auf diese Lebensschule nur einlassen. Der anthroposophische Schulungsweg habe nur die Funktion eines Zeitraffers. Mit ihm könnte schneller erreicht werden, was in der Lebensschule ausgebildet wird.
Diese Bemerkung regte die Frage an, wo denn in der Arbeit Schulungselemente aufzuspüren sind. Meine Freunde und ich richteten das Augenmerk erst einmal auf handwerklich-industrielle Arbeit. Darüber gibt es eine Reihe recht gründlicher Untersuchungen. Tatsache ist, dass diese von grossen Firmen (etwa Ford, Bayer, Phillips, Waiku-Chemie usw.) zur Kenntnis genommen und wir beauftragt wurden, deren Ausbildungen nach diesen Gedanken neu zu gestalten. An den Waldorfschulen selbst gingen diese Gedanken (obwohl sie doch ihrer eigenen Grundlage entsprangen) erst einmal "vorbei".

Ich möchte Ihnen jetzt, natürlich ist das nur stichwortartig möglich, einige Schulungsmomente andeuten, die auf allen vier Ebenen des Menschen zu beobachten sind:

1. Der Bewegungsmensch wird den Arbeitsvorgängen angepasst, anders beim Schreinern oder Schmieden, wieder anders beim Feilen oder Löten (und so bei jeder Arbeit). Genauer müsste man sagen: die Eigentätigkeit des Schülers gibt eine neue, der Arbeit entsprechende Bewegungsgestalt ein und das Ergebnis ist gesteigerte Geschicklichkeit. Sie wird vor allem am Widerstand, den das Material dem gestaltenden Eingriff entgegensetzt, entwickelt.

2. Auch auf der Ebene der Verhaltensweisen (der Gewohnheiten) fordert und fördert die Arbeit die Gestaltung spezifischer Fähigkeiten. Wir wissen: ein aufgeregter Arbeiter ist ein schlechter Arbeiter. Besonnenheit ist gefragt. Ihre Voraussetzung ist innere Ruhe. Hier stossen wir auf eine Grundtugend des Schulungsweges, ohne die nichts gelingt. Besonnenheit verlangt aber auch gesteigerte Aufmerksamkeit, also Konzentration auf den Arbeitsvorgang. Konzentration ist wiederum eine Grundtugend des Schulungsweges. Ich belasse es bei einem dritten Hinweis: das Üben an der Arbeitsaufgabe erfordert Geduld. Ungeduld, etwas schnell erreichen zu wollen, ist eines der grössten Übel auf dem Schulungsweg. Anders gewendet: Arbeit übt Geduld.

Auch die dritte Ebene des Menschen, die der eigentlichen Seelenkräfte von Denken, Fühlen und Wollen, wird beeinflusst. Sofort einleuchtend ist, dass die Arbeit, die doch bewusste wiederholentliche Übung des gleichen Vorgangs ist, den Willen schult. Die zweite der sogenannten Nebenübungen ist doch nur eine Steigerung dieser Arbeitsübungen, insofern sie sich jetzt auf ein Ziel richtet, das nicht notwendig ist, das aber der Übende durchsetzt. Die Vornahme, also ein Gedanke, wird bei dem Übenden realisiert.
Jedes Produkt, das hergestellt wird, hat seine Gestalt durch Gedanken genommen. Sie stecken - gleichsam unsichtbar - in jedem Produkt. Wer sie gezielt wieder herstellen will, muss sich dieser Gedanken versichern, d.h. sie nachschaffen, wenn er sinnvoll arbeiten will. Das trifft besonders zu, wenn Arbeit mit der Methode des entdeckenden Lernens getrieben wird. Dann hat sie den grössten erzieherischen Effekt. Da, was gedacht wird, in der Arbeit auch realisiert werden muss, deckt das Arbeitsresultat auch alle Denkfehler auf, die sich unter Umständen in das Denken eingeschlichen haben. Arbeit erzieht also zu einem sachgemässen Denken.
Da der Arbeiter der einzige Fertiger eines Produktes ist, bildet sich auch (und zwar aus der Sache) Verantwortungsgefühl. In der arbeitsteiligen Herstellung von Produkten, die man ja schon früh einsetzen lassen kann, auch soziales Gefühl.
Ich könnte jetzt den Abend damit verbringen, Ihnen das an Beispielen weiter zu illustrieren. Das wäre sogar wünschenswert, um sich präzise Vorstellungen über den Bildungswert dieser Arbeitsform zu bilden. Da wir aber noch zum pflegerischen Arbeitstypus vorstossen müssen, nur noch einige Bemerkungen.

Es gilt: Den Hund kann man zum Jagen nicht tragen. Arbeit kann nur vom willigen Arbeiter sachgerecht geleistet werden. In der Eigentätigkeit stossen sie auf das Kostbarste, was der Mensch besitzt. Sie ist Ausdruck des Ich. Ferner: Mit den Produkten (auch den für deren Herstellung notwendigen Maschinen) stossen wir auf eine Welt, die einzig und allein vom Menschen geschaffen wurde. (Und für die er dementsprechend auch die alleinige Verantwortung trägt.) An deren Anfang steht ein Denken, das in der Auseinandersetzung mit der physischen Welt ganz vom Zweckrationalismus geprägt ist. Das Produkt ist deshalb (auch in seiner Funktion) bis in alle Einzelheiten durchschaubar. Deshalb hat Rudolf Steiner von einem anderen Gesichtspunkt diese "Menschenwelt" als ein "Loch im Kosmos" bezeichnet. Der Kosmos hat an ihrem Entstehen keinen Anteil. Selbst die Rohstoffe werden durch den Menschen mannigfaltig verwandelt. Deshalb ist alles vorausplanbar, selbst die Organisation der Arbeit.
Die Erfahrung dieses zweck-rationalen Arbeitstypus ist für den Jugendlichen ungemein wichtig, weil dieser gerade heute weite Felder unseres Lebens bestimmt. Am besten, weil am eindringlichsten mit eigener Erfahrung gesättigt, kann sich der Jugendliche arbeitend in dieser Welt behausen.

Das Arbeitsfeld des Landwirts verlangt einen ganz anderen Arbeitsstil als den zweckrationalen. Wir wollen ihn erst einmal den pflegerischen nennen. Die Misere, in der Sie leben, die Zwänge in der Landwirtschaft, sind ja gerade dadurch verursacht worden, dass zweckrationale Gedanken in die Landwirtschaft eingeführt wurden. Das hat sie zu weiten Teilen kaputt gemacht. Das wissen Sie viel besser als ich. Wenn ich aus der Fülle der Tatsachen, die das belegen, dennoch drei herausgreife, dann nur, um an ihnen das eigentlich ihnen zugrundeliegende Urphänomen aufzuzeigen:

1. Die aus dem Zweckrationalismus abgeleiteten Düngemethoden haben die lebendige Ackerkrume zerstört.

2. Die der Landwirtschaft übergestülpten Wirtschaftsmethoden, die alle aus dem Funktionieren der Industrie abgeleitet sind, bringen die bäuerliche Existenz an den Abgrund.

3. In den Formen der Tierhaltung und deren Brutalität wird der Zweckrationalismus besonders krass anschaubar.

Hinter all diesen grauenvollen Tatsachen versteckt sich ein Dilemma der Erkenntnis. Dieses Dilemma ist ins Auge zu fassen. Alle pflegerische Arbeit tritt einem Geschöpf gegenüber. Der Gärtner und Landwirt tritt Pflanzen und Tieren gegenüber, der Arzt, der Lehrer, der Sozialarbeiter, der Heilpädagoge dem Menschen. Für alle Geschöpfe gilt: die sinnliche Erscheinung wird durch ein Wesen bestimmt. Die sinnliche Erscheinung ist "Bild" für ein Wesen, das eine zeitlang erscheint und wieder vergeht, keimt und stirbt. Aufleben und Absterben zeugen von dem Wesen und seinem Verhältnis zur Erscheinung. Der Zweckrationalismus und der aus ihm entspringende Materialismus konzentrieren alle Aufmerksamkeit auf die Erscheinung. Dabei geht dem Bewusstsein das Wesen verloren. Pflegerische Arbeit, wenn sie sachgemäss sein soll, hat die Eigenart des Wesens zu berücksichtigen. Das ist ihre Grundaufgabe. Diese unterschiedlichen Wesen sind geistiger Art, aber nur durch übersinnliche Erfahrung konkret zu erfassen. Wir sind in der Regel keine Hellseher. Da liegt das Dilemma aller pflegerischen Berufe und das Dilemma unserer Kultur. Darin liegt aber auch die große Chance aller pflegerischen Berufe, sie als praktische Schulung zum Erfassen des Wesens zu verstehen. Schon in dem Wort "Pflege" liegt doch der aus der Sache uns anspringende Respekt vor dem Wesen, das uns in der Arbeit begegnet. Die Wesen wollen berücksichtigt, eben "gepflegt" sein.
Ein alter Osttiroler Bauer hat mir einmal auf seine Art den Niedergang der bäuerlichen Tradition beschrieben: "Wenn mein Vater am Morgen den Ofen anmachte, konnte er an der Art, wie sich das Feuer entfaltete, das Wetter für den Tag vorausagen. Das kann ich nicht mehr, aber ich habe noch einen Blick für Tiere. Mein Sohn kennt sich nur noch mit den Maschinen aus." Mit anderen Worten: der Zweckrationalismus macht blind für das lebendige Erfassen der Wesen, die uns in der Natur gegenübertreten.
Also: Der in den pflegerischen Berufen Tätige hat in der pflegerischen Arbeit die Chance eines Schulungsweges, welcher der gesamten Zeitkultur so not tut. Er könnte und müsste ein Vorreiter auf diesem Wege sein. Gleichzeitig besteht eine pädagogische Aufgabe: den Erfahrungen, die in der Erkenntnis durch den Jugendlichen zweckrational zu lösen sind, solche - und zwar eindringlich - hinzuzufügen, die nur durch eine andere Form des Denkes zu lösen sind.

Bevor ich Wege für beide Aufgaben andeutungsweise beschreibe, möchte ich einen Einschnitt machen. Er soll verdeutlichen, dass die Erfüllung beider Aufgaben knüppelharte Arbeit ist.
Ich schildere die knüppelharte Arbeit einmal für den Lehrer, wie sie da von Rudolf Steiner selbst verdeutlicht worden ist. Er sagt: "Sie erziehen durch das, was sie sind, bezwecks durch das, wozu sie sich selbst gemacht haben." Ich formuliere das etwas anders: nur das Sein erzieht, nicht die Gedanken, die sich ein Mensch macht. Oder wieder anders: die Idee, die nicht zum Ideal wird, ertötet in dir eine Lebenskraft. Verzeihen Sie die furchtbar drastische Formulierung: vom seelischen Tode gezeichnete Menschen können nicht erziehen. Die Gedanken der Erziehenden müssen verbindlich werden, das Handeln bestimmen, die Wirklichkeit gestalten, dann erst schaffen sie Leben. Dieses Leben allein erzieht, wirkt, gibt dem Schüler Orientierung, ruft sie zum Nachstreben auf. Da diese Sache so zentral wichtig ist, noch eine andere Formulierung Steiners gegenüber den Lehrern: "Erst wecken sich die Lehrer selbst auf, dann wecken sie die Schüler auf!"
Nun ist, wenn ich das ernst nehme, die erste und entscheidende Frage: Wie mache ich das? Ich bin kein Hellseher. Aber wenn ich meine Arbeitsaufgabe erfüllen soll, muss ich danach trachten, mich den Wesen, mit denen ich umgehe, zu nähern. Wie?
Ein erster Schritt auf diesem Wege ist, dass ich das Staunen lerne. Ich bin zum Beispiel immer ganz baff (verstehen Sie den Ausdruck?) wenn ich einen Kürbis sehe. Wie kommt die Kürbispflanze dazu, eine so überwältigende Frucht zu bilden? Noch grösser wird das Staunen, wenn ich Frucht und Wurzel miteinander vergleiche. Eine Voraussetzung hat das Staunen: es braucht eine erste innere Ruhe. Zwei Früchte hat das Staunen: Es veranlasst zum genauen Beobachten. Also die Ich-Aktivität wird in die Sinne gelenkt. Wie wichtig das heute ist, wissen Sie selbst. Aus dem Staunen entsteht die Frage. Und die Frage ist bekanntlich der Ausgangspunkt für alles Denken und alle Philosophie. Die Ich-Aktivität wird in das Denken gelenkt. Das Staunen belebt die Ich-Aktivität - und es weckt Gefühle.
Am leichtesten wird es an ungewöhnlichen Pflanzen entwickelt, etwa dem Briophyllum, der Zaunrübe, dem Bilsenkraut, aber schon die normale Zwiebel ist eigentlich ein Wunder. Gesteigert kann das werden durch den Vergleich: Kürbis und Lein etwa - ein weites Übungsfeld!
Gestatten Sie mir bitte eine ganz praktische Zwischenbemerkung: wenn ich durch Schulgärten gehe, vermisse ich oft ein besonderes "Gärtlein des Staunens". Das muss ja nicht besonders angelegt werden, aber eine Reihe von besonderen Pflanzen sollte im Schulgarten schon in Erscheinung treten. Man kann sich dem Wesen der Pflanzen mit Hilfe des Staunens schon ein beträchtliches Stück nähern, vor allem, wenn der Staunende allmählich einen Zielpunkt ins Auge fasst, zum Beispiel ein Forschungsergebnis Rudolf Steiners wie " Pflanzen sind Bilder der Erdenseele".
Verzeihen Sie mir eine "freche" Frage: kann eine solche Zusammenkunft wie diese ohne ein Stück übender Betrachtung, in einzelnen Pflanzen Bilder der Erdenseele zu entdecken, überhaupt auskommen?

Der zweite Schritt auf diesem Schulungswege ist die Entwicklung der Devotion. Sie ist ein bitter notwendiges Gegengewicht für die Brutalität der heutigen Zeit. Mancher von Ihnen wird sich sicher schon einmal gefragt haben, warum Rudolf Steiner sie an den Anfang seines Schulungsweges stellt. Die intellektuelle Antwort auf diese Frage ist recht einfach: ohne die Ausbildung der Ehrfurcht läuft nichts auf dem Schulungsweg. Sie ist eine der "eisernen" Bedingungen auf diesem Schulungsweg. Deswegen wird sie als erste Bedingung genannt. Rudolf Steiner weiss aber auch, dass sie gar nicht leicht zu erfüllen ist. Ich schliesse das aus dem Stil, mit dem er diese Übung abhandelt. Ist Ihnen aufgefallen, dass er dreimal hintereinander davon spricht, dass die Devotion energisch herzustellen ist? Das ist sonst nicht sein Stil. Man müsste nun breit und detailliert über diese Übung sprechen. Das geht heute nicht. Ich will nur noch eine Bemerkung zu ihr machen. Rudolf Steiner sagt: Ein Mensch, der in seiner Kindheit nicht das Gefühl der Ehrfurcht entwickeln konnte, kann im Alter nicht segnen. Segnen kann man aber nur aus der Kraft der menschenwürdigen Verwandlung der Persönlichkeit. Die Verwandlungskraft beginnt aber mit dem Gefühl der Ehrfurcht. Deshalb sollte sie früh in der Erziehung angeregt werden.

Vom dritten Schritt auf diesem Wege wird wenig gesprochen. Er lässt sich aus dem Werk Rudolf Steiners sehr genau begründen. Man nehme alle Abirrungen, die von einer menschengemässen Weltentwicklung geschehen so auf, wie man sonst nur persönliche Verletzungen aufnimmt: mit tiefem seelischen Schmerz. Sie werden das besonders gut und leicht verstehen, weil diese Fehlentwicklungen Ihnen fast die Existenz rauben. Aber nicht nur die Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft sind "mitleidend" zu erleben, sondern jede Fehlentwicklung. Das ist eine Bedingung (es gibt noch andere), das Herzdenken zu entwickeln. Man soll also sein Seelenleben diesem Schmerz aussetzen.
Dabei lauern zwei Gefahren:

- Man kann in solchem Schmerz gewissermassen ertrinken. Dann wird die Eigenaktivität gelähmt.

- Man kann sich mit der Kritik der Zeit gegen ihn wenden. Dann nimmt das Denken eine unproduktive Richtung. Das Denken sollte Kritik nur benutzen, um die Ansatzpunkte zu finden, welche die kritischen Punkte in eine produktive Richtung wenden. Die Frage ist: Wo kann die Misere ins Positive gewendet werden?

Sie werden sicher merken, dass damit ein Weg zur Ausbildung eines neuen Gewissens und eines neuen Verantwortungsgefühls gewiesen wird. An dieser Stelle möchte ich einem möglichen Missverständnis vorbeugen. Es könnte der Eindruck entstanden sein, dass ich das reine Erkenntnisstreben ausser Acht lasse. Das ist bestimmt nicht der Fall. Das Studium ist und bleibt der erste Schritt auf dem Schulungsweg. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, wie die Studienergebnisse zu behandeln sind bei den pflegerischen Berufen. Sie sollten in das Gemüt aufgenommen werden, sie sollten dadurch eine gewisse Seelenstimmung erzeugen. Diese sollte das Studium begleiten und kommt ihm zugute.
Ein zweiter möglicher Einwand wäre, dass das, was ich bisher vorgebracht habe, zu wenig "praktisch" ist. Diese Bemerkungen zur Schulung sind aber gerade die Voraussetzung für alle sachgemässe Arbeit. Aber sie müssen sicher noch ein wenig verifiziert werden.
Ich mache es mir heute einmal leicht und wähle dafür den Gartenbauunterricht an Rudolf-Steiner-Schulen aus. Da fallen alle existenziellen Sorgen, welche die Bauern plagen, weg. Die Schulgärtner sind die Privilegierten unter den Landwirten. Und doch haben auch sie noch Sorgen genug. Mich fragte vor kurzer Zeit einer dieser Gartenbaulehrer: "Sagen Sie mir, warum führt der Gartenbauunterricht an den meisten Schulen ein Rand-Dasein?" Ich hätte ihm damals antworten können: Weil das abgrundtiefe Thema dieser Zusammenkunft, Arbeiten und Lernen, in seiner Bedeutung nicht erfasst ist.
Ich muss hinzufügen, dass sein 5000 m2 grosser Garten ein wirkliches "Schmuckstück" ist, ein wirklich gesteigertes Stück Natur, das heisst, er ist ein Könner von hohem Grade.

Ich will Ihnen einmal eine Kette von Schwierigkeiten aufzählen, an der man meines Erachtens viel lernen kann. Die heutigen Kinder kommen oft unwillig in den Gartenbau. Woran liegt das? Lassen wir einmal die Zivilisationsverhältnisse, die so allerhand bewirken und mit allen möglichen, zum Teil fürchterlichen Inhalten die Seelen der Kinder besetzen, ausser Betracht. Denn die heutige Schule muss sich doch generell fragen, wie sie mit dieser Situation fertig wird. Vor dem Gartenbauunterricht liegt die Pflanzenkunde der 5. Klasse. Auch da ist es meist schon schwierig, die Kinder an die Betrachtungsweise heranzuführen, die Rudolf Steiner für richtig hält. Diese Pflanzenkunde hat zwei Vorbereitungen innerhalb des Lehrplanes der Rudolf-Steiner-Schulen:

- die Sachkunde-Epoche der dritten Klasse, welche ja auch die Landwirtschaft behandelt
- die sogenannten "Sinnigen Geschichten" der ersten drei Schuljahre.

Die letztere Vorbereitung, die "Sinnige Geschichte", trifft man bei Schulbesuchen nur noch ganz selten an. Geht man der Sache ein wenig auf den Grund, dann findet man, dass die Pflanzenkunde meist aus alten Epochenheften abgeschrieben, nein, schon "gelehrt" wird. Die gründliche Auseinandersetzung mit den drei Seminarvorträgen Rudolf Steiners über Pflanzenkunde ist fast verloren gegangen. Ich hoffe, dass die Landwirte unter Ihnen diese drei Perlen kennen. Studiert man sie genau, stellt man fest, dass viele Fragestellungen heute noch einer gründlichen Bearbeitung harren. Was sagt das aus?
Über die Bedeutung der sinnigen Geschichte für das Seelenleben der Kinder spricht Rudolf Steiner in den pädagogischen Vorträgen. Das Interessantere darüber sagt er in Mitgliedervorträgen der Anthroposophischen Gesellschaft. Man kann sich doch fragen, warum er in dem Vortragszyklus "Der Sturz der Geister der Finsternis", eine pädagogische Betrachtung der sinnigen Geschichte gibt, 1917, also vor der Begründung der Waldorfschule.

Ich will auf die Frage des Gartenbaulehrers und meine eigenen zwei Antworten versuchen:

Man erlebt in den Betrachtungen, die geschildert worden sind - denn es sind doch Beobachtungen! - die Schwierigkeiten unseres Bewusstseins in allen pflegerischen Berufen, zum Wesen dessen, mit dem man umgeht, wirklich vorzustossen. Sehr abstrakt gesprochen: Uns fehlt es an Imaginationskraft! So wie die Dinge liegen, ist das erst einmal "normal". Das Bedenkliche ist nun, dass dieser grundliegende Mangel immer weniger mit dem ganzen Menschen, vor allem mit dem Gemüt erlebt wird. Würde das geschehen, dann würden Gartenbau, Pflanzenkunde, "Sinnige Geschichte" als Herausforderung erlebt, das für unsere Kultur so bitter notwendige imaginative Bewusstsein zu üben! Jede Herausforderung enthält doch eine Chance, und die genannten eine heute zentral wichtige Chance dazu. Wenn das allgemein erkannt würde, bräuchte der Gartenbaulehrer doch kein Rand-Dasein an der Schule zu führen, dann wäre er doch, wenn schon keine Zentralfigur (ist die heute überhaupt noch gefragt?), aber ein wichtiger Genosse beim gemeinsamen Streben nach dem Zentrum aller pflegerischen Berufe.

Die zweite Bemerkung: Wenn man - so wie ich - fast ein halbes Jahrhundert Entwicklung der Waldorfpädagogik miterlebt hat, entsteht immer stärker eine Frage: Haben wir, die wir Menschen pflegen sollen - den Begriff "Menschenpfleger" finden wir schon im Grundsteinspruch für die erste Waldorfschule - ein wirkliches Bewusstsein von der Totalität der menschlichen Seele? Im Morgenspruch für die ersten vier Klassen der Waldorfschule finden Sie die rätselhafte Bezeichnung: der "Seele Geistesmacht". Haben wir von der "Geistesmacht der Seele" ein zulängliches Bild?
Ich behaupte einmal: Nur dann könnten wir - gewiss anfänglich - die Metamorphosen des Seelenlebens verstehen. Ich will diese umfassenden Fragen, die gewiss nicht schnellfüssig zu beantworten sind, an einem Beispiel des Gartenbaus festmachen. Sie wissen, es gibt nicht so viele Hinweise Rudolf Steiners für den Gartenbauunterricht. Darunter ist einer an Frau Stegemann, den ich vorlesen will: "Wenn Ihr Sohn das 12. Lebensjahr erreicht hat, nicht viel früher, dann lassen Sie ihn doch in der Woche einige Stunden im Garten und auf dem Feld helfen. So lernt er mit den Gliedmassen tätig den Jahreslauf erleben, das befruchtet den Schulunterricht. Man muss ihn hinlenken auf ein Beobachten, aus dem dann die Fragen auftauchen. Bei der Beantwortung soll immer vom Menschen ausgegangen werden. Die Früchte solcher Tätigkeit entstehen dann im Erwachsenen, sie metamorphosieren sich im Sozialen."
Da stossen Sie sofort auf die goldene Erziehungsregel des "entdeckenden Lernens". Aus der Seele des Kindes selbst sollen die Fragen entstehen. Also, nicht der Lehrer soll fragen, sondern das Kind. Der Lehrer sollte das Kind höchstens anschubsen: " Hast Du Dir die Zaunrübe schon genauer angesehen?" Die Gartenbaulehrer werden vielleicht einwenden: Die Fragen kommen heute nicht! Ja, Sie haben recht! Wenn in der kindlichen Seele nicht energisch die Stimmung durch die "Sinnige Geschichte" ab der ersten Klasse gepflegt wird, fällt es heute schon schwer, die Pflanzenkunde an die Kinder heran zu bringen. Das braucht doch bei den heutigen Zeitgewohnheiten, denen die Kinder ausgesetzt sind, niemanden zu erstaunen! Deswegen müssen die Lehrplanangaben Rudolf Steiners so ernst genommen werden. Das aber allein genügt noch nicht! Ich verweise auf den dritten Schritt der Gemütsbildung: Aus dem (bitte ganz unsentimentalen) objektiven Mit-Leiden an der Zeit sollte die Begeisterung entspringen, den Niedergangserscheinungen etwas entgegen zu setzen. Wie oft ruft Rudolf Steiner den Lehrern zu: Der Lehrer sei ein Mensch der Initiative! Ich will es behutsam formulieren: Eine gute Tradition ist ja etwas Schönes! Aber sie wird sehr schnell flügellahm, wenn sie nicht immer neu beflügelt wird durch die Begeisterung einer neuen Lehrergeneration. Und sie kann, so merkwürdig das klingen mag, aus dem Mitleiden am Zeitgeschehen entstehen. Meine Generation hatte es verhältnismässig leicht. Die Kriegserlebnisse waren zum Teil so furchtbar, dass sie die Fragen aus der Seele förmlich "herauspressten". Welche Erlösung, als wir in der Anthroposophie Antworten fanden und Begeisterung, sie zu verwirklichen. Die heutige Lehrergeneration hat es viel schwerer, weil die Zeitverhältnisse verdeckter, kaschierter an sie herantreten. Aber sie sind nicht minder brutal, als es der zweite Weltkrieg war.
Also, die Fragen sollen während der Arbeit entstehen. Wie heisst es? Bei der Beantwortung soll immer vom Menschen ausgegangen werden. Ich überspitze absichtlich: Durch praktischen Gartenbau zu einer Menschenkunde? Ja, wie macht man das denn? Da stossen wir auf eine goldene Regel der Waldorfpädagogik: Nicht die Dinge distanziert schildern, sondern in bezug auf den Menschen. Denn - ich glaube, dass das sofort einleuchtet: Dadurch wird das Interesse der Kinder geweckt, weil sie merken: Die Welt hat etwas mit mir zu tun! Aber wie? Verzeihen Sie eine zweite, gewissermassen freche Bemerkung: Müsste dieses Thema nicht ein fortlaufender Gegenstand Ihrer Besprechungen sein? Detailliert und konkret?
Also, in jedem Satz zu Frau Stegemann steckt ein Riesenthema. Übrigens gilt das auch für den ersten Satz: Gartenarbeit erst vom 12. Lebensjahre ab. Warum eigentlich?
Im letzten Satz wird wieder ein umfassendes Thema angeschlagen, vielleicht das schwierigste: Die Metamophose von Seelenkräften. Rudolf Steiner behauptet einfach: "Die Früchte solcher Tätigkeit erscheinen erst im Erwachsenen, sie metamorphosieren sich im Sozialen." Man kann ja Rudolf Steiner erst einmal glauben, den Gedanken ins Herz fallen zu lassen und ihn dort pflegen, meinetwegen ihn meditieren, ihn als Rätsel empfinden lernen. Das ist ja schon viel. Denn gewöhnlich hat man ihn in unserer schnellebigen Zeit ein paar Tage später vergessen. So bleibt er der Seele als Anruf erhalten.
Sie merken, ich habe in der zur Verfügung stehenden Zeit Ihnen nur ein Fragment abtreten können über die Arbeitsweise pflegerischer Berufe allgemein und über den Gartenbau im besonderen. Dieses Fragment ist nach vielen Seiten ergänzungsbedürftig. Meines Erachtens enthält es aber doch eine Struktur, mit der Schwerpunkte der pflegerischen Arbeit zu erkennen sind. Ich will wenige Seiten stichwortartig noch einmal artikulieren.


- Am ehesten wird man der Arbeitsweise pflegerischen Tuns gerecht werden, wenn man ihren Schulungscharakter aufdeckt, getreu der Aussage Rudolf Steiners, dass die "Lebensschule" alle für die Zeit erforderlichen Fähigkeiten weckt.

- Die Bedingung freilich ist, dass man sich auf diese Lebensschule wirklich einlässt.

- Der zweckrationale Arbeitstypus des Handwerks und der technischen Berufe enthält bereits diesen Schulungscharakter (aber nur in gewissen Grenzen).

- Der pflegerische Arbeitstypus sprengt diese Grenzen, weil er den Wesen der Schöpfung gegenüber tritt. Er kann nur sachgemäss ausgeführt werden, wenn eine Wesenserkenntnis erworben wird.

- Ein Weg dahin ist die Vertiefung der Gedanken mit den Kräften des Gemüts - oder anders gewendet: ein vertieftes Erleben der Gedanken.

- Es ist notwendig in der Pädagogik den pflegerischen Arbeitstypus neben dem zweckrationalen zu üben.

- Erlebenswirksam wird dieses Tun nur, wenn die Vermittler den Schulungsweg des pflegerischen Arbeitstypus ein Stück weit bei sich selbst realisiert haben.



Rudolf Steiner

Über die "Sinnige Geschichte" Rudolf Steiner Über die "Sinnige Geschichte"

Aus dem Vortrag vom 21. Oktober 1917 in GA 177

Nehmen sie die äussere Wissenschaft - welchen Weg nimmt sie? Sie nimmt immer mehr den Weg nach allerlei Abstraktionen hin, sie wird sogar am nützlichsten dadurch, dass sie den Weg nach allerlei Abstraktionen hin nimmt. Diese Naturwissenschaften werden die Menschen brauchen zu dem äusseren Leben; sie muss übergehen in die menschliche Kultur. So wie sie nun ist, als äussere naturwissenschaftliche Kultur sie für die Erziehung zu verwenden, wird in der nächsten Zeit von ganz besonderem Nachteil sein. Kindern beizubringen, was die Menschen vom Naturleben und den Naturgesetzen und an Gesetzen der abstrakten Naturwissenschaft wissen müssen, das wird eine Absurdität in der nächsten Zeit werden. Dagegen wird wichtig werden - ich kann überall nur Beispiele anführen -, dass eine Art liebevoller Betrachtung eintritt über das Leben der Tiere, über besondere Lebensverhältnisse der Tiere, recht bildlich zu schildern, wie sich die Ameisen benehmen in ihrem Zusammenhang, wie diese Ameisen zusammen leben und so weiter. Sie wissen ja, in solchen Werken wie in Brehms "Tierleben" sind Ansätze zu diesen Dingen vorhanden, aber sie werden nicht ausgebaut. Sie müssen immer mehr und mehr ausgebaut werden, diese symbolisierten Geschichten, die sich im Tierleben abspielen. Recht sinniges Erzählen von einzelnen individuellen Geschichten, das wird Platz greifen müssen. Und das werden wir den Kindern beibringen müssen, statt jener schauderhaften Art, wie elementare Zoologie an die Kinder verzapft wird: wir werden ihnen erzählen müssen von besonderen Taten des Löwen, des Fuchses, der Ameise, des Sonnenkäferchens und so weiter. Ob die Dinge geschehen oder nicht, das ist im einzelnen recht gleichgültig; dass sie sinnig sind, darauf kommt es an. Und was man heute den Kindern eintrichtert, was ja ein Extrakt ist aus der Naturwissenschaft, das soll erst in späteren Jahren kommen, wenn die Kinder sich erbaut haben an solchen Erzählungen, die von dem individuellen im Tierleben handeln.
Besonders wichtig wird es sein, dass man auch das Pflanzenleben in einer solchen Weise betrachtet, dass m

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Valentin Tomberg,
ein Versuch, ihm gerecht zu werden.



(Veröffentlicht in „Info-3“ Nr. 5 / 1988)



Wolfgang Garvelmann





Das Werk Valentin Tombergs — Schriften religiösen und geisteswissenschaftlichen Inhalts — ist zwar in kleineren Auflagen verbreitet, hat aber dennoch einigen Wirbel ausgelöst. Ein Anthropo-soph, der sich von Jugend an als Schuler Rudolf Steiners bezeichnet und dann der katholischen Kirche beitritt, weil er sich von ihr das Heil verspricht? Ein Eingeweihter? Gar — wie manche seiner Anhänger behaupten — ein Bodhisattva? Oder einfach ein Scharlatan? - Wolfgang Gar-velmann begegnete Tomberg nach dem Zweiten Weltkrieg, war einige Jahre mit ihm befreundet und trat unter seinem Einfluß selbst für einige Jahre der katholischen Kirche bei. Heute lebt er als' anthroposophischer Arzt und Heilpädagoge am Bodensee. Aufgrund seiner persönlichen Bekanntschaft schildert er nachfolgend seine Gedanken zum "Phänomen Tomberg" . Red.



Valentin Tomberg hinterließ eine Reihe von Schriften geisteswissenschaftlichen Inhaltes, die, den Vortragszyklen Rudolf Steiners ähnlich, die geistigen Hintergründe unserer Welt darstellen und offenbaren wollen. Es sind vor allem Interpretationen der religiösen Schriften des Christentums, des Alten Testaments und des Johannesevangeliums, aber auch Betrachtungen über Rudolf Steiners Grundsteinmeditation, die auch den kenntnisreichen Anthroposophen ansprechen und in einer Weise faszinieren, daß diese Schriften im kleinen Kreise immer kursierten und jetzt sogar in Neuauflage an die Öffentlichkeit gebracht werden. Vor allem der religiös empfindende Anthroposoph, den die geistes-'"wissen-schaftliche" Kühle seiner Weltanschauungsfreunde frösteln läßt, findet bei Tomberg, den man geradezu einen "Meister des Frommseins" nennen könnte, eine Befriedigung seiner Sehnsucht. Das allerdings genügt auch schon, um ihn bei jenen zu diskreditieren, die in Sorge um die Reinheit der Lehre den Blick für anthroposophisch unkonventionelle Entfaltungen verloren haben.

Wir wollen es uns so einfach nicht machen, hat Valentin Tomberg doch in den ohnedies turbulenten Dreißigerjahren der anthroposophischen Gesellschaft einige Bewegung gebracht, und ist er doch auch bekannten Anthroposophen, wie z.B. Sigismund und Magdalena von Gleich, Joanna Thylmann, Max und Margaretha Reuschle zu einem freundschaftlich-schmerzlichen Problem geworden, und kann man doch seine Kritik der Entwicklung der anthroposophischen Gesellschaft nicht als völlig unbegründet abtun. Das viele offensichtlich Richtige, das er gesagt und geschrieben hat, müßte auch diejenigen vorsichtig machen, die auf seine offensichtlichen Fehlleistungen hinweisen und sie nach den tieferen Ursachen einer solchen Schicksalsdiskrepanz fragen lassen.

Hier liegt mehr vor als ein vordergründiges "Richtig" oder ''Falsch", und darum ist es sicher recht, zunächst auch eine Stimme zu hören, die unbeirrt für Tomberg spricht. Auch darum greife ich teilweise zurück auf Martin Kriele, der heute Tombergs Schriften neu herausgibt. In seinem Nachwort zu "Lazarus, komm heraus" (bei Herder, Basel) schildert er Tombergs Biographie:

"Valentin Tomberg wurde am 27. Februar 1900 als zweiter Sohn eines höheren Beamten in St. Petersburg geboren. Dort besuchte er das humanistische Gymnasium und studierte drei Semester lang Geschichte und Philosophie. Obwohl evangelisch erzogen, kam er früh mit der russisch-orthodoxen Geisteswelt und mit theosophischen Strömungen in Berührung. Den glücklichen Jahren seiner Jugend setzte die Revolution, während der seine Mutter von umherstreifenden Banden auf der Straße erschossen wurde, ein Ende. Er ging ins Exil nach Reval in Estland, wo er sich zunächst als Landarbeiter, Pharmazeut, Künstler und Lehrer durchschlug, während er gleichzeitig an der Tartu-Universität vergleichende Religions- Wissenschaften sowie mehrere alte und neue Sprachen studierte und die Grundlagen für eine profunde Universalbildung legte. Seit 1924 entlastete ihn eine Beamtenstelle an der estnischen Generaldirektion der Post von den äußeren Lebenssorgen und ermöglichte ihm später den Besitz einer kleinen Datscha in der Nähe Revals. In jenen Jahren arbeitete er sich so gründlich und überzeugend in das Werk Rudolf Steiners ein, daß der deutschsprachige Zweig der anthroposophisehen Gesellschaft Estlands den 25-jährigen zu ihrem Vorsitzenden wählte."

Diese naturgemäß kleine Gruppierung entsandte in den Jahren 1926 und 1927 auch Delegierte zu den "Danziger Tagungen der Mitglieder der anthroposophischen Gesellschaft" aus Ostpreußen, Polen, Litauen, Estland, Lettland — in dem Tagungsprogramm waren auch zwei Vorträge Tombergs angekündigt. (Die Danziger Tagungen 1926 und 1927, Edition Löwengasse, Radoifzell, 1986.)

"Oft hat er bedauert, daß er Rudolf Steiner, der 1925 starb, im Leben nie begegnet ist. Erst in der zweiten Hälfte der 20er Jahre wurden ihm erste Reisen nach Finnland, Deutschland und Frankreich möglich. Von 1930 an veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze in anthroposophischen Zeitschriften. Zwischen 1933 und 1938 erschien, als Manuskript gedruckt, sein Hauptwerk: Die je 12 anthroposophischen Betrachtungen über das alte und das neue Testament. 12 weitere Betrachtungen über die Apokalypse (und damit über die Zukunft der Menschheit) hat Tomberg zwar als Vorträge gehalten, doch sind nur drei davon erschienen, dann brach Tomberg die Arbeit daran ab. In den gleichen Jahren erschienen drei Werke über die „Grundsteinmeditation“ Rudolf Steiners , über das Erscheinen Christi im Ätherischen und über die innere Entwicklung des Menschen. In immer neuen Varianten ging es ihm vor allem darum, Christus ins Zentrum der Anthroposophie zu rücken, die Liebe zu ihm zu wecken oder zu vertiefen, im Erdenleben, Tod und Auferstehung Christi den Wendepunkt der Weltgeschichte zu erkennen, um daraus zur moralischen Verantwortung gegenüber dem dreieinigen Gott zu finden. Viele, die damals aufhochten, berichten, wie unendlich viel sie ihm verdanken."

In den 30er Jahren wählte Tomberg Holland als seinen Wohnsitz. Seine Freunde berichteten, daß dies darum geschah, weil in der von nationalen Leidenschaften korrumpierten seelischen Atmosphäre des damaligen Nazi-Deutschland eine objektive Geistesforschung nicht mehr möglich gewesen sei. In Holland scharte Tomberg eine Arbeitsgruppe um sich, die, wie holländische Anthroposophen heute berichten, in dem Bewußtsein lebte, dem wiedergekehrten Wilhelm von Oranien bei der erneuten Befreiung des Vaterlandes zu helfen - mehr oder weniger bedeutende Inkarnationen aus jener Zeit waren vergeben, vor allem auch die des Herzogs Alba, des imperialistischen spanischen Gegenspielers, die an einen führenden Anthroposophen der holländischen Landesgesellschaft gefallen war. In jener Zeit kam es zu dem entscheidenden Zerwürfnis Tombergs mit der anthroposophischen Gesellschaft. Tomberg selbst berichtete, der Vorsitzende der holländischen Landesgesellschaft habe ihm gesagt, es sei zwar möglich, daß er bedeutendere okkulte Erkenntnisse habe als er selbst - er, Tomberg, störe aber seine Arbeit. Daraufhin sei er "gegangen". Kriele schreibt in seiner Kurzbiographie :

"Doch die offizielle anthroposophische Gesellschaft sah ihre Aufgabe in erster Linie in der Pflege und Weiterführung des Erbes Rudolf Steiners, die holländische Gesellschaft überdies mehr in praktisch-sozialer Arbeit als in der Christosophie. Zwar hatten ihm holländische Freunde die Übersiedlung in die Niederlande ermöglicht und sie ihm zu einer neuen Heimat gemacht. Doch als der damalige Vorsitzende der holländischen Gesellschaft Tomberg zum Austritt aufforderte, wandte er sich von der anthroposophischen Gesellschaft ab, niemals freilich von Rudolf Steiner, dem er (und der aus der jenseitigen Welt ihm) immer in innigster Geistgemeinschaft verbunden blieb."

Tomberg ist als bewußter Gegner des Nationalsozialismus während der Zeit des Krieges und der deutschen Besetzung im holländischen Widerstand aktiv tätig gewesen, er berichtete zum Beispiel später, daß er abgeschossene englische Flieger verbergen und zur Kanalküste schaffen half.

Durch seine persönliche und familiäre Freundschaft mit dem Rechtswissenschaftler Ernst von Hippel, die in ihren Ursprüngen noch in die gemeinsame ostdeutsche bzw. Königsberger Zeit zurückgeht, war es ihm möglich, nach von Hippeis Berufung an die Universität Köln noch in den letzten Kriegsjahren ein Jura-Studium zu absolvieren und später auch zu promovieren — nicht zuletzt darum, weil, wie er als Lebenspraktiker sagte, man in Deutschland einen "Doktor" haben müsse, um anerkannt zu werden. Aus dieser Zeit datieren zwei rechtsphilosophische Schriften: "Degeneration und Regeneration der Rechtswissenschaft" und "Die Grundlagen des Völkerrechtes als Menschheitsrecht". Tomberg muß aufgrund seiner unwahrscheinlichen Begabung dieses Studium gleichsam nebenbei absolviert haben, überdies hat er bei seinen täglichen Fahrten von Bad Godesberg nach Köln in der Straßenbahn noch eine weitere Sprache erlernt; ich glaube, es war Portugiesisch.

Tomberg sprach fliessend deutsch, russisch, polnisch, estnisch, englisch, französisch, kannte außerdem die wichtigsten romanischen Sprachen und beherrschte mehr oder weniger Latein, Griechisch und Hebräisch.

Nach dem Krieg wechselte Tomberg mit seiner Familie, Frau und Sohn, den Wohnsitz von Bad Godesberg nach Mühlheim/Ruhr, wo er, zunächst noch in der Uniform der englischen Armee, die Leitung der Volkshochschule übernahm. Er hat dort wie auch in anderen rheinischen Orten regelmäßig Vorträge, meist über wissenschaftlich-religiöse Themen, gehalten: "Vereinigung von Glauben und Wissen " hieß eine Vortragsreihe. "Kann man nicht auch so sehr viel sagen — ohne die Terminologie der Anthroposophie?", pflegte er danach manchmal zu fragen.

Denn damals hatte er seinen und seiner Familie Übertritt zur römisch-katholischen Kirche bereits vollzogen — ein Weg, den auch Professor Ernst von Hippel und seine Familie gegangen waren sowie einige weitere Freunde. Kriele schreibt:

Konversion zum Katholizismus

"Er hielt es für einen folgenschweren Irrtum, die katholische Kirche immer nur als Institution der Bevormundung des freien Geisteslebens oder gar der Inquisition und Religionsverfolgung zu sehen und sie so mit ihrem "Doppelgänger" oder "Egregor" zu verwechseln, der jede Institution begleitet. Er hatte gelernt, die hiervon zu unterscheidende wahre, eigentliche Kirche zu lieben, und er besaß die Gerechtigkeit, anzuerkennen, daß diese unter dem verwandelnden Eindruck ihrer Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus auch im Äußeren viel deutlicher in Erscheinung getreten war.

Die Wurzel seiner Konversion lag nicht in persönlichen Motiven, sondern in Christusliebe und Welt-Verantwortung. Manche seiner früheren Freunde haben gefragt, ob ein so großer Geist nicht seine Freiheit durch die Einordnung in die Kirche einbüße. Seine persönliche Erfahrung hat diese Befürchtung seiner Freunde nicht bestätigt. Er verstand unter geistiger Freiheit, daß sich der Mensch dem objektiv Wahren, und Guten ohne jede Trübung durch subjektive Sympathie oder Antipathie öffnet und es in sein ewiges Ich aufnimmt. In diesem Sinne konnte er auch als Katholik seine Freiheit und Identität bewahren. Denn der Kern dessen, was sich ihm aus eigener Einsicht als Wahrheit ergeben hatte, ist eben die Botschaft, die die Kirche in die ganze Welt trägt und der sie dient, indem sie die überlieferten Mysterien von Generation zu Generation weitergibt, Sakramente spendet, das liturgische Kirchenjahr feiert, predigt und segnet und sich ohne Geistes-hochmut auch den einfachen Mensehen in aller' Welt zuwendet.

Wer im Geiste ernster Wahrheitssuche nach den tieferen Gründen für seine Konversion fragt, für den leuchten sie aus seinem Werk selbst zur Genüge hervor.“

Wer selbst einmal den Weg von der Anthroposophie zum Katholizismus gegangen ist, für den stellt er sich allerdings nicht so glatt dar, wie Kriele ihn hier erscheinen läßt, denn er weiß, welchen eigenartigen Gewissensverkrampfungen er sich aussetzen muß, um die entscheidenden Schritte zu tun. Während er einerseits genau weiß, daß er gerade durch das Sehvermögen, das er der Anthroposophie verdankt, das christliche Element innerhalb des Katholizismus anschauen kann, nötigt ihn die katholische Kirche doch, seinen früheren Überzeugungen abzuschwören. Er sieht sich genötigt, einen Meineid abzulegen, um dem, was er für das Richtige halten muß, folgen zu können. Fühlt er dann in dieser Lage auch das innere Bedürfnis, seine Eheschließung sakramental nachvollziehen zu lassen, so bleibt ihm nichts anderes übrig, wenn diese Ehe eine zweite sein sollte, als seine erste Ehe in einer Weise nicht vollzogen zu haben, wie sie das kanonische Recht fordert. Es ist in der Tat so, wie es ein kluger Pfarrer formulierte: "Wer katholisch wird, nimmt ein Kreuz auf sich — nämlich das Kreuz der Hierarchie", wobei in diesem Fall natürlich die verkrustete Hierarchie der katholischen Geistlichkeit gemeint ist und das, was sich als Machtstruktur und Gehorsamsforderung in ihr erhalten hat. Der anthroposophische Konvertit nimmt dieses Kreuz auf sich, um Christus nahe zu sein, den er im Altarsakrament der Kirche als lebendig schaut. Dies ist zweifellos der Weg Valentin Tombergs gewesen und jener seiner Freunde, die, von ihm angeregt, den gleichen Weg gingen.

Charakterzüge

Denn Tomberg wirkte, auch wenn er es wahrscheinlich nicht wollte, auf seine Freunde stark suggestiv. So ist es zu erklären, daß in seiner Umgebung manchmal grotesk wirkende Gehorsamsakte dem Karma gegenüber, das Tomberg durchschaut haben wollte und offengelegt hatte, erfolgten - etwa wenn sich miteinander harmonierende Ehepartner trennten, weil es ihr "Karma" so wollte — (und zum Glück später dieses "Karma" dann wieder korrigierten). "Glauben Sie mir, ich weiß es aus Erfahrung" - klang expressis verbis immer wieder durch im intimen Gespräch. Indessen: Seine Freunde hatten Grund zum Vertrauen. Er war keineswegs eine "schillernde" Persönlichkeit, sondern wirkte stets beherrscht, bescheiden und voll von "gesundem Menschenverstand". Er war innerlich ungeheuer lebendig und wirkte sehr durchlässig für die Themen, die ihn beseelten: Er konnte streng und schädelknochengleich sein wie ein alter Tibeter und bald darauf frühlingshaft strahlend durchlässig und die Herzen enthusiasmierend, wenn er ein christliches Motiv behandelte. Es war dies vor allem bei seinen Vorträgen der Fall, die nie ermüdeten, sondern das Denken und Empfinden stark anregten. Für diese Vorträge schien mir charakteristisch, dass in ihnen das Thema auf einen gut überschaubaren Grundgedanken zurückgeführt war, der dann in großer Klarheit entwickelt und ausgeführt wurde, so daß schließlich ein anschauliches, auch dem anspruchsloseren Zuhörer verständliches Gedanken- und Stimmungsgebilde vor der Seele stand. Vielleicht ist dabei zugunsten der Gedankenklarheit manches Problem zu sehr vereinfacht worden, jedoch verblüffte es immer wieder, daß Tomberg einer scheinbar wohlbekannten Sache einen ganz neuen Aspekt abgewinnen konnte.

Tomberg wirkte oft versonnen und etwas abwesend — im Gespräch aber wandte er sich dem Gegenüber voll zu. - Man hatte immer den Eindruck, daß seine Familie, zu der zeitweise auch eine Hippel-Tochter gehörte, in einer stillen, erfüllten Harmonie lebte, die es ihm vergönnte, seiner geistigen Arbeit intensiv nachzugehen. Die ihm in der damaligen Zeit leichter zugänglichen Genüsse - Zigaretten, Schwarztee — wurden dankbar und gesellig genossen.

"Diktatur der geistigen Welt"

Charakteristisch schien mir auch seine Art, sich zu bewegen: Er hatte bei den alltäglichen Verrichtungen — z.B. beim Anzünden einer Zigarette — sehr kraftvolle, elegante, ein wenig "zu große" Bewegungen, die ich für persönlichkeitsbedingt halten mußte, bis ich sie verblüfft bei einem zu Besuch weilenden Bruder Tombergs wiederfand.

Valentin Tomberg beobachtete seine Umgebung sehr scharf bis in kleinste Details. Es war dies zweifellos auch eine Frucht konsequenter okkulter Schulung: Freunde berichteten, daß er bis zu 22 esoterische Übungen täglich absolviert habe. Indessen - wenn ich versuche, die Eindrücke jener Jahre wieder lebendig werden zu lassen - ich weiß nicht, ob ich in Tomberg ohne die Hinweise, also die Präparation der gemeinsamen Freunde, mehr gesehen hätte als einen hochbegabten, liebenswerten Menschen, der immer bescheidener wirkte, als es seinen Kenntnissen entsprach. Der unmittelbare Eindruck der in eine große Persönlichkeit komprimierten spirituellen Würde und Mächtigkeit - hier wollte er sich nicht einstellen, und ich erinnere, wie ich mich wunderte, mit welchem Jagdeifer er eine durchs Zimmer fliegende Motte erlegte. Eine solche Verwunderung sagt allerdings wahrscheinlich weniger aus über die verehrte Persönlichkeit selbst als über den Erwartungsdruck, unter den sie durch ihre Verehrer gesetzt wird.

Hören wir auch Krieles persönliche Eindrücke:

"In seinen letzten Lebensjahren war mir Valentin Tomberg nicht nur ein Lehrer, sondern auch ein väterlicher Freund von unglaublicher Herzlichkeit und Zuwendung. In seinen Gesprächen wechselte tiefster Ernst mit gelöster Heiterkeit, Witz und Humor. Nie habe ich etwas anderes erlebt als Güte, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit des Urteils, Klarheit des ganzen Wesens. Jede Begegnung, jeder Brief, ja jedes Telefonat hatten etwas Erfrischendes, Stärkendes, Regenerierendes."

Es muß hier eingegangen werden auf die schon erwähnten intimeren Gespräche, die ich als allerdings sehr junger und anthroposophisch noch recht unerfahrener Mensch in den Jahren 1944 — 1948 einige Male mit ihm haben konnte und die sich - wie könnte es anders sein - um das Thema Anthroposophie und Katholizismus drehten. Es besteht kein Grund anzunehmen, daß sich Tombergs Anschauungen danach grundsätzlich geändert haben.

Es war seine tiefste Überzeugung, daß der anthroposophische Impuls "schief" gegangen war, wirkungslos geblieben sei. Und weil er nicht durchgedrungen sei, sei die geistige Welt nun genötigt, die Menschheit in einer anderen Weise zu führen – da die Bewusstseinsseelen-Entwicklung versagt habe, müsse das menschliche Ich gestützt werden auf der einen Seite von der Verstandes- und Gemütsseele, auf der anderen Seite vom Geistselbst. Mit anderen Worten: Es werde eine "Diktatur der geistigen Welt" die Menschheit leiten. - Aber, so wandte der Gesprächspartner ein, Rudolf Steiner habe doch gewisse Entwicklungen vorhergesehen, z.B. die Ereignisse der kommenden Jahrhundertwende? - Wer sagt denn, - so Tomberg -, daß die Lehrer von Chartres kommen werden? Wenn sie es sich anders überlegt hätten? - Aber die Wiederkunft des Christus in der Lebenswelt sei doch Gewißheit?, wurde weiter gefragt. - Darauf Tomberg: Sie sei noch nicht erfolgt. Größere Opfer als die bisherigen seien nötig. Wer könne sagen, ob sie durchdringen könnten? Wenn der Christus in der Lebenswelt erscheine, dann werde alles ganz anders werden, die Wissenschaft werde z.B. von neuen Wellen reden. Rudolf Steiner sei kein Prophet gewesen, sondern Geisteswissenschaftler, habe auch nur dieses sein wollen. Ein Wissenschaftler aber schließe auf die Zukunft aufgrund der ihm bekannten gegenwärtigen Gegebenheiten - wenn diese sich ändern, sei seine Voraussage nichtig. Der Prophet aber spräche aus dem Vater, darum sei sein Wort wahr"

Die katholische Kirche allein sei die Institution, die die Kraft habe, die Geistigkeit der Menschheit und damit ihr Christentum zu retten. Sie sei in allen bisherigen Trennungen und Versuchungen beständig geblieben, in ihr sei Christus anwesend. Man müsse sie einfach kennenlernen, besser kennenlernen. Dieses Kennenlernen war durchaus als eine Empfehlung an spirituelle Schüler gedacht.

Tomberg ist 1948 mit seiner Familie nach England übergesiedelt, er hatte dort bei der BBC (British Broadcasting Corporation) gearbeitet und vor allem Nachrichtensendungen des Ostblocks (es war die Zeit des Kalten Krieges) abgehört und ausgewertet. Es ist ganz still um ihn geworden - eine sicherlich selbstgewählte Stille und Zurückgezogenheit, die nur noch engste Freunde durchbrechen konnten. Dazu Kriele:

"Er lebte zunächst in London, später in einem im Grünen gelegenen Häuschen in Reading an der Themse, wo ihm die Universitäts-Bibliothek für seine abendlichen Studien zur Verfügung stand. Er nutzte die früheste Möglichkeit zur Pensionierung, um sich ganz seinen Manuskripten zu widmen. Seine aus einer polnisch-französischen Familie stammende Frau war ihm dabei nicht nur eine verständnisvolle Wegbegleiterin, sondern in vielem auch eine kongeniale Mitarbeiterin. Die tiefe geistige Gemeinschaft mit ihr war ihm in seinem äußerlich schweren, von Verkennung und Vereinsamung gezeichneten Leben eine ständige Quelle menschlichen Glücks.

Christus: Führer zur Freiheit

Aus meiner Kenntnis seines Lebens und Denkens möchte ich eins hervorheben: Seine 'soziale' Aktivität bestand vor allem in dem Bemühen, in ausgedehnter täglicher und nächtlicher Gebetsarbeit zahlreichen Verstorbenen im 'Purgatorium' praktische Hilfe zu bringen. Von Gott sprach er meist als dem 'Vater', von Gottes Sohn als dem 'Meister', ihnen wollte er vollkommen gehorsam sein."

Man gewinnt den Eindruck, daß Tomberg seine Zurüekgezogenheit als eine bewußte Abkehr von seinen früheren öffentlichen und publizistischen Wirksamkeiten praktiziert hat. Er war der Ansicht, daß Rudolf Steiners zahlreich veröffentlichten Vorträge und Bücher doch nur zu einem rein intellektuellen Studium ihrer Inhalte gebraucht - eigentlich mißbraucht - worden seien, weil ihr moralischer Gehalt und Aufruf nicht beachtet worden sei. Warum also weiteres dieser Art einem Publikum vorsetzen, das die eigentliche Tiefe nicht würdigen könne? Für viel wichtiger und wesentlicher hielt er es, Moral zu verwirklichen im eigenen Leben, und so mutet sein Verzicht auf äussere Wirksamkeit durchaus an wie eine selbstgewählte stellvertretende Busse, wie sie in der katholischen Heilslehre ja auch eine bedeutende Rolle spielt. Er wurde nicht müde, auf die Notwendigkeit hinzuweisen, die christlichen Kardinaltugenden Gehorsam, Armut und Keuschheit auf eine zeitgemässe Weise zu verwiklichen.

Aus einem erschütternden Selbstzeugnis möchte ich diesen Zusammenhang zitieren:

„Ich kann nicht nicht streben nach der Tiefe, der Höhe und der Weite der umfassenden Wahrheit, der Erkenntnis des Ganzen der Dinge. Das ‚sacrificium intellectus‘, das Opfer des Intellektes, ich habe es in aller Aufrichtigkeit und ohne Vorbehalt gebracht. Aber welche Verstärkung des Gedankenlebens, welch wachsender Eifer im Streben nach geistiger Erkenntnis folgt daraus! Ich weiß, daß die geoffenbarten und vom Lehramt der Heiligen Kirche überlieferten Heilswahrheiten sowohl notwendig als auch ausreichend sind für das Heil; ich habe keinen Zweifel daran, daß sie wahr sind, und ich bemühe mich, mein Bestes zu tun, um sie zu praktizieren - aber ich kann den Lauf des Gedankenflusses nicht anhalten, der mich zu den Mysterien trägt, die vielleicht den Heiligen, vielleicht den Engeln - was weiß ich - vorbehalten sind, jedenfalls ohne Zweifel würdigeren Wesen als ich es bin... Ich sage mit Jakob: 'Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. '"(Arcana, Seite 288/289)

Es kann auf der Suche nach dem Richtigen und Wahren nur eines geben: Selbst den Versuch wagen, zu den Quellen herabzusteigen, aus denen Inspirationen fließen, die es auf ihre Richtigkeit zu prüfen gilt. Der Anthroposoph steht da durchaus in der Notwendigkeit der selbständigen Geistesarbeit — er kann sich weder auf das "Glauben Sie mir — ich weiß es aus Erfahrung" des Gegenübers verlassen noch auf direkte Angaben Rudolf Steiners zu dem Schicksal dieser Persönlichkeit, wenn man nicht allgemeine Hinweise auf ihn umdeuten will - wie dies auch geschieht. Er ist auch kein Prophet, der von dem unfehlbaren Wort des göttlichen Vaters durchdrungen ist. Aber er ist Mensch, Angehöriger der zehnten Hierarchie und kann seines kosmischen Auftrages bewußt sein: Freiheit zu verwirklichen. Wir haben gelernt, in Christus den Führer zur Freiheit anzuerkennen. Wir können wissen, daß es das Wesen des Christus ist, überall dort zu sein, wo ihn Seelen suchen und sich ihm öffnen, also in jedem in echter Hingabe geteierten christlichen Gottesdienst. Darüberhinaus aber ist er der Freund und Verwandler eines jeden individuellen Menschenichs, ein Freund, der zu dem, der ihn sucht, in eine unmittelbare Beziehung tritt, die keiner Mittlerschaft bedarf. Dies ist die Wahrheit, aus der Freiheit fließt bzw. Freiheit, in der Wahrheit urständet, und diese Freiheit ist eben das Ziel und die Aufgabe des Menschseins. Alles, was sich zwischen Ich und Christus stellen will, verdunkelt das Einssein beider, und Kirche in diesem neuen Sinne ist nicht jene Gemeinschaft, die den Anspruch erhebt, als einzige den Menschen zu Christus zu führen, sondern Kirche wird die Gemeinschaft derer, die sich durch und in Christus als Brüder verbunden fühlen. Diese neue Stufe des Christseins ist möglich geworden durch das Fortschreiten der Bewußtseinsevolution, durch den Eintritt der Menschheit ins "Bewußtseinsseelenzeitalter", wie es Rudolf Steiner formuliert. Es heißt dies, daß das Bewußtsein bzw. das Selbstbewußtsein eines jeden wachen Menschen zu einer solchen Schärfe gebracht worden ist, daß in allen Lebenssituationen der Einzelne sich als abgesondert von seiner Umwelt erlebt, daß er befreit ist von traditionellen und instinktiven sozialen Bindungen. Der Drang nach "Selbstverwirklichung" als Äußerung der Bewusstseins-seele ist geradezu das psychologische Kennzeichen unserer Zeit geworden - und auch die seelische Vereinsamung, die ihre Folge ist. Einer solchen "modernen" Seele, wenn sie konsequent ist, erscheint das seelen- und gemütvolle Ein- und Untertauchen in eine betende Gemeinschaft, das Geborgenheitsgefühl in einer Kirche als ein Rücktritt in ein mythologisches Bewußtsein: Sie kann nur das ehrlicherweise anerkennen, was ihr als Ich im Ich entgegen- oder besser: mit ihr zusammentritt, was ihr im heiligsten Innern der eigenen Persönlichkeit begegnet. Hier ist heute der Christus zu finden, und es gibt genug Zeugnisse derer, die ihn gefunden haben.

Tarot

Hier, im Erfassen der christlichen Qualität des Freiheitserlebnisses im hüllenlosgewordenen Ich, ist das Kriterium für Wahrheit oder Unwahrheit einer spirituellen Lehre. Wenn Tomberg sagt, daß die Bewußtseinsseelenentwicklung der Menschheit missraten sei und darum wieder die geistige Welt wie in Urzeiten dirigierend eingriffe – dann wischt er mit dieser Nicht-Wahrheit die Mission der Menschheit als "Hierarchie der Freiheit" weg. Wer sagt, daß Rudolf Steiner bedauere, einer unreifen Zeit die Anthroposophie gebracht zu haben, der löscht damit dessen bedeutendste Tat aus: In der "Philosophie der Freiheit" zur rechten Weltenstunde die menschliche Antwort auf die Frage der geistigen Welt gegeben zu haben: "Habt ihr eure hierarchische Aufgabe begriffen?". Offensichtlich waren Tomberg die Inhalte der "Philosophie der Freiheit" nie wichtig. "Sein" Rudolf Steiner beginnt erst ab "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?". Ein solches Auslöschen des Wesentlichen aber ist - man muß es so im vollen Bewußtsein des Wortinhaltes nennen - im eigentlichen Sinne antichristlich. Damit aber wird auch alles andere, was von Tomberg als Mitteilung übersinnlicher Erfahrungen kommt, fragwürdig.

Diese Fragwürdiekeiten nehmen inzwischen ganz neue Dimensionen an. Bei Herder, Basel, ist 1983 ein umfangreiches Werk erschienen: "Die großen Arcana des Tarot". Auf der Umschlagrückseite finden wir die genauen Lebensdaten Tombergs als die eines anonymen Verfassers. Und weiter: „Er verfügte, daß sein Werk, das er in französischer Sprache verfaßte, erst nach seinem Tode erscheinen sollte. Er versteht sich deshalb als Freund, der ‚'von jenseits des Grabes‘ zu seinen Lesern spricht. Daher geben wir ihm den Namen 'Der Anonymus d`outre tombe'." Als Herausgeber zeichnet Martin Kriele verantwortlich. Eine Einführung schrieb Hans-Urs von Balthasar, einer der namhaftesten Denker des heutigen Katholizismus; Konzilberater, Mitglied der Internationalen Theologenkommission, Verlagsleiter, ehemaliger Jesuit und Begründer eines 'Säkularinstituts' in Basel, dessen Mitglieder sich zur Aufgabe machen, als Laien unerkannt in weltlichen Berufen arbeitend, die mönchischen Gelübde zu erfüllen.

Eine Erstausgabe der "Arcana" erschien 1972 in einer Übersetzung von Gertrud von Hippel, herausgegeben von Ernst von Hippel. Damals lebte Tomberg noch. Es ist dies wieder ein Stück Geheimniskrämerei, mit dem sich Tomberg umgab oder umgeben wurde. Zur Zeit ist ein Freundeskreis um Martin Kriele bemüht, Tombergs Schriften und Bücher, die in der anthroposophischen Terminologie vorliegen, zu bearbeiten. Man hat jetzt einerseits die Schriften Tombergs selbst, deren Wahrheitsgehalt zu prüfen ist, und dazu noch die herausgeberische Überarbeitung mit dem Ziele, ihn für katholische Leser lesbar zu machen, oder aber,- auch das ist nicht auszuschließen - ihn in die Heimholungsaktion Rudolf Steiners in die katholische Kirche mit einzubeziehen. Denn immerhin tauchen Rudolf Steiners Name und Themen seiner Anthroposophie immer wieder in Tombergs Schriften und also auch in der "Arcana " auf, in durchaus anerkennender Weise und stets mit der Bemerkung verbunden, daß und warum ihm die Anthroposophen nicht gerecht geworden sind. So erfährt der katholische Leser immerhin Erstaunliches über den esoterischen Schulungsweg, über Reinkarnation, über die Lotusblüten und über die Hierarchien. Und der Anthroposoph erfährt u.a. Erstaunliches über Akasha-Chronik, die Levitation, über selbstgemachte Dämonen, über das Wesen der Heiligkeit und die Marienverehrung. In der Tat, wer informiert sein möchte über jene Grauzone des Okkultismus und der Magie, die Rudolf Steiner offenbar ganz bewußt nicht angesprochen hat, der kommt beim Studium der Arcana voll auf seine Kosten. Man kann sich des Unbehagens nicht erwehren, daß hier Heiligstes in Verbindung gebracht wird mit primitiven okkulten Praktiken, die Schicksal gestalten wollen durch eine Hellsichtigkeit, die durch Zufall und willkürlich deutbares Symbol angeregt wird. Immer wieder fragt man sich: Ist das eigentlich wahr? Hinter wie viele Sätze muß man ein Fragezeichen setzen! Und wievieles kann man doch mit völliger Überzeugung und mit gutem Gewissen anerkennen!

Mysterium des Bösen

Es ist ein Mysterium, allerdings ein Mysterium des Bösen, das Tomberg selbst an- und ausspricht, wenn er auf die Unterscheidung des Richtigen und Falschen kommt: "Was ein solches intellektuelles Trugbild" (wir würden sagen: eine trügerische Imagination) "umso gefährlicher macht, ist die Tatsache, daß es im allgemeinen nicht einfach eine Lüge oder eine reine Illusion ist. Es ist eine Mischung von Wahrheit und Lüge auf unentwirrbare Art. Dabei dient das Wahre dazu, das Falsche zu stützen, und das Falsche scheint dem Wahren einen neuen Glanz zu verleihen. Es ist also eine Luftspiegelung, ein Trugbild und nicht einfach eine Lüge. die leichter erkennbar wäre. Und da es sich um eine Verschmelzung von Wahrem und Falschem handelt, erscheint das Wahre im Lichte des Falschen. Ideen, die in sich selbst wahr sind, enthalten dabei infolge ihrer Verbindung mit falschen Ideen eine entstellte Bedeutung. Es ist ein aus Wahrem und Falschem gesponnenes Gewebe, das sich der benebelten Seele ermächtigt" (Seite 703). — Dies ist ja letztendlich der Trick, dessen sich die Widersachermächte bedienen. Ich sage dies bewußt auch darum, weil Tomberg schreibt: "Ein Beispiel übermäßiger Betonung der Erkenntnis des Bösen - und damit der Beschäftigung des Bewußtseins mit dem Bösen - ist das vorwiegende Sichbefassen mit dem Problem des doppelten oder sogar dreifachen Bösen bei den deutschen Anthroposophen... Es gibt kaum etwas, das nicht unter die Kategorie des Ahriman oder des Luzifer fallen würde... Sich damit beschäftigen, heißt in Kontakt mit dem Bösen zu kommen, und sich den belebenden und inspirierenden Kontakt mit dem Guten entsprechend zu vermindern... Die übermäßige Beschäftigung mit dem Bösen hat die Flügel der anthroposophischen Bewegung beschnitten und sie zu dem gemacht, was sie seit dem Tode ihres Begründers ist: Eine Bewegung kultureller Reformen (Kunst, Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft), entblößt von lebendiger Esoterik, d.h. ohne Mystik, ohne Gnosis und ohne Magie, die ersetzt worden sind durch Lektüre, Studium und eine intellektuelle Arbeit,, die immer auf die Übereinstimmung mit den Schriften und den Vorträgen des Meisters gerichtet ist" (Seite 439). -Wieder die blendendste Mischung von Wahrheit und Lüge, denn ist diese unsere Charakterisierung nicht wenigstens teilweise treffend —, und ist es nicht Lüge, Esoterik treiben zu wollen ohne Erkenntnisse des Bösen? Das Wesen des Christentums ist in seiner Wahrheit nur zu erfassen, wenn man es abschälen kann von den luziferischen, ahrimanischen und asurischen Täuschungen. Man lernt dabei zwangsläufig diese Herrschaften gründlich genug kennen.

Vielleicht sehe ich Tomberg zu groß. Aber hier scheint mir der Schlüssel zum Verständnis seines Schicksals zu liegen. Erinnern wir uns seiner Erfahrung, daß der Prophet unmittelbar aus dem Vater spricht. Lesen wir nach in den Arcana: "Der Glaube bringt absolute Gewißheit mit sich" (Seite 350).

Der Vater ist unergründlich - vor ihm gilt allein Gehorsam, Armut, Keuschheit - d.h. Entäußerung aller Ichheit im Denken, Fühlen und Wollen. Der "Aufgehängte" (12. Kartenbild des Tarot) ist der sich so Opfernde: "Er lebt durch den echten Glauben, und das bezeichnet das hermetischel Buch 'Kore Kosmu' als 'Die Gabe der vollkommenen Schwärze', d.h. die Gabe völliger Gewißheit, geschöpft aus dem Schwarz der ultraleuchtenden Finsternis. Denn es gibt Finsternis und 'Finsternis'. Die erstere ist die Unwissenheit und Blindheit, die letztere ist die der Erkenntnis, die die natürlichen menschlichen Erkenntnisfähigkeiten überragt; sie offenbart sich in der intuitiven Schau. Sie ist ultra-leuchtend im selben Sinne, wie die ultravioletten Strahlen die Skala der für das menschliche Auge sichtbaren Farben übersteigt "(Seite 356).

Dunkelheit

Offenbar empfand Tomberg die Offenbarungen des Vaters aus solcher Dunkelheit kommend. Es muß die Frage erlaubt sein, aus welchen Dunkelheiten die Inspirationen jener Mächte kommen, die die weitere Ich-Entwicklung der Menschheit unmöglich machen könnten. Es ist dies eine Frage, die immer drängender wird angesichts heutiger Zivilisationserscheinungen, die leben- und bewußtseinsvernichtend wirken. Es liegt nahe, und ist in ersten Ansätzen schon erkennbar, daß solche Gegnerschaft die Gelegenheit nutzen will, Rudolf Steiners Werk an entscheidender Stelle zu schwächen durch die Präsentation eines moralisch strebenden Esoterikers, den man einer ohnedies Okkultismus-lüsternen Zeitgenossenschaft vorstellen könnte als Rudolf Steiner kongenial. Wir erfahren immer intensiver, daß es zur Methodik des anstehenden Geisteskampfes gehört, daß Worte entwertet, Sinninhalte pervertiert und religiöse Formen und Bedürfnisse mißbraucht werden. Gerade das ruft uns auf zu eigener Wachheit und zu individuellem Mühen um die Grundgeheimnisse des Christentums.

Zu den gewiß zu erwartenden Vorwürfen der Freunde und Verehrer Valentin Tombergs mir gegenüber kann ich nur sagen, daß ich es bedauern würde, wenn nicht deutlich geworden wäre, daß ich den Menschen Tomberg unterscheide von dem, was sich seines guten Willens bedienen möchte.

- Wolfgang Garvelmann

- Literatur:

Zu Tomberg aus anthroposophischer Sicht: Udo Charbrowski: Valentin Tomberg, Individuell erlebtes Christentum oder Theologie? Edition Löwengasse, Radol-zell am Bodensee.

Gruß Paraneua-Bioeule!


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Eine Antwort auf die kritischen Bemerkungen von Frau
Heckmann zum Erscheinen des Buches „Der Fall Tomberg. Anthroposophie oder Jesuitismus“ vor sieben Jahren.
von Sergej Prokofieff



Es ist schon für die einleitenden Zeilen von Frau Heckmann charakteristisch, dass sie Worte benutzt, die in dem Buch so nicht vorkommen: „Tomberg als abtrünnigen Anthroposophen, Jesuiten und Verräter Rudolf Steiners“. Es wäre diesbezüglich wohl zu wünschen, dass man sich wenigstens an die tatsächlichen Äußerungen des Buches hält.
Auch scheint mir unsachgemäß, dass im ganzen Aufsatz die Texte des zweiten Autors, Christian Lazaridès, mit keinem Wort erwähnt sind. Das bedeutet, dass es hier nicht allein um den Inhalt der Texte geht, sondern um die Person einer der beiden Autoren.
Zum Dritten möchte ich bemerken: Beim Verfassen unseres Buches sind Christian Lazaridès und ich von dem Stand der Forschung der Biographie und des Werkes von Tomberg ausgegangen, der uns damals zugänglich war. Dass seitdem neue Materialien gefunden wurden, die zu einigen Korrekturen führen können, ist eine Selbstverständlichkeit jeder wissenschaftlichen Untersuchung.1 Nur sollte Frau Heckmann die gleichen Kriterien auch für ihr Buch anlegen, da es nicht auszuschließen ist, dass in der Zukunft weitere Dokumente auftauchen, die einzelne oder mehrere Thesen ihres Buches in Frage stellen oder sogar als falsch erweisen können. Denn ihre Publikation ist ohne Zweifel kein letzter Punkt in dieser komplizierten Angelegenheit.
So sind einigen anderen aufmerksamen Lesern und mir etliche Einseitigkeiten, tendenziöse Darstellungen und problematische Interpretationen in dem Buch von Frau Heckmann aufgefallen. Auch führt Frau Heckmann in ihrem Buch bei mehreren Fragen als Zeuge nur die Menschen auf, die zu Tomberg Anhängern gehörten. Dagegen kommen viele kritische Stimmen von denen, die auch Tomberg persönlich kannten, nicht zu Wort. Eine Kritik des Buches von Frau Heckmann ist aber nicht das Thema dieses Aufsatzes.
In weiterem werde ich auf die einzelnen, von Frau Heckmann gegen Teile unseres Buches erhobene Beanstandungen, eingehen. Mir fällt vor allem bei den Bemerkungen von Frau Heckmann auf, dass auch hier, wie bei den meisten veröffentlichten Kritiken an unserem Buch, die für den Inhalt des Buches selber marginalen Fragen in den Vordergrund gestellt werden, dagegen auf die eigentlichen Probleme, die im Zentrum des Buches stehen, überhaupt nicht oder kaum eingegangen wird. So steht auch sieben Jahren nach der ersten Veröffentlichung des Buches die wirkliche Auseinandersetzung mit ihm immer noch aus.

1. Der erste Satz des Kommentars von Frau Heckmann hat mich am meisten verblüfft: Die angebliche Widersprüchlichkeit in Tombergs Werken wird der offene und aufmerksame Leser nicht bestätigen können.
Mit dieser Frage habe ich mich schon in der ersten Auflage des Buches befasst, doch schien mir, dass dies dort nicht zu einer gewünschten Klarheit gebracht werden konnte. Deshalb habe ich mich bemüht, dies in der zweiten, erweiterten Auflage nachzuholen und glaube, es dort zur nötigen Klarheit gebracht zu haben. Zu diesem Zweck werde ich hier und im weiteren nur auf diese zweite, erweiterte Ausgabe Bezug nehmen.2 Dabei geht es in dem ganzen Buch vor allem darum, was in seinem Untertitel steht und was zu einer Unterscheidung führen soll: „Anthroposophie oder Jesuitismus“.
Weil es für die weitere Darstellung von entscheidender Bedeutung ist, bringe ich hier nur eine (von vielen) Stellen, die die erwähnte Widersprüchlichkeit nachweisen:

RUDOLF STEINER
Der Jesuitenorden mit seinen Übungen ist der dritten Versuchung verfallen.
Die Gründung des Jesuitenordens
stellt den grössten Gegensatz zu
Pfingsten in der Menschheitsgeschichte dar.
Die jesuitische Bewegung ist mit der
Sünde wider den Heiligen Geist verbunden.
Durch die Gründung des Jesuitenordens wurde das Wirken des Konzils von 869 (der Kampf gegen den Geist) fortgesetzt und intensiviert.
Die Übungen der Jesuiten führen weder zur Begegnung mit Jesus noch mit Christus, sondern machen den Menschen von der dämonischen Wesenheit abhängig.

VALENTIN TOMBERG
Die dritte Versuchung wird gerade in dem Jesuitenorden durch den Gehorsam besonders erfolgreich überwunden.
Pfingsten steht am Anfang einer Reihe von Auferweckungen, an deren vorläufigem Ende sich die Gründung des Jesuitenordens befindet.
Die jesuitische Bewegung ist aus dem
unmittelbaren Impuls des Heiligen Geistes entstanden.
Das Konzil von 869 wird bei Tomberg nirgends erwähnt.
Die Übungen der Jesuiten führen zum paulinischen Christus-Erlebnis.

Was diesen Vergleich betrifft, so muss besonders betont werden, dass alle in ihm beinhalteten Thesen in meinem Teil des Buches mit den entsprechenden Wortlauten von Rudolf Steiner und von Tomberg belegt sind. Sieht hier tatsächlich der offene und aufmerksame Leser keinen Widerspruch?
Dazu gehören auch viele weitere unüberbrückbare Unterschiede in der Auffassung Rudolf Steiners und Valentin Tombergs, z.B. vom Unfehlbarkeitsdogma des Papstes; die Äußerungen Tombergs über die Nichterkennbarkeit des Bösen; das Verschweigen der ätherischen Wiederkunft des Christus in seinem katholischen Spätwerk; die Begründung eines Schulungsweges durch Tomberg, der aus der primären Züchtigung des Willens das Denken beeinflusst (so wie bei Jesuiten) im Gegensatz zu der Anthroposophie, wo der Weg im Denken beginnt und aus der Erkenntnis heraus bewusst der Willen ergriffen wird, sowie vieles andere mehr. Die entsprechenden Wortlaute von Rudolf Steiner und Valentin Tomberg zu jedem dieser Widersprüche sind in meinem Teil des Buches angeführt.
Und noch ein Beispiel: Wie kann man einen Widerspruch nicht bemerken, wenn man vergleicht, wie Tomberg in einem seiner frühen Vorträge die römische Kirche ihrem inneren Wesen nach als dem Nationalsozialismus ähnlich darstellt, 3 mit dem, was er über dieselbe Kirche in seinem späteren Werk schreibt.
Doch die zentrale Frage unseres Buches bleibt die Beziehung vom späteren Tomberg zum Jesuitismus, d.h. die von ihm vertretene These der außerordentlichen Bedeutung des Ignatius von Loyola in der Entwicklung des Christentums, sowie seiner geistlichen Exerzitien und seines Ordens. In seinen zwei Hauptwerken aus der katholischen Zeit entwirft Tomberg so ein glorioses Bild dieser Strömung, dass bei dem Leser der Eindruck entstehen muss, dass man im Jesuitismus die führende Kraft des ganzen exoterischen sowie esoterischen Christentums schlechthin zu sehen hat (die diesbezüglichen Wortlaute von Tomberg sind in unserem Buch aufgeführt).
Diese Zuneigung Tombergs zu Ignatius von Loyola ist so offensichtlich, dass sogar der russische Herausgeber seines Tarot Buches dies in seinem Nachwort speziell vermerkt und als besonders befremdend hervorgehoben hat (Kiew, 1996, Seite 557).
Aus alle dem entsteht für die ganze Auseinandersetzung um Tomberg die entscheidende Frage: Wie konnte ein Mensch, der in seiner Jugend in Tallin schon eine Berührung mit den Jesuiten hatte, und der daher eine große Angst empfand, dass ihm von diesen tatsächlich die Gefahr einer magischen Beeinflussung drohe (Frau Heckmann Punkt 8), der dann im gleichen Brief an Marie Steiner ihre die okkulten Praktiken aufs Schärfste verurteilt und als „satanisch“ bezeichnet (Tomberg Biographie, Seite 565), wie konnte derselbe Mensch in seinem späteren Leben zu der Beurteilung der Jesuiten kommen, die oben angeführt wurde?
Dann existiert noch ein Zeugnis aus dem Anfang der vierziger Jahre von dem Ehepaar Juriaanse, die in ihrem Haus in Amsterdam zusammen mit Tomberg den Zyklus „Von Jesus zu Christus“ von Rudolf Steiner gemeinsam studiert haben. Im ersten Vortrag dieses Zyklus befindet sich die esoterische Erklärung und schärfste Beurteilung der Jesuiten und ihrer okkulten Übungen. Es wurde mir persönlich bestätigt, dass damals Tomberg absolut mit diesen Forschungsergebnissen Rudolf Steiners einverstanden war. So entsteht abermals die Frage, die in meinen Augen für das Verstehen der ganzen Biographie von Tomberg von zentraler Bedeutung ist: Wie konnte er, nach dem er eigene, negative Erfahrung mit den Jesuiten gehabt hatte und danach auch noch seine Beurteilung (ihre okkulten Methoden sind „satanisch“) durch o.g. Zyklus von Rudolf Steiner bestätigt bekommen hatte, in seinem späteren Leben zu dem größtem Verfechter und Bewunderer dieser Strömung werden?
Nach diesen einleitenden Bemerkungen möchte ich einiges direkt zu Punkt 1 sagen. Frau Heckmann zitiert dort einen unveröffentlichten Brief von Tomberg. Es ist in wissenschaftlicher Diskussion überhaupt nicht angebracht, Beanstandungen auf Dokumente aufzubauen, die dem anderen Forscher nicht zugänglich sind. Doch wenn es schon geschieht, werde ich hier aus einem anderen unveröffentlichten Brief von Tomberg zitieren. Da dieser Brief aus einer späteren Zeit stammt – er wurde 1 1/2 Jahre vor dem Tode von Tomberg verfasst – gibt dieser Brief bis jetzt das letzte Wort Tombergs über sein Verhältnis zur Geisteswissenschaft Rudolf Steiners am Ende seines Lebens wieder und trägt meines Erachtens einen Vermächtnischarakter (solange nicht noch spätere Äußerungen diesbezüglich bekannt werden). Es wäre wichtig, diesen Brief hier als Ganzes zu veröffentlichen, doch würde das den Rahmen dieser Antwort sprengen. Es müssen aber, um das weitere verständlich zu machen, etwas längere Zitate daraus angeführt werden. So schreibt Tomberg in seinem Brief aus Reading, UK, vom 9. März 1970 zu seinem Adressat:
„Denn eine Enttäuschung, wenn Sie nach Reading kommen, und mich persönlich kennen lernen, ist unvermeidlich, da Sie denjenigen, der als Autor der „Betrachtungen“ in den dreißiger Jahren auftrat und der eine aufs Zentrale wiederorientierte Geisteswissenschaft vertrat, nicht treffen werden – und zwar aus dem einfachen Grunde, dass er nicht mehr da ist, dass er nicht mehr existiert... Nun ist der „innere Nachfolger“ desselben Menschen heute der Ansicht, dass es keine „Geisteswissenschaft“ gibt, und geben kann. Denn eine noch so aufs Zentrale hin orientierte „Geisteswissenschaft“ kann nur Wasser für die Mühle des Todes liefern... Auch gab es nie eine Geisteswissenschaft“. Hier muss man daran erinnern, dass Tomberg selbst seine Bibelbetrachtungen als „anthroposophische“, d.h. geisteswissenschaftliche bezeichnete. Deshalb wenden sich diese scharfen Worte nicht nur gegen Rudolf Steiner, sondern auch gegen das ganze eigene „anthroposophische“ Schrifttum. Dann führt Tomberg fort: „Kein Papst hat je das Maß des Vertrauens ihm persönlich der Menschheit zugemutet und beansprucht, als der „Geistesforscher“ oder Eingeweihte, wie Rudolf Steiner einer war... Dieses ist die geistige Veränderung, die dem Valentin Tomberg der dreißiger Jahre geschehen ist: er hat keine Beziehung mehr zur Geisteswissenschaft, die er für gegenstandslos hält... Also, sehr verehrter Herr...4, den Valentin Tomberg von den dreißiger Jahren werden Sie nicht antreffen. Die Distanz, welche heute mich von ihm trennt, ist so groß wie diejenige, die zwei Inkarnationen trennt. Eigentlich sollte ich auch einen anderen Namen tragen; aber aus bürgerlichen Gründen geht das nicht. Und nichts liegt mir ferner heutzutage und wäre mehr ermüdend, als die Asche der anthroposophischen Vergangenheit wieder aufgewirbelt erleben zu müssen.“
Ich glaube, dass die Auszüge dieses Briefes für Anthroposophen keinen Kommentar brauchen. Und sie zeigen ganz klar, welche Gründe Tomberg am Ende seines Lebens bewegt haben, keine Neuauflage seiner „anthroposophischen“ Frühwerke zu wünschen.
Dass Kriele den Inhalt dieses Briefes kennt, zeigen zwei Zitate daraus in seinem Buch „Anthroposophie und Kirche“ (Herder, Freiburg i.B., 1996).



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Baron Sir Robert Stephenson Smyth Baden-Powell (1857 bis 1941)
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Er gründete die Pfadfinderbewegung. Baden-Powell, sechster Sohn eines Hochschulprofessors in Oxford, wurde am 22. Februar 1857 in London geboren, trat 1876 als Offizier in ein Husarenregiment ein, kämpfte in Afganistan und im Burenkrieg (1899- 1902). Während einer Belagerung hatte er gute Erfahrungen mit halbwüchsigen einheimischen "Scouts" gemacht, während die zivilisierten Weißen in der Wildnis völlig hilflos waren. Um die Jugend wieder an die Natur heranzuführen, gründete er 1907 die "Boy Scouts" und die "Girl Scouts", zu deutsch "Pfadfinder".
Über das ursprüngliche Ziel (Überleben in der Natur) hinaus steht das Pfadfindertum für Hilfsbereitschaft und soziales Engagement. Vor allem dieser Aspekt hat dazu beigetragen, es trotz seiner militärischen Ausrichtung bis in unsere Tage zu erhalten. Baden-Powell starb am 8. Januar 1941 in Nyeri in Kenia.
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2961.) Name: Baden Powell, der schlafllose Wolf? Datum: Freitag, der 31. Januar, 2003 um 12 Uhr 52
Homepage: http://www.jokerbioeule1.de.vu E-Mail: keine e-Mail
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Diese Seite widmen wir dem Gründer der Pfadfinder:
Robert Baden-Powell Lord of Gilwell

Zuerst ein kurzer Lebenslauf:
Robert Baden-Powell wurde am 22.Februar 1857 in England geboren. Mit der Pfadfinderei hatte er es schon beim Militär. In Indien erkannte er die Bedeutung des Kundschafterdienstes und begann unverzüglich mit der Ausbildung der Scouts.
Später schrieb er das Handbuch "Aids for scouting", ein Grundlagenwerk für die Ausbildung von Soldaten.
Seit 1914 galt er den Engländern als Nationalheld, weil der trickreiche Stratege die südafrikanische Stadt Mafeking 217 Tage gegen den Ansturm der Buren gehalten hatte.
Nach seiner Rückkehr nach England beschloss Baden-Powell seine pädagogischen Erfahrungen umzusetzen: Die Jugend sollte in Charakterstärke, Hilfsbereitschaft und der Pflicht gegenüber dem Vaterland geschult werden. Im Mai 1907 veranstaltete er mit 24 Jungen auf der englischen Insel Brownsea ein Zeltlager.
Ein Jahr später gründete er die Pfadfinderbewegung in England. Mut zum Abenteuer und das Leben in der Natur, auch das sollten die Jugendlichen von ihm lernen.
Mit 55 Jahren heiratete er 1912 Olave St. Claire. Seine Frau unterstützte ihn in der Jugendarbeit und nahm sich den neben den Pfadfindern entstandenen Mädchengruppen an.
1929 wurde Baden-Powell zum Lord of Gilwell erhoben.
Am 8. Januar 1941 starb der betagte Globetrotter auf Kenia, wo er auch begraben liegt.

Baden-Powell hat sowohl die (orginal) Pfadfinderlilie...
Die Lilie wurde von Baden-Powell als Pfadfindersymbol und -abzeichen gewählt, weil sie als Sinnbild der Reinheit gilt und die Form der früher gebräuchlichen Kompaßnadeln hat. Denn Kompaßnadeln zeigen unbeirrbar eine Richtung - "in die richtige Richtung nach oben", wie Baden-Powell sagte. Außerdem sollen die drei Spitzen der Lilie an die drei Punkte des Versprechens (Tugend, Treue, Tapferkeit) erinnern.


... als auch den Pfadfinderpfiff entwickelt:
International - wenn auch relativ wenig bekannt - ist er ein besonderes Erkennungszeichen auf der ganzen Welt:

Wer mehr über Baden-Powell wissen will, sollte das Buch "Der Wolf, der nie schläft" lesen.
Gruß Paraneua-Bioeule, Schaf im Wolfspelz samt freitagsfisch und leselämmchen!





2960.) Name: Hussiten-Aufmarsch in Paraneuas Forum: Datum: Freitag, der 31. Januar, 2003 um 12 Uhr 31
Homepage: http://www.shockfreshwave.de.ms E-Mail: keine e-Mail
M.P.Heller: Fürs Kinderherz, S. 24, F-Dur:
"Die Hussiten zog'n vor Naumburg
Über Jena her und Kamburg;
Auf der ganzen Vogelwies'
Sah man nichts als Schwert und Spies,
An die hunderttausend."
Feierlich und gravitätisch!
Gruß Paraneua-Bioeule-Odermenning, www.gelobtseiwasgehacktwird.de.tf
www.bioeule-aktuell.de.vu (Gästebuch!)
www,odermenning.de.vu (Gästebuch!)
www.jokerbioeule1.de.vu (wenn's halt klappt, schon wegen der auch dort versammelten "Hussiten"!)



2959.) Name: Schwierigkeiten im Netz! Trotzdem Fröhliche Energiesparmassnahmen aus dem verschneiten Miesbach: Datum: Freitag, der 31. Januar, 2003 um 12 Uhr 25
Homepage: http://www.bioeule.de E-Mail: keine e-Mail
Cesar Bresgen, Fein sein, beinander bleibn:
S. 141:
Znachst hon i die ganze Nacht Eiszapfn brennt,
holareidü, diria, ha ho.
Koa Mensch hats nit kennt, daß koane Wachskerzn send,
holareidü, diria ha ho.
Hiaz hon i mei Häusei an See abi baut, holareidü, diria, ha ho.
a boarischer Spatz hat ma's Eck aba ghaut, holareidü, diria ha ho.
Znachst hon i mein Dirnei a Lauskambl kauft, holareidü, diria, ha ho,
daß net allwei viel grausigs am Kopf umalauft. Holareidü, diria ha ho.
Znachst hon i mein Dirnei a Kidlzeug kauft, holareidü, diria, ha ho,
daß net allwei imPfoadl zum Fenster herlauft. Holareidü, diria ha ho."
D-Dur, zweistimmig, Klavier, Flöten, und Gesang! Schad, dass ich Sie nicht hören kann!
Gegen Läus' hilft im übrigen eine oder mehrere Haarwäschen mit scharfer Kernseife! Parfum fehlt! Aber ein unbandiger Geruch nach alten Waschtagen! Dafür brauchen Sie oder Ihre Kinder keinen giftigen Goldgeist!
Gruß Paraneua-Bioeule-Odermenning, bioeule-aktuell.de.vu (Gästebuch!)



2958.) Name: Weltpolitik als "Jesuitentheater"? Aha, ich darf wieder zu "Gelobtseiwasgehacktwird-Weisse Rose Aktuell!" Sehr freundlich, Ihr Hackers! Datum: Donnerstag, der 30. Januar, 2003 um 21 Uhr 31
Homepage: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf E-Mail: keine e-Mail
710) Weltpolitik als "Jesuitentheater" mit diabolischen, n"neumanichäischen" Absichten? "Krieg als Vater aller Dinge" statt dem von Rudolf Steiner uns dringend angebotenen esoterischen Christentums, das die Kämpfe in die Seele der Menschen verlegt und ein über aus Kein 30.01.03 - 11:02
eMail: Keine URL: http://www.
Nachricht:
707) Weltpolitik als "Jesuitentheater"? aus Kein 30.01.03 - 10:22
eMail: Keine URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf
Nachricht:
Bei meinen Reisen in Büchern, Zeitungen, im Internet und in Gedanken:
Es drängt sich als Ergebnis auf, dass wir als Weltbevölkerung die politischen Miseren, sofern sie eingefädelt, "jesuitischen" Möchtegerns verdanken?
Auf dieser Ebene des "Antichrist"
"Neumanichäertum" als konflikterzeugendes Moment das sophistische, zweckorientierte Mittel ist?
In FAZ auf S. 33! heut' "Jesuit" Christian Geyer zum doppelten Stellvertretertum Christi recherchiert fleissig!
Zwei "christliche" Antipoden?
Neu-Rom und Neu-Europa mit wichtigen Hauptfäden zwischen Iran und USA hinundhergehend verwoben?
Stehen hinter Papst und Bush bnicht dieselben Hintermänner,
die für gewollte Macht- und Geldzentralisierung ihre Drähte bis ins Okkulte von Höllen verlängern?
Und im "Fiona"-Buch des anthroposophischen Mellinger-Verlages reibt sich "Mohammed" triumphierend die Hände,
weil er zu Sand zerreibt Mensch samt Erde behende?
Unterwandert sind alle Gruppen und Vereine?
Ich tippe hier in den Computer alleine!
Keine Zeit, sich das Herz brechen zu lassen!
Strategien für neue Wege von Wahrheit und Leben sind weiter zu fassen!
"Nur die 'Wahrheit' wird uns freimachen!
Die 'Pilatus'-Frage setzt uns aus dem aktuellen 'Drachen'!
Dieser heisst Diabolus!
Der wie Banker-Bischof Kamphaus ständig lügen muss?
Okkkult ist gewollt, diese Erde aus dem Heilsplan zu lösen,
vor allem auszulöschen zugunsten neuheidnischer Mondgötter das christliche Wesen!
Mit ihm verlogen wird auch verlogen des Elohim Jahves Opfergang für den Mittler!
Einen Golem setzt man uns vor die Nase und politische 'charismatische" soziofaschistische Engel-Lenins und Hitler!
So wir der Allmächtige noch weiter ausgreifen müssen,
damit die göttliche Evolution sich vollzieht trotz oder mit Hilfe der eigensinnigen Wesen?
Wir "Europäer" sind keine "Leute des Buches",
wie uns umstilisiert Annemarie Schimmels betrügerisches Vermächtnis!
Der Baum des Lebens!
Die Wege der Wahrheit sind seine Äste!
Was ist zu tun?
Gute Geister anrufen!
Das ist zu tun!
Vaterunser-Bitten als das uns gelehrte hohepriesterliche Gebet!
Christus mit uns als interkultureller Galilaeer es uns lehrt!
"Nun lobet Gott im hohen Thron, Ihr Völker aller Nation!
Hochpreiset ihn mit Freudenschalle, ihr Völker auf der Erden alle!
Denn sein Erbarmen, seine Gnad
sich über uns gebreitet hat.
Es wird die Wahrheit unsres Herren
in Ewigkeit ohn Ende währen!
Lob sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist auf gleichem Thron,
im Wesen einen Gott und Herren,
den wir in drei Personen ehren!"
Text nach Kaspar Ulenberg, Psalmen Davids, Köln 1582, Psalm 110, Weise: Französischer Psalter, Genf 1542!
Gruß Paraneua-Bioeule-Jokerbioeule, Bioeule-Aktuell.de.vu, Odermenning.de.vu!
Keine politisierte "Marcionnitin"!
Streiche gern den Psalter meiner Kinder aus anregenden Schwabinger Waldorfschulzeiten!
Gebt Stoibers harscher Schulpolitik und seinen "Deutsch-Ordens"-"Eunuchen"-Attis-Priestern für ein diabolisch-irdisches Himmelreich sowie den gewollten Gegenspielern von der "Lehmann"-Neu-Mithras-Riege keine als eine menschliche! Chance!
Kyrie eleison!
Christe eleison!
Nur tote Fische schwimmen mit dem diabolischen Neu-Weltorder-Strom!
Weiter eifrige Steiner-Leserin gefälschterund ungefälschter Bücher!
(Die Sendung Michaels, Kosmische und menschliche Geschichte!)
706) Hallo, Ihr Lieben! aus Kein 29.01.03 - 16:51
eMail: Keine URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf
Nachricht:
Na also, so mirnichtsdirnichts verschwindet auch im Netz nichts völlig!
Gruß Paraneua-Jokerbioeule!





2957.) Name: Heute früh im Internetcafé München Hauptbahnhof: Datum: Mittwoch, der 29. Januar, 2003 um 16 Uhr 49
Homepage: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf E-Mail: keine e-Mail
Leider konnt' ich nur beschränkt arbeiten!
Doch die Hacker in dem Bioeulen-Netz verschaffen vor allem den Bestellern mehr noch Pleiten!
Nicht erwünscht ist folgende Adresse:
www.ichsagewasichdenke2002.de.tf und man korrigiert hinein statt tf vu?
Wundert's wen, dass falsche Adressen nicht reagieren im Nu?
Gesperrt im Moment ist www.jokerbioeule1.de.vu?
Scheinbar ist, was dort zu lesen, nicht gewünscht von "Jesuiten"-Crew?
Und der Friede, den ich nochmals uns erwünscht,
nicht was bei Küngs und Drewermanns zur Zeit steht in der Gunst?
Wenn Sie und ich bei www.jokerbioeule1.de.vu sind wieder zugelassen,
sollten wir in Ruhe dort uns niederlassen!
Gruß Jokerbioeule1.de.vu Gelobtseiwasgehacktwird.de.tf!



2956.) Name: gauweiler deutscher orden stoiber Datum: Mittwoch, der 29. Januar, 2003 um 16 Uhr 40
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Schwarzbuch Stoiber





Stoppt Stoiber

Schwarzbuch Stoiber

Vorwort

Stoibers Lebenslauf

Stoibers Spezln

Manager Stoiber

Deutscher Orden

Landesbank-Pleite

LWS-Affäre

LfA

Kirch und die CSU

Personenregister

Impressum


Schwarzbuch Stoiber | Manager Stoiber


Der deutsche Orden



Edmund Stoiber hat den Deutschen Orden nach Bayern geholt und dafür gesorgt, dass der Orden den Status einer "Körperschaft des öffentlichen Rechts" verliehen bekommt - obwohl der Orden diesen Status nie bekommen hätte dürfen. Der Orden zeichnete sich nämlich durch Missmanagement aus. Es kam wie es kommen musste - der Orden ging pleite, er war mit über 350 Mio. DM verschuldet. Die Staatsanwaltschaft ermittelte. Ordensmitglied Stoiber wollte nun natürlich von seinem Einsatz für den Orden nichts mehr wissen.
Was ist der Deutsche Orden (DO)?
Der Deutsche Orden wurde im Jahre 1190 im heutigen Israel gegründet. Er war Träger von über 100 Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Suchthilfehäusern und hatte etwa 5500 Beschäftigte. Inzwischen sind es laut Homepage des Ordens noch ca. 70 Einrichtungen mit etwa 2.100 Beschäftigten.
Was ist passiert?
Schon länger kursierten Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten des katholischen Wohlfahrtskonzerns. Im Winter 2000 offenbarte sich die ganze Katastrophe - der Orden war Pleite, weder Gehalt noch Weihnachtsgeld konnten ausbezahlt werden.(1)
Zu schnelles und unkontrolliertes Wachstum, gepaart mit Missmanagement und einem luxuriösen Lebensstil der Ordensoberen, führten zum Finanzdebakel des Ordens. Von 1993 bis 1999 war der Umsatz von unter 50 Millionen auf fast 500 Millionen Mark gestiegen. Doch die ehrgeizigen Projekte scheiterten zunehmend oder gerieten in die Krise: Kliniken blieben unterbelegt; das Land wollte eine ordenseigene Hochschule in Augsburg nicht fördern, doch es war schon Personal eingestellt; ein Gestüt mußte ebenso verkauft werden wie die beiden Firmenflieger. Zum ersten Mal in der bundesdeutschen Geschichte war eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts pleite - ohne dass sie Konkurs anmelden konnte.(2) Heute ist der Orden mit rund 350 Millionen Mark hoch verschuldet.(3) Als Konsequenz mussten nach einem mehrstündigen Krisengespräch im Sozialministerium im Dezember 2000 der Ordenschef, Prior Gottfried Keindl, und Geschäftsführer Werner Conrad ihren Hut nehmen.(4) Schließlich griffen Kirche, Staat und Banken den klammen Ordensbrüdern mit zusammen 30 Millionen Mark unter die Arme.(5)
Wie konnte das passieren?
Edmund Stoiber war es, der maßgeblich dafür gesorgt hatte, den heute maroden Orden von Frankfurt ins oberbayerische Weyarn zu holen und 1998 für dessen Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts zu sorgen. Die Körperschaftsverleihung führte dazu, dass die Banken nach dem Motto, der Orden könne mit diesem Rechtsstatus gar nicht pleite gehen, sorglos Kredite vergaben und den Wachstumswahn bestärkten.
Zwar wies Staatskanzleichef Erwin Huber jede Einflussnahme und -möglichkeit zurück. Doch Stoiber setzte sich massiv für den Orden, dessen Laienmitglied (Familiare) er ist, ein. Dies beweist ein Brief vom 19. Januar 1998 an den damaligen Kultusminister Zehetmair. Darin bat Stoiber den "lieben Hans", den "Antrag des Deutschen Ordens, der in den nächsten Wochen Deinem Haus vorgelegt wird, positiv zu beurteilen". In dem Antrag ging es darum, den Status "Körperschaft des öffentlichen Rechts" mit all seinen erheblichen finanziellen und steuerlichen Vorteilen zu erhalten. In dem Schreiben schwärmt Stoiber regelrecht von der Einrichtung. Die "vielfältigen Aktivitäten im sozialen Bereich" sprächen sehr für den Orden, er selbst sei sehr beeindruckt vom "großen sozialen Engagement" und von der "starken Expansion" des Ordens. Zudem sei die finanzielle Situation sehr günstig. Trotz der geringen Mitgliederzahl sollte dem Orden deshalb der gewünschte Status verliehen werden, forderte der Ministerpräsident. Die geringe Mitgliederzahl wäre normalerweise eine unüberwindliche Hürde gewesen. Denn der 800 Jahre alte Orden zählte damals gerade einmal 27 Männer, die das Gelübde abgelegt hatten. Das Kultusministerium gewährte normalerweise den begehrten Status nur Einrichtungen mit mehr als 200 Mitgliedern. Im Fall des Deutschen Ordens ging die Prozedur jedoch rasend schnell über die Bühne. Dabei jonglierte der Orden nicht zuletzt mit den Mitgliederzahlen, indem er die so genannten "Oblaten", Laien und Kleriker, die dem Orden nahe stehen, als Mitglieder mitauflistete. 300 Männer kamen so zusammen. 80 davon, hieß es damals, würden noch binnen Jahresfrist eintreten. Doch daraus wurde nichts. Ende 2000 zählte der Orden gerade mal 38 Mitglieder. Der Zweck heiligte offenbar die Mittel: Bereits am 20. Mai 1998 konnte sich die Einrichtung als "Körperschaft des öffentlichen Rechts" im Internet feiern.(6)
Dass der Orden anderswo den attraktiven Körperschaftsstatus nicht zuerkannt bekommen hätte, machten Äußerungen des stellvertretenden Priors Pater Hans Dehm in der "Frankfurter Rundschau" im Juni 1998 deutlich. Dehm wurde darin mit dem Satz zitiert: "Der Freistaat erklärt sich quasi zu unserem Gewährsmann." Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, so Dehm weiter, erkenne Bayern den Orden als Körperschaft an.(7)
Konsequenzen?
Mehrere Strafanzeigen, darunter auch eine gegen den "Familiare" Stoiber, gingen seit Bekanntwerden der Ordens-Pleite bei der Münchner Staatsanwaltschaft ein. Die Anzeige gegen Stoiber wurde von der Niedersächsischen Akademie für Photomedizin und Gesundheitsbildung wegen Beihilfe zur Konkursverschleppung und zur Steuerhinterziehung erstattet. Bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung auf Verleihung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts habe es begründeten Verdacht gegeben, dass der Orden überschuldet gewesen sei.(8)
Im April 2001 wurde schließlich die Zentrale des Deutschen Ordens durchsucht. Insbesondere dem abgesetzten Prior Gottfried Keindl, seinem ebenfalls entlassenen Geschäftsführer Werner Conrad und dem ehemaligen Finanzchef der Brüderschaft, Thomas Degott, werden in den Strafanzeigen zahlreiche Straftaten zur Last gelegt: Verdacht der Untreue und des Betrugs, Konkursverschleppung, Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung. Laut Anzeigen soll der DO beispielsweise eine Scheinfirma betrieben haben, um private Fahrten einer Führungskraft als Dienstfahrten deklarieren zu können. Als Betriebskosten seien auch Mietzahlungen für eine Privatwohnung abgerechnet worden, in der die Ehefrau eines früheren DO-Managers wohnte. Ein weiteres Mitglied des DO-Managements soll sich laut Anzeige "einen zinsgünstigen Kredit zum Kauf seines Privathauses" aus DO-Mitteln verschafft haben. Ausgerechnet Peter Gauweiler, der zufällig auch in vielen anderen brisanten landespolitischen Angelegenheiten mitmischt, übernahm als Rechtsanwalt den Fall und vertritt seither die ins Zwielicht geratenen Glaubensbrüder.(9)
Das Schicksal des Deutschen Ordens bleibt auch heute - über ein halbes Jahr nach der Zahlungsunfähigkeit und der Liquiditätshilfe durch Freistaat, katholische Kirche und Banken - ungewiss. Noch im April 2001 war nicht einmal in Ansätzen ein zukunfsweisendes Konzept erkennbar.(10) Wer für die rund 400 Millionen Mark Schulden nun haftbar gemacht werden kann, ist unklar. Da es noch nie einen ähnlichen Fall gegeben hat, gibt es hierfür derzeit keine gesetzliche Regelung. Schließlich ist es nicht vorgesehen, dass marode Organisationen durch die Einflussnahme von Politikern zu Körperschaften des öffentlichen Rechts werden.
Im Mai 2001 wurden Immobiliengeschäfte des Ordens im Nahen Osten bekannt, die mit mehreren Millionen US-Dollar ungeklärter Herkunft finanziert wurden.(11)
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Heinz Kaiser, forderte unterdessen von Edmund Stoiber, er solle seine verfassungsrechtlich problematische Funktion als "Familiare" aufgeben12) Das Familiarstatut verlangt von seinen Mitgliedern schließlich den Einsatz für den Orden im öffentlichen Leben. Diesen Einsatz hat Stoiber durch sein massives Eintreten in der Tat bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt.(13)
Stoiber tat, was er immer tut, wenn´s mal schief läuft: Er ging auf Tauchstation und meldete sich seit Dezember 2000 zu dem Thema nicht mehr zu Wort. Seine Staatskanzlei stellt sich in dieser Angelegenheit tot und schiebt die Verantwortung auf Sozialministerin Christa Stewens ab.(14)
Als sich auf Antrag der SPD der bayerische Landtag mit dem Deutschen Orden kurz vor der Sommerpause 2001 erneut befasste, kam es zum Eklat: Stoiber war der Debatte ferngeblieben.(15)


Anmerkungen



(1) Dpa-Meldung vom 06. Dezember 2000: "Der Deutsche Orden und das Geld - Woher nehmen und nicht stehlen?"
(2) "Süddeutsche Zeitung" vom 01. Dezember 2000: "Deutscher Orden zahlungsunfähig"
(3) "Augsburger Allgemeine" vom 04. Mai 2001: "Deutscher Orden: "Die Hängepartie beenden"
(4) dpa-Meldung vom 05. Dezember 2000: "Deutscher Orden entlässt Chefs"; "Mittelbayerische Zeitung" vom 06. Dezember 2000: "Orden feuert Chefs"; "Süddeutsche Zeitung" vom 06. Dezember 2000: "Deutscher Orden entlässt seine Chefs"
(5) dpa-Meldung vom 08. Dezember 2000: "Kirche und Staat helfen: 30 Millionen Mark für Deutschen Orden"
(6)vgl. Schreiben von Ministerpräsident Edmund Stoiber an Staatsminister Hans Zehetmair vom 19. Januar 1998; "Nürnberger Nachrichten" vom 16. Dezember 2000: "Die Bitte Stoibers war dem "lieben Hans" Befehl"; "Augsburger Allgemeine" vom 14. Dezember 2000: "Stoiber setzte sich für Deutschen Orden ein"; "Münchner Merkur" vom 14. Dezember 2000: "Stoiber warb 1998 für Deutschen Orden"
(7) "Süddeutsche Zeitung" vom 15. Dezember 2000: "Pleite des Deutschen Ordens belastet die Regierung"
(8) "Abendzeitung" vom 07. Dezember 2000: "Pleite-Orden: Stoiber angezeigt"; "Süddeutsche Zeitung" vom 07. Dezember 2000: "Anzeige gegen Familiare Stoiber"
(9) "Süddeutsche Zeitung" vom 12. April 2001: "Zentrale des Deutschen Ordens durchsucht"
(10) "Süddeutsche Zeitung" vom 23. April 2001: "Deutscher Orden noch immer ohne Sanierungskonzept"
(11) dpa-Meldung vom 16. Mai 2001: "SPD-Fraktion: Immobilien-Geschäfte des Deutschen Ordens aufklären"
(12) dpa-Meldung vom 03. Mai 2001: "SPD: Sanierung des Deutschen Ordens nicht auf Kosten der Kleinen"; "Augsburger Allgemeine" vom 04. Mai 2001: "Deutscher Orden: "Die Hängepartie beenden"
(13) "Augsburger Allgemeine" vom 04. Mai 2001: "Deutscher Orden: "Die Hängepartie beenden"; "Nürnberger Nachrichten" vom 04. Mai 2001: "Stoiber soll Deutschen Orden verlassen"
(14) "Süddeutsche Zeitung" vom 06. Juli 2001: "Stoiber hätte eingreifen müssen"
(15) "Augsburger Allgemeine" vom 13. Juli 2001: "Sommertheater vor den Landtags-Ferien"; "Abendzeitung" vom 13. Juli 2001: "Eklat wegen Stoiber im Landtag"; "Süddeutsche Zeitung" vom 13. Juli 2001: "Debatte um Deutschen Orden führt zu Eklat im Landtag"




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Pleiten, Pech und Pannen

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2955.) Name: gauweiler deutscher orden stoiber Datum: Mittwoch, der 29. Januar, 2003 um 16 Uhr 38
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2954.) Name: Lasst Euch nicht verführen ...! Datum: Dienstag, der 28. Januar, 2003 um 08 Uhr 13
Homepage: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf E-Mail: keine e-Mail
Man will uns mit aller "Terorismus"-Bekämpfung einer politisch-kulturellen Islamisierung zuführen!
Das sind die Pläne der "utopie1"-Protokolle
bevor uns der "Antichrist" schliesslich ausliefert der "Konfusius"-Strategeme!
Die Gelder für "Terrorismus-Bekämpfung" werden kalt lächelnd nicht nur von Marokko zum "Studium europäischer Zivilisation" verbraucht!
Gäbe es einen Lügenschlot der politischen "Protokollisten", die ohne Rücksicht auf die Weltbevölkerung agiert,
müsste man jetzt sehen, wie er raucht!
Es ist nicht genug, dass wir "albanische Schleier-Kopftuch-Karawanen" samt ihrem Zynismus als "Schuldige" ausmachen!
"Jesuitische" "Protokollisten" werden über die Hinrichtung des individuellen Menschentums weltweit wachen!
Zu lesen in Solovjews "utopie1"-Lithuania-"Antichrist ist nicht genug:
Auch ein "jesuitisch" bestellter? Bondarew auf billigem vergilbtem Papier weiht uns ein in den antichristlich-soziofaschistischen Betrug!
Die Renten-Diskussion sollten wir wie es im Oktober/November in bayrischer Presse zu verfolgen war vor dem Hintergrund der Ausländer- und Bevölkerungspolitik sehen,
vielleicht möchte mancher von Ihnen in die Sprechstunde des altgedienten Banker-Adveniat-Bischofs Kamphaus ins Limburger Ordinariat gehen!
Und die ganze bis zur Ermüdung durchdiskutierte "Scheinfrage" brächte hier des gewünschten internationalen protokollarischen "Euthanasius" zutage!
Sie können dazu einige ältere Beiträge aus dem www.kampfhund-areal.de lesen,
wo in holprigen Reimen erklärt wird der Hintergrund des renten-bevölkerungspolitischen Wesens!
"So löst man über 'Migration' die Renten- und Bevölkerungs-Mephisto-Politik:
Das ist 'modern', das ist 'schick'!"
Dahinter steht eine zynisch-weltverachtende "jesuitische" "Logen"-Politik,
die weltweit über politisierte Religionen den über den interkulturellen Galilaeer befreiten Menschen hat im Visier und im Blick!
"Keine Auferstehung für heruntergekommene Gottheit mehr!" (Wetters Diakon und "Exmanager" Brückner, Gründonnerstag 2001, Fischbachau!),
sondern ein Krebsgang mit allen "nekrophilen" "Kakaphonien" muss her!
"Betet Brüder und Schwester!" in Zeiten nicht nur der Not!
FAZ weiss nicht nur, dass Friedensfragen nicht gelöst werden durch beamteten Rat!
Sollten Sie Friedrich Rittelmeyers "Meditation" vor sich liegen haben,
könnte Ihnen das über nicht ganz fälschbare Anthroposophentum erneuerte Christentum auf S. 40 und S. 70 zum Frieden und Gebet Wichtiges aus dem Geiste des Johannes-Evangeliums sagen!
Nicht "ich", sondern Christus in uns! (Paulus!) möge sprechen,
er heilt über Gräber hinaus unsre Gebrechen!
Gruß Paraneua-BioeuleKampfhund-Areal.de:
"Wer nie gekämpft, trägt auch die Kron des ewgen Lebens nicht davon!"



2953.) Name: wulfila aus kappedokien? Datum: Montag, der 27. Januar, 2003 um 11 Uhr 21
Homepage: http://www.google.de E-Mail: keine e-Mail
www.google.de/search?q=cache:k6lktQ9Bas8C:www.uni-duisburg.de/Institute/CollCart/es/vorl/ws99-00/christb.htm+kappadozien+wulfila+duisburg&hl=de&ie=UTF-8
Gruß Paraneua! "Vater unser in den Himmeln"




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736)
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juden-in-europa.de






















Wellen des Antisemitismus in Osteuropa:
Die Suche nach dem Sündenbock hat längst begonnen
Die polnische Tageszeitung 'Gazeta Wyborcza' kommentierte am Wochenende die antisemitischen Hetztiraden des russischen KP-Abgeordenten General Albert Makaschow folgendermaßen: ''Die Jagd auf die Sündenböcke und Hexen hat begonnen. Rußland steht vor dem Bankrott, ganze Gebiete befinden sich am Rande der Hungerkatastrophe. In Rußland meint man nicht lange nach den für die wirtschaftliche und soziale Katastrophe Verantwortlichen suchen zu müssen: Die Juden und die Intelligenzler sind schuldig! Die Parolen werden denn auch immer lauter: 'Schlag die Juden' und 'Weg mit der Intelligenz'. Noch erschreckender ist die Tatsache, daß diese Rufe nicht nur in Russland immer lauter werden.''

Aufmerksam auf diese Entwicklung wurden einige erst jetzt, da die zentrale Kundgebung der russischen Kommunisten zum diesjährigen Jahrestag der Oktober-Revolution in Moskau von unverhohlener antisemitischer Hetze und demonstrativen Solidaritätsbekundungen mit dem umstrittenen General bestimmt war. Wann immer sein Name fiel, brauste tosender Beifall auf. Demonstranten forderten die Entfernung aller Juden aus allen öffentlichen Positionen. Anfang Oktober war Makaschow bei einer Demonstration noch weiter gegangen, als er rief 'Alle Juden ins Grab.'

Der liberale Reformer und frühere Ministerpräsident Jegor Gaidar forderte wegen der antisemitischen Äußerungen ein Verbot der KP. Dieser Forderung schloß sich auch der Politiker Boris Beresowski an. Er warf der KP-Führung vor, sich bei der Kundgebung mit Makaschow solidarisiert zu haben. Beresowski ist jüdischer Abstammung und schon seit langem Ziel zahlreicher antisemitischer Kampagnen.

KP-Chef Gennadi Sjuganow, der ebenfalls eine Rede hielt, schwieg zu den antisemitischen Äußerungen, riet aber Beresowski, 'sich um seine eigenen Sachen zu kümmern'. Bei der Kundgebung in Moskau habe jeder das Recht gehabt, seine Meinung zu sagen. Sjuganow forderte ausserdem den Rücktritt Jelzins, der in einer am Samstag gesendeten Fernsehansprache gesagt hatte: 'Nur Fanatiker können zu Pogromen aufrufen.'

Der kommunistische Parlamentsvorsitzende Gennadi Selesnjow bezeichnete Beresowskis Kritik als 'Hysterie'. Eine Mißbilligung der Äußerungen Makaschows durch das Parlament war vergangene Woche am Widerstand der Kommunisten und der rechtsextrem-antisemitischen LDPR von Wladimir Schirinowski gescheitert.

An den Kundgebungen in 949 Städten und Ortschaften Rußlands beteiligten sich nach offiziellen Angaben mehrere hunderttausend Menschen. Die Veranstalter sprachen von bis zu 350.000 Teilnehmern allein in Moskau. General Makaschow bedankte sich bei den Demonstranten für die Unterstützung und rief: 'Wir werden es schaffen.'

Auch in der Ukraine nahmen Zehntausende an Gedenk-Kundgebungen teil. Sie riefen zum Umsturz auf, da die Regierung die Ukraine in die Sklaverei des internationalen Finanzkapitals verkaufe. In Weißrußland forderten Demonstranten die Wiederherstellung der Sowjetunion.

haga / http://www.hagalil.com/archiv/98/11/makaschow.htm

Antisemitismus in Mittel- und Osteuropa

Antisemitismus in Osteuropa

Von Chaim Frank © 1999



Allgemeines

Der Begriff Antisemitismus - im Zusammenhang mit Osteuropa – ist vielleicht etwas unglücklich gewählt, denn diese Bezeichnung wurde erstmals von Wilhelm Marr, 1879, für seine 'Zwanglose antisemitische Hefte' verwendet, zur Unterscheidung des neuzeitlich politischen und rassistischen Judenhaß im Gegensatz zum bisher traditionell-religiösen und wirtschaftlichen Feindbild der Juden. Insofern sollte bezüglich Osteuropa eher von einer Judäophobie oder Anti-Judaismus, und weniger von einem Antisemitismus gesprochen werden, zumal der Anti-Judaismus kein rassistischer sondern ausschließlich eine religiöse, wirtschaftliche und nationalistische Auseinandersetzung war. Dies Thema sollte aber an einer anderen Stelle erörtert werden nicht hier.

Nationale und religiöse Gegensätze waren bereits seit der Antike auslösende Momente für feindliche Haltungen zwischen den jüdischen Diaspora-Gemeinden und den übrigen Bevölkerungsgebilden. Doch in keiner anderen Region der Welt wurde so vehement der Anti-Judaismus betrieben, wie in Europa und Osteuropa, vor allem in jenem Zeitabschnitt der Menschheitsgeschichte, wo die dogmatische Ansicht der Kirche über der menschlichen Vernunft regieren konnte.

Und doch gibt es vielerlei Unterschiede, zwischen dem Anti-Judaismus in Westeuropa und dem in Osteuropa: zum einen wurden nicht seit Anfang an die Juden in Osteuropa verfolgt, sondern erst dann, als der Westen zunehmend Einfluß auf Osteuropa gewann, insbesondere, als die christlichen Kirchen die Macht erlangten und im Zuge der Germanisierung des Ostens; - und ferner, ein weiterer Unterschied lag darin, daß die Judäophobie in Osteuropa niemals eindeutig rassistisch war.

Beispielsweise, als die Juden aus Deutschland und Österreich vertrieben wurden, fanden sie wohlwollende Aufnahme in Polen, Litauen und Mähren. Ihre Rechte wurden in Generalprivilegien geregelt (unter Boleslaw d. Frommen, Kasimir d. Große und dem Litauischen Großfürst Witold) und bis ins 15. Jhdt hinein mußten sogar bei Belästigung der Juden Strafen gezahlt werden. (z.B. der Posener Magistrat mußte 1464 wegen eines Pogroms, daß er zuließ, 2.000 Dukaten zahlen und dafür, daß er die Juden ausgewiesen hatte.)

Nun freilich war nicht alles wunderbar positiv, oft kam es auf die einzelnen Könige und Fürsten an – die unterschiedliche Verhältnisse zu Juden hatten – und, inwieweit die Kirche Einfluß auf die Herrscher ausübte.

Immerhin konnten aber große jüdische (oft nichtmals bloß wirtschaftliche sondern religiöse und kulturelle) Zentren entstehen, wie z.B. Wilna (Litauen), Warschau, Krakau, später Lemberg, Czernowitz, Kischinew, Odessa und andere Städte, wo Juden in einer größeren Anzahl und in einer gewissen Autonomie lebten.

Oft waren es entweder wirtschaftlicher Neid, christlich-religiöse Konflikte und Anschuldigungen (wie z.B. Brunnenvergiftung, Hostien-Schändung, Ritualmord-Lügen) oder auch nur kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Ländern Osteuropas, denen die Juden ausgeliefert waren.

Scharlatane der Kirchen (bes. Jesuiten) übten vermehrt großen Einfluß auf die Könige, so daß es in manchen Städten zur Vertreibung der Juden kam: z.B. 1712 in Sandomiersz, 1728 in Lemberg, dem nicht genug so wurden grausame Ritualmord-Prozesse (besonders zwischen 1728-1760) von seitens der Kirchen inszeniert, die nicht selten, obwohl nie etwas nachgewiesen werden konnte, tragisch für die betroffenen Juden ausging.

Abgesehen vom 30-jährigen Krieg vernichtete in verheerender weise Chmjelnicki’s Kosaken-Aufstand, im Jahre 1648-51, der sich zunächst gegen die polnische Herrschaft richtete, unzählige jüdische Gemeinden. Sie konnten sich auch nach 100 Jahren nicht erholen, zumal ab 1734-50 in der Ukraine und in Weißrußland die Haidamaken, ebenfalls ein Kosakenteil, gegen die jüdischen Gemeinden wüteten. 1768 wurde durch sie die gesamte jüdische Gemeine der ukrainischen Stadt Uman (22.000 Juden) ausgerottet.

Das 18. Jhdt. zeichnete sich vor allem, gerade durch die Teilung Polens und Neuordnung der osteuropäischen Länder (zwischen Preußen, Österreich und Rußland), tragisch für die Juden ab. Nicht nur daß sie ihrer bis dahin mehr oder weniger geltende Autonomie beschnitten wurden, so zerfiel das bis da fast einheitlich wirkende Ostjudentum (Vierländer-Sejm) ebenfalls in mehrere Teile.

Seit der Aufklärung trat jedoch die religiöse Form des Judenhaßes immer mehr in den Hintergrund. Dies wurde von nun an zunehmend durch wirtschaftlichen Neid und politische Unterdrückung ersetzt.

Im 19. Jahrhundert, bei der nationalen Selbstfindung der einzelnen osteuropäischen Staaten, hatten neben anderen Minderheiten vor allem die Juden und Zigeuner das Nachsehen. Im Gegensatz zur übrigen Bevölkerung besaßen sie, auch nach ihrer Emanzipation (zwischen 1861 bis 1880) weder Land noch staatsbürgerliche Zugehörigkeit oder Rechte.

So wurde der Anti-Judaismus, der einst aus einem religiösen Wahngebilde begründet wurde, zu einem unauslöschlichen Verbrechen, welches im 20. Jahrhundert zur systematischen Vernichtung des osteuropäischen Judentums führte. Insofern ist es daher ein Hohn, wenn andauernd vom ‘Untergang‘ des Ostjudentums gesprochen wird, obwohl jedem ganz klar die Greuel in den einzelnen Vernichtungslagern bekannt ist.

Das einst überaus facettenreiche Ostjudentum ist nicht untergegangen, etwa wie eine Titanic, sondern wurde auf bestialischer weise durch Faschisten und ihre osteuropäischen Handlanger bis zur Wurzel hinunter ausgerottet. Die wenigen Triebe, die sich nochmals zu regen wagten, wurden schließlich noch vom Stalinismus und den anderen pseudo-kommunistischen Politikformationen zerschlagen.

ALBANIEN

Urkundlich sind die Juden erst 1175 in Albanien nachweisbar. Im Zuge der Vertreibung der Juden aus Spanien (1792) kamen weitere , meist sephardische, und später auch süd-italienische Juden hinzu.

Im 20. Jahrhundert, zumindest bis vor dem II. Weltkrieg existierte eine einzige jüdische Gemeinde in Shkodra u d eine weitere, kleinere in Korza. Eine, wenig zuverlässige, Volkszählung des Jahres 1927 nennt 204 alban. Juden.

Nach der Pogromnacht vom 9./10. 11. 1938 flohen auch Juden aus Deutschland und Österreich nach Albanien, welches sich von 1939 bis zum September 1943 unter italienischer Herrschaft befand. Danach, bis 1944 besetzten deutsche Truppen das Land. Bereits im Frühjahr 1942 lieferte die ital. Militärbehörde 51 Juden den Deutschen aus, die dann im Lager von Banjica erschossen wurden.

Im April 1944 werden etwa 400 Juden, vorwiegend Flüchtlinge aus Europa, nach Priština verschleppt, von wo über die Hälfte nach Bergen-Belsen deportiert wurden, und anderen kamen vermutlich im KZ-Jasenovac um.

Bis 1990 war jegliche Religionsausübung verboten, wodurch es offiziell auch keine jüdische Gemeinde gab. Die kleine Anzahl in Albanien verbliebenen Juden lebten in Tirana und Valona; wobei es bis heute keine diplomatische Beziehung mit Israel gibt.

BULGARIEN

Über Jahrhunderte hinweg konnten Juden in Bulgarien mehr oder weniger unbeschadet leben. Dies rührt vielleicht auch daher, weil Zar Iwan Alexander 1335 eine Jüdin namens Sarah (später Theodora) heiratete.

Erst nach 1878, als der Berliner Kongreß Bulgarien die Selbständigkeit, aber auch den Juden die Gleichberechtigung sicherte, gab es erstmals vereinzelte antisemitische Übergriffe.

Besonders in den Jahren während des I. Weltkriegs und dann 1925, als der Faschismus aufkam, bzw. ab 1933 nahm der Antisemitismus hier wieder stärker zu.

Am 24.Dezember 1940 schloß sich die bulgarische Regierung der deutschen Judenpolitik an und erließ das erste anti-jüdische Gesetz: Gesetz zum Schutz der Nation. In diesem Zusammenhang wurden die bulg. Juden registriert und verloren ihre bis dahin geltenden Rechte.

Im Folgejahr 1941 wurden die getroffenen Maßnahmen auch auf die hinzugewonnenen Gebiete (Makedonien, Thrakien) erweitert.

In Kollaboration mit Nazi-Deutschland verschärfte Bulgarien 1942 seine Judenpolitik. Im Februar 1943 unterzeichnete der Kommissar für Juden, Belev, mit dem §§-Hauptsturmführer Th. Dannecker die Vereinbarung, daß in Kürze 20.000 Juden in die deutschen Ostgebiete deportiert werden sollten. Tatsächlich wurden dann ab März 1943 etwa 11.343 Juden (7.122 makedonische / 4.221 thrakische) nach Treblinka deportiert, wo sie ermordet wurden. Im Herbst 1943 wurden die anti-jüdischen Gesetze gelockert und schließlich im August 1944 gänzlich aufgehoben. Hier ist ferner anzumerken, daß es der parlamentarischen und außerparlamentarischen Opposition, wie auch der orthodoxen Kirche zu verdanken war, die es verhinderten, daß weitere Deportationen erfolgten.

Nach dem Krieg, bis etwa 1951 wanderten über 44.000 Juden nach Israel aus, die restlichen, zumeist sephardische Juden (5.000) leben in Sofia und sind weitgehend assimiliert. Nach dem Zerfall des kommunistischen Regime wanderten zwischen 1990 bis 1995 rund 2.700 Juden nach Israel ein, so daß heute etwa 2 – 3.000 Juden in Bulgarien verlieben sind.

ESTLAND

In der Balten-Republik Esti, die von 1940-1991 der Sowjetunion angehörte, zählten die Juden während der Unabhängigkeit, zwischen 1914-40, zu den vier Minderheiten, denen 1925 durch das Parlament eine gewisse kultur-nationale Autonomie zugesprochen wurde.

Bis zum Ausbruch den II. Weltkriegs lebten in Estland etwa 5.000 Juden (0,4 %), zur Hälfte in der Hauptstadt Tallin (Reval), sowie in Tartu, Valga, Pärnu, Narva und anderen Städten.

Seit 1930 vermehrte sich der Antisemitismus, hervorgerufen durch zunehmenden Einfluß der nationalistischen Omakaitse, die die Juden aus dem Wirtschaftsleben verdrängt wissen, und die Zahl der jüdischen Studenten begrenzen wollte.

Zu grauenhaften Verfolgungen kam es erstmals seit der Okkupation (1941-44) durch die deutschen Truppen, die von der estnisch-faschistischen Organisation Omakaitse unterstützt wurden. Juden mußten den gelben Stern tragen und durften weder öffentliche Verkehrsmittel noch den Bürgerstein benutzen.

Das So.-Kommando (Eins.Gpe A) unter §§-OStbFührer Martin Sandberger leitete die planmäßige Ermordung der Juden, wobei dieses Treiben tatkräftig von Omakaitse-Einheiten unterstützt wurden. Bis zum Januar 1942 waren etwa 936 Juden ermordet worden.

Andere Juden deportierte man in das Arbeitslager Harku nahe Tallin. Zum Herbst des Jahres 1942 kamen Zehntausende deportierte Juden aus anderen von Deutschen besetzen Ländern nach Estland, wo man sie in sog. Arbeitslager steckte, wobei das größte Lager sich in Vaivara, im Osten des Landes, befand. In diesen Lagern wurde äußerst brutal vorgegangen, viele Juden starben an Hunger, Krankheit und Folter.

Mit dem Siege der Roten Armee und deren Vorrücken, verschleppten die Deutschen die noch Überlebende in westlich gelegene Lager, wie z.B. ins KZ Stutthof; wo hingegen die Juden der Lager Lagedi und Klooga zwischen 18. Und 19. Sept. 1944 fast alle ermordet wurden.

Zwischen 1945 und 1950 kehrten etwa 1.500 Juden, die in die Sowjetunion geflüchtet waren, nach Estland zurück, auch jene, die zuvor nach Sibirien verbannt wurden.

Nach einer Zählung des Jahres 1959 lebten rund 5.400 Juden in Estland, von denen sich etwa 25% zur jiddischen Sprache bekannten.

Im Zeitraum zwischen 1989 bis 1997 sind annähernd 2.000 Juden nach Israel ausgewandert, so daß heute noch annähernd 2.500 Juden (1997) im lande leben.

JUGOSLAWIEN

In gesamten Territorium Jugoslawien konnten die Juden seit dem 3. Jhdt. über viele Jahrhunderte hinweg fast unbeschadet leben. Ab 1456 wurde der Aufenthalt der Juden in Kroatien und Slowenien verboten, wo sie sich erst im 18. Jhdt. Wieder niederlassen durften.

Nach der Emanzipation der Juden im k&k-Imperium, 1873, verbesserte sich auch am Balkan ihre Lebenssituation.

1931, bei einer Volkszählung, wurden etwa 77.000 Juden in 121 Gemeinden ermittelt; ihre Zentren waren: Belgrad (11.000), Zagreb (11.000), Sarajevo (10.000), sowie Osijek, Bjelovar, Skopje, Novi-Sad u.a.

Der Antisemitismus war nur von kurzer Dauer, und wurde hauptsächlich von national-klerikalen Katholiken (in Kroatien) und durch pro-faschistische Gruppen, wie z.B. die Zbor-Partei propagiert.

Unter Einfluß und Druck der Deutschen, ab Sept 1939, auf Jugoslawien, wurde im Okt. 1940 durch die jugosl. Regierung eine Art >Juden-Gesetzgebung< verabschiedet, mit der man die Zulassung der Juden auf Höhere Schulen und Universitäten beschränkte und ferner den Juden den Handel mit gewissen Lebensmittel verbot. Beide Gesetze wurden jedoch von der serbischen Öffentlichkeit scharf mißbilligt und wurde außerdem noch mit einer öffentlichen Kampagne (vor allem durch das jüdische Wochenblatt Židow) bekämpft.

Mit der Okkupation wurde durch die deutsche Militärverwaltung die Ermordung der serbischen Juden vorangetrieben. Ab Juni 1941 wurden die Juden gezielt aus Serbien, Kroatioen und ab 1942 auch aus Mazedonien und Backa deportiert. Außerdem wurden in Topovske Supe, Sabac, Niš, Sajmište und Jasenovac Konzentrationslager errichtet, wo viele Juden ermordet wurden. Insgesamt kamen etwa 66.000 jugoslawische Juden (83%) um.

Die Zahl der Menschen, die zwischen 1941 und 1945 dem Ustaša-Terror zum Opfer fielen, wird auf 800.000 geschätzt. Dies waren vorwiegend Serben und Juden, die von den Schergen des Ustaša-Führers Ante Pavelic und von der faschistischen Okkupanten-Armee niedergemetzelt wurden.

Unter Tito lebten die Juden mehr oder weniger unbeschadet in Jugoslawien, doch gerieten sie zunehmend in den 90er Jahren in die Schußlinien der verfeindeten Völker. Vor allem aus dem Munde des kroatischen Präsidenten Tudjman kamen immer wieder antisemitische Sprüche. Abgesehen seiner Verirrungen in Richtung ‘Auschwitzlüge‘, meine er (1992): Juden rufen Neid und Haß hervor, sind stets das Opfer sowohl ihrer eigenen als auch fremder Ansprüche.

Während der ethnischen Konflikte und Kriege verließen etliche Juden das Land in Richtung Israel.

In Ex-Jugoslawien fehlt es an der ehrliche Auseinandersetzung mit der Geschichte :
Aufrechnungspolitik mit Opferzahlen

LETTLAND

Die Balten-Republik Latvija, die von 1941-1944 von den Deutschen okkupiert war und von 1944 bis 1991 der Sowjetunion angehörte, war zwischen 1918 und 1940 unabhängig. In den Jahren der Unabhängigkeit unterhielt Lettland einen engen wirtschaftlichen Kontakt mit Deutschland durch den Einfluß der deutschen Minderheit.

Bis zum 16. Jhdt war den Juden der Zutritt nach Lettland durch den deutschen Ordensrittern untersagt. Erst nach 1650, unter polnischer Hoheit, wurde es den Juden gestatten sich auch in dieser baltischen Region niederzulassen. Jüdische Zentren bildeten sich in der Provinz Livland (1721 russisch) und Kurland (1795 russisch). Bis zum 1. Weltkrieg lebten etwa 190.000 Juden (7,4%) in Lettland, und als dieser Staat 1918 seine Unabhängigkeit erlangte, waren Juden sogar im Parlament als nationale Minderheit vertreten.

Der Politiker Kärlis Ulmanis führte ab 1934 eine rechtsgerichtete Revolution an, die sich auf die Organisation Aizsargs, eine paramilitärische, stützte. In dieser Zeit wurden fast alle rechte der Juden abgeschafft und Lettland wurde ein Staat mit faschistoider Prägung.

Ab Juni 1940 übernahm die sowjet. Armee die Macht und am 1. Juli 1941, nach dem Einmarsch in die Sowjetunion, überschritt die deutsche Armee das lettische Gebiet.

Unter Franz Walter Srahleckers Kommando begann die Eins.Grp A innerhalb weniger Stunden die Ermordung der lettischen Juden und andere Feinde der Nazis, wie z.B. Kommunisten und Zigeuner, zu organisieren. An diesem Morden haben sich natürlich auch lettische Einheiten beteiligt, darunter das berüchtigte Aräjs-Kommando, eine Einheit von 400 Mann, die alleine für das sinnlose Morden von 30.000 Juden verantwortlich war. Ihr Anführer, Viktor Aräjs, wurde erst 1979 zur lebenslanger Haft verurteilt und starb 1988. Neben diesen Verbrechern dienten auch zahlreiche lettische Provinzpolizisten bei Exekutionen. Man geht etwa davon aus, daß über 2.000 Letten in unterschiedlichen Funktionen im und für den SD tätig waren.

Nach dem Kriege lebten nur noch rund 30.000 Juden in Lettland, von denen fast die Hälfte später nach Israel ausgewandert ist. Heute leben nur in Riga noch Juden.

SS-Veteranen, die Bundeswehr und gute Kameraden
Synagoge von Riga durch Bombenanschlag schwer beschädigt

LITAUEN

Die baltische Republik Lietuwa gehörte von 1940-1991 zur Sowjetunion.

Von 1386 bis ins 18. Jhdt. war Litauen mit Polen in einer Personalunion verbunden, in der die Juden wenig Verfolgung erleiden mußten und wo den jüdischen Gemeinen spezielle Privilegien gewährt wurden. Auch nachdem Litauen 1795, nach der 3. Teilung Polens unter russischer Verwaltung kam, blieb es, vor allem die Stadt Wilna, eines der wichtigsten Zentren der jüdischen Religion und Kultur Osteuropas.

In den Jahren 1880-1930, trieben Pogrome und schwierige Lebensbedingungen Zehntausende Juden aus Litauen nach Südafrika (iron.: litauische Kolonie genannt).

Zwar wurde 1918, nach dem Litauen als Republik unabhängig geworden war, mittels einer neuen Verfassung den Juden eine nationale Autonomie zugesprochen, doch kamen ab 1926, unter Antanas Smetona, dem Führer der Faschisten-Organisation Gelezinis Vilkas (Eiserner Wolf) und späterer Staatspräsident undemokratische Kräfte, an die Macht, welche die Rechte der Juden annullierten.

Im Jahre 1936 lebten trotz ungewisser Zustände und Auswanderungsdrang (20.000 Juden wanderten nach Palästina aus) immerhin noch rund 150.000 Juden in Litauen.

Nach dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts, Sept. 1939, wurde Litauen ab 15. Juni 1940 eine Sowjetrepublik. Ab dieser Zeit formierte sich die extrem faschistische und nationalistische Lietuviu Aktyvistu Frontas, die nach dem Deutschen Überfall, Juni 1941, mit den Okkupanten zu kollaborieren begann. Abgesehen davon war dem Großteil der litauischen Bevölkerung die Deutschen willkommen, obschon sie keine neuerliche Unabhängigkeit erlangten, sondern ein Teil des Reichskommissariats Ostland wurden.

Bereits vor der Ankunft der deutschen kam es in rund 40 Orten zu Pogromen und Raubüberfällen.

Mit dem Eintreffen des Einsatzkommandos 3 der EinsGrp. A begann das Morden an den Juden. Unter Mithilfe litauischer Soldaten und Polizeigruppen wurde ab 3. Juli 1941 betrieben die Nazis die systematische Ausrottung der Juden in den Provinzen, später auch in den Ghettos und größeren Städten. Von den einst 170.000 Juden überlebten lediglich 44.000 diese Massaker. Neben etlichen Arbeitslagern (z.B. in Heidekrug) wurden vier Ghettos geschaffen: Wilna und Švencionys (sie wurden 1943 aufgelöst), sowie Kowno und Schaulen (sie wurden 1943 in KZ umgewandelt). Zwischen 1943 und 1944 gelang etwa 2.000 Juden die Flucht, viele schlossen sich den Partisanenverbänden an oder verstecken sich Klöstern und bei nichtjüdischen Freunden in den Städten.

Als Deutschland im Mai 1945 kapitulierte waren in den befreiten KZ’s und Ghettos nur noch wenige litauische Juden am Leben.

Nach dem Holocaust und der Rückkehr aus anderen Republiken der Sowjetunion lebten etwa 24.600 Juden wieder in Litauen. Unter der Sowjetregierung wanderten bis in die 80er Jahre unzählige Juden nach Israel aus, so daß die Zahl auf 15.000 herab sank. Nach der Öffnung kam es erneut zu einer Auswanderungswelle, so daß heute rund 6.500 Juden noch im Land verblieben sind. Sie leben in Vilnius (Wilna), Kovno (Kaunas) und Klajpeda (Memel).

Baltikum:
Die leidige Last der Geschichte

POLEN

Erste größere Feindlichkeiten gegen Juden gab es seitens des katholischen Klerus wegen der großzügigen Privilegien die von den polnischen Herzögen gewährt wurden.

1267 beschloß das Konzil von Wroclaw (Breslau) für die Juden gesonderte, von den Christen getrennte Wohnviertel zu schaffen. Es zwang die Juden auch besondere Kennzeichen, ähnlich wie in westlichen Ländern, zu tragen.

Der weitreichende Handel der Juden und ihre Prosperität rief bei den einheimischen Händlern, bei Kleinadel und dem deutsch-christlichen Bürgertum Neid und Zorn hervor.

1423 verbot das Statut von Warka den Juden, auf Schuldbriefe und Hypotheken Kredit zu gewähren und beschränkte ihre Geschäfte ausschließlich auf Beleihen von beweglichem Besitz.

1495 wurden die Juden aus der Krakauer Innenstadt verbannt, man verwies sie in die Judenstadt Kazimierz.

Im 16.Jahrhundert, als der jüdische Anteil im Königreich Polen ungefähr 5% der Gesamtbevölkerung betrug, erwirkten mehrere Städte das sogenannte 'Privilegia de non tolerandis Judaeis', das teilweise oder gänzlich den Juden den Aufenthalt in der Stadt verbat. Dies waren die Städte Miedzyrzec (1520), Warschau (1525), Sambor (1542), Gorodok (1550), Wilna (1551), Bydgoszcz(Bromberg) (1556), Stryj (1567), Krosno und Tarnogrod (1569), Pilzno (1577), Drogobytsch (1578), Mikolajew (1596) und Checiny (1597).

Während der Kosakenkriege kam es 1637 unter Pavliuk, 1648-50 unter Bogdan Chmjelnicki zu blutigen Pogromen, sowie zu unsinnigen Gemetzeln an Juden.

Die Kriege gegen die Ukraine, Rußland, Schweden, die Türkei und die Tataren zwischen 1648 bis 1717 vernichteten über 700 Gemeinden und leiteten den politischen, wirtschaftlichen und geistigen Niedergang des polnischen Judentums ein.

Die Verluste an jüdischer Bevölkerung während dieser Kriegsjahre betrug weit über 200.000 Menschen; die Abwanderung aber des gelehrten Judentums ins westliche Europa führte zur kulturellen Verödung.

In den Jahren zwischen 1734 bis 1750 kam es wieder zu größeren Ausschreitungen; anti-jüdische Tumulte und Pogrome in Krakau, Posen, Lwow, Wilna, Brest-Litowsk und mehreren anderen Städten standen zumeist unter religiösen Losungen, Ritualmord-Prozeß und religiöse Vorurteile, die allgemein bei Juden gefürchtet waren.

1768 schwappte der ukrainische Bauernaufstand auch in die Nachbarländer über, der gleich so in eine religiöse Hysterie ausartete, bei dem mehrere tausend Adlige und Zehntausende Juden ums Leben kamen.

In den preußisch und österreichisch geteilten Gebieten verhinderten die speziellen Judendekrete das Aufblühen jüdischen Lebens, was sich erst ab 1867/8 mit der rechtlichen Gleichstellung änderte.

Ende des 19.Jhdts entstand in ganz Europa eine nationale Welle, von der auch Polen nicht unberührt blieb und von Roman DMOWSKI (1864-1939) mit seiner 'Nationaldemokratie' vertreten wurde.

Im polnischen Kleinbürgertum fand er den Nährboden für seine Ideen und es diente ihm für antisemitische Stimmung, vor allem in Warschau und anderen Städten.

Antisemitische Schmierereien tauchten auf, jüdische Geschäfte wurden boykottiert und es kam zu Übergriffen. Dieses, aber auch die Willkür und Diskriminierung durch die russischen Behörden bewegte die polnischen Juden zu Emigration in westliche Länder, vor allem aber nach den Vereinigten Staaten.

Das unter Pilsudski 1918 neu entstandene Polen gewährte zwar den Juden volle Gleichberechtigung, wohl eher auf dem Papier, denn der Volks- und Regierungsantisemitismus blieb ungebrochen resistent.

Die Arbeitslosigkeit und die teilweise schwierige Lage der Juden trieb sie zwischen 1921 bis 1937 zur Massenauswanderung.

Die meisten aber, die ärmeren vor allem, hatten zumeist nicht das Geld oder den Mut anderswo ein neues Leben aufzubauen. Annähernd 3.000.000 Juden lebten kurz vor dem II. Weltkrieg in Polen.

Noch ehe die Nazis in Polen einmarschierten, kam es an der Ostgrenze nicht selten zu antisemitischen Übergriffen, an der sich Weißrußen, Ukrainer und Polen 'in gemeinsamer Sache' beteiligten.

1939, als die nationalsozialistischen Truppen in Polen einmarschierten, war die Vernichtung des Osteuropäischen Judentum, das bereits mehr als 1.000 Jahre existierte, programmiert. Polnische Juden wurden in Todeslagern, und in künstlich geschaffenen Ghettos gepfercht, wo sie qualvollen Todes in Gaskammern und willkürlichen Erschießungsaktionen und an medizinischen Pseudo-Versuche starben.

Heroische Ghetto-Aufstände um 1943 in Warschau, Byalistok und anderen Orten, konnten nicht einmal die Vernichtung verzögern; ja sie fanden nicht einmal vom polnischen Untergrund eine Unterstützung obwohl Juden gleichfalls für die Befreiung der 'polnischen Heimat' gekämpft haben. Nicht wenigen Polen kam bei der Niederschlagung der Aufstände die Worte 'jetzt brennen die Wanzen' über die Lippen...

Nach 1945 kehrten etwa 20.ooo Partisanen und Flüchtlinge aus Sowjetrußland zurück. Was sie vorfanden war nur noch Bethäuser, Synagogen, Wohnstätten und anderes jüdisches Eigentum, das restlos zerstört war, vor.

Gleich in den ersten Nachkriegsmonaten kam es erneut zu Pogromen an 50 jüdischen Familien. Auch war vom 'neue' Staat nicht wesentliche Unterstützung zu erwarten. Die meisten überlebenden Juden wanderten zwischen 1946 bis 1957 nach Israel aus, was später von der polnischen Regierung behindert wurde.

Weitere antisemitische Betätigungen waren jüngst von der polnischen katholischen Kirche im Zusammenhang eines Klosterbaues im KZ-Gelände Auschwitz zu erkennen.

Immer beängstigender:
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Ein Interview über Antisemitismus, alte Faschisten und Neofaschisten in staatlichen Strukturen mit der Zeitung »Nie Wieder« und der Anti-Nazistischen Gruppe aus Polen

Im Frühjahr diesen Jahres hatte das Antifaschistische Info-Blatt Gelegenheit ein Interview mit einem Vertreter der polnischen Antifa-Zetung »Nie Wieder« (»Nigdy Wiecej«) zu führen. Hinter der Zeitung steht ein gleichnamiger Verein, der Gruppen in ganz Polen vereint und »mit allen zusammen (arbeitet), die mit uns die Besorgnis über die jetzige Situation teilen.« Gegenüber den Aktivitäten der extremen Rechten herrscht eine weitgehende Gleichgültigkeit in der polnischen Bevölkerung. Die Nigdy Wiecej und die mit ihr eng verbundenen Organisationen der Anti-Nazistischen Gruppe (GAN) mobilisieren in Kampagnen gegen Nazi-Rock, gegen den Einfluß von Neofaschisten in Fußballstadien und mobilisieren z.B. für ein Eintreten des Staates gegen kriminelle menschenverachtende Parteien. Im letzten Jahr veröffentlichte Nigdy Wiecej eine Ausgabe in deutsch und polnisch, die viel zum Verständnis der Problematiken in beiden Ländern beiträgt, im Sommer diesen Jahres war der Verein maßgeblich an der Organisation einer deutsch-polnischen Antirassismus-Konferenz beteiligt.

AIB: Bevor wir nach der Situation der extremen Rechten in Polen fragen, möchten wir eine allgemeinere Frage stellen. Wir hören viel von Antisemitismus in Polen. Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?

Nigdy Wiecej: Ich sage es nicht gerne, aber Antisemitismus ist in Polen weit verbreitet, obwohl die jüdische Gemeinde heute zahlenmäßig sehr klein ist. Ich würde die Leute, die sich selber als jüdisch betrachten auf etwa 5.000 schätzen, obwohl es bedeutend mehr Menschen mit jüdischen Vorfahren gibt. Nichtsdestotrotz wächst das Interesse an jüdischer Kultur. Viele junge Leute wollen mehr darüber wissen und andere entdecken ihre jüdische Abstammung und die Kultur. An diesem Prozeß zeigen auch gebürtige Polen Interesse. Man kann sagen, daß eine Erneuerung jüdischer Kultur in Polen stattfindet.
Antisemitismus findet man in der Mitte der Gesellschaft und nicht nur unter den verrückten Rändern in der Politik. Offen vertreten wird er auch von sehr populären Personen. Leute von denen ihr vielleicht schon gehört habt, wie der Kaplan Jankowski, ein Danziger Pfarrer, der eine wichtige Rolle innerhalb der Solidarnosc gespielt hat. Er trat immer wiedermit antisemitischen Äußerungen auf, für die er von der Kirchenbehörde auch abgemahnt wurde. Da er nicht ernsthaft dafür bestraft wurde, hält ihn nicht davon ab, seine Statements zu wiederholen. Er ist bloß ein Beispiel einer relativ berühmten Person des polnischen öffentlichen Lebens.

AIB: Die geschichtlichen Wurzeln des Antisemitismus reichen ja auch in Polen lange zurück. Als die deutsche Wehrmacht Polen überfiel und zur Internierung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung überging, wurde das von nicht wenigen Polen befürwortet. Findet über diese Geschichte eine Auseinandersetzung statt?

Nigdy Wiecej: Es gibt gegenwärtig eine historische Debatte über den Holocaust und das Verhalten der polnischen Bevölkerung. Nach dem Krieg sorgte eine rigorose Zensur für ein Ausbleiben der Auseinandersetzung. Die offizielle Propaganda hatte ihre eigene Version. So wurde absolut verneint, daß Polen mit der deutschen Besatzung kollaborierten. In dieser Darstellung waren alle gleichermaßen Opfer der Deutschen. Die Rolle der antisemitischen Ausrichtung der Nazis wurde systematisch heruntergespielt. Auch wenn es zweifellos richtig ist zu sagen, daß die Polen Opfer des deutschen Nationalsozialismus waren, ist es natürlich nicht richtig, die Rolle des Antisemitismus an den Rand zu drängen. In der Erinnerung an das Vernichtungslager Auschwitz wurde betont, daß dort Leute aus 30 Nationalitäten umgebracht wurden, aber verschwiegen wurde, daß 90 Prozent von ihnen jüdisch waren.

AIB: Spielt in dieser heute stattfindenden Diskussion auch die antisemitische Kampagne der sechziger Jahre in Polen eine Rolle. Ein weithin bekanntes Opfer war der antifaschistische Kämpfer Leopold Trepper, der im II.Weltkrieg eine der effektivsten antinazistischen (Spionage-) Organisationen mit dem Namen »Rote Kapelle« leitete. Nur eine internationale Kampagne erzwang damals seine Ausreise nach Israel. Nigdy Wiecej: Die ganze Geschichte des Antisemitismus in Polen unter sowjet-kommunistischer Herrschaft in Polen ist ziemlich komplex. Es gibt unterschiedliche Stadien zu benennen. Ursprünglich begrüßte ein großer Teil der jüdischen Gemeinde das (sowjetische) Regime, was nur allzu verständlich ist, weil es die Leute waren, die sie von den Nazis befreit haben. Also ursprünglich haben sich einige Leute jüdischer Herkunft den Kommunisten in den 40er und 50er Jahren angeschlossen. Was wiederum Antisemiten einen Vorwand geliefert hat, das Stereotyp vom jüdischen Kommunisten zu strapazieren. Jedoch war es das kommunistische System selbst, das in den darauffolgenden Jahren den Antisemitismus als politisches Werkzeug eingesetzt hatte. 1968 erreichte diese Kampagne den Höhepunkt. Ich weiß nicht in wie weit das bei Euch bekannt ist, aber eine Reihe von Leuten der wichtigsten faschistischen Partei der 30er Jahre, der Onr Falanga, spielten eine relativ wichtige Rolle im öffentlichen Leben Polens. Ihre Ideologie bestand aus einer Mischung von Nationalismus und Katholizismus und sie waren im kommunistischen Parlament vertreten. Ihr Anführer Boleslaw Piasecki war nicht nur der wichtigste faschistische Anführer der 30er Jahre, sondern auch 1968 Mitglied des polnischen Staatsrates, des höchsten Gremiums Polens. Er spielte zu der Zeit eine Rolle in der antisemitischen Kampagne.

AIB: Wo siehst du die Wurzeln des heutigen (Neo-)Faschismus in Polen?

Nigdy Wiecej: Der historische Bezugspunkt ist die radikale Nationalistische Bewegung im Polen der 30er Jahre, die von dem oben erwähnten Boleslaw Piasecki geleitet wurde, die Onr Falanga. Sie war antisemitisch, trat für ein »Groß-Polen« ein, war sehr katholisch und relativ radikal in sozialen Fragen. Der heutige Bezugspunkt ist eher im westlichen Einfluß zu suchen, wie z.B. von Jean Marie Le Pen aus Frankreich oder der Internationalen 3.Position aus England. Die Verbindungen zu Gruppen im Westen nehmen zu. Mit deutschen Gruppen sind diese nicht sehr intensiv, was historische Gründe hat. Doch die Verbindungen mit Frankreich, Groß Britannien und den Vereinigten Staaten werden zunehmend wichtiger.

AIB: Wie verlief die Entwicklung der extrem rechten Gruppen nach dem Zusammenbruch des »Realen Sozialismus«?

Nigdy Wiecej: Ich würde die Entwicklung in drei Phasen unterteilen: Die extrem marginalisierte Bewegung entwickelte sich in den späten achtziger und frühen neunziger Jahren. Damals bestand die neofaschistische Szene aus einigen alten Fanatikern von Gruppen aus der Vorkriegszeit und in der Mehrheit aus sehr jungen Skinheads, die zwar auf der Straße gefährlich waren, aber nicht in politischer Hinsicht, weil sie eigentlich von keinem ernst genommen wurden.
In der Folgezeit fand eine Entwicklung zu einer politisch auftretenden Bewegung statt. Das Schlüsselereignis dieser zweiten Phase war die Bildung einer sehr breit angelegten Koalition zur Unterstützung der Wahlplattform der Solidarnosc. Die Gründung dieses Rechtsblocks war eine Reaktion auf die Rückkehr der postkommunistischen Partei zur Macht. Hier vereinten sich Liberale, christliche Demokraten, Konservative auf der einen Seite und alle Sorten extrem rechter Aktivisten und Nationalisten auf der anderen Seite. Da die Koalition eine Mitarbeit Aller akzeptierte, solange sie Antikommunisten waren und mit ihnen die Kommunisten bekämpften, fanden auch viele Neofaschisten den Zugang zum mainstream der Politik.
Nachdem wir heute eine konservative und liberale Regierung haben, ist die dritte Phase eingeläutet, denn der oben beschriebene Block ist in der Gestalt der Christdemokraten und Liberalen an der Macht. Damit ergeben sich auch für die extreme Rechte und die Neofaschisten Möglichkeiten wichtige Positionen im Staatsapparat zu besetzen. In einigen Fällen sind sie Schlüsselpositionen im Staat gefährlich nahe gekommen. Ich kann einige Bespiele geben:
Krzysztof Kawecki ist der Anführer der Schwesterorganisation von Jean Marie Le Pens Partei in Polen. Er ist heute der wichtigste Berater des Ministers für Erziehung.
Artur Gorski Ist der Herausgeber von Nasz Dziennik, einer extrem rechten, antisemitischen Tageszeitung. Er wurde nominiert für einen wichtigen Posten im Ministerium, das für europäische Integration zuständig ist.
Im Zuge der kürzlich erfolgten Umstrukturierung des Gesundheitsdienstes gelang es etlichen Mitgliedern von Mlodziez Wszechpolska, einer neofaschistischen Jugendorganisation, in leitende Funktionen des Gesundheitsdienstes zu gelangen. Es ist ziemlich deutlich, daß den Neofaschisten der Sinn nach Eintritt in staatliche Strukturen steht. Und es ist eine gefährliche Entwicklung.

AIB: Auf wie groß schätzt ihr die Zahl der NeofaschistInnen in Polen?

Nigdy Wiecej: Es ist schwierig genaue Zahlen anzugeben. Unsere Schätzungen belaufen sich auf ca. 20.000 Menschen innerhalb der Szene der extremen Rechten. Die sind nicht alle Mitglied in einer der Organisationen, stehen aber mit ihnen in Verbindung.

AIB: Wie sieht ihr Einfluß in der Jugendkultur der großen Städte oder auf dem Land aus?

Nigdy Wiecej: Mein Eindruck ist, daß sie ihre Aktivitäten von den großen Städten in die kleineren Städte verlagert haben. Mittlerweile wird es häufiger, daß die Jugendkultur in kleineren Städten von den extrem Rechten dominiert wird. Nicht so in den großen Städten, wo als Reaktion auf rechte Gewalt antifaschistischer Widerstand stärker geworden ist. So gibt es heute wesentlich weniger Probleme mit Neofaschisten in den Großstädten als vor vier Jahren.
Der antifaschistische Widerstand im Polen der neunziger Jahre entstand hauptsächlich als Selbstverteidigung gegen rechte Gewalt. Die Anti Nazistische Gruppe (GAN) wurde 1992 in Bydgosz als Reaktion auf einen Angriff gegen Wohnungen von ausländischen StudentInnen gegründet. Die Gefahr vom Faschismus existiert nicht nur in der Form der Gewalt, den Skinheads, es ist genauso ein politisches Problem. Einiges davon thematisieren wir in der Zeitung Nigdy Wiecej. Sie entstand 1994 und erscheint vierteljährlich.

http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/49/s10.htm

Grenzübertretungen - Umgang mit dem Anderen
Konferenz zu Rechtsextremismus, Migration, Geschlechterrollen in Polen, Tschechien und Deutschland, 7.-9. September 2001 in Berlin


Grenzübertretungen - Umgang mit dem Anderen

Konferenz zu Rechtsextremismus, Migration, Geschlechterrollen in Polen, Tschechien und Deutschland, 7.-9. September 2001 in Berlin

Das Novum einer Kooperation durch das Institut für Publiek en Politik (Amsterdam), die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Bundeszentrale für politische Bildung führte im Vorfeld der Konferenz zu heftigen Attacken von Bundestagsabgeordneten der CDU. Sie forderten von der Bundeszentrale eine Absage ihrer Konferenzbeteiligung. Dem begegnete der Präsident der Bundeszentrale, Thomas Krüger, mit klaren Worten. Schriftlich antwortete er MdB Friedberg Pflüger (CDU), er könne dessen Kritik an der Kooperation nicht teilen. Und zur Konferenzeröffnung erklärte Krüger, diese sei Teil einer Reihe gemeinsamer Veranstaltungen mit allen parteinahen Stiftungen. Ein Hauptanliegen seiner Institution bestünde in der Vermittlung politischen Lernens und gegenseitigen Kennenlernens im Sinne des Pluralismus. Politische Bildung sollte wieder stärker zum Allgemeingut, zu einem gesellschaftlichen Wert werden. Dazu sei eine Kooperation all ihrer Träger notwendig. Ausdrücklich würdigte Krüger die facettenreiche Themengestaltung der Konferenz.

So viel Pluralismus hätte das Haus am Köllnischen Park in den Jahren vor der Wende gern erlebt, als es noch der SED als Parteihochschule diente. In der Tat nutzten rund 300 Personen die Themenangebote in mehr als zwanzig Arbeitsgruppen, darunter viele Diskutanten aus Tschechien und Polen sowie Jugendliche. Erfreulich war die Tatsache, dass es weitgehend gelang, über die Statements der ReferentInnen hinaus, einen lebendigen Diskurs zu entfalten. Außerdem beinhaltete das Veranstaltungsspektrum Vorlesungen, Filmvorführungen, ein Kulturprogramm. Der Gefahr einer "Überfrachtung" begegneten die Organisatoren mit einem von Prof. Burow eingeführten "Open Space", will heißen, der Möglichkeit der Bildung "spontaner" Zirkel mit Interessenten selbstgewählter Themen bzw. zur Fortsetzung oder Vertiefung der zuvor angerissenen Schwerpunkte. Die ideenreichsten Runden wurden mit Geld- und Sachpreisen prämiert.

Drei Hauptproblemkreise widmeten sich der wichtigsten Zielsetzung der Konferenz: dem Abbau von Klischeevorstellungen durch Meinungsstreit- und Erfahrungsaustausch:
Die von MdB Pflüger geäußerte "Befürchtung", die Mitwirkung von drei PDS-Bundestagsabgeordneten "würde das wichtige Anliegen der Konferenz diskreditieren", führte der Pluralismus an ReferentInnen und Themen ad absurdum.

Auch an Selbstkritik mangelte es nicht. Die Diskussion "Linke und Rassismus, Linke und Migration - (k)ein Thema?" zeigte, dass die Berufung auf den historischen Antifaschismus und internationale Solidarität nicht zu einer durchgängigen Immunisierung (so der Juso-Bundesvorsitzende Niels Annen) der Linken gegen Rassismus und Antisemitismus führt. Maciej Rembarz von einer sozialistischen Jugendorganisation in Polen verwies auf den tiefsitzenden Antisemitismus in Polen bis in die Linke hinein. Dass auch die DDR davon nicht frei war, unterstrich Irene Runge vom Jüdischen Kulturverein aus Berlin. Und Petra Pau gestand zu , dass die PDS-Migrationskonzepte in der eigenen Anhängerschaft umstritten seien. Einig waren sich hingegen fast alle DiskussionsteilnehmerInnen, auch Kenan Kolat vom Türkischen und und Maciej Berlin vom Polnischen Sozialrat in der Ablehnung des Schily-Entwurfes, der selbst weit hinter dem Süßmuth-Report zurückbleibe.

In der "Aktion Notenschlüssel" beleuchteten Margitta Fahr und der Prager Politologe Petr Slunecko die Musik der extremen Rechten bzw. die enge Verzahnung dieses ideologischen Mediums mit dem Kommerz. Zur Diskussion von Kontinuität und Wandel von Feind- und Geschichtsbildern regten u. a. der Prof. Karl-Heinz Gräfe (TU Dresden) und Dr. Andrzej Stolarczyk (Warschau) an. Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Uni Köln) las zu "Globalismus, Neoliberalismus und Rechtsextremismus".

Die Erörterung aktueller Entwicklungen der Ausländer- und Asylpolitik in der BRD, Polen und Tschechien kulminierte in Kritiken am deutschen Gesetzentwurf zur Zuwanderung und einer verschärften Abschiebepraxis, der Verschlechterung von Asylbedingungen.
Obgleich die überwiegend aus NGO-Sicht vorgetragenen Positionen auf einem abschließenden Plenum durch die Landesbeauftragte für Ausländerfragen, Barbara John, und Diplomaten der polnischen und tschechischen Botschaften relativiert wurden, räumte selbst diese "staatliche Perspektive" eine deutliche Anpassung, d.h. eine Verschlechterung der Ausländergesetze durch Anpassung an EU-Normen ein.

"Bilder vom Anderen" zeichneten polnische, tschechische und deutsche Auslandskorrespondenten, darunter Frau Ditters (ARD Warschau), Klaus Bachmann (ehemals für die Frankfurter Rundschau und den Tagesspiegel Polen), Jacek Lepiarz (für die polnische Presseagentur in der BRD) und Herr Sonka. Ihre Bemühungen um die Vermittlung eines facettenreichen Bildes vom Nachbarn stünden äußerst zählebige Klischees entgegen.

Genau dagegen richtete sich das Anliegen der Konferenz.

http://www.rosaluxemburgstiftung.de/Einzel/moe_konferenz/bericht.html

Auschwitz ohne Juden

Antisemitismus ist in Polen immer ein Thema. Der Holocaust nicht. Über ein andauerndes Feindbild

"Wer den Antisemitismus erklären will, muß den Nationalsozialismus meinen." (Max Horkheimer) Die Spezifik des polnischen Antisemitismus entwickelt sich aus dem Begriff dessen, was Deutsche zu leisten imstande waren - zu einem guten Teil vor den Augen von Polen. Die großen Vernichtungslager befanden sich auf dem ehemaligen und heutigen Staatsgebiet Polens: Auschwitz, Treblinka, Sobibor, Majdanek und Belyec. Dort wurden, nach Raul Hilberg, knapp die Hälfte der insgesamt sechs Millionen Juden vernichtet. Heute leben in Polen noch etwa 5 000 bis 10 000 Menschen jüdischen Glaubens. 1939 waren es 3,35 Millionen, 1945 noch 50 000.

Dennoch hat der Holocaust im kollektiven Bewußtsein Polens vierzig Jahre lang kaum Spuren hinterlassen, und der Antisemitismus ist von diesem Ereignis nahezu unberührt geblieben. Wie groß die Bereitschaft ist, auch heute noch ziemlich unverhüllt antisemitische Stereotype im öffentlichen Diskurs einzusetzen, zeigten in der ersten August-Woche die Reaktionen in der Öffentlichkeit auf die Entschädigungsforderungen jüdischer Polen, die nach den Pogromen zwischen 1945 und 1947 das Land verlassen hatten.

Während im Land der Täter der Antisemitismus gewissermaßen "durch Auschwitz hindurch muß" und sich dabei zu dem spezifischen sekundären Antisemitismus transformierte ("Die Deutschen verzeihen den Juden Auschwitz nie"), blieb er im polnischen öffentlichen Diskurs stets präsent. Das lag zunächst an der anderen symbolischen Aufladung von Auschwitz, das von den Staatskommunisten als Ort des Martyriums des polnischen Volkes und insbesondere seines antifaschistischen Widerstandes umgedeutet wurde und der Legitimation des volksrepublikanischen Staatsprojekts diente. Noch in dem 1988 erschienenen offiziellen Standardwerk der Gedenkstätte Auschwitz (Interpress Verlag) heißt es: "(...) die KZ waren das Hauptinstrument zur (...) Vernichtung der unterjochten Völker, vor allem der slawischen, darunter besonders des polnischen Volkes und der Völker der UdSSR, sowie der Juden und der Menschen, die nach den Nürnberger Gesetzen von 1935 als Juden angesehen wurden".

Erst seit dem 1987 veröffentlichten und vieldiskutierten Artikel des Literaturhistorikers Jan Blonski in der liberal-katholischen Tageszeitung Tygodnik Powszechny, "Die armen Polen blicken aufs Ghetto", reagiert die polnische Gesellschaft auf die Shoah. Blonski erkennt die Verantwortlichkeit der gesamten christlichen Welt für den Massenmord an den Juden an und meint, daß Polen sofort nach Entschuldigungen und Rechtfertigungen für die häufige stillschweigende Billigung suchen würden, statt sich ihre Schuld einzugestehen. Diese bestehe nicht im Massenmord, an dem Polen ja tatsächlich keinen Anteil hatten - es gab keine nennenswerte Kollaboration, sondern im Zögern, Widerstand zu leisten.

Seit Blonski nimmt sich die Intelligenzija zunehmend des Themas Antisemitismus an - häufig mit Sentimentalität. Es ist nachgerade hip, die Jahrhunderte lang andauernde "polnisch-jüdische Symbiose" zu romantisieren, in der Ahnenforschung auf jüdische Großonkel zu stoßen, koscher zu essen und von Klezmer begeistert zu sein.

In weiten Teilen der Öffentlichkeit wird die Konfrontation mit dem Holocaust jedoch als nationale Kränkung verstanden, da jetzt der Opferstatus geteilt werden muß. Der polnische Nationalismus speist sich aus der Überzeugung einer kollektiven Märtyrer- und Messias-Rolle, die ein Opfer neben sich nicht duldet. Das nationalistische Sendungsbewußtsein hat eine religiöse Tiefe, die die lange Zeit verzögerte Nationenbildung mythisch auflädt.

Die Dreiteilung Polens durch die Großmächte wird als heilige Dreifaltigkeit interpretiert, der polenfeindlichen Politik der Teilungsmächte wird der ehrenvolle Märtyrertod entgegengesetzt, der über den Widerstand zur "Auferstehung" des "Christus der Völker" führen müsse. Die Vorstellung, zum auserwählten Volk zu gehören, wird durch die schiere Präsenz "der Juden", aber darüber hinaus durch die vermeintliche jüdische Reklamierung von Auschwitz als Martyrium, empfindlich gestört.

Die Aufstellung des Waldes von christlichen Kreuzen vor den Toren Auschwitz' ist mehrfach antisemitisch: Sie beschwört die katholisch-polnische Identität, die sich gerade auch in Abgrenzung zur jüdischen Identität definiert, verweigert den Juden Auschwitz als Ort des Gedenkens und der Trauer und leugnet die Shoah als die Vernichtung der europäischen Juden. Die Kreuze wurden, bis auf ein vom Papst geweihtes, letzten Monat entfernt, unter anderem mit der Begründung, daß es "dem Ansehen Polens in der Welt" schade.

Die katholische Kirche hatte schon in der Teilungszeit von 1795 bis 1918 die Funktion der nationalen Identitätsstiftung gegenüber dem protestantischen Preußen und dem orthodoxen Rußland. Wer Pole ist, bestimmte sich in Zeiten des fehlenden Nationalstaats weitgehend über den Katholizismus und produzierte die ausschließende Verbindung des Katholik-Polen, die den religiösen Antisemitismus mit modernem Nationalismus verkoppelte.

Die ausbleibende polnische Staatlichkeit und die fortdauernde Fremdherrschaft produzierte einerseits eine anarchische Grundhaltung, übergeordnete Institutionen wurden abgelehnt - der sprichwörtliche polnische "Freiheitsdrang" hat hierin seine Wurzel -, andererseits wurden große Teile des Landes von der technischen Entwicklung abgeschnitten, dort entwickelte sich kein Industriebürgertum, sondern verblieb alles in archaischem Kollektivismus, der heute noch in Ostpolen vorherrscht.

Die Repräsentanten des Marktes - häufig Juden - wurden als Kollaborateure der jeweiligen Staatsmacht betrachtet. Die eigentümliche Mischung aus revolutionärem Freiheitspathos, romantischer Verklärung der spätmittelalterlichen Adelsrepublik, der Überzeugung, der "Christus der Nationen" zu sein, zementierte einen Nationalismus, der sich als "Nation ohne Staat" über Religion und Kultur definiert. Das Polentum sollte kraft seiner Geistesstärke existieren, nicht qua ethnischer oder biologisch rassischer Homogenität.

Nach der Staatsgründung 1918 tauchte mit der "Nationaldemokratie" (endecja) unter der Führung Roman Dmowskis eine moderne, faschistische panslawistische Bewegung auf, die die romantischen, antimodernen, religiösen Motive als Hemmnis einer funktionierenden Staatspolitik ansah. Die endecja suchte eine militärische, anti-intellektuelle, rassische Begründung der Nation gegenüber der geistig-kulturell-religiösen auch mit den neuesten Mitteln der Propaganda zu etablieren.

Diesen Wechsel exekutierte der aus dem nationalistischen Flügel der Polnischen Sozialistischen Partei (PPS) hervorgegangene langjährige Staatschef und Oberbefehlshaber der Armee, Jozef Pilsudski. Unter seiner autoritären Herrschaft brachte der Antisemitismus auch jenen Pseudo-Antikapitalismus, wie er auch für die deutschen Nationalsozialisten kennzeichnend war und ist, hervor, verband sich jedoch nicht mit deren säkularisiertem protestantischen Arbeitsethos. Die Glorifizierung von Arbeit sans phrase fand zu keinem Zeitpunkt großen Anklang. Weder in der Zwischenkriegsphase, in der die "soziale Frage" national gestellt und beantwortet wurde, noch in der Nachkriegszeit, die von der staatskommunistischen Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei dominiert war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg durch die Rücksiedlung aus dem Innern der Sowjetunion die Zahl der Juden in Polen bis Juli 1946 wieder auf 137 000 an. Von ihnen kamen bis 1947 schätzungsweise 1 500 bis 2 000 meist bei Überfällen und Anschlägen ums Leben. Mitte August 1945 kam es in Krakau zum ersten bekanntgewordenen Pogrom nach der Shoah, Parczew folgte und im Juli 1946 Kielce. Dort hatte eine jüdische Organisation ein Zentrum zur Beherbergung und Verpflegung zurückkehrender Juden, deren Wohnungen von Nicht-Juden belegt waren oder die auf der Suche nach Verwandtschaft in Polen umherirrten, errichtet.

In Kielce wohnten vor dem deutschen Überfall rund 25 000 Juden, etwa 4 000 starben im ortseigenen Ghetto an Typhus, 21 000 wurden in Treblinka ermordet. Das Pogrom wurde in Kielce durch den unmittelbaren Anlaß einer Kindsentführung losgetreten. Einen Tag lang konnte sich der christliche Mob ungehindert ausleben: 42 jüdische Einwohner wurden ermordet. Weitere sechs Menschen wurden aus einem Zug hinausgetrieben und getötet, eine unbekannte Zahl von Juden oder "jüdisch aussehenden" Menschen an Bahnhöfen der Umgebung umgebracht.

In der Bevölkerung mischten sich religiöser Antisemitismus mit Antikommunismus, der sich wiederum auf die polnisch-russische Geschichte bezog, in der Rußland als Unterdrücker galt. Es bildete sich ein umfassendes "Judäo-russischer-Kommunist"-Stereotyp, welchem un- oder antipolnische Absichten unterstellt wurden. Dieses konservativ-reaktionäre Ideologem erhielt sich über die gesamte Phase der Volksrepublik bis heute in rechten Kreisen inklusive der Solidarnosc. Doch schon in den fünfziger Jahren gesellte sich ein anderes, ein linkes Feindbild hinzu.

In Folge der "Verschärfung des Klassenkampfes in der Übergangsphase vom Kapitalismus zum Sozialismus" (Stalin) Anfang der fünfziger Jahre in den Ostblock-Staaten begann 1952/53 auch in der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PVAP) eine Säuberungskampagne, die sich vor allem gegen die ehemaligen West-Emigranten richtete, die - ob jüdischer Herkunft oder nicht - des "Kosmopolitismus", der "antisozialistischen" Haltung und erstmals des "Zionismus" beschuldigt wurden.

Die größte staatliche antisemitische Kampagne begann jedoch 1967, bei der Parteichef Wladyslaw Gomulka, dem zuvor noch von einer parteiinternen Gruppe um General Mieczyslaw Moczar "Nachsicht gegenüber den Juden" vorgeworfen worden war, selbst von einer "Fünften Kolonne" schwadronierte und die reformorientierte Fraktion durch Moczarianer ersetzte.

Dieselben Vorurteilsmuster dienten auch der Unterdrückung der studentischer Proteste 1968. Auch hier hatte die Partei die "Zionisten" als Drahtzieher ausgemacht, vom Ausland finanzierte Konterrevolutionäre, die die polnische Jugend den Imperialisten in die Arme treiben wollten. Die Agenten des "Weltjudentums" arbeiteten angeblich mit den "Revisionisten" in Deutschland zusammen und bildeten eine gegen Polen gerichtete "Achse Bonn-Tel Aviv".

Zehntausende verloren ihre Stellung, knapp 20 000 verließen das Land. Mit der Ausreise verloren die "Zionisten" automatisch die polnische Staatsbürgerschaft und wurden staatenlos. Der Angriff hatte neben den innerpolnischen Auseinandersetzungen auch eine außenpolitische Note. Israel hatte im später so genannten Sechs-Tage-Krieg einen überwältigenden militärischen Sieg gegen die von der Sowjetunion unterstützten arabischen Staaten errungen. Israel war Kriegsgegner, was in Polen praktisch hieß: Die Juden sind Feinde.

Der Vorwurf, jüdisch zu sein oder Kontakte zu Juden zu haben, ist bis heute aus allen politischen Lagern zu hören. Etwas diffus "Jüdisches" wird wahlweise für den Kommunismus, das Scheitern desselben, für die soziale Krise 1989 ff., für den "Ausverkauf des Landes" oder gerade für das Ausbleiben ausländischer Investitionen verantwortlich gemacht.

Während bis 1945 alles "Jüdische" als "fremd" galt, wurde später alles "Fremde" als "jüdisch" denunziert. Das antisemitische Vorurteil kommt völlig ohne konkreten Juden aus, dafür ist Antisemitismus in Polen empirischer Beleg. Das bürgerliche Subjekt ist strukturell antisemitisch (Joachim Bruhn) und sucht sich halbwegs willkürlich sein Objekt. Der polnische - ob säkularisiert oder nicht - katholische Nationalismus orientiert sich eher kulturalistisch als biologisch, ist eher staatskritisch als anhimmelnd, eher antimodern und irrationalistisch als modern und instrumentell.

Lutz Eichler

http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_99/35_36/35a.htm

Umgang mit Rechtsextremismus und rechtsradikaler Gewalt in Deutschland (Brandenburg) und Polen

Nationalismus und Extremismus im Polen von heute und ihre historischen Wurzeln (Kommentar und Diskussion)
Podiumsdiskussion auf o.a. Konferenz

Rafal Pankowski, Helga Hirsch, Dietrich Schröder,Przemyslaw Konopka, Lukasz Galecki, Jacek Lepiarz, Hans-Otto Bräutigam

Diskussionsteilnehmer


KOMMENTAR: Rafal Pankowski

Verein "Nigdy wiecej"

Dieser Kommentar wird kurz. Es fällt mir ausgesprochen schwer, etwas gegen Szymon Rudnicki vorzubringen, denn ich stimme mit allen seinen Ausführungen überein. Wichtig ist vor allem zu wissen, daß er einer von ganz wenigen polnischen Historikern ist, die öffentlich schreiben, daß das nationalradikale Lager und alle Splittergruppen der nationalradikalen Bewegung in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg eine polnische Version des deutschen Faschismus waren. Die meisten Leuten, die sich mit diesem Thema befassen, vermeiden eine solche Klarstellung. Das war so zu Zeiten des Kommunismus und ist auch heute noch so. Rudnicki weiß selber am besten, wie schwierig es war, zu kommunistischen Zeiten über den polnischen Faschismus zu schreiben.

Heute ist es zwar einfacher, insoweit es die Geschichte betrifft, aber wenn es um die Gegenwart, um den Neofaschismus geht, ist es bedeutend schwieriger. Insbesondere in den Medien besteht eine große Abneigung, dieses Thema anzusprechen - das gilt auch für die liberalen Medien. Rudnicki hat über den politischen Einfluß der Christlich-Nationalen Vereinigung (ZChN), der wichtigsten nationalkonservativen Partei in Polen gesprochen. Die Partei ist Teil des Wahlbündnisses Solidarnosc (AWS) und sitzt im Parlament. Es wurde jedoch nicht erwähnt, daß diese Partei auch eine sehr wichtige Rolle in der polnischen Regierung spielt. Sie stellt einige Minister. Einer dieser Minister war bis vor kurzem Ryszard Czarnecki, der in seiner Funktion als zuständiger Minister für die europäische Integration Gianfranco Fini nach Polen eingeladen hat. Wenn wir den Einfluß der Gruppen beurteilen wollen, die sich auf die eine oder andere Art und Weise auf nationaldemokratische Vorkriegstraditionen berufen, müssen wir immer daran erinnern, daß dieser Einfluß auf den höchsten regierungsamtlichen Ebenen wirksam ist. Wenn es um die Sejmresolution zu Ehren Roman Dmowskis geht, so muß man festhalten, daß nicht nur die Rechte und das Zentrum für diese Resolution stimmten, sondern daß es ein fast einstimmiges Ergebnis gab. Die Leitungen fast aller Sejmfraktionen - auch der linken - unterstützten die Resolution zu Ehren Roman Dmowskis. Interessanterweise fand sich im Resolutionstext kein Wort über die antisemitische Einstellung dieses Politikers. In der nächsten Nummer unserer Zeitschrift werden wir einige Teile des Sitzungsprotokolls zu dieser Resolution, die von der Christlich-Nationalen Vereinigung initiiert wurde, abdrucken. Dort finden sich ziemlich aussagekräftige Zitate von bedeutenden polnischen Politikern, die über die historischen Vorzüge und Verdienste Roman Dmowskis geradezu in Verzückung geraten. Natürlich will ich damit nicht sagen, daß diese nicht unbedeutenden Politiker - wie zum Beispiel Józef Oleksy (SLD) oder Andrzej Wielowieyski (Freiheitsunion) - sich mit allen Ansichten Roman Dmowskis identifizieren, aber es ist doch sehr charakteristisch, daß sie alle überhaupt eine solche Resolution unterstützten und keinerlei Einwände gegen die Formulierungen des Textes äußerten

Eine weitere Ergänzung betrifft das Erbe der Gruppe PAX unter Boleslaw Piasecki, die als eine nationalistische Gruppierung nach dem Krieg mit den Kommunisten zusammenarbeitete. Diese Gruppe ist zwar zur Zeit nicht in der Politik aktiv, aber sie existiert - wenn auch zahlenmäßig schwach - unter dem neuen Namen Civitas Christiana weiter. Sie ist insoweit in der rechtsextremistischen Szene von Bedeutung, als sie noch immer über eine sehr starke ökonomische Basis verfügt. Diese Gruppe konnte zu kommunistischen Zeiten als eine von sehr wenigen Vereinigungen dieser Art einer halbprivaten Betätigung nachgehen, so zum Beispiel der Produktion von Buchleim, Kugelschreibern und anderen Produkten dieser Art. Diese ökonomische Basis existiert auch heute noch, die Organisation besitzt große Gebäude in den Zentren polnischer Städte. In diesen Gebäuden treffen sich dann häufig Gruppierungen wie zum Beispiel die Allpolnische Jugend. Diese Räumlichkeiten ermöglichen ihnen erst ein Zusammenkommen. Es ist wichtig, dies hinzuzufügen, wenn es um das Erbe des nationalradikalen Lagers aus der Vorkriegszeit geht, denn es existiert eben auch ein materielles Erbe. Was die Vereinigung Nationale Wiedergeburt Polens (NOP) betrifft, habe ich nicht viel hinzuzufügen, da bereits ausführlich über den Charakter dieser Gruppe gesprochen wurde. Ich möchte nur darauf hinweisen, daß diese Gruppe eine Zeitlang Mitglied der Christlich-Nationalen Vereinigung war. Dies ist heute nicht mehr der Fall, aber in der Vergangenheit bestand diese Mitgliedschaft.

Helga Hirsch
freie Journalistin

es eine juristische Grundlage, mittels derer man gegen antisemitische Flugblätter, Zeitschriften und rechtsgerichtete Parteien bzw. gegen solche Vorfälle, die sich zur Zeit auf dem Kiesplatz vor dem Konzentrationslager Auschwitz abspielen, vorgehen könnte? Wenn eine solche juristische Grundlage nicht existiert, gibt es zumindest Vorbereitungen zu einem solchen Gesetz?


Dietrich Schröder

Märkische Oderzeitung

hatten erwähnt, daß es eine parlamentarische Anfrage von Jacek Kuron gegeben hat bezüglich der Ermordung von Menschen durch Mitglieder dieser rechten Parteien. Es erstaunt mich sehr, zu hören, die Medien hätten das nicht weiter aufgegriffen. Könnten Sie dazu noch etwas sagen?


Przemyslaw Konopka

Zycie

mir im Referat fehlte, war die Charakterisierung der Relevanz dieser Erscheinungen. Ich möchte Sie daher bitten, einige Ausführungen zur Anzahl der Mitglieder, Sympathisanten, zum zahlenmäßigen Potential dieser extremistischen Organisationen in Polen zu machen. Da ich es bedaure, daß im Rahmen dieser Konferenz nicht über den Antisemitismus der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PVAP) gesprochen werden wird, möchte ich Szymon Rudnicki bitten, an dieser Stelle einige Ausführungen zu den Phänomenen Antisemitismus und Nationalismus im Rahmen der polnischen Linken zu machen.


Lukasz Galecki

Polnisches Institut Leipzig

ich möchte darum bitten, Ausführungen zum zahlenmäßigen Potential dieser Gruppierungen zu machen. Es ist sicher für die deutschen Teilnehmer interessant zu erfahren, aus welchen Bevölkerungsgruppen sich die Wähler der Christlich-Nationalen Vereinigung rekrutieren. Welche gesellschaftliche Unterstützung gibt es für diese radikalen Gruppen? Welches gesellschaftliche Potential ist von diesen Gruppen ansprechbar?


Jacek Lepiarz

dpa

Ich möchte mich meinen beiden Vorrednern anschließen. Ich habe gewisse Vorbehalte gegenüber dem Vortrag, da er sich zu stark auf bestimmte Organisationen wie zum Beispiel auf die von Bryczkowski konzentriert hat. Diese Organisationen sind eine absolute Randerscheinung; sie stellen eher einen Fall für den Psychiater als für Politologen oder Soziologen dar. Es wäre hingegen interessant, das Phänomen zu erklären, warum so viele Menschen in Polen, denen es schlecht geht, wie etwa den Arbeitslosen oder den Rentnern, sich für Opfer der Politik von Leszek Balcerowicz halten. Nicht weil sie meinen, er sei ein schlechter ökonom, sondern weil sie glauben, er sei ein Jude und trage deshalb zum Nachteil bzw. zum Ruin des polnischen Staates und ihrer persönlichen Situation bei. Das ist meiner Meinung nach ein viel interessanteres Phänomen als die Beschäftigung mit dem Parteiprogramm der Gruppierung von Bryczkowski.


Hans-Otto Bräutigam

Minister für Justiz und Europaangelegenheiten Brandenburg (a.D.)

Für einen deutschen Zuhörer, der die innenpolitische Situation Polens nicht genau kennt, ist der überblick über die rechtsextremistischen Gruppen in Polen einigermaßen verwirrend. Die meisten deutschen Zuhörer haben vielleicht überhaupt zum ersten Mal konkret etwas darüber gehört. Mich würde interessieren, wie denn das politische Gewicht und der politische Einfluß dieser Gruppen ist? Sind es Randgruppen, die teilweise in der Vergangenheit leben? Wie weit reicht der Einfluß

735)
Test!
aus
01.02.03 17:46
eMail: URL: http://www.subforfree.de/guestbook//cgi-bin/guest.

Nachricht:

Test!

734)
Nachtigall!
aus
01.02.03 17:44
eMail: URL: http://www.www.subforfree.de/guestbook//cgi-bin/gu

Nachricht:

Enorme Schwierigkeiten im Internet!
www.subforfree.de/guestbook//cgi-bin/guest.cgi?account=767www.gelobtseiwasgehacktwird.de.tf

Gruß Paraneua-Bioeule!

733)
Wolf im Schafspelz: Wer E
aus
31.01.03 12:42
eMail: URL: http://www.google.de/search?q=cache:w5rVU9UYo0oC:w

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700 Jahre Stadt Eckernförde






Warum Menschen Geschichte anders erleben als Historiker sie darstellen
Wolf im Schafspelz oder wurden aus Lämmern Wölfe?

Eckernförde, Jochen Senft



Grafische Kunst – „Das Gerücht“ ist nur eine von vielen eindrucksvollen Arbeiten von A. Paul Weber.

Foto: ez




Im Zweiten Deutschen Fernsehen wird laufend über das Dritte Reich berichtet. Es schreiben Historiker, für die Menschenwürde ein hohes Rechtsgut ist. Das ist nicht bei allen Wissenschaftlern der Fall. Sie denken wertfrei, was immer sie darunter verstehen. Professor Guido Knopp hat die wissenschaftliche Leitung und sorgt für eine historisch genaue Berichterstattung. Dabei entsteht der Eindruck, dass die Fakten bekannt waren, als sie geschahen. Das aber war nicht der Fall gewesen. Menschen erleben Geschichte anders als Historiker sie darstellen.

Ihre Urteile sind anders als Urteile der nächsten Generation. Sie verurteilt, ohne dabei gewesen zu sein. Das führt zu Überheblichkeit; denn es lässt sich nachweisen, dass die gegenwärtig Lebenden nicht besser sind als ihre Vorväter.

Der so genannte Röhmputsch und die Maßnahmen der SS blieben sehr lange im Dunkeln. Entsprechend verhielt es sich mit vielen anderen Geschehnissen.

Nationalsozialismus stellte sich selbst als edel und als rein dar. Kinder, die nicht in die Hitlerjugend durften, weinten, weil sie sich ausgeschlossen fühlten. Begabte Jugendliche aus ärmeren Bevölkerungsschichten wurden besonders gefördert. In nationalpolitischen Erziehungsanstalten und in Adolf-Hitler-Schulen wurden hervorragende Lehrer geholt. Schüler und Lehrer fühlten sich als Elite und wurden auch so behandelt. Es lohnt zu lesen, was der Zeit-Redakteur und Vertraute von Helmut Schmidt, Theo Sommer, als ehemaliger Adolf-Hitler-Schüler dazu gesagt hat.

Hitler hatte Erfolg. Wer Erfolg hat, sagt das Sprichwort, hat Recht. Menschen waren damals korrupt. Sie waren aber nicht korrupter als gegenwärtig Lebende.

Für Mitläufer sah zunächst alles recht rosig aus. Die Masse der Verbrechen geschah mit Fortdauer des Krieges. Da alles geheim gehalten wurde, fragte man selten nach. Es gab keine freie Presse.

Allmählich wurden Einzelheiten unter dem Mantel der Verschwiegenheit bekannt. Daraufhin hingen Plakate an die Mauern mit der Aufschrift: „Wer flüstert, lügt!“, „Deutscher, sei stolz und schweige!“ und „Psst – Feind hört mit!“ Der berühmte Grafiker A. Paul Weber schuf ein eindrucksvolles Plakat mit dem Titel „Das Gerücht“.

Als Hitlerjunge sang ich 1944 blutrünstige antibolschewistische Lieder. Die Mädchen im BDM sangen sie nicht und wollen heute oft nicht glauben, dass es sie überhaupt gab.

Ein beliebtes Liederbuch war „der Kilometerstein“, einst ein harmloses, spottlustiges Liederbuch bündischer Jugend. Unter Federführung der Hitlerjugend nahm es viele antisemitische Hetzlieder auf, die völlig unbefangen von uns gesungen wurden. Die scheußlichen Texte sollen hier nicht wiedergegeben werden. Wer sie lesen will, kann sie in Dokumenten der Zeitgeschichte finden. Sie waren ähnlich menschenverachtend wie die Sprache von einigen 68er Studenten.

Beispiel für nationalsozialistische Verführung war ein junger katholischer Lehrer namens Hans Baumann. Er schuf viele und schöne Lieder, die heute noch gesungen werden. Aber noch in der katholischen Jugend dichtete er das Lied: „Es zittern die morschen Knochen der Welt vor dem großen Krieg“. Das später überall gesungen wurde.

Hans Baumann war ein sehr begabter Schriftsteller, wurde von den Nazis hofiert und widerstand ihnen nicht. Ihm zeigten sie auch nicht ihr brutales Gesicht. Ähnlich wie ihm ging es vielen anderen. Mit ausgezeichneten Filmen wie „Triumph des Willens“ hatte Leni Riefenstahl Riesenerfolg.

Wenige Deutsche hätten die Nationalsozialisten akzeptiert, wenn sie von Anfang an ihr wahres Gesicht gezeigt hätten. Die wenigsten wollten es glauben, wenn sie davon hörten, Tradition in Deutschland ist, Verhältnisse und Menschen zu idealisieren. Flucht aus der Wirklichkeit in Ideale hat uns Deutschen in der Geschichte sehr geschadet und schadet immer noch. Historische Forschung betreiben und Geschichte miterleben sind zwei sehr verschiedene Dinge.

Nach dem Krieg begannen meine Freunde und ich, mühsam auf Menschenwürde zu achten. So gingen wir zum Weltbund der Pfadfinder, wo der Starke dem Schwachen hilft und Pfadfinder Brüder aller Pfadfinder sind und Freund aller Menschen. Wir wurden dafür von unbelehrbaren Zeitgenossen aller Richtungen, verspottet. Wir erlebten, dass ausländische Pfadfinderfreunde uns gegenüber zu ihren demokratischen Tugenden standen. In Deutschland begegneten wir häufig der Gnadenlosigkeit des richtigen Bewusstseins.

In diesen Tagen beginnt das 20. Jamboree der Pfadfinder mit 30.000 Teilnehmern aus aller Welt. Aus Deutschland haben sich 600 Teilnehmer auf den weiten Weg nach Thailand gemacht und erleben Bruderschaft aller Pfadfinder.



Erschienen in der Eckernförder Zeitung: 31.12.2002



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Beim Kampfhund gibt es - wie wir wissen - Probleme, die nicht nur den Kampfhund sehr verdriessen! Es klagt das Kampfhund-Kollektiv: "Gekommen sind wir, weil man so uns schuf! Die Rasse kümmert nicht den Hund: voll Leben ist ein Tier, fühlt fit sich meist - will rennen, jagen, das gibt Fitness - hält gesund! Wer sich'nen Kampfhund hält, sollte auch wissen, wir haben Kraft, doch wurden Kinder und Erwachs'ne von Schäferhunden, schwarzenNeufundländern in Limburg auch schon umgerissen! Wir wollen von der "Kampfhund-Schuld" bemänteln keine - Es wurd' gebissen - das steht fest! - doch biß der Kampfhund stets alleine! Wer aufgerufen sich fühlt zum Kampfhund-Halten, muß auch zum fähigenKampfhund-Halter sich entfalten!" Wurd etwa hier ein Höllenhund gezüchtet? Wurdj' in der Hölle solch' ein Hund gesichtet? Wird von dem Kampfhund kollektiv gebissen, heißt dies, daß wir vor dem Massen-Hund uns wie vor'm Massen-Menschen uns schützen müssen! Doch eines heute, 9.10., ist gewiß: Ich sah 'nen Kampfhund schwarz und weiß wie Feirefiz? Ging Gassi sehr vergnügt - zu Limburg - in dem "Paradeis"! Gruß Bioeule Kampfhund und KollektivschuldBioeule - drittklassig?Herr Schröder meint, uns drohe in Zukunft ein 2-Klassen-System: Drum sollte die 2.Klasse in das Netz rechtzeitig geh'n! Pater Pieler aus Limburg empfiehlt zu legen: auf den Altar einen Computer als Ernte-Segen! läßt der gekreuzigte Mensch sich zum Surfer reduzieren? Es spricht der Antichrist: "Ich werd' es probieren!" So gibt's bei gehorsamen verführten Surfern den ums Zeitliche betrogenen Underdog - Rattenfänger einen langen Schwanz Unmmündiger hinter sich zog! Bevor Bioeule zu Hessens Lintburg ging, das Leben drittklassig in Münchens Lindwurmstraße sie anfing! Nie hat mich seither der Hang zum Gewöhnlichen ganz verlassen - vornehmer Großmutter am Konstanzer Wotans-See wollt'es nicht passen! Später bekannt' ich mich öffentlich zu Hus, so kamen in Limburg neue Ketzer-Märchen in Fluß! Sie und ich - gewöhnliche Leute! Zur "Vox Populi" formier'n uns noch heute! Des Ignaz Döllinger altkatholische Ketzergeschichte neu umstrukturiert zeigt sich boshaft karikiert in ganz neuem Lichte! Bevor die internationale Bischofskinferenz uns als Volk den Hitler 2000 über getürkte römische Politik installiert, dem noch dermokratisch? regierten Volk aus der Zwischenablage" Nietzsche jetzt als "zeitgemäß"? wird präsentiert! Die rechtslastige "Kirchliche Umschau" läßt verlauten: Römische Kleriker und Banker sich die Errichtung eines katholischen Zions in Jerusalem zutrauten! Jetzt wissen Sie auch, wer die neuen "Weisen von Zion" sind: Eine Fälschung und Karikatur allen Weistums bestimmt! Sie können einiges dazu im Lexikon der Esoterik nachlesen: In Neu-Auflage entfaltet sich der trüben Geister Wesen "In die Ecke Besen, bist gewesen!"

Fortsetzung folgt !
Politisches KindergebetIch bin klein - Mein Herz ist rein - Darf niemand drin wohnen als Christus allein!

Kommentar: Je kleiner die Welt, desto größer der Mensch! (Erich M.v.Weber)
Fortsetzung: Bioeule - drittklassig? In die Ecke, Besen! Wär es nicht mit dem uns zugemuteten Hitler 1933 genug gewesen? Wir werden für ein inteernationales "Deutschland" (=Volksland) für Bevölkerung ohne Grabstein marschieren! Keine "Phosphoreszenz" für uns geschaffener Grabsteine wird uns schikanieren! Jetzt kannsich eine "Vox Populi" übers Internet instrumentieren! Beklagte mich in Münchens Kulturreferat - daß man abgeschafft hat das Marionettentheater von Herrn Schadt! Beklagte mich über "Männerbewegung" (Plakataktionen von Neu-Malthus/IPF,Köln?Bonn?) Beklagte mich über Kultur-Demontagen - brachte den Herrn im Rathaus mit der Klage über "Multi-Kulti" in Rage! Ob ich etwa rassistisch sei" "Nein, bin Humboldtianerin, bin so frei!" Kalif Storch - ist er gestorben? Wurde Bocaccios Nathans-Weiser als diplomatischer Ersatz erworben? Ruf den Kasperl Larifari von dem Pocci:: "Wann da Deifi kimmt, den fotz` i!" Ist mir`s feierlich zumute, spiel` ich "Volksland überall au fmeiner Flöte! Von der Maas bis an die Memel - auch noch weiter - vielleicht zumKreml? Wo sie ham die goldnen Zwiebelhauben - Laßt Euch, Völker, nicht von"Römern" rauben! Wo ist Roms Fundament im rechtsgläubigen Alt-Glossar? Spricht Herr Mersch in vornehmer Höflings-Sprache bei demKirchen-Neubau vom "Pissoir" Sie sehen, wir haben vom "rechten" Fllügel (kirchliche Umschau) so wenig wie von lainken zu erwarten, wo sie solches Kirchenlatein zitieren, werden sie für Teufels Weltreich samt dem neu getürkten Hitler nach Jerusalem marschieren! Ob sie den Hitler 2000 wie den von 1933 über Rom wieder betrügen, so wird der Welt-Islam bei der Gladiatoren-Poltik eines katholischen Zions (zit.Kirchl.Umschau!) das Nachsehen kriegen? Www - wosamma.de? Wehe, wehe, Bank-Ethos als Neu-Leitlinie -frei nach Küng und Drewermann - - wie tut das weh? Und ein gewisser albanischer Politiker fürs neue Welth-Ethos in schwarz-rotem Heftchen für Europa gemeldethat - das Kosovo woll`n sie - erst atheistisch und für die Europa-Politik bekehrt als "Christ-Demokrat"? Der Weg ist das Ziel! -Das war`s auch was Herder gefiel! Wir kennen dies noch aus einer weit ält`ren Version: "Kyrie eleison, Christe eleison"j: - nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!

Gruß Bioeule
Im Sonnenschein die Katze saß am Tisch - Gedenke mein - und fraß 'nen Fisch
Kein Urteil fälle man bloß nach dem äußeren Schein. Der Rat ist gut, allein er ist just nicht von heute, der Irrtum, der das Mäuschen reute, für meine Worte darf er wohl ein Beispiel sein. Damit ich's jetzt begründen kann, hilft Sokrates, Äsop und auch ein Bauersmann, ein Mann, den Marc Aurel beschrieben; Äsop, Sokrat man kennt; den Bauern stell' ich vor Mit kurzem Wort. Leiht mir eu'r Ohr! Dem Kinn entsprossen ist ein dichter, wirrer Bart, der ganze Kerl, behaart, sieht einem Bären gleich, nicht von Kultur beleckt, in seiner Brauen Busch die Augen sind versteckt, die Nase krumm, geschwellt die Lippe, scheel der Blick sein Kleid von Ziegenfell, ein rauhes Stück, dem Binsen dienen als Gürtel schier. Nun wurde dieser Mann als Sprecher abgesandt Von jenen Städten, die gebaut am Donaustrand; Denn keine Freistatt mehr fand Man weit und breit, wo nicht hingriff der Römer Gier. Der Abgesandte kommt, sagt offen, was er denkt: "Römer und du, Senat, ihr seht mich vor euch stehen, die Götter muß ich erst um ihre Hilfe flehen. Gebe der Himmlische, der meine Zunge lenkt, daß mir kein Wort entschlüpft, das Not und Unheil bringt, denn ohne ihre Hilf' nichts in die Geister dringt als Übel und Ungerechtigkeit. Hält man sich nicht an sie, so ist man schlecht beraten, drum sind der römischen Gier wir Armen Opfer heut. (Der Hyperlink nach Rom hat noch ein bißchen Zeit!) Rom hält durch unsre Schuld mehr als durch seine Taten Geknechtet uns in Qual und Leid. Doch fürchtet, Römer, euch, daß eines Tages wende Der Himmel gegen euch die Schmerzen und die Klagen Und mit gerechtem Zorn in unsere eignen Hände Die Waffen legen wird, mit denen wir euch schlagen, Das würd' euch schlecht behagen, denn unsre Sklaven wärt ihr am Ende. Und warum sollen wir,sagt mir, die euren sein? Seid ihr denn wirklich mehr als hundert Völker wert? Mit welchem Recht beherrscht das Weltall ihr allein? Wer seid ihr denn, daß ihr unschuld'ge Leben stört? Den Acker zu bebau'n, das haben wir begehrt, zum Handwerk friedensvoll sind unsre Hände gut. Was habt ihr die Germanen gelehrt? Sie sind geschickt und haben Mut. Wären sie von Herrschgier befangen Und übten eure Gewalttätigkeit, vielleicht könnten statt euch sie an die Macht gelangen und wären menschlicher, als, Römer, ihr seid. (Doch dient man uns Kreuzzugsfälschung und Holocauste als Kollektivschulden an , damit Geschichtsentrümpelung passiert?) Was die Prätoren uns grausam erdulden lassen, kann der Gedanke nur mühsam fassen. Und eurer Altäre heilige Hoheit, sie ist gekränkt ob solcher Roheit, denn wißt, daß die Götter nicht spaßen, sie sehen uns, und was ihr ihnen gebt zu schauen, ein Beispiel ist es nur für Abscheu und für Grauen, von Verachtung für sie und ihre Tempel, von eurer Gier und Wut ein trauriges Exempel.. Nichts g'nügt denMännern, die aus Rom zu uns Gekommen, was unser boden und wir für sie geschaffen, nichts, nichts will den Bösen frommen. Zieht sie zurück; wir wollen hier Nicht für sie die Felder bestellen, die Dörfer fliehen wir, uns ins Gebirg zu schlagen, die wilden Bär'n allein sind unsere Gesellen.... Und wenn der Kinder Kraft, der lebenden, versiegt, dann hat der Prätor zur Gewalt den Mord gefügt. Zieht sie zurück! Sie werden nie Uns anderes als Laster lehren, und die Germanen werden wie sie geraubtes Gut begehren. Das ist es, was ich sah, als ich nach Rom gekomen, hat man keine Geschenke mitgenommen, nicht Purpur, Öl noch Wein, so kann man niemals finden bei den Gesetzen Schutz; die Ämter drehn und winden vieltausendfach den Fall. Was ich zu euch mußt' sprechen, wird euch nachgerade beschwerlich. Ich schließe; laßt den Henker rächen, daß meine Rede ein wenig zu ehrlich!" Nun legte er sich hin, und jedermann im Kreis Verstand und großes Herz und Wahrheit ohne Schonung Des Wilden zu schätzen weiß. Er wird Patrizier. Und das ist die Belohnung Für seiner Worte Schwall, und die Regierung schickt Andre Prätoren, und in einem Edikt Verlangte der Senat die Rede des Barbaren. (So wie vortrefflich auch inLimburgs Graben 66 bis in der Wonnen Maien 2000 sie waren! Bin Patrizierin trotz des " leeren Kühlschranks" nicht Geworden, was Hessen uns nahm, wir von den Prätor'n im Süden erbitten und fordern! Doch sind wir hessischer Bevölkerung nicht gram - Rom ist's, daß auf der Reise nach Jerusalem Pilatus zwang, für Rom zu stimmen und "mildtätig" (?) darauf drang, daß Stiftung im Süden, was Mitte ausgespuckt , zur Ruhestiftung übernahm!) Nicht zum Fässerrollen mit "gebremsten Elan" (Pater Langenfeld, Limburg), zum Weingutverwalten nicht gelang es den Römern den tüchtigen Bayern nach Hessen-Rüdesheim abzuordern - Peinliche Krisen ein peinvolles Management sogar bei Prätor'n erfordern!) Wenn Sie wollen, jetzt mit Hyperlink nach Rom? Der Bauer von der Donau samt Hyperlink nach Rom!

Eine Fabel von La Fontaine
Auf diesem Wege möchte ich Herrn Mersch von der Kirchlichen Umschau Danke für den Abdruck des Interviews "Kirchliche Umschau / Ehepaar Jacobi - KU 6/99 - zum Konflikt Kamphaus / Jacobi anläßlich des "Weltbevölkerungs-Tages" 11.7.97 sagen. Auch in Nummer 1/4.Jahrgang, Jan. 2001 wir in "Kamphaus: Hier stehe ich und kann nicht anders!" wir eine Erwähnung dieses "Welt-Entvölkerungs"-Zusammenhangs haben! Doch auch leider zu "Meisner: Hier stehe ich, ich kann ganz anders" (dieselbe Site in KU) mich Zweifel im Hinblick auf die Integrität eines individuell ethischen Standpunkts plagen! Es geht wohl wieder um eine Instrumentierung von "Rechts" und "Links" mit Prof.Kamphaus diesmal als Märtyrer für die links-"liberale" Seite als Rollenspiel und Opfer eventuell wie einst Prof.Dyba, an dem man sich über das Bonmot der "Fettnäpfchen"-Maßeinheit so freute! Ein "Dyba", haha, wie lustig! der Weg von einem Fettnäpfchen zum anderen hieß, während die offizielle Meinung der Bischofskonferenzler sich "nahe den Menschen" pries! Auch wurde in der Presse von einer Reise oben genannter Bischöfe nach Rom in eben dieser Sache berichtet, wobei schon damals Prof.Meisner vom Kölner Manichäer-Dom wurde gesichtet! Es führen sehr! viele Wege nach Rom und eine Umfrage übers katholische Internet zur möglichen Akzeptanz von Bischofs-Un-oder-Gehorsam gibt's auch schon! Wenn Sie sich mit Häkchen bemerkbar machen wollen, fragen Sie "Katholische Kirche in Deutschland", wo Sie sich einklicken sollen! (Leider vergaß ich den genauen Pfad" - Das ist wirklich schad!) Hier geht es um Stimmenverhältnisse nur und um Proporz der Kirchenparteien, in welche Richtung in Zukunft marschieren die "Freien"? Drum hat Herr Ordinariatsrat Heil ganz schnell ein neues Zahlenverhältnis geschaffen, das neue 53er-pro-Verhältnis wird Akzeptanz auch bei den Frankfurter Banken erraffen! Im Banker-Milieu hält man nämlich nichts auf eine Märtyrerrolle, ein diplomatischer Banker gerät mit anderen nur selten sich in die Wolle - Moral und Ethik gilt nach Börsenkurs - ein mutig Wort erst nach dem Börsenschluß!

Fortsetzung folgt! Gruß Bioeule
Mögliche Standpunkte zu einem Krisenthema: (Da die E_Mail an KUmschau@aol.com, d.h.: Kirche sehr rechts - verlorenging, repetier' ich aus der Erinnerung Thema: Was ärgert Sie an der Annahme, Steiner-Schriften wären ohne Intuition nicht denkbar ?Datum: 28.01.01An: erik@dilloo.de
www.members.aol.com/diloo: Grundlagen der Anthroposophie mit bewußtem Ausschluß der Intuitionshypothese ?! Im Wechselspiel von Denken und Fühlen, Herr Dilloo, sitzt man für Sie da zwischen Stühlen? Doch ist auch wichtig bei den Zwischenräumen, Herr Dilloo, daß es Platz gibt, dort zu träumen und zu meditieren,! Gab es für Sie Herr Dilloo, nie Gelegenheit, bei aller Strenge des Gedankens (oder deshalb grade?) zu nützen Raum und Zeit, - dies bringt Sie in Verlegenheit? - die Flügel weit zu spannen aus, zu überfliegen schnell Ihr Haus - und abgelöst von Ihrem Ego - würde Intuition daraus! Sie glauben Ihre Hände wohl auf Male legen zu müssen, ungläubig bis Sie selbst deduzier'n, wo Andre fühlend wissen! Ganz neu sind Ihre Argumente nicht, nur nehmen Sie statt Steiner Rumpelstilzchen in die Pflicht! Vielleicht könnt auch in Zukunft man gewinnen, statt Rumpelstilz auch 'nen Computer, um solchermaßen (sprich aus Büchern) Gold zu spinnen!

Gruß Paraneua-Bioeule!

731)
Endlich komm' ich über Um
aus
31.01.03 10:12
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Der Weg der Gemeinde
Als die Verfolgung der staatlichen und großkirchlichen Gewalten nicht nur die Arianer des Ostreichs und die Donatisten und Novatianer des Westens gewaltsam ausrottete, erlagen auch viele Gemeinden, die an der Lehre vom Bergland Galiläas und an den Ordnungen der Apostelzeit festgehalten hatten, dem Fanatismus und Diensteifer der Verfolger. Mit Vorliebe suchte man diese unbequemen "Altgläubigen" mit den damals gängigsten scheinchristlichen Häresien in einen Topf zu werfen, - man verbrannte in Syrien echte Jünger Christi gemeinsam mit /13/ dualistischen Markioniten oder Manichäern, man rottete in Armenien und im angrenzenden Nordost-Kleinasien ihre Gemeinden als dem Sonnenkult der Arevurds verfallen aus, - man spürte sie auf der galatischen Hochebene gleichzeitig mit antinomistischen Messalianern auf und steinigte oder verbrannte sie mit diesen zusammen. Und doch konnte keine Macht der Hölle denWeg der Gemeinde des lebendigenGottes hindern! Familienweise, gruppenweise besiedeln vor den Henkern sich verbergende Christen die unzugänglichen Oasen Nordwest-Arabiens, verbergen sich in den fast wasserlosen Wadis der Sinaihalbinsel, fliehen in die chaotischen, von den meletianischen und arianischen Streitigkeiten erhitzten Städte des Nildeltas, tauchen im Hinterland der Cyrenaika, auf der Insel Djerba vor der tunesischen Küste, im Hohen und Niederen Atlas auf. Um die Mitte des 4. Jahrhunderts finden wir die Spuren neutestamentlicher Mission schon im Nordteil der Pyrenäen-Halbinsel. Der einflußreiche Großkaufmann Priscillianus befolgt den Rat, den Jesus dem reichen Jüngling gab. Er verkauft seine Güter, verteilt den Erlös unter den Armen und predigt mit solchem Erfolg die Frohe Botschaft unserer Errettung vom Tode und von der Gewalt des Teufels, daß ihn die katholische Diözese Avila auffordert, ihr als Bischof zu dienen. Zwei Bischöfe der Großkirche werden seine eifrigen Anhänger. 380 wird er mit seinen Getreuen gebannt. Die Staatsgewalt bemächtigt sich seiner, er wird in Ketten nach Trier gebracht und dort nach schrecklichen Folterungen, deren Zweck es war, ihm das Geständnis zu entreißen, er sei ein Magier und Manichäer, mit fünf seiner Anhänger enthauptet. Spuren von ihm gegründeter und beeinflußter Gemeinden trifft man noch nach Jahrhunderten im nördlichen Portugal, im westlichen Frankreich, in Galicia und Traz-oz-Montez.

Aus den keltischen Gebieten Galicias und Galliens müssen zuerst neutestamentliche Sendboten auf die britischen Inseln gekommen sein, denn schon im Jahre 422 schreibt der dorthin zur Kirchenvisitation entsandte katholische Bischof Germanus, daß in Britannien zahlreiche Christen die Lehre des Augustin von der Erbsünde verwürfen, nur die Untertauchtaufe an Erwachsenen vollzögen, dem römischen Ritus beim Gottesdienst nicht folgten und die Hierarchie Roms nicht anerkennten, vor allen Dingen nicht die geistliche Gerichtsbarkeit des Papstes. Es wird aber nicht behauptet, diese britischen Christen seien Manichäer, - das wäre selbst in Rom nicht geglaubt worden; man beschuldigt die schismatischen Gemeinden vielmehr des Arianismus. Die Eroberung Britanniens durch die heidnischen Ger- /14/ manen und deren spätere sogenannte Christianisierung durch römische Bischöfe und in Rom ausgebildete Äbte, führen zum raschen Verschwinden dieser Gemeinden. In dem kühnen Missionsgeist der Iro-Schottischen Kirche, in deren Streben nach Reinhaltung der Lehre Jesu von fremden Gedankengängen, in ihrem Widerspruch gegen die angemaßte Autorität des römischen Episkopats und in ihren immer aufs neue unternommenen Versuchen, der Verweltlichung der Kirche Einhalt zu gebieten, ist sicher noch ein Erbteil jener Gemeinden der Heiligen zu erblicken, nach denen einst Irland sich nannte, und die Deutschland einen Kilian, Clemens und Virgilius schenkten. An der Wirkungsstätte jenes auf Befehl eines Frankenherzogs ermordeten Kilian, im Schottenkloster zu Würzburg, ist noch heute ein Pergament aus der Mitte des 8. Jahrhunderts erhalten, eine griechische Abschrift des Römerbriefes. Bei Röm. 3 steht die irische Randglosse: "Creitem. hi cridiu in folgni in duine fírian" (Der Glaube, im Herzen verborgen, macht den Menschen gerecht), eindeutiges Bekenntnis zu echtem neutestamentlichem Christentum gegen den Institutionalismus der Papstkirche. Um 700 beginnt in Irland selbst die allmähliche Angleichung der romfreien Nationalkirche an den abendländischen Großkirchentyp. Um 800 brechen die schottischen Könige die Macht der Clans und beseitigen mit der alten Sippenverfassung die letzten Reste der iro-schottischen Missionsgemeinden, aber noch 1390 baut eine neutestamentliche Gemeinde im keltischen Hill Cliff in Wales einen Gottesdienstraum mit einem großen Becken zur Untertauchung Erwachsener bei der Glaubenstaufe.

Erste Kunde vom Weiterbestehen neutestamentlicher Gemeinden in Syrien erhalten wir aus Mananalis, wo die fromme Witwe Kallinike 375 öffentlich gegen den staatskirchlichen Terror der Mehrheit und die arianische Häresie der Minderheit unter Berufung auf Lehre und Wirken des Apostels Paulus in diesen Gegenden Protest erhebt. Mit ihren beiden Söhnen Paulos und Johannes wird sie als "Manichäerin" aus der Gegend verbannt, der billigste Vorwand, da auch die Anhänger der gnostisch-parsisch-buddhistischen Mischreligion des Mani gegen gewaltsame "Bekehrungen", gegen den Gebrauch des Schwertes, gegen die Anwendung des Eides, gegen den Mammonismus in Staat und Kirche Front machten und das Gesetz des Alten Testamentes durch Christus außer Kraft gesetzt erklärten. - Die Brandmarkung als Manichäer war gefährlich, da diese Religion als besonders staats- und kulturgefährdend galt und ihre Anhänger dem Tod auf dem Scheiterhaufen verfielen. - Trotzdem breitete sich gerade von Mananalis 250 Jahre später eine neue Welle neutestamentlicher Gemeindebildung in Vorderasien aus. Ein markionitischer Sektierer, Konstantin, wird durch das Studium aller vier Evangelien und der Paulusbriefe bekehrt und schließt sich der kleinen Katakombengemeinde der wahren Christen an. Verfolgung treibt auch ihn und seine Glaubensgenossen um die Mitte des 7. Jahrhundert nach Kibossa in Nordarmenien, wo er von der dortigen, unter etwas freieren Verhältnissen existierenden Gemeinde Christi herzlich aufgenommen wird. Nun führt er wandernd und predigend das Leben eines treuen Nachfolgers des Herrn, mit allen Gemeinden in der Zerstreuung persönlich oder brieflich Fühlung aufnehmend. In seinen Briefen bedient er sich dabei der Decknamen für Personen und Orte, um den Häschern die Arbeit zu erschweren, so spricht er z. B. von sich als von "Silvanus", von Kibossa als von "Makedonien". Aber er entrinnt seinem Schicksal nicht. Von den Soldaten des byzantinischen Gouverneurs Simeon ergriffen, wird er zum Tode verurteilt und gesteinigt, "als Ehebrecher, auf der Tat ergriffen, da er die Kirche, Christi reine Braut, mit der markionitischen Teufelsbuhlin betrogen habe". Sein standhaftes Sterben aber beeindruckt den Gouverneur so sehr, daß er unwillkürlich Parallelen zu dem Steinigungstod des Erzmärtyrers Stephanus zieht, sich intensiv mit den Lehren der Gemeinde, d. h. mit dem Neuen Testament, zu beschäftigen beginnt und schon wenige Jahre später unter dem Decknamen "Titus" einer ihrer erfolgreichsten Sendboten in Galatien und Kappadokien wird. Im Jahre 694 wird er ebenfalls aufgestöbert und zum Scheiterhaufen geführt. Sein und seines Vorgängers Werk aber geht nicht unter.Die Epoche der Bilderstürmer-Kaiser gönnt den kleinasiatischen Gemeinden eine kleine Erholungspause vor dem großen Sturm der Verfolgung, der sich hundert Jahre nach dem Märtyrertode des Simeon-Titus über sie entladen sollte. In dieser "goldenen Zeit" verhältnismäßigen äußeren Friedens wuchs die Zahl derer, die sich von der verdorbenen Lehre der Großsekten abwandten und von Gott seiner Gemeinde hinzugetan wurden. Das Volk und die Behörden nannten die Nachfolger des Lammes "Paulikianer", weil sie ihren Gegnern mit den Argumenten des großen Völkerapostels treffend bei allen Diskussionen zu antworten wußten, - sie selbst nanntèn sich ausschließlich "Christen" und untereinander "Brüder" und "Schwestern". Über ein Religionsgespräch mit ihnen aus dieser Zeit berichtet ein byzantinischer Mönch: "Nur das Neue Testament gilt ihnen als Regel für Glaube und Kirchenpraxis; sie verwerfen die Anrufung der Gottesmutter und der Heiligen, selbst der großen Märtyrer Georg und Sergius; sie weihen weder /16/ den Erzengeln noch dem Elias eine besondere Verehrung, haben überhaupt keine Kirchenfeste; an jedem Sonntag versammeln sie sich in Gebetsstätten, die unwürdig zu nennen sind, da sie weder einen Altar, noch eine Bilderwand, noch eine Aufbewahrungsstätte für die Heiligen Geräte enthalten; sie gebrauchen weder Weihrauch noch heiliges Chrisamöl. Sie verachten die Taufe der Kirche und sagen, daß Säuglinge keinen Glauben hätten. Sie erkennen weder die Jurisdiktion des Patriarchen zu Konstantinopel noch dessen zu Antiochia und Jerusalem an, halten aber auch nichts von der schismatischen Kirche der Armenier. Sie sind stolz darauf, daß ihre Gemeinden klein und arm sind und auch ihre Evangelisten nur von dem leben, was ihnen der sie beherbergende Gläubige freiwillig gibt. Sie wollen nicht wissen, daß ein Häretiker Paulus ihre Sekte gegründet haben soll, und sagen, sie seien keine Paulikianer, sondern Christen und Erwählte Gottes." - Um den Beginn des 9. Jahrhunderts entbrennt das Feuer einer Verfolgung, die sich von Jahr zu Jahr steigert. 813 werden durch Massenhinrichtungen die Christen in Kappadokien so gut wie ausgerottet, die in Armenien furchtbar dezimiert. Als beim Versuch der Festnahme einer Schar fliehender Gläubigen in den Pässen des Taurus zwei kaiserliche Kommissare in der Panik in den Abgrund gestoßen werden und umkommen, fliehen ganze Gemeinden geschlossen auf das Gebiet mohammedanischer Lehnsfürsten in Aserbeidschan und Kurdistan, so daß zu ihrer Unterbringung vom Emir bei Argaum die Stadt Tephrika dicht an der byzantinischen Grenze erbaut werden muß. Die Mauern und Zinnen dieser Stadt, von den byzantinischen Ketzerverfolgern selbst "Christianopolis" (Christenstadt) genannt, werden die Schutzburg aller Verfolgten, welcher Richtung sie auch angehören mögen. Denn außer den Christen fliehen auch Anhänger von Irrlehren: Manichäer, Jakobiten, Nestorianer, Messalianer, Bardaisaniten in die Grenzfeste; furchtbar wütet ja die Verfolgung der Kaiser und Bischöfe des Ostreiches gegen alle der Staatskirche nicht Unterworfenen, die man als Bundesgenossen des an die Tore des Reiches pochenden Islam betrachtet. Nach Schätzungen armenischer und byzantinischer Chronisten sind allein bis zum Jahre 843 etwa 100000 Ketzer in Kleinasien und Nordsyrien hingerichtet worden oder auf der Flucht umgekommen.

Das enge Nebeneinanderleben von Christen und Wirrgläubigen aller Schattierungen im Emirat Malatia führte notwendigerweise auch zu Abfall, Spaltung und Erweichung des überlieferten Apostelglaubens. Antinomistische Richtungen, d. h. Richtungen, die erklärten, mit dem Aufheben des mosaischen /17/ Gesetzes sei das Ende jedes Gesetzes gekommen, daher könne auch kein wahrer Christ mehr sündigen, - gewannen selbst unter den Ältesten der Gemeinden Anhänger; so mußte sich die galatische Restgemeinde aus diesen Gründen von ihrem letzten überlebenden Ältesten Baanes trennen. Am härtesten aber prallten die Meinungen zusammen über die Frage des Waffengebrauches. Bis daher war es für alle neutestamentlichen Christen selbstverständlich gewesen, daß man gegen böse Menschen auch zur Selbstverteidigung nicht gewalttätig werden dürfe, - denn das ist doch offenbar die Bedeutung der Stelle Matth. 5:38-39. Nun aber erhoben sich unter dem Eindruck der grauenvollen Ausrottung ganzer Familien vom Säugling bis zum Greis in den benachbarten kaiserlichen Provinzen auch in den Reihen der Gemeindeglieder Stimmen, die zur Rettung dieser Unglücklichen mit dem Schwert in der Hand "Befreiungszüge" in das byzantinische Reich zu unternehmen vorschlugen Im Einverständnis mit der mohammedanischen Schutzmacht stellten sie ein "Christenheer" auf, dessen Befehlshaber einer der beliebtesten Ältesten, Karbeas, war. Die Gemeinde der Gewaltlosen mußte den schwerttragenden Brüdern erklären, daß sie damit sich außerhalb des Gottesvolkes gestellt hätten, denn "der Heilige Geist, der ja nur von dem nimmt und uns zuteilt, was Christus in seinem Vermächtnis uns offenbart hat, wird uns niemals dazu auffordern, für irgend ein geistliches Ziel mit anderen als mit geistlichen Waffen zu kämpfen; und Christus verbietet uns zu kriegen nicht nur für die Reiche dieser Welt, sondern auch für sein eigenes Gottesreich". - Es ist, wie immer, wenn die Entscheidungen des Neuen Testamentes dem sogenannten gesunden Menschenverstand zu widersprechen scheinen, nur die Minderheit, die diesen konsequenten Standpunkt des Nichtwiderstehens dem Übel vertritt. Die große Mehrheit bejauchzt den Auszug der schwerttragenden Christen, bejauchzt die Nachricht von der Errettung einer Anzahl galatischer und phrygischer Gemeinden vor der völligen Vernichtung, jubelt, als der Schwiegersohn des Karbeas das alte Ephesus am Agäischen Meer mit seinen kurdischen Reitern erreicht und ist zu Tode betrübt, als die Nachricht eintrifft, daß das siegreiche Heer beim Rückmarsch mit mehreren hundert Flüchtlingen in den Pässen des Taurus in einen Hinterhalt gerät und im Jahre 871 bis auf den letzten Mann vernichtet wird. Die das Schwert ergriffen hatten - wenn auch für die beste und edelste Sache der Welt -, waren durch das Schwert umgekommen. - Die Gemeinde im Gebiet von Malatia tat Buße, und viele der Schwertanhänger versöhnten sich wieder mit Gott. Das gefiel aber dem kurdischen Emir, der /18/ diese Christen als wichtigen Stein auf seinem politischen Schachbrett hatte benutzen wollen, gar nicht. Nun begannen die Schikanen durch die Moslem. Die Steuer, die alle unterworfenen Nichtmohammedaner zahlen müssen, wird für die Gemeinden des Herrn verdreifacht, Herden werden gepfändet, Grundstücke enteignet, Bergweiden ihnen weggenommen. Nichts ist mehr zu merken von der anfänglichen Duldsamkeit der Moslem. Die Verfolgung kündigt sich an. Bald fallen die ersten Blutzeugen unter den Schwertern der Seldschukken. - Wie eine Himmelsbotschaft vernehmen in diesem Augenblick die Ausgewanderten, daß der Kaiser die Rückkehr aller Christen (Paulikianer und Thondrakier nennt er sie) nach Kleinasien gestatte, sofern sie feierlich auf jede Gewaltanwendung Verzicht leisten würden. Eine solche Erklärung kann abgegeben werden, und wenige Monate später ziehen über 80 000 Christen nach Phrygien Galatien und Lykaonien zurück. Nur die besonders Vorsichtigen bleiben in einigen Bergschlupfwinkeln des nördlichen Armenien in der Gegend von Thondrak, wo sie sich bis heute als kleine Gruppe von 28 Familien erhalten haben. Ihr Gefühl hatte sie nicht betrogen: siebzig Jahre nach der Rückkehr aus dem islamischen Machtbereich läßt der byzantinische Kaiser alle Ketzergemeinden seines asiatischen Reichsteiles nach Thrakien deportieren und dort bei Philippopel ansiedeln, dicht an der Militärgrenze gegen die noch heidnischen Bulgaren. Sie sollten gewissermaßen als Puffer zwischen den kriegerischen Barbarenvölkern des Balkan und der Kaiserstadt am Bosporus dienen. Jede Werbung für ihren "Irrglauben" war ihnen jedoch streng untersagt worden. Trotzdem machte das Leben und der schlichte Kult der Umsiedler auf die Bewohner ihrer neuen Heimat den tiefsten Eindruck. Schon vor der Jahrtausendwende läßt sich der ostkirchliche Priester Jeremias taufen; unter dem Decknamen Theophilos (slawisch: Bogomil, d. h. Gottesfreund) entfaltet er eine eifrige Wirksamkeit unter seinen Landsleuten und sogar unter den mystischen Mönchskreisen in den Einsiedeleien des Athosberges. Der Name "Bogomile" tritt nun in der Kirchenhistorie der Großsekten an Stelle des Namens "Paulikianer", deckt aber sehr verschiedene Strömungen. Altslawischer Götterglaube und finnisch-ugrischer Schamanismus der bulgarischen Herrenschicht verschmelzen in manchen Teilen des östlichen Balkan mit gnostisch-manichäischen Vorstellungen, die unchristliche Ketzergruppen, mit unseren Gemeinden gleichzeitig nach Bulgarien deportiert, mit sich gebracht hatten. In zahlreichen Diskussionen suchen sich die Geschwister gegen den Vorwurf zu wehren, sie hätten etwas mit diesen dualistischen Asketen- /19/ gruppen zu tun; es hilft nichts: die Hunderte von ernsten Jüngern Christi, die wegen Verkündigung der Lehre des Herrn, so wie sie von ihm auf den Bergen Galiläas gepredigt worden war, die Scheiterhaufen sowohl in Konstantinopel, der Residenz des Kaisers, als auch in Tirnowo, der Residenz des Bulgaren-Großchans, besteigen müssen, werden als "Anhänger des Zweigötterglaubens" verbrannt. - Trotzdem breitet sich die Botschaft von der Freiheit in Christo rasch immer weiter aus. 1071 entsteht schon in Kiew in der Ukraine eine erste Gemeinde von Evangeliums - Christen, die schweren Verfolgungen der Jahrzehnte von 1150 bis 1180 in Bulgarien und Serbien treiben die unermüdlichen Sendboten des Heilands weiter nach Norden und Westen. 1115 tauchen sie in Albanien, Bosnien, der Herzegowina und Dalmatien auf, wenige Jahre später bilden sich die ersten Gemeinden Christi in Nordost-Italien. Den äußerlich größten Erfolg haben sie in Bosnien zu verzeichnen, wo um die Wende des 13. Jahrhunderts nach Schätzungen der katholischen Inquisitoren 70 °/o der Bevölkerung sich zum "Bogomilismus" bekennen, der katholische Bischof Daniel in Poili 1198 sich in der Bosna taufen läßt und die prunkvollen Kirchen der morgen- und abendländischen Großsekten leer stehen. Hier an der Grenze des byzantinischen und römischen Kulturkreises rückt nun auch eine neue, zuerst nur vom Volk, dann, aber sehr ungern, auch von den Inquisitionsbehörden gebrauchte Bezeichnung der Altevangelischen in den Vordergrund, der Name "Katharoi", d. h. Reine. Er geht über das italienische "gazzari" in das Deutsche als Lehnwort "Ketzer" über. Viel lieber bezeichnet die romkatholische Gegenpropaganda aber die Gemeinden Gottes mit dem Namen "Pataria", d. h. Lumpenvolk. Alle erdenklichen Irrlehren und Greuel werden ihnen zugeschrieben, und wenn auch die auf der Folter erfolgten Aussagen einiger Gläubiger als Inhalt dieser Ketzerei nur die Nichtanerkennung des Klerus und der von ihm unter magischen Formeln gereichten Sakramente, die Bevorzugung des Neuen Testamentes vor dem Alten, aus dem man eigentlich nur die Psalmen und die prophetischen Bücher zitiert, die Verwerfung aller von den Konzilien formulierten Glaubensbekenntnisse und die Berufung auf das Wort des Herrn allein ergeben, so predigen die Bettelorden um so nachdrücklicher von den "unaussprechlichen Missetaten", die bei den Geheimversammlungen dieser Häretiker gang und gäbe seien. Jahrhunderte hindurch geisterten die aus den Fingern gesogenen Behauptungen der katholischen Missionsprediger nicht nur durch die römische Kirchengeschichte, - auch protestantische Nachschlagewerke übernahmen in vielen Fällen unbesehen die /20/ Produkte einer entfesselten Fanatikerphantasie. Erst im Jahre 1947 mußte der "Dictionnaire de théologie catholique" in seinem 9. Bande gestehen: "Die Anschuldigungen gegen die Katharer des 11. Jahrhunderts sind genau dieselben, die im 2. Jahrhundert im ganzen Römerreich gegen die Christen erhoben wurden: Unsittlichkeit, Ritualmord, Anbetung einer grotesken Götzengestalt." - Mehrere Kreuzzüge werden von beutelüsternen kroatischen, ungarischen und venetianischen Magnaten gegen das unglückliche Bosnien geführt. Sie scheitern am tapferen Widerstand gerade der nicht sich zu den Gemeinden Christi haltenden Ritter und Großgrundbesitzer des Landes, das unter Ban Twertko 1373 vom päpstlichen Legaten "die Banditenhöhle, in die sich alle Ketzer des Morgen- und Abendlandes flüchten", genannt wird. Erst dem Zusammenwirken der türkischen und der katholischen Heere im Jahre 1446 erliegt Bosnien. Aber 40 000 Christen verlassen das in die Hände der Un- und Abergläubigen gefallene Heirnatland und wandern in die schwer zugänglichen Berge der Herzegowina aus, wo die letzten kleinen Gemeinden Christi erst im Laufe des Jahres 1942 von Ustascha-Banden vernichtet wurden. - Letzte Nachricht von den alten Gemeinden um Thessalonich gelangt um das Jahr 1550 nach Zentraleuropa, als Sendboten der dortigen Christen nach Mähren kommen, um sich selbst von der Wahrheit der zu ihnen gedrungenen Gerüchte zu überzeugen, daß in diesem Lande die Bekenner der neutestamentlichen Wahrheit in Frieden und Wohlstand leben dürfen. Die Gemeinde in Saloniki ist kurz darauf einem Gemetzel zum Opfer gefallen, das aus den Türkenkriegen zurückkehrende mohammedanische Freischärler unter den "Ungläubigen" des alten Thessalonike anrichteten. Nur im Witoschmassiv bei Sofia lebten noch 1939 einige Familien "bogomilischen" Glaubens, geliebt von allen Armen und Unglücklichen ob ihrer selbstlosen Hilfsbereitschaft, bespitzelt und verfolgt von Obrigkeit und Kirche ob ihres kompromißlosen Bekenntnisses zu den Sätzen der Bergpredigt.

Die seit etwa 1150 in Venetien und der Lombardei arbeitenden christlichen Wanderprediger kamen meistens aus Makedonien (Saloniki), Albanien (Koritza) und Dalmatien (Dragavitza), aber schon 70 Jahre später gibt es in Brescia und Viterbo Gemeinden von mehreren hundert, in Mailand, Ferrara und Florenz von mehreren tausend Mitgliedern. Von ihren Ältesten muß selbst der "Catholic Dictionary" von Addis und Arnold gestehen: "Diese Lehrer trugen eine große Einfachheit der Sitten, der Kleidung und der Lebensart zur Schau. Sie richteten ihre Angriffe gegen die Weltlichkeit des Klerus, und es /21/ war nur allzuviel Wahres in ihrem Tadel; so wurden ihre Hörer auch willig, alles andere zu glauben, was sie sagten, und das zu verachten, was sie verachteten." Der reformierte Kirchenhistoriker Walter Nigg erklärt: "Es ist unmöglich, von religiösem Interesse ausschließlicher erfüllt zu sein als die Katharer es waren . . . Die Katharer haben das Gute in seiner ganzen strahlenden Fülle gesehen. Großartiger und hinreißender kann vom guten Gott nicht geredet worden sein, als sie es getan haben... Diese Menschen empfingen den "Kuß Gottes", wie der Tod schon genannt wurde, in höchstem Jubel, indem sie voll seliger Todestrunkenheit dem Oberzeitlichen entgegenschritten." Trotz oder gerade durch die ungeheuerlichen Grausamkeiten, mit denen Kirche und Staat dem Weiterverbreiten der Heilswahrheit entgegentreten wollten, verbreitete sich die Botschaft von dem Erlöstsein aus lauter Gnade rasch über die Alpen. Dort stießen sie auf die kleinen Restgemeinden, die einst durch die Tätigkeit der Schüler Priszillians und iro-schottische Sendboten ins Leben gerufen und durch schwere Verfolgungen fast ausgerottet worden waren. 1052 läßt Kaiser Heinrich III. in Goslar "manichäische Häretiker" hinrichten, deren Verbrechen darin bestand, vor Mönchen gepredigt zu haben, alles, was zur Welt des babylonischen Tieres gehöre, müsse gemieden werden. Das allein sei das echte Fasten, das Christus von uns fordere. 1118 wird Gregorius Grimm in Ensisheim im Elsaß als "Patarener" gefoltert und vom Leben zum Tode gebracht, weil er von seinem Großvater getauft worden war, der wiederum vor 50 Jahren im Flüßchen Fecht von einem wandernden Kaufmann aus Venetien der Gemeinde Christi, die nach seinenWorten die einzige Kirche der Heiligen sei, zur Vergebung der Sünden untergetaucht worden war im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. 1143 werden am Niederrhein von Beauftragten des Bischofs von Köln ein Ältester und über 100 Altgläubige festgenommen, die auf der Folter bekennen, daß ihre Gemeinden überall verborgen vorhanden seien; ihr Schwerpunkt sei zurZeit in Graecia, womit ohne Zweifel das Byzantinische Reich gemeint ist. Von der Ketzerhochhurg Montwimer bei Châlons-sur-Marne, die schon 150 Jahre zuvor den Evangelisten Gundulf aus der Lombardei beherbergt hatte, der damals als Prediger der apostolischen Armut und Bekämpfer der Kindertaufe das wallonische und pikardische Gebiet Nordfrankreichs und Belgiens durchzog und in Lüttich sowohl als auch in Arras bedeutende Gemeinclen ins Leben gerufen hatte, ging die Gründung der Brüderschaft in Reims um das Jahr 1200 aus. Hier nannte man die neutestamentlichen Gläubigen Publicani, - wohl nicht, um /22/ sie als Zöllner und öffentliche Sünder zu brandmarken, sondern in Verstümmelung ihrer makedonischen Bezeichnung "Paulikanoi", die französische Krenzzugsteilnehmer mitgebracht hatten. - In der Provence und im sonstigen Südfrankreich ist es besonders der Schüler des scharfsinnigen und daher der Ketzerei verdächtigen bretonischen Denkers Abelard, Pierre de Bruys, der überall den Heroldsruf Christi erschallen läßt, bis er 1137 auf dem Scheiterhaufen stirbt. Ebenfalls von der vereinten staatlichkirchlichen Justiz liquidiert werden seine Freunde Heinrich, ein ehemaliger Zisterziensermönch aus Lausanne, und der Älteste Pontius aus Périgord. Für die zum Verstummen gebrachten Zeugen treten Wanderbrüder vom Balkan auf den Plan, so daß in weitenTeilen Frankreichs "Bulgare" gleichbedeutend mit Ketzer wurde und die Verstümmelung des Wortes, bougre, noch heute dort als eines der gemeinsten Schimpfwörter gebraucht wird. Im Jahre 1162 ist Flandern schon mit einem derartig dichten Netz von neutestamentlichen Kirchlein überzogen, daß die Gläubigen es wagen können, die Herren der Gegend, die Grafen von Flandern, die Herzöge von Artois und den Erzbischof von Cambrai, um Duldung ihrer öffentlichen Predigten zu bitten.

Die kühne Verkündigung der frohen Botschaft des Neuen Bundes hatte nicht nur die rasche Bildung von Gemeinden, sondern - wie stets in solchen Fällen - auch das Auftreten von Schwarmgeistern und Büßern aller Art zur Folge. Ein wahrer Rattenkönig von Irrlehren kommt nun zutage, - nicht die Folge der Verbreitung der Bibelkenntnis durch die Wanderprediger, wie die katholischen Historiker polemisieren, sondern die Folge jener haarsträubenden Unkenntnis über die wirklichen Heilstatsachen, in der eine gewissenlose Priesterclique die ihnen anvertrauten Seelen erhalten hatte. Die Verfolgung, die mit voller Wucht einsetzte, warf natürlich alle die grundverschiedenen und sich scharf gegeneinander abgrenzenden oppositionellen Richtungen in einen Topf; halb irre manichäische Asketen, die die Krönung ihres Lebens im Todfasten sahen, und die Freuden dieser Welt, oder was sie dafür hielten, in vollen Zügen genießende ausschweifende Freigeister, Hysteriker und Psychopathen, die sich für Menschwerdungen Christi oder Marias ausgaben und ihre wirren Halluzinationen für das zu ihnen sprechende innere Wort Gottes hielten, und streng biblizistische, dem Geist des Neuen Testamentes nachlebende Altgläubige wurden mit den Sammelnamen "Albigenser" (nach einem der Mittelpunkte der religiösen Gärung in Südfrankreich, Albi, genannt) bezeichnet und zum Ziel aller Ausrottungsmaßnahmen gemacht. Es nützte nichts, daß Fürsten und Edle dieser Gegenden /23/

es zuerst strikt ablehnten, die wahren Nachfolger des Herrn zu verfolgen, sahen sie doch in diesen einfachen, nüchternen, arbeitsamen Menschen, die ihren Verpflichtungen stets getreu nachkamen, die überall ob ihrer unbedingten Wahrheitsliebe geachtet waren und die in manchen Gewerben, so z. B. in den Zünften der Steinmetzen und Weber, führend waren, einen besonderen Schatz ihres Landes, den es zu hüten galt. Vor allem war es der junge Vicomte Roger Ramon Trencavel aus westgotischem Uradel und der tatkräftige Capitoul (Oberbürgermeister) von Toulouse, Peire Mauran, die sich der Sache der von der Inquisition Bedrohten annahmen. Trotz ihrer energischen Vorstellungen brach im Jahre 1208 das Unwetter los, als ein päpstlicher Legat, der den mächtigen Grafen von Toulouse, einen freigeistigen und keineswegs besonders religiösen Menschen, in öffentlichen Predigten schwer beleidigt hatte, dafür von einem Gefolgsmann des Grafen erschlagen worden war. Ein Kreuzheer unter dem schon lange nach dem Besitz der reichen, gewerbefleißigen Languedoc lüsternen Königs von Frankreich marschierte in die Ketzergebiete ein, erstürmte unter furchtbarem Gemetzel unter Katholiken, Schwärmern und Christen eine Stadt nach der anderen und machte in den über 30 Jahre lang wütenden Rachezügen aus dem Land eine fast menschenleere Wüste. Die französischen Geschichtsschreiber schätzen die Zahl der durch direkte Kriegseinwirkung Umgekommenen in der Languedoc für die Jahre 1208 bis 1244 auf rund 1,5 Millionen, dazu kommen noch die Zahlen der dem Kreuzzug folgenden Epidemien und Hungersnöte und die der Opfer der Inquisitionsgerichte.

Das Konzil der katholischen Bischöfe in Toulouse vom Jahre 1229 erließ zur Verfolgung der Ketzer Bestimmungen, deren wichtigste folgende sind: Jeder weltliche oder geistliche Vorgesetzte, der einen Ketzer verschont, soll des Landes, Amtes oder Besitzes verloren gehen; jedes Haus, in dem ein Ketzer gefunden wird, soll niedergerissen werden; zu Ketzern und der Ketzerei Verdächtigen soll auch bei schwerster Erkrankung kein Arzt zugelassen werden; Mitschuldige, auch Verbrecher, werden als gültige Zeugen gegen Ketzer zugelassen; Geständnisse können durch Foltern erzwungen werden; schon der Verdacht der Ketzerei berechtigt zur Verhaftung; die Strafen für Ketzerei stufen sich von Verlust der Bürger- und Kirchenrechte über Vermögenseinziehung und Einkerkerung bis zur Hinrichtung, die auch wieder je nach der Schwere des Falles von einfacher Enthauptung oder Ertränkung zum langsamen Erdrosseln durch die Garotte und schließlich zum schnellen, durch Pulversätze /24/ herbeigeführten, oder zum langsamen Tod auf dem Scheiterhaufen abgestuft war. Das beschlagnahmteVermögen der Ketzer fiel zu zwei Drittel den Inquisitionsbehörden, zu einem Drittel dem Denunzianten zu. Damit es aber nicht den Anschein habe, als dürste die immer noch sich christlich nennende Staatskirche nach Blut, wurden die weltlichen Herrscher verpflichtet, der geistlichen Untersuchungsbehörde ihren Arm zu leihen und die Henkersdienste an den Verurteilten zu verrichten. Mit Recht sagt der französische Geschichtsschreiber Charles Molinier in seiner Veröffentlichung eines Berichts über die "katharischen" Ketzer des 13. Jahrhunderts aus katholischen Quellen: "Man kann unter keinen Umständen der Stimme von Richtern Glauben schenken, die allzu oft auch die Henker waren."

Überreste der altevangelischen Gemeinden Südfrankreichs erhielten sich in den durch den reichen Kaufmann Pierre Valdès aus Lyon gestifteten "Lyoner Armen", die nach ihrem Stifter "Waldenser" genannt wurden und neutestamentliches Christentum mit katholischen Mönchsidealen eigenartig verbanden. Ihr Missionseifer führte sie bald in Gegenden außerhalb Frankreichs, in denen sie noch intakte kleine Gemeinden Christi antrafen: in das Berner Oberland, in den Jura und die Vogesen, zu den Brüdern am Niederrhein und in Friesland, ja bis nach Brandenburg und Böhmen. Daß die Erinnerung an die alten Gemeinden vorwaldensischer Art noch sehr lebhaft war zeigt der Bericht über den Flammentod der Frau Lucardis in Trier im Jahre 1229, die auf dem Scheiterhaufen Gott dafür dankt, daß sie dort leiden kann, wo schon vor vielen hundert Jahren ein treuer Bekenner der Glorie Christi sein Leben für den Heiland gelassen hat. - Im Jahre 1400 trifft die vielleicht älteste Gemeinde Deutschlands, Straßburg, in der es nach der Uberlieferung der elsässischen Altevangelischen schon zur Zeit Julians des Abtrünnigen neutestamentliche Christen gegeben haben soll, ein vernichtender Schlag: bei einer Razzia werden auf Grund einer Denunziation 32 "Winkler", wie das Volk hier die Altgläubigen wegen ihrer geheimen Zusammenkünfte in alten Winkeln und Kellergewölben nannte, festgenommen, der Folter unterworfen und dabei grausam verstümmelt. Man erpreßt von ihnen das Zugeständnis, daß ihre einzige Autorität nicht die Kirche, sondern das Neue Testament sei, das in der Landessprache studiert werden müsse. Sie verwerfen jede Anrufung Mariae und der Heiligen und jede Verehrung von Bildern oder Kruzifixen; sie leugnen die Vollmacht der priesterlichen und bischöflichen Weihen mitsamt der Schlüsselgewalt des Klerus. Von Feiertagen behalten sie nur Karfreitag, Ostern, /25/ Pfingsten und die ersten Wochentage bei. Die Taufe der Kinder nennen sie zwecklos, da in den Kleinen noch kein Glaube vorhanden sein könne. - Nur das Eingreifen des den Ketzern wohlgesonnenen Johanniterkomturs und des Stadtschreibers Johann v. Blumstein rettet die Festgenommenen vor dem Scheiterhaufen. Sie werden "auf ewige Zeiten" aus der Stadt verbannt und tauchen in die Einsamkeit der Vogesentäler und des Jura unter.

Während Kaiser und Päpste in der Unterdrückung der kleinen Gemeinden Christi wetteiferten (von 1300 bis 1500 erlitten in Mitteleuropa mindestens 2000 Christen einen schauerlichen Tod), offenbarte sich die schon längst schwärende Verderbnis der Staatskirche in ihrer übelsten Form. Selbst den Römern wurde das Treiben der sich dreist "Stellvertreter Gottes" nennenden obersten Kirchenfürsten zu viel. Von 1307 bis 1378 waren die Päpste gezwungen in Avignon in der Provence zu leben, wo sie nur allzu willfährige Werkzeuge der französischen Könige wurden. Und von 1378 an gab es für fast ein halbes Jahrhundert zwei miteinander rivalisierende und sich gegenseitig exkommunizierende Päpste, einen in Frankreich und einen in Italien, von denen jeder behauptete, der allein vom Heiligen Geist durch die Stimmen der Kardinäle gewählte und daher rechtmäßige Nachfolger Petri zu sein und von denen jeder sich bemühte, zur Bestreitung der Kosten des luxuriösen Hofstaates und anderer kostspieliger Neigungen das Menschenmögliche an Geldgaben aus den Gläubigen herauszupressen. John Wyclif, einer der tapfersten katholischen Theologen seiner Zeit, der in England mit Unterstützung des Königs den Nachweis führte, daß die weltliche Herrschaft der Kirche schriftwidrig und ihre Transsubstantiationslehre (Verwandlung des Brotes und des Weines beim Herrenmal in wirkliches Fleisch und Blut des Heilands durch das magische Wort des Priesters) okkultistische Zauberdoktrin sei, errechnete, daß der Papst doppelt soviel Geld aus England zog, wie die Abgaben des Volkes an den König betrugen. Die Moral des schlecht bezahlten niederen Klerus und des völlig verweltlichten höheren sank auf den niedrigsten Grad seit dem Großen Abfall unter Konstantin. Nationalstolz der von Rom ausgeplünderten Völker und das immer noch wache religiöse Gewissen einiger Geistesführer und der bisher so gutgläubigen Volksmassen verbanden sich im Groll gemeinsam erduldeter Schmach. Wyclif erklärte unerschrocken: "Oberhoheit und Besitzanspruch geistlicher und weltlicher Herren beruht auf ihrem Lebensverhältnis zu Gott, ihrem obersten Souverän. Wer aber nicht mehr in dessen Gnade steht, der hat sowohl die Vollmacht zu regieren als auch das freie Verfügungsrecht über seinen /26/ Besitz verwirkt. Das gilt auch für den Papst, der die Kirche nur als einen erweiterten Sprengel seines römischen Bistums ansieht. Die wahre Kirche ist aber nur der Leib Christi, die Gemeinschaft aller durch Gottes Ratschluß Erwählten." Das Redeverbot des Papstes und die bald darauf folgende Exkommunizierung konnten wohl dem kühnen Theologen zum Aufgeben seines Lehrstuhls in Oxford, aber nicht zum Einstellen seiner antipäpstlichen Propaganda zwingen. Von seiner reichen Landpfarrei Lutterworth aus sandte er seine Freunde und Schüler als Wanderprediger durch das Land. Das Volk nannte die nach apostolischem Vorbild einfach gekleideten und unbesoldeten Evangelisten "Arme Priester", die Bischöfe aber predigten gegen die neue Ketzerei als gegen das Unkraut (lollium), das der böse Feind unter den Weizen der Kirche gesät habe, und nannten die Träger der befreienden Botschaft von der geistlichen Ohnmacht der päpstlichen Hierarchie Lollharden. Es schien, als ob die schon längst erstorbenen neutestamentlichen Gemeinden der britischen Inseln, von deren Existenz letzte Spuren nach dem Jahre 1390 nicht mehr wahrzunehmen gewesen waren, wieder zum Leben erwachten. Die aber unmittelbar nach dem Tode Wyclifs einsetzende Verfolgung, an der auch der durch die Gärung unter den Bauern entsetzte junge König sich eifrigst beteiligte, vernichtete mit blutiger Hand alle jungen Keime der Gottessaat. Ende Dezember 1417 mußten allein in London 45 Lollharden den Scheiterhaufen besteigen; ihr tapferer Beschützer, der greise Edelmann Sir John Oldcastle, entging nicht demselben Schicksal, jedes Jahr von 1418 bis 1488 brachte mindestens einen großen Prozeß gegen sie, und noch kurz vor Beginn der Reformation wurden dreißig von ihnen in Amersham gefoltert und verbrannt.

Die Funken der englischen Scheiterhaufen aber flogen über ganz Mitteleuropa und fielen in Böhmen in die Herzen junger katholischer Theologen, die unter ähnlichen Verhältnissen schon zu ähnlichen Formulierungen wie Wyclif gekommen waren: Jan Hus, Prediger an der Universität zu Prag, und sein Freund Hieronymus. Vor das Konzil zu Konstanz zitiert, das zusammengerufen worden war, um den Streit zwischen drei gleichzeitig regierenden Päpsten zu schlichten und die Kirche angeblich an Haupt und Gliedern zu reformieren, wird Hus als Gebannter trotz des vom Kaiser endlich zugesagten freien Geleites am 28. November 1414 festgenommen und im bischöflichen Schloß Gottlieben Tag und Nacht in Ketten gehalten. Bei seinen Verhören erklärt er die Heilige Schrift zur obersten Instanz in allen Fragen des Glaubens, definiert die /27/ Kirche gut lollhardisch als die Gesamtheit der von Gott Erwählten und verwirft jeden geistlichen, juristischen oder weltlichen Hoheitsanspruch des Papstes, der für ihn nur "der Bischof von Rom" ist. Da er jeden Widerruf verweigert, wird er zum Tode verurteilt und am 6. Juli 1415 am See-Ufer verbrannt.

Als die Nachricht von diesem ungeheuerlichen Wortbruch des Kaisers und dem heiligmäßigen Tode des Gottesmannes nach Böhmen gelangte, entstand eineVolkserhebung ungeahnten Ausmaßes. In Prag erschlägt die wütende Volksmenge hohe Kleriker, die als Gegner des Hus bekannt waren. Der böhmische Landtag der sofort zusammentritt, verpflichtet sich feierlich vor Gott, die Predigt des reinen Gotteswortes mit allen Kräften zu schützen, schriftwidrigen Bannsprüchen sich zu widersetzen und das Andenken des Blutzeugen in Ehren zu halten. Und damit begann ein Krieg, dem an Blutdurst, raffinierter Grausamkeit und Verwüstungswut nur wenige in der Geschichte gleichkommen, Fünf Krenzzugsheere setzen sich von 1420 bis 1431 gegen das ketzerische Land in Bewegung, aber allen werden vom tschechischen Volksaufgebot die furchtbarsten Niederlagen beigebracht. Die Husiten ergriffen sogar die Offensive und zogen von Mai 1427 ab plündernd, sengend und mordend bis nach Brandenburg, Thüringen und Bayern.

In diesen Jahren des Blutvergießens und Schreckens litten auch die Gemeinden neutestamentlicher Christen unsäglich. Die kleine alte Gemeinde in Regensburg wird aufgestöbert, ihr Ältester Grüneisen mit drei anderen Mitgliedern als "Bundesgenosse der Husiten" unter fürchterlichen Martern hingerichtet. Ähnlich ergeht es den Gemeinden in Dresden, der Lausitz und der Ukermark. Am Rhein verbrennt man den sächsischen Edelmann Heinrich von Schlieben als angeblichen husitischen Spion, selbst in Nordfrankreich fallen kleine Gruppen Altevangelischer der Ausrottung anheim; die Beschuldigungen gegen sie lauten auf "Hetze zur Praguerie", womit man die Ermordung katholischer Geistlicher meinte, wie sie in den Julitagen 1415 in Prag vorgekommen war. Jahrelang bemühen sich die Spürhunde des Herrn, wie sich die im Dienst der Inquisition stehenden Dominikaner selbst stolz nannten, den geheimen Verbindungsfäden nachzuforschen, die unzweifelhaft die zerstreuten kleinen Gemeinden irgendwie miteinander verbinden. Solche Verbindungen sind da: Gemeinden in Flandern wissen über das Auftreten schwärmerischer chiliastischer Bewegungen unter den Gläubigen in der Ukraine Bescheid, catalanische Christen gestehen auf der Folter, mit Gemeinden in Süditalien in Briefwechsel zu stehen, englische Wanderprediger werden in Schlesien festgenommen. In /28/ (to be continued ...)

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730)
Gebete:
aus
31.01.03 3:34
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Nachricht:

"Sie verändern die ganze innere Umwelt. Sie schaffen neue geistige Möglichkeiten für die göttlichen Führermächte. Ganz abgesehen davn, daß sie wirken auf den, für den gebetet wird, besonders, wenn er es weiß, aber selbst dann, wenn er es nicht weiß, indem sie die ganze Geistesatmosphäre um ihn her mit guten Gedanken und Anregungen füllen, die ihn inspirieren können, auch wenn er es nur für 'Einfälle' hält. Manche Menschen haben, besonders im Krankheits- und Sterbefall, sehr deutlich gefühlt, daß für sie gebetet wurde. Aber ganz abgesehen von dem allen sind solche Gebete in der höheren WElt, um ein Bild zu gebrauchen, wie neue, lebensvolle Fäden, die in das Gewebe des Schicksals von den Engeln mit hineingewoben werden können und auf die sie oft warten. Der Mensch wird so ein Mitschaffender am Schicksal seiner Mitmenschen. Gewiß:in bescheidenen Grenzen. Aber man kann ihm ja vorläufig auch nicht mehr anvertrauen. Doch selbst abgesehen davon, daß durch Gebete von unten die Geisteswelt um Kräfte und Möglichkeiten bereichert wird, können wir uns den Verkehr des Menschen mit der göttlichen Welt gar nicht frei und lebendig genug vorstellen. Der Mensch wird gehört in der höheren Welt. Es wird geachtet und ernst genommen. Oft kann man ihm ganz gewiß sein Gebet nicht erfüllen, weil man ihm selbst dadurch Schaden zufügen würde und weil man in der höheren Welt im Lichte einer Weisheit lebt, in die der Mensch nicht hineinschaut. Wir brauchen aber nur die Abschiedsworte Christi zu lesen und die immer wiederkehrenden Aufforderungen zum Gebet 'in seinem Namen', die dort ausgesprochen werden, so weiß man: Christus will mit dem Menschen verkehren 'wie ein Mannspricht mit seinem Freunde', um das wundervolle Wort aus dem Gespräch Jahvehs mit Moses anzuführen. Er erwartet, daß der Mensch weiß, mit wem er spricht. Aber er ist auch bereit, auf den Menschen, der mit ihm verbunden ist, einzugehen und sein Schicksal mit ihm zu teilen. Jeder, der von dem Gebet, wie es Christus gemeint hat, eine erste Ahnung hat, der weiß, daß die himmlischen Helfer Christi, wennsie gerufen werden, so rasch da sind und so nah, daß man beinahe erschrickt, so daß man sich heilig hütet, sie zu leichthin herbeizurufen. Man weiß, daß man von ihnen umgeben ist wie von einer heiligen Heerschar, und daß von ihnen alles geschieht, was nur überhaupt geschehen kann."

Friedrich Rittelmeyer: Meditation, Stuttgart 1935, S. 70-71

Gruß Paraneua!

729)
Frieden:
aus
31.01.03 2:55
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Nachricht:

Fortsetzung von Eintrag 726: "Genauer übersetzt lautet der zweite Satz:: 'in der Welt habt ihr Bedrängnis; aber habt Mut! Ich bin der Sieger über die Welt!' Dazu das andere Wort: 'Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.' Dieses letztere Christuswort findet sich schon ... in der alten Messe. ... Und nach der Auferstehung grüßt Christus seine Jünger bedeutungsvoll mit dem Gruß: 'Der Friede sei mit euch!' Man mag dies Wort sich gesprochen denken einst in der Vergangenheit der christusgeschichte. Man kann es aber auch gesprochen denken aus der Gegenwart heraus, wie sie jeden Abend als Offenbarung des höchsten göttlichen Geistes nach unseren Seelen fragt. Erleben wir es aus der Weltall-Größe heraus, dann istnichtGefahr, daß wir nur im persönlichen Frieden leben, wie es so leicht bei der Religion der Sündenvergebung geschieht, und auch nicht, daß wir im passiven Frieden bleiben, wie es so leicht bei der Religion des Gottvertrauens geschieht. Sondern der eherne Gang der großen Weltenuhr da draussen teilt sich unserem innersten Lebensgefühl mit. Und dazu ist sie da. Wir stehen dann friedvoll zur Welt, aber wir einen uns auch mit ihrem Werden, das durch Christus geschehen kann. 'Mein Friede', sagt Christus mit Betonung im Johannesevangelium. Das heißt der Friede, der ich bin. Wir nehmen daraus die Vollmacht, ihn sprechen zu hören auch zu uns: Ich bin der Friede! Der Friede, der ich bin, seimit dir!"
Friedrich Rittelmeyer: Meditation, Stuttgart 1935, S. 40-41

Gruß Paraneua!

728)
Frieden:
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31.01.03 2:37
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Nachricht:

"...Denn der Gegenwartsmensch braucht die Kraft aktiver Weltüberwindung. Zur Gelassenheit haben es viele Menschen der Vergangenheit gebracht. Was von den stoischen Römern erzählt wird und noch mehr von den buddhistischen Mönchen, vor allem von Buddha selbst, erweckt Ehrfurcht vor Höhe selbsterzogenem Menschentums. Aber der christliche Friede ist es noch nicht.
Darum ist es gut, auch hier auf Christus zu schauen. Ist er nicht 'das Wort', das Weltenwort? Was aus allen Tiefen des Sternenhimmels zu unssprach: tönt das nicht auch aus ihm? Ist nicht der Lobgesang der Engel in der heiligen Nacht im Grundsein eigenes erklingendes Wesen? Im Abschiedsgespräch hat Christus zu seinen Jüngern gesagt: 'Solches habe ich zu euch geredet, daß ihr in mir Frieden habt; in der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!"

Friedrich Rittelmeyer: Meditation, Stuttgart 1935, S. 40

Grußparaneua-Bioeule-Odermenning!

727)
Test!
aus
30.01.03 22:46
eMail: URL: http://www.jokerbioeule1.de.vu

Nachricht:

Gruß Paraneua-Bioeule! Keine Chance dem "Buchleitner"-"Jesuitismus"!

726)
Freude in rauhen Zeiten:
aus
30.01.03 22:44
eMail: URL: http://www.shockfreshwave..de.ms

Nachricht:

Spielen Sie aus Cesar Bresgen: Fein sein beinander bleibn zwei- und mehrstimmig, auf dem Klavier mit Nachhall, klingt wie Hackbrett! Egal, ob man Sie dann wie mich als eine ewig Gestrige einordnet! Vielleicht können Sie's ja rappen?

Gruß Paraneua-Bioeule-Kampfhund-Odermenning!
Ein Odermenning-Bad kräftigt gegen Panik-Attacken: 3 esslöffel Kraut in einem kleinen Topf Wasser abgekocht und dem Badewasserhinzugefügt, entsäuert und macht ... musikfreudiger! Einfach probieren!

Um 11 Uhr kommt im ZDF: Kampf dem Islam! Lassen wir uns ja nicht in "jesuitisch" gewollte Radikalisierungs-Strategien einbinden! Dem Islam ist auf geistig-seelischer Seite zu begegnen!
Ich wünschte Ihnen, Sie hätten auch in diesen schwierigen Zeiten Steiner-Bücher, gefälscht oder ungefälscht und Friedrich Rittelmeyers Buch: Meditation!
Wie gutaber, dass wir fast alle noch alte und neue Testamente besitzen und hier im Johannes-Evangelium lesen können!

Gebt gewollten Radikalisierungen keine Chance!
Denn genau das möchte die diabolische"Wellen"-Politik!

725)
"Jesuitische" Politik bom
aus
30.01.03 22:30
eMail: URL: http://www.google.de

Nachricht:

[Der Wolf im Kloster]

Ein wolf sîne sünde flôch,
in ein klôster er sich zôch,
er wolde geistlîchen leben.
dô hiez man in der schâfe pflegen:
sît wart er unstaete.
dô beiz er schâf unde swîn:
er jach, daz ez des pfaffen rüde
taete.
[Der Wolf im Kloster]

Ein Wolf entfloh seinen Sünden
und zog sich in ein Kloster zurück,
er wollte geistlich leben.
Nun hiess man ihn die Schafe hüten:
Seither wurde er unruhig.
Jetzt riss er Schafe und Schweine:
Er behauptete, der Hund des Pfaffen hat das
getan.



Der Herger (um 1170)

Gruß Paraneua! Gebrauchsanweisung für"Missbrauchs"-Politik?
Sapere aude!
Kyrie eleison!
Christe eleison!
Nur tote Fischeschwimmen mit dem "jesuitischen" "NewWorldOrder"-Strom!





724)
Wolfs-Test!
aus
30.01.03 22:21
eMail: URL: http://www.google.de/search?q=cache:BnibVQeAeUkC:m

Nachricht:

www.google.de/search?q=cache:BnibVQeAeUkC:mitglied.lycos.de/fenris_wolfpage/wolfimschafspelz.html+wolf+im+schafspelz&hl=de&ie=UTF-8

Gruß Paraneua-Bioeule-Kampfhund-Odermenning!

723)
Test!
aus
30.01.03 22:17
eMail: URL: http://www.oupsbook.de/cgi-bin/gastbuch15/gastbuch

Nachricht:

www.oupsbook.de/cgi-bin/gastbuch15/gastbuch.cgi?m4i520109075gb

Gruß Paraneua-Bioeule von der Oupsbook-Seite!

722)
Achtung :der Wolf!
aus
30.01.03 22:12
eMail: URL: http://www.bioeule-aktuell.de.vu

Nachricht:



Der Wolf! Märchen als Künder geistiger Wahrheiten! (Friedel Lenz) (keine e-Mail / http://www.paraneua2002.de) schrieb:

www.ichsagewasichdenke2003.de.tf!

Gruß Paraneua!


"Das Mythische der Märchen gleicht kleinen Splittern eines zersprungenen Edelsteins - sagt Wilhelm Grimm: In vielen Märchen erkennen wir in Miniaturbildern die großen Imaginationen unserer germanischen Mythologie. Das gilt besonders vom Bilde des Wolfes. Im Mythos heißt er Fenriswolf. Er ist von Loki, dem luziferischen Gotte gezeugt und bedroht die Herrschaft der Götter. Er ist es, derdie Götterdämmerung herbeiführt und erst ganz zuletzt besiegt wird, von Widar, dem schweigenden Gott unter den Asen.
Es gibt heute noch Volksstämme, die bei einer Sonnenfinsternis in tiefe Erregung geraten und ausrufen: Der Wolf frißt die Sonne. Wo der moderne Europäer einen physikalischenn Vorgang beobachtet, schauen sie hin auf einen inneren Prozeß: Die lebensspendende Macht der Sonne wird von derlebenshemmenden Macht der Finsternis verschlungen. Und diese lebenshemmende, verdunkelnde Macht erscheint ihnen im Wahrbild des Wolfes. In ihnen lebt noch ein letzter Nachklang des alten Bildbewußtseins, aus demunsere Mythen und Märchen stammen.
Für den Germanen war Schau, Wissen und Wahrheit das innere Licht, die Geistessonne. Sie fingan, sich zu verfinstern, als der Fenriswolf wirkte. Er repräsentiert jene Macht der Täuschung und Lüge, die den Menschen der geistigen Welt entfremdet und ihm die materielle , äußere Sinneswelt als die allein wahre darstellt. Nur das Augensichtbare, das stofflich Greifbare gilt als wahr. Und so wie der lebendige Wolf lebendiges Fleisch verschlingt, das er sich mit satanischer Schlauheit zu verschaffen weiß, so verschlingt wölfisches Wesen, wölfische Gesinnung das innere Leben. Die Seele kann ihm zum Opfer fallen, wie es im Märchen vom Rotkäppchen geschildert wird, oder dieeinzelnen Seelentriebe werden verfinstert, wie es uns im Märchen 'Der Wolf und die sieben jungen Geißlein' erzählt wird. Er ist jene Macht des Bösen, die der Perser einstmals Ahriman nannte, der die Bibel im Gegensatz zu Luzifer den Namen Satanas gab.
In 'der Wolf und die sieben jungen Geißlein' täuscht und lügt er fortwährend, und alle Seelentriebe welthungriger Neugier verfallen ihm bis auf jenen, der im Herzen (im Uhrkasten) sich birgt und alle anderen wieder zum Leben erwecken hilft. In 'Rotkäppchen' lenkt der Wolf den Blick auf die äußere sinneswelt. (Schau dich doch um, wie schön es draußen ist im Wald.) Und während die naive Seele die Augen auftut und den Sensationen der Sinneswelt hingege´ben ist (den schönen Blumen), fällt alle Ahnenweisheit (die Großmutter) der Verfinsterung zum Opfer und danach die Seele selber.
Die germanische Mythologie und das deutsche Märchen sehen aufdie Schädigung hin, die der Mensch tief in seinen Lebens- und Bildekräften erfahren hat: Er kann sich im Innern kein Bild mehr machen, wie er das ehemals in seinen Wahrträumen, in seiner Naturhellsichtigkeit konnte. ('Ach, wie war es so dunkel in dem Wolf seinem Bauch darin.')Aber sie sehen auchdie Überwindung des Wolfes und im Mythos das Ende der Wolfszeit, der Schwertzeit.
Die russischen Märchen schauen von vorneherein auf die andere, die positive Seite dieser Prozesse hin. Da, woeine geistige Welt verdämmert, geht mit Macht die irdische auf. Sie rückt stärker und verantwortlicher in das Bewußtsein. Die Erfordernisse und Pflichten des Tages werden mit größerer Hingabe erfüllt - eben weil der Mensch mit derZeit nur die diesseitige Welt erlebt. Die Römer waren in Europa das erste Volk, das mit Macht die äußere Sinneswelt ergriff. Und heute nochsteht auf dem Kapitol in Rom ihr Wahrzeichen: die Wölfin. Die römischen Legionen unterjochten die Völker, und die keltisch-germanische Frühkultur fielihnen zum Opfer. Überall wurden Sippen und Stämme durchbrochen und durchmischt. Und damit erlosch das an das reine, unvermischte Blut gebundene Hellsehen.. 'Schau' erlosch und 'Denken' erwachte. Anstelle innerer Gesetzmäßigkeiten trat das äußere Gesetz. Das römische Gesetzbuch gilt bisheute. Das Recht des einzelnen Menschen wurde in Rom begründet. Sogar für das Nachtodliche galt und gilt es. Die Einsetzung des Testamentes geht auf die alten Römer zurück. Das Ich des Menschen wird unabhängig von Sippe und Stamm und findetsich selbst als freie Individualität. Es stellt sich kraftvoll und tätig in die Welt hinein und versucht,das Beste aus ihr zu machen. Das ist die positive Seite jener Macht, die man die Wolfsmacht nennt. Auf diese positive Seite schauen gerne die russischen Märchen hin. In einem ihrer bedeutendsten Märche, 'Iwan Zarewitsch, der Feuervogel und der graue Wolf', wiederholt sich die Aufforderung: Setze dich auf mich, den grauen Wolf. Nicht jeder kann, auf dem Rücken des Wolfes sitzend, Taten des Geistes vollbringen, wie sie dort geschildert sind. Aber die Worte sind an den Königssohn Johannesgerichtet. - Johanneische Geistigkeit, christliche Liebe soll in der Äußeren Welt wahr werden. Die materielle Welt soll sich damit durchdringen. Das Christentum soll eine Diesseitsreligion werden und sich kraftvoll ins Leben stellen. Wer den Wolf zähmt oder sich dienen läßt vom gezähmten Wolf, darauf kommt es an. In diesem Sinne treffen wir sein Bild in der frühchristlichen und romanischen Symbolik als positives Bild ebenso an wie als negatives.
Ob man von wölfischer Gier des materialistischen Egoismus gepackt und verschlungen wird oder einen gewissen gesunden und notwendigen irdischen Sinn pflegt - darauf kommt es an."
ISBN 3-7214-5002-7: Friedel Lenz
Gruß Paraneua!




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721)
wolf im schafspelz für de
aus
30.01.03 22:03
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Nachricht:

Dies ist G o o g l e s Cache von http://mitglied.lycos.de/fenris_wolfpage/wolfimschafspelz.html.
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Diese Suchbegriffe wurden hervorgehoben: wolf schafspelz



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Der Wolf im Schafspelz

Ein Wolf beschloss einmal, sich zu verkleiden, um im Überfluss leben zu können. Er legte sich ein Schafsfell um und weidete zusammen mit der Herde, nachdem er den Hirt durch seine List getäuscht hatte. Am Abend wurde er vom Hirten zusammen mit der Herde eingeschlossen, der Eingang wurde verrammelt und die ganze Einfriedung gesichert. Als aber der Hirt hungrig wurde, schlachtete er den Wolf. So hat schon manch einer, der in fremden Kleidern auftrat, seine Habe eingebüsst.

nach Aesop (nach 600 n.u.Z.)



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Seite erstellt am 15.12.2000

Gruß Paraneua! Bin Vegetarierin! Wer frisst den Wolf?


720)
"Jesuiten"-Theater als "W
aus
30.01.03 21:41
eMail: URL: http://www.bioeule-aktuell.de

Nachricht:

"Wolf" im linken Frame anklicken!
Wenn nur das böse Tier nicht wär!

Gruß Kampfhund!
















719)
Weltpolitik als "Jesuiten
aus
30.01.03 21:26
eMail: URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Nachricht:

710) Weltpolitik als "Jesuitentheater" mit diabolischen, n"neumanichäischen" Absichten? "Krieg als Vater aller Dinge" statt dem von Rudolf Steiner uns dringend angebotenen esoterischen Christentums, das die Kämpfe in die Seele der Menschen verlegt und ein über aus Kein 30.01.03 - 11:02
eMail: Keine URL: http://www.

Nachricht:

707) Weltpolitik als "Jesuitentheater"? aus Kein 30.01.03 - 10:22
eMail: Keine URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Nachricht:
Bei meinen Reisen in Büchern, Zeitungen, im Internet und in Gedanken:
Es drängt sich als Ergebnis auf, dass wir als Weltbevölkerung die politischen Miseren, sofern sie eingefädelt, "jesuitischen" Möchtegerns verdanken?
Auf dieser Ebene des "Antichrist"
"Neumanichäertum" als konflikterzeugendes Moment das sophistische, zweckorientierte Mittel ist?
In FAZ auf S. 33! heut' "Jesuit" Christian Geyer zum doppelten Stellvertretertum Christi recherchiert fleissig!
Zwei "christliche" Antipoden?
Neu-Rom und Neu-Europa mit wichtigen Hauptfäden zwischen Iran und USA hinundhergehend verwoben?
Stehen hinter Papst und Bush bnicht dieselben Hintermänner,
die für gewollte Macht- und Geldzentralisierung ihre Drähte bis ins Okkulte von Höllen verlängern?
Und im "Fiona"-Buch des anthroposophischen Mellinger-Verlages reibt sich "Mohammed" triumphierend die Hände,
weil er zu Sand zerreibt Mensch samt Erde behende?
Unterwandert sind alle Gruppen und Vereine?
Ich tippe hier in den Computer alleine!
Keine Zeit, sich das Herz brechen zu lassen!
Strategien für neue Wege von Wahrheit und Leben sind weiter zu fassen!
"Nur die 'Wahrheit' wird uns freimachen!
Die 'Pilatus'-Frage setzt uns aus dem aktuellen 'Drachen'!
Dieser heisst Diabolus!
Der wie Banker-Bischof Kamphaus ständig lügen muss?
Okkkult ist gewollt, diese Erde aus dem Heilsplan zu lösen,
vor allem auszulöschen zugunsten neuheidnischer Mondgötter das christliche Wesen!
Mit ihm verlogen wird auch verlogen des Elohim Jahves Opfergang für den Mittler!
Einen Golem setzt man uns vor die Nase und politische 'charismatische" soziofaschistische Engel-Lenins und Hitler!
So wir der Allmächtige noch weiter ausgreifen müssen,
damit die göttliche Evolution sich vollzieht trotz oder mit Hilfe der eigensinnigen Wesen?
Wir "Europäer" sind keine "Leute des Buches",
wie uns umstilisiert Annemarie Schimmels betrügerisches Vermächtnis!
Der Baum des Lebens!
Die Wege der Wahrheit sind seine Äste!
Was ist zu tun?
Gute Geister anrufen!
Das ist zu tun!
Vaterunser-Bitten als das uns gelehrte hohepriesterliche Gebet!
Christus mit uns als interkultureller Galilaeer es uns lehrt!
"Nun lobet Gott im hohen Thron, Ihr Völker aller Nation!
Hochpreiset ihn mit Freudenschalle, ihr Völker auf der Erden alle!
Denn sein Erbarmen, seine Gnad
sich über uns gebreitet hat.
Es wird die Wahrheit unsres Herren
in Ewigkeit ohn Ende währen!
Lob sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist auf gleichem Thron,
im Wesen einen Gott und Herren,
den wir in drei Personen ehren!"
Text nach Kaspar Ulenberg, Psalmen Davids, Köln 1582, Psalm 110, Weise: Französischer Psalter, Genf 1542!

Gruß Paraneua-Bioeule-Jokerbioeule, Bioeule-Aktuell.de.vu, Odermenning.de.vu!
Keine politisierte "Marcionnitin"!
Streiche gern den Psalter meiner Kinder aus anregenden Schwabinger Waldorfschulzeiten!
Gebt Stoibers harscher Schulpolitik und seinen "Deutsch-Ordens"-"Eunuchen"-Attis-Priestern für ein diabolisch-irdisches Himmelreich sowie den gewollten Gegenspielern von der "Lehmann"-Neu-Mithras-Riege keine als eine menschliche! Chance!

Kyrie eleison!
Christe eleison!
Nur tote Fische schwimmen mit dem diabolischen Neu-Weltorder-Strom!
Weiter eifrige Steiner-Leserin gefälschterund ungefälschter Bücher!
(Die Sendung Michaels, Kosmische und menschliche Geschichte!)




706) Hallo, Ihr Lieben! aus Kein 29.01.03 - 16:51
eMail: Keine URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Nachricht:
Na also, so mirnichtsdirnichts verschwindet auch im Netz nichts völlig!

Gruß Paraneua-Jokerbioeule!


718)
Materialist à la Emil Hei
aus
30.01.03 17:51
eMail: URL: http://www.google.de

Nachricht:

aus Kein 30.01.03 - 12:21
eMail: Keine URL: http://www.google.de

Nachricht:
Emil Heinrich du Bois-Reymond (1818-1896)
Physiologe, Mathematiker
* 7. November 1818 in Berlin
† 26. Dezember 1896 in Berlin

Emil du Bois-Reymond wurde am 6. Februar 1851 auf Vorschlag von Alexander von Humboldt und Johannes Müller zum ordentlichen Mitglied der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin gewählt. In seiner Antrittsrede vor den Akademiemitgliedern am 3. Juli 1851 bedankte er sich für die hohe Ehre, die ihm schon in so jungen Jahren widerfahre und definierte in dem Bestreben, sich dieser Ehre würdig zu erweisen, seine Lebensaufgabe, indem er schwor: "so lange dies Gehirn, diese Sinne, diese Hände ausreichen, nicht abzulassen von der Aufgabe, die mir zu Theil ward: die Physiologie, und sei es auch nur um ein Differential, ihrem Ziele näher zu rücken, die Physik und Chemie der sogenannten Lebensvorgänge zu sein".

Dieser Schwur kann als Leitmotiv der neuen, von Emil du Bois-Reymond und seinen Freunden Ernst von Brücke, Hermann von Helmholtz und Carl Ludwig entwickelten antivitalistischen, kausalanalytischen mechanistisch-materialistischen Richtung in der Physiologie angesehen werden. Zusammen mit der Zellularpathologie von Rudolf Virchow, der wie Brücke, Helmholtz und du Bois-Reymond ein Schüler Johannes Müllers war, bildete sie eine wichtige Grundlage der modernen naturwissenschaftlichen Medizin.

Die Hoffnungen, die die Akademiemitglieder 1851 mit der Aufnahme ihres neuen jungen Mitgliedes verbanden, sollten sich in glänzender Weise erfüllen. Indem er physikalische und biologische Kenntnisse mit Hilfe von ihm neuentwickelter physiologischer Methoden und unter dem strengen Duktus der Mathematik verband, wurde er zum Begründer der neueren Elektrophysiologie.

Emil Heinrich du Bois-Reymond wurde am 7. November 1818 in Berlin geboren. 1837 machte er das Abitur am französischen Gymnasium in Berlin und liess sich an der Philosophischen Fakultät immatrikulieren. Er hörte Naturphilosophie, Ästhetik, Geschichte, auch Kirchengeschichte. "In der Mitte des Sommersemesters 1837 kam ich einmal in das Colleg von Mitscherlich, sah dort den Experimentiertisch mit den schönen Präparaten und da erkannte ich meinen Beruf. Ich hörte dann Dove, ging nach Bonn, beschäftigte mich dort mit Geologie und dann im Wintersemester vorzugsweise mit Mathematik, ohne es aber weit zu bringen."

Du Bois-Reymonds Interesse galt von Anfang an weniger den klinischen als den Grundlagenfächern. Schon bald kam er, in Kontakt mit Johannes Müller, der Anatomie und Physiologie vertrat, und wurde sein Assistent. Am 29. März 1841 berichtete er an seinen Freund nach Brüssel: Der "Gegenstand, den mir Müller aufs dringendste (ganz von selbst, weil er meinte, die Aufgabe sei für mich, ich für die Aufgabe geschaffen) ans Herz gelegt hat, ist Wiederholung Fortführung und Prüfung der älteren und der neuen Matteuccischen Versuche über den Froschstrom und das Verhalten des Nervenprinzips zur Elektricität. ... Augenscheinlich haben Alle, welche diesen Gegenstand untersuchten, ... bald nichts von Physik, bald nichts von Physiologie verstanden und so ist es gekommen, dass noch keiner die Sache von dem Standpunkt hat auffassen können, von dem ich sie gleich ergriff ... Ausser einem sehr empfindlichen Galvanometer, dessen Bau mich diese Woche beschäftigen soll, steht mir alles Material reichlich zu Gebot."

Mit den Untersuchungen zur tierischen Elektrizität hatte Emil du Bois-Reymond eine wissenschaftliche Aufgabe gefunden, die ihn sein ganzes Leben beschäftigen sollte. Nebenbei promovierte er 1843 mit einer Schrift über die Auffassungen der Griechen und Römer über elektrische Fische. Die für seine Forschungen erforderlichen Instrumente, zum Beispiel ein besonders empfindliches Galvanometer ("Multiplikator") musste er nicht nur selbst anfertigen, sondern teilweise auch erst entwickeln. Da er im Anatomischen Museum nur wenig Gelegenheit zum Experimentieren hatte, richtete er sich zu Hause, in der Karlstr. 21, ein eigenes kleines Laboratorium ein. Die benötigten Frösche liess sich der "Paddendoktor" vom "Institut der Berliner Strassenjungen" aus der Panke besorgen.

Seine erste kleine Abhandlung in Poggendorfs Annalen hatte die Aufmerksamkeit Alexander von Humboldts auf sich gezogen, der sich einst selbst kurz mit diesem Thema beschäftigte und Johannes Müller auf Matteuccis Essai aufmerksam gemacht hatte. Da die Ergebnisse derart aufsehenerregend erschienen, ist "denn Humboldt die kleine erbärmliche Treppe zu meinem engen Zimmer in der Karlstrasse hinaufgestiegen und hat selbst den Versuch dort angestellt".

1848 erschien der erste Band der "Untersuchungen über tierische Elektrizität", 1849 die erste und in grösseren Zeitabständen 1860 und 1884 die zweite und die letzte Abteilung des zweiten Bandes.

Im Sommer 1846 habilitierte sich Emil du Bois-Reymond mit einer Arbeit über die saure Reaktion der Muskelsubstanz nach ihrem Tode als Privatdozent für Physiologie, nahm aber aufgrund seiner angestrengten elektrophysiologischen Arbeiten seine Lehrtätigkeit zunächst noch nicht auf. 1849 nahm er aus finanziellen Gründen die durch den Weggang von Hermann von Helmholtz nach Königsberg freiwerdende Stelle als Assistent am Anatomischen Museum an und übernahm von diesem zusätzlich auch noch die Stelle als Anatomielehrer an der Berliner Kunstakademie, an der sein Urgrossvater Daniel Chodowiecki Rektor gewesen war und die er bis 1853 innehatte.

1854 begann er seine eigentliche Lehrtätigkeit an der Universität zunächst mit physiologischen Übungen. Ab April 1854 hielt er auch eigene Vorlesungen über Anatomie und Physiologie. 1855 wurde er ausserordentlicher Professor und 1858, nach dem Tode Müllers und der Trennung von Physiologie und Anatomie, übernahm er das Ordinariat für Physiologie und 1877 die Direktion des neu erbauten Physiologischen Institutes an der Berliner Universität. Fünfmal war er Dekan der Medizinischen Fakultät und zweimal, 1869/70 und 1882/83, Rektor der Universität.

1875/77 erschien in zwei Bänden sein zweites grosses Werk, die "Gesammelten Abhandlungen zur allgemeinen Muskel- und Nervenphysik". Er verfasste im Laufe seines Lebens eine Vielzahl von Berichten und Artikeln für Fachzeitschriften. Von 1859 bis 1876 gab er gemeinsam mit Karl Bogislaus Reichert (1811-1883) das Müller'sche Archiv für Anatomie und Physiologie heraus. Nachdem die Zeitschrift 1877 in eine Abteilung für Anatomie und eine für Physiologie geteilt worden war, übernahm er die Redaktion des Archivs für Physiologie.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember 1896 starb Emil du Bois-Reymond, nachdem er schon längere Zeit durch "Altersveränderungen am Herzen und an den grossen Gefässen" gekränkelt hatte, im 79. Lebensjahr an einer "Herzlähmung" Er wurde am 29. Dezember 1896 an der Seite seiner Eltern auf dem Friedhof der Französischen Gemeinde in der Berliner Chausseestrasse beigesetzt.

1851 war Emil du Bois-Reymond, erst zweiunddreissigjährig, mit 20 von 21 Stimmen zum ordentlichen Mitglied der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin gewählt worden. In der Begründung hiess es, dass die Arbeiten über tierische Elektrizität ihn "'an die Spitze dieses Teils der organischen Physik gestellt', die auf diesem Felde erschienenen Arbeiten weit hinter sich gelassen und die 'verborgenen Erscheinungen des tierischen Körpers der messenden Physik und der Berechnung zugänglich gemacht' hätten". Er war vom 1. Juli 1867 bis zu seinem Tode ständiger Sekretar der Physikalisch-mathematischen Klasse. Am 2. Juni 1892 verlieh ihm die Akademie, bei ihrer Stiftung anlässlich des 70. Geburtstages von Hermann von Helmholtz, als einem der ersten eine ihrer höchsten Auszeichnungen, die Helmholtz-Medaille.

Emil du Bois-Reymond war Vorsitzender der Physikalischen Gesellschaft und auch Vorsitzender der Physiologischen Gesellschaft. Zahlreiche "gelehrte Gesellschaften" und Akademien ernannten ihn zum auswärtigen bzw. Ehrenmitglied (z. B. Göttingen und München, Wien 1851, die Royal Institution London 1853, Upsala 1882, die American Academy of Arts and Sciences 1886).

Emil du Bois-Reymond, der erste berufene Physiologe an der Medizinischen Fakultät der Berliner Universität, hatte bereits zu Lebzeiten durch seine Grundlagenforschungen zur Erregungsphysiologie Weltruhm er- langt. Mit seiner Vorrede zum ersten Band seines Hauptwerkes, den Untersuchungen über die tierische Elektrizität von 1848, "Über die Lebenskraft", machte er sich zum Wortführer der mit seinen Freunden Carl Ludwig, Ernst von Brücke und Hermann von Helmholtz erarbeiteten antivitalistischen Position. Beginnend schon mit Johannes Müllers Abwendung von spekulativen Naturauffassungen, führte sie zur modernen materialistisch-naturwissenschaftlichen Denkweise der exakten Physiologie, wie sie allgemein als Grundlage physiologischen Denkens akzeptiert wird. Du Bois-Reymond war damit seinem weltanschaulichen Programm, wie er es im Mai 1842 postuliert hatte, ein Leben lang treu geblieben: "Brükke und ich, wir haben uns verschworen, die Wahrheit geltend zu machen, dass im Organismus keine anderen Kräfte wirksam sind, als die gemeinen physikalisch-chemischen; dass, wo diese bislang nicht zur Erklärung ausreichten, mittels der physikalisch-mathematischen Methode entweder nach ihrer Art und Weise der Wirksamkeit im konkreten Fall gesucht werden muss, oder dass neue Kräfte angenommen werden müssen, welche, von gleicher Dignität mit den physikalisch-chemischen, der Materie inhärent, stets auf nur abstossende oder anziehende Componenten zurückzuführen sind". 1842 war es ihm gelungen, die Existenz der tierischen Elektrizität endgültig nachzuweisen. Durch seine hervorragenden, zum Teil selbstgebauten Instrumente gelang ihm unter anderem in kurzer Zeit die Entdeckung des Verletzungsstroms, des Nervenstroms, des Muskelaktionsstroms und des Nervenaktionsstroms.

Hielten seine Schlussfolgerungen aus den Entdeckungen auch nicht immer späteren Untersuchungen stand, so muss doch betont werden, dass er zum Beispiel mit seiner "Molekeltheorie" die erste rein physikalisch-mechanistische Erklärung der elektrophysiologischen Vorgänge schuf, die keiner Vermittlung durch eine imaginäre "Lebenskraft" mehr bedurften. Seine grundlegenden Untersuchungsmethoden und die von ihm konstruierten speziellen Instrumente und empfindlichen Messgeräte, wie Schlitteninduktorium, Multiplikatoren, unpolarisierbare Elektroden und eine verbesserte Kompensationsschaltung fanden Eingang in das naturwissenschaftliche physiologische Laboratorium. Seine Ergebnisse und Methoden wurden auch für die medizinische Praxis bedeutsam und führten zum Beispiel mit Elektrokardiographie, Elektroenzephalogramm und Elektromyogramm zu einem Spezialzweig der medizinischen Diagnostik.

Zu würdigen sind auch Emil du Bois-Reymonds Verdienste in seiner Eigenschaft als Direktor des ersten Berliner Physiologischen Instituts, das nach seinen Plänen erbaut worden war, und als Hochschullehrer. Unter dem Ordinariat von Johannes Müller, der ja noch Anatomie und Physiologie vertrat, gab es kein eigenständiges physiologisches Laboratorium, es bildete mit seinen Apparaten einen Teil des im Hauptgebäude der Universität gelegenen Anatomischen Museums. Nach Müllers Tod 1858, als du Bois-Reymond ordentlicher Professor und Ordinarius für Physiologie geworden war, wurde das Physiologische Laboratorium verwaltungstechnisch vom Anatomischen Museum getrennt. Er begann sofort auf den Neubau eines geräumigen Institutes zu drängen. Im Frühjahr 1859 waren die ersten Schritte für den Neubau schon getan, als "die politischen Ereignisse einer ferneren Entwicklung dieser Angelegenheit in den Weg traten". 1871 wurde die Standortwahl gelöst, 1874 begann der Bau und erst am 6. November 1877 wurde das neue Gebäude nach achtzehn Jahren des Planens eingeweiht. Du Bois-Reymond erhoffte sich von dem neuen Haus vor allem eine bessere Ausbildung "unserer medizinischen Jugend in der Physiologie, wozu diese Anstalt die Mittel beut". Er glaubte sogar aus verschiedenen Gründen (zum Beispiel wegen einer "Überfüllung des Marktes"), "es wäre ... nicht unmöglich, dass, während aus dem 'dumpfen Mauerloche' des bisherigen Laboratoriums Schlag auf Schlag Lehrer der Physiologie hervorgingen, der neue Prachtbau eine Zeitlang vergleichsweise unfruchtbar bliebe".

von Petra Lennig
Beitrag übernommen von: http://www.rz.hu-berlin.de/presse/zeitung/num_497/11.html



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Lasst Altlastem nicht übermächtig werden! Gruß Paraneua, Vertreterin einer "Philosophie der Freiheit"! Gebt Marx-Gemurxe oder Neuheidentum keine Chance!

717)
hesse jesuiten-christentu
aus
30.01.03 12:10
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Register zum 92. Jahrgang (1996)

der Theolgischen Revue




I. Verzeichnis der Mitarbeiter

Dr. Reinhild Ahlers, D-48147 Münster - Sp. 061-062, 461-463

Dr. Rüdiger Althaus, D-33189 Schlangen - Sp. 466-469

Henryk Anzulewicz, D-53111 Bonn - Sp. 141-143, 293-297, 297-298, 313-314

Dr. Edmund Arens, D-60594 Frankfurt - Sp. 250-252, 343, 488-490, 493-494

Dr. Knut Backhaus, D-48165 Münster - Sp. 034-036, 036-038

Prof.Dr. Remigius Bäumer, D-79199 Kirchzarten - Sp. 299

Dr. Rolf Becker, D-32609 Hüllhorst - Sp. 427-428

Prof. Dr. Willem A.M. Beuken, B-3001 Leuven-Heverlee - Sp. 138-139

Dr. Ursula Beykirch, D-53111 Bonn - Sp. 474-475

Prof. Dr. Günter Biemer, D-79189 Bad Krozingen - Sp. 322-323

PD. Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, D-49074 Osnabrück - Sp. 515-516

Dr. Michael Bongardt, D-48143 Münster - Sp. 252-253, 435-436, 529-530

PD Dr. Stefan Nikolaus Bosshard, D-88045 Friedrichshafen - Sp. 399-402

Prof. Dr. Franz Courth, D-56174 Vallendar - Sp. 236-237

Prof. Dr. Ernst Dassmann, D-53125 Bonn-Röttgen - Sp. 235-236

Prof. Dr. Christoph Dohmen, D-49069 Osnabrück - Sp. 215-216, 216-217

Prof. Dr. Detlev Dormeyer, D-48151 Münster - Sp. 068-069, 483-485

Dr. Henning Drecoll, D-48151 Münster - Sp. 505-507

Prof. Dr. Helmut Engel, D-60599 Frankfurt - Sp. 497-500

Prof. Dr. P. Pius Engelbert, I-00153 Roma - Sp. 306-308, 308-309, 309-310

Dr. Stephan Ernst, D-33106 Paderborn - Sp. 320-322

Dr. Georg Essen, D-48147 Münster - Sp. 314-315

Dr. Eva-Maria Faber, D-79115 Freiburg i.Br. - Sp. 165-166

Prof. Dr. Erich Feldmann, D-48151 Münster - Sp. 517-521

Prof. Dr. Albert Franz, D-01062 Dresden - Sp. 521-526

PD Dr. Josef Freitag, D-79117 Freiburg - Sp. 148-149

Dr. Ewald Frie, D-41541 Dormagen - Sp. 003-010

Prof. Dr. Heinrich Fries, D-80686 München- Sp. 15-22

Prof. Dr. Dr. Franz Furger, D-48143 Münster - Sp. 332, 332-333, 333-334

Christoph Gellner, CH-8180 Bülach - Sp. 344

Prof. Dr. Albert Gerhards, D-53127 Bonn - Sp. 181-194

Prof. Dr.Dr. Heinz Giesen, D-53760 Hennef - Sp. 032-034, 140-141, 232-235, 408-410

Prof. Dr. Elisabeth Gössmann, D-81479 München - Sp. 323-326, 424-427

P. Dr. Leo Groothuis, D-55116 Mainz - Sp. 436-438

Dr. Reimund Haas, D-51061 Köln - Sp. 239-240

Dr. Torsten Habbel, D-48161 Münster - Sp. 477-482

Prof. Dr. Ludwig Hagemann, D-97273 Kürnach - Sp. 160-161, 161, 161-163, 258-259

Dr. Johannes Halkenhäuser, D-97070 Würzburg - Sp. 022-023

Prof. Dr. Peter Heine, D-48308 Senden - Sp. 159-160, 160-161, 516

Dr. Norbert Herold, D-48143 Münster - Sp. 290-293

Dr. Andreas Hoffmann, D-44780 Bochum - Sp. 242-245

Prof. Dr. Fritz Hoffmann, O-5082 Erfurt - Sp. 283-289

Dr. Andreas Holzem, D-48346 Ostbevern - Sp. 108-112

Prof. Dr. Volker Honemann, D-48143 Münster - Sp. 318-319

Dr. Helmut Hoping, D-72076 Tübingen - Sp. 145-148, 327-329

Prof. Dr. William J. Hoye, D 4400 Münster - Sp. 273-284, 289-290

Prof. Dr. Ludwig Hödl, D-44801 Bochum - Sp. 319-320, 335-336, 337-338

Prof. Dr. Hans Hübner, D-37249 Neu-Eichenberg - Sp. 300-304, 500-502

Prof. Dr. Reiner Kaczynski, D-80539 München - Sp. 201-202

Prof. Dr. Otto Kaiser, D-35037 Marburg - Sp. 217-221, 225-227

Prof. Dr. Adel Theodor Khoury, D-48143 Münster - Sp. 516-517

Dr. Norbert Klatt, D-37073 Göttingen - Sp. 377-378

Prof. Dr. Elmar Klinger, D-97070 Würzburg - Sp. 315-317

Prof. Dr. Franz Kohlschein, D-96050 Bamberg - Sp. 205

Dr. Benedikt Kranemann, D-48143 Münster - Sp. 057-058

Nils Kranemann, D-48143 Münster - Sp. 156-159

Dr. Gisbert Kranz, D-52076 Aachen - Sp. 014-016, 016

Dr. theol. Josef Kreiml, D-93170 Bernhardswald / Kürn - Sp. 340-342

Dr. Armin Kreiner, D-87634 Obergünzburg - Sp. 044-046

Prof. Dr. Michael Kunzler, D-33098 Paderborn - Sp. 210-212

Michael Labahn, D-06112 Halle (Saale) - Sp. 414-418

Dr. Ernst Laubach, D-48163 Münster - Sp. 310-313

Prof. Dr. Joseph Listl, D-53113 Bonn - Sp. 459-461

Dr. Dr. habil. Manfred Lochbrunner, D-86486 Bonstetten - Sp. 510-512

Dr. Hubertus Lutterbach, D-48163 Münster - Sp. 143-144

Prof. Dr. Klaus Lüdicke, D-48143 Münster - Sp. 449-460, 469-471, 474-475, 475-478

Prof. Dr. Theodor Maas-Ewerd, D-85072 Eichstätt - Sp. 197-200

Prof. Dr. Johann Marböck, A-8010 Graz - Sp. 496-497

Frank Meier, D-24118 Kiel - Sp. 069-070

P. Dr. Domenicus Meier, D-59872 Meschede - Sp. 463-464

Prof. Dr. Kurt Meier, D-O4157 Leipzig - Sp. 503-505

Dr. Gerd Mentgen, D-54286 Trier - Sp. 491-493

Prof. Dr. Gerhard Merk, D-57022 Siegen - Sp. 107-108

Prof. Dr. Bernd Moeller, D-37085 Göttingen - Sp. 039

Prof. Dr. Herbert Muck, A-2340 Mödling - Sp. 046-050

Prof. Dr. Franz Mußner, D-94032 Passau - Sp. 481-483

Prof. Dr. Ruggero Dalla Mutta, I 16128 Genua - Sp. 050-054

Prof. Dr. Klaus Müller, D-48143 Münster - Sp. 105-107, 336-337, 401-403

Dr. Christof Müller, D-35394 Gießen - Sp. 126-130

Prof. Dr. Hans-Peter Müller, D-48143 Münster - Sp. 135-138

Prof. Dr. Gerhard L. Müller, D-81247 München - Sp. 253-255

Prof. DDr. Karl Heinz Neufeld, A-6020 Innsbruck - Sp. 338-340

PD Dr. Gerd Neuhaus, D-45289 Essen - Sp. 130-136

Prof. Dr. Kurt Nowak, D-24118 Kiel - Sp. 487-488

Prof. Dr. Manfred Oeming, D-53175 Bonn - Sp. 221-222, 222-225, 304-305, 305-306

Prof. Dr. Dr. h. c. Otto Hermann Pesch, D-22763 Hamburg - Sp. 418-424

Dr. Paul Petzel, D-56626 Andernach - Sp. 211-215

Ina Podder-Theising, D-41539 Dormagen - Sp. 433-434

Prof. Dr. Dr. h. c. Franz Pöggeler, D-52064 Aachen - Sp. 344-346

Prof. Franz Karl Praßl, A-8010 Graz - Sp. 206-210

Prof. Dr. Manfred Probst, D-56179 Vallendar - Sp. 195-196

Prof. Dr. Walter Radl, D-86368 Gersthofen - Sp. 229-230

Dipl. theol. Johanna Rahner, D-79104 Freiburg - Sp. 329-332

Dr. Stefan Rau, D-48431 Rheine - Sp. 202-204

Prof. Dr. Heinrich Reinhardt, D-48149 - Sp. 472-474

Prof. Dr. Henning Graf Reventlow, D-44801 Bochum - Sp. 299-300

Prof. Dr. Klemens Richter, D-48143 Münster - Sp. 001-002, 009-011, 011-012, 012-013, 054-056, 200-201

Dr. Renate Richter, D-04416 Markkleeberg-Ost - Sp. 013-014

Prof. Dr. Karl-Josef Rivinius, D-53743 Sankt Augustin 1 - Sp. 038-039

Dr. Erwin Schadel, D-91080 Spardorf - Sp. 111-124

Prof. Dr. Richard Schaeffler, D-72072 Tübingen - Sp. 071-074, 123-126

Prof. Dr. Philipp Schäfer, D-94030 Passau - Sp. 089-106

Prof. Dr. Christa Schäfer-Lichtenberger, D-69117 Heidelberg - Sp. 139-140, 410-411

Prof. Dr. Adrian Schenker, CH-1700 Fribourg - Sp. 408

Prof. Dr. Georg Scherer, D-46047 Oberhausen - Sp. 378-380

Andreas Scherer, D-44780 Bochum - Sp. 411-414

Pater Dr. Joachim Schmiedl, D-70437 Stuttgart - Sp. 240-242

Prof. Dr. theol. Eberhard Schockenhoff, D-79098 Freiburg - Sp. 428-430

Dr. Klaus Scholtissek, D-97082 Würzburg - Sp. 227-229, 230-232, 502

Dr. Thomas Schüller, D-65533 Limburg - Sp. 150-152

Priv.-Doz. Dr. Dr. Werner Schüßler, D-54292 Trier - Sp. 039-044

Prof. Dr. Heribert Schützeichel, D-54290 Trier - Sp. 024-025

Prof. Dr. Raymund Schwager, A-6020 Innsbruck - Sp. 255-258

Dipl. theol. Georg Schwind, D-79111 Freiburg - Sp. 334-335

Prof. Dr. Thomas Söding, D-48161 Münster - Sp. 031-032, 229

Dr. Caspar Söling, D-61462 Königstein / Ts. - Sp. 381-400

Prof. Dr. Jörg Splett, D-63069 Offenbach - Sp. 259-260

Prof. Dr. Gerhard Stanke, D-36037 Fulda - Sp. 062-065

Prof. Dr. P. Stevens, NL-6411 BC Heerlen - Sp. 464-466

PD Dr. Hermann-Josef Stipp, D-72076 Tübingen - Sp. 030-031

Prof. Dr. Dietrich Stollberg, D-35032 Marburg - Sp. 430-433

Magnus Striet, D-48143 Münster - Sp. 163-165, 434-435

Dr. Dr. Maria-Barbara von Stritzky, D-48157 Münster - Sp. 144-145, 237

Prof. Dr. Basil Studer, I-00153 Roma - Sp. 245-249

Prof. Dr. Josef Sudbrack D-80639 München - Sp. 027-028, 346-347, 347-348

Dr. Dietmar Thönnes D-48143 Münster - Sp. 026-027, 056-057, 193-194, 196-197, 205-206, 348-350

Ostd. Werner Trutwin, D-53129 Bonn - Sp. 485-487, 490-491

Prof. Dr. Harald Wagner D-48143 Münster - Sp. 021-022, 025-026, 029-030, 149-150, 510-512, 512, 512- 513, 530

Prof. Dr. Dr. Hans Waldenfels, D-40489 Düsseldorf - Sp. 070-071

Prof. Dr. Rudolf Weigand, D-97070 Würzburg - Sp. 058-061, 152-155

Prof. Dr. Alfons Weiser, D-56179 Vallendar - Sp. 493-495

Prof. Dr. Gunther Wenz, D-80538 München - Sp. 507-509

Prof. Dr. Jürgen Werbick, D-48143 Münster - Sp. 249-250

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer, D-49090 Osnabrück - Sp. 067-068, 155-156, 513-515

Dr. Günter Wilhelms, D-85072 Eichstätt - Sp. 403-408

Prof. Dr. Josef Wohlmuth, D-53113 Bonn - Sp. 028-029

Prof. Dr. Werner Wolbert, A-5020 Salzburg - Sp. 065-067

Dr. Andreas Wollbold, D-54518 Arenrath - Sp. 238-239, 438-440

Dr. Walter Zahner, D-53115 Bonn 22-07-96 - Sp. 527-528

Dr. Helmut Zander, D-53111 Bonn - Sp. 361-372, 373-374, 374, 375-377, 380-382

Prof. Dr. Dieter Zeller, D-65346 Eltville - Sp. 495-496



II. Verzeichnis der Leitartikel und Sammelbesprechungen

Frie, Ewald: Standhalten im Quellenfluß. Neuerscheinungen zur Geschichte der Kirchen in der DDR - Sp. 003-010

Fries, Heinrich: Zur Lage der Ökumene - Sp. 015-022

Gerhards, Albert: Die Kunst, Liturgie zu lehren und zu lernen. Neuere Hand- und Lehrbücher der Liturgiewissenschaft - Sp. 181-194

Habbel, Torsten: Martin Bubers Werk bleibt interessant - Sp. 477-482

Hoye, William J.: Nikolaus von Kues als Theologe - Sp. 273-284

Lüdicke, Klaus: Eine Wiedergeburt der Ehezwecke? - Sp. 449-460

Richter, Klemens: Vorwort des Dekan - Sp. 001-002

Schadel, Erwin: Gottesbeweis - ein vergebliches Unterfangen? Onto-theologische Anmerkungen anläßlich einiger Neuerscheinungen - Sp. 111-124

Schäfer, Philipp: Literaturbericht zu "Katholische Aufklärung". - Sp. 089-106

Söling, Caspar: Neuere Literatur zum Gehirn-Seele-Problem - Sp. 381-400

Zander, Helmut: Anthroposophie im Wandel - Sp. 361-372



III. Verzeichnis der besprochenen Schriften

(KR: Kurzrezension)


Albertus Magnus Doctor universalis. Philosophia realis, hg.v. Tomo Veres - Sp. 297-298

Amann, Thomas A.: Laien als Träger von Leitungsgewalt? Eine Untersuchung aufgrund des Codex iuris canonici - Sp. 475-478

Anàmnesis. Introduzione storico-teologica alla Liturgia. Bd 5: Pinell, Jordi: Liturgia delle ore / Bd 6: L'anno liturgico. Storia, teologia e celebrazione / Bd 7: I sacramentali e le benedizioni - Sp. 050-054

Angelis, Marco de: Die Rolle des Einflusses von J.J. Rousseau auf die Herausbildung von Hegels Jugendideal. Ein Versuch, die "dunklen Jahre" (1789-1792) der Jugendentwicklung Hegels zu erhellen - Sp. 105-107

Anthroposophie und Christentum. Eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung. Hg.v. Joachim Müller - Sp. 361-372

Anthroposophische Gesellschaft an der Jahrtausendschwelle. Eine Herausforderung. Ergebnisse einer Umfrage als Arbeitsmaterial für Mitglieder der allgemeinen anthroposophischen Gesellschaft, hg.v. Justus Wittich / Thomas Stöckli - Sp. 361-372

Anzenbacher, Arno: Einführung in die Philosophie - Sp. 334-335

Araki, Emiko Dorothea: Jochen Klepper - Aufbruch zum ewigen Haus. Eine Motivstudie zu seinen Tagebüchern - Sp. 439, KR

Ars Et Musica In Liturgia. Celebratory volume presented to Casper Honders on the occasion of his seventieth birthday on 6 June 1993, ed. by Frans Brouwer / Robin A. Leaver - Sp. 206-210

Augenstein, Jörg: Das Liebesgebot im Johannesevangelium und in den Johannesbriefen - Sp. 349, KR

Aus zweier Zeugen Mund. FS für Nathan Peter Levinson und Pnina Navè Levinson, hg.v. Julius H. Schoeps - Sp. 264, KR

Auschwitz als Herausforderung für Juden und Christen, hg.v. Günther Bernd Ginzel - Sp. 073, KR

Badewien, Jan: Reinkarnation - Treppe zum Göttlichen? - Sp. 374

Bañares, Juan Ignacio: El matrimonio. En torno a la esencia, propiedades, bienes y fines, in: Ius CAnonicum XXXIV (1994), 441-458 - Sp. 449-460

Barber, Malcolm: The two Cities. Medieval Europe 1050-1320 - Sp. 306-308

Barth, Hans-Martin: Spiritualität - Sp. 027-028

Barz, Heiner: Anthroposophie im Spiegel von Wissenschaftstheorie und Lebensweltforschung. Zwischen lebendigem Goetheanismus und latenter Militanz - Sp. 361-372

Baur, John: Two Thousand Years of Christianity in Africa. An African History 62-1992 - Sp. 075, KR

Baur, Jörg: Einsicht und Glaube, Bd 2. Aufsätze - Sp. 073-074, KR

Bayrische Bibliothek. Texte aus zwölf Jahrhunderten. Bd 3: Die Literatur des 18. Jahrhunderts. Das Zeitalter der Aufklärung, hg.v. Hans Pörnbacher / Benno Hubensteiner - Sp. 089-106

Beck, Heinrich: Natürliche Theologie. Grundriß philosophischer Gotteserkenntnis - Sp. 111-124

Becker, Ulrich / Johannsen, Friedrich / Noormann, Harry: Neutestamentliches Arbeitsbuch für Religionspädagogen - Sp. 068-069

Bedford-Strohm, Heinrich: Vorrang für die Armen. Auf dem Weg zu einer theologischen Theorie der Gerechtigkeit - Sp. 155-156

Befiehl dem Herrn deinen Weg. Gottesdienste mit Senioren, hg.v. Heribert Feifel - Sp. 261, KR

Beinert, Wolfgang: Vom Finden und Verkünden der Wahrheit in der Kirche. Beiträge zur theologischen Erkenntnislehre. Zum 60. Geburtstag Wolfgang Beinerts, hg.v. Georg Kraus - Sp. 029-030

Bergunder, Michael: Wiedergeburt der Ahnen. Eine religionsethnographische und religionsphänomenologische Untersuchung zur Reinkarnationsvorstellung - Sp. 373-374

Bernhart, Joseph: Sinn der Geschichte. Mit Vorträgen und Aufsätzen zum Thema aus den Jahren 1918-1961, hg.v. Manfred Weitlauff - Sp. 165-166, KR

Bewahren und Erneuern. Studien zur Meßliturgie. Festschrift für Hans Bernhard Meyer SJ zum 70. Geburtstag, hg.v. Reinhard Meßner / Eduard Nagel / Rudolf Pacik - Sp. 054-056

Bewußtsein. Beiträge aus der Gegenwartsphilosophie, hg.v. Thomas Metzinger - Sp. 381-400

Biehl, Peter: Erfahrung, Glaube und Bildung. Studien zu einer erfahrungsbezogenen Religionspädagogik - Sp. 515-516

Biewer, Klaus: Albertus Magnus De vegetabilibus. Buch VI, Traktat 2, lateinisch-deutsch. Übersetzung und Kommentar von Klaus Biewer, mit einem Geleitwort von Rudolf Schmitz - Sp. 141-143

Bischofberger, Norbert: Werden wir wiederkommen? Der Reinkarnationsgedanke im Westen und die Sicht der christlichen Eschatologie - Sp. 439-440, KR

Blankertz, Stefan: Vernunft ist Widerstand. Thomas von Aquin und die Theorie der Gestalttherapie - Sp. 336-337

Blank, Josef: Studien zur biblischen Theologie - Sp. 031-032

Bochinger, Christoph: »New Age« und moderne Religion. Religionswissenschaftliche Analysen - Sp. 375-377

Bock, Emil: Das Evangelium. Betrachtungen zum Neuen Testament - Sp. 361-372

Boojamra, John Lawrence: The Church and Social Reform. The Policies of the Patriarch Athanasios of Constantinople - Sp. 349, KR

Bovon, François: New Testament Traditions And Apocryphal Narratives. Translated by Jane Haapiseva-Hunter - Sp. 525, KR

Bredow, Gerda von: Im Gespräch mit Nikolaus von Kues. Gesammelte Aufsätze 1948 -1993, hg.v. Hermann Schnarr - Sp. 273-284

Brennpunkt Sozialethik. Theorien, Aufgaben, Methoden. Für Franz Furger, hg.v. Marianne Heimbach-Steins / Andreas Lienkamp / Joachim Wiemeyer - Sp. 403-408

Brown, Peter: Die Gesellschaft und das Übernatürliche. Vier Studien zum frühen Christentum. Aus dem Engl. v. Martin Pfeiffer - Sp. 143-144

Buber, Martin: Briefwechsel aus sieben Jahrzehnten. Bd I: 1897-1918, Bd II:1918-1938, Bd III: 1938-1965, hg.v. Grete Schaeder - Sp. 477-482

Buber, Martin: Der Jude und sein Judentum. Gesammelte Aufsätze und Reden - Sp. 477-482

Buber, Martin: Elija. Ein Mysterienspiel. / Wiesel, Elie: Elias oder eine Ahnung der Unsterblichkeit, mit 8 Farbradierungegn von Kristiana Slawik - Sp. 477-482

Bundschuh-Schramm, Christiane: Einheit und Vielheit der Kirchen. Ökumene im konziaren Prozeß - Sp. 259-260, KR

Burger, Maria: Personalität im Horizont absoluter Prädestination. Untersuchungen zur Christologie des Johannes

Duns Scotus und ihrer Rezeption in modernen theologischen Ansätzen - Sp. 314-315

Burke, Cormac: I fini del matrimonio: visione istituzionale o personalistica? In: Annales theologici 6 (1992) 227-254- Sp. 449-460

Burmester, Ute: Schlagworte der frühen deutschen Aufklärung. Exemplarische Textanalyse zu Gottfried Wilhelm Leibniz - Sp. 089-106

Cimosa, Mario: Guida allo studio della Bibbia greca (LXX). Storia-lingua-testi - Sp. 408

Cordes, Paul Josef: «Actuosa Participatio - tätige Teilnahme». Pastorale Annäherung an die Eucharistiefeier in kleinen Gemeinschaften - Sp. 200-201

Corecco, Eugenio: Ordinatio fidei. Schriften zum kanonischen Recht, hg.v. Libero Gerosa / Ludger Müller - Sp. 061-062

Corpus Orationum. Tomus I, A-C: Orationes 1-880 / Tomus II, D Pars prima. Orationes 881-1707 / Tomus III, D, Pars altera: Orationes 1708-2389 / Tomus IV E-H. Orationes 2390-3028 / Tomus V. Orationes 3029-3699.

Inchoante Eugenio Moeller+, subsequente Ioanne Maria Clément+, totum opus perfecit Bertrandus Coppieters 't Wallant - Sp. 196-197

Crick, Francis: Was die Seele wirklich ist. Die naturwissenschaftliche Erforschung des Bewußtseins - Sp. 381-400

Crouzel, Henri: Origène et Plotin. Comparaisons doctrinales Collection "Croire et Savoir" Ouvrage publié avec le concours du Centre National de la Recherche Scientifique - Sp. 144-145

Cunningham, Philip A.: Education for Shalom. Religion Textbooks and the Enhancement of the Catholic and Jewisk Relationsship - Sp. 483-485

Dalferth, Ingolf U.: Gott - Philosophisch-Theologische Denkversuche - Sp. 123-126

Dallmann, Hans-Ulrich: Die Systemtheorie Niklas Luhmanns und ihre theologische Rezeption - Sp. 250-252

Dane, Gerhard: Wie Menschen heil werden. Begegnungen mit Jesus dem Seelsorger. Mit einem Nachwort von Isidor Baumgartner - Sp. 169-170, KR

Das Eugen-Biser-Lesebuch, hg.v. Erwin Möde - Sp. 441, KR

Das Gewicht der Gebote und die Möglichkeiten der Kunst. Krzysztof Kieslowskis «Dekalog»-Filme als ethische Modelle, hg.v. Walter Lesch / Matthias Loretan - Sp. 163-165

Das Judentum, hg.v. Günter Mayer - Sp. 441, KR

Das Wort, das in Erstaunen setzt, verpflichtet. Dankesgabe für Jürgen Fangmeier, hg.v. Dieter Jeschke / Eckhard Langner / Georg Plasger / Hans Achim Wellnitz - Sp. 526, KR

Demel, Sabine: Abtreibung zwischen Straffreiheit und Exkommunikation. Weltliches und kirchliches Strafrecht auf dem Prüfstand - Sp. 469-471

Der Glaubenssinn des Gottesvolkes - Konkurrent oder Partner des Lehramts? Hg.v. Dietrich Wiederkehr - Sp. 149-150

Der Heilige Geist. (Pneumatologie). Bearb. v. Gerhard Ludwig Müller - Sp. 073, KR

Der Islam als Anfrage an christliche Theologie und Philosophie, hg.v. Andreas Bsteh - Sp. 160-161

Der Josephinismus. Bedeutung, Einflüsse und Wirkungen, hg.v. Helmut Reinalter - Sp. 089-106

Der Koran. In der Übersetzung von Friedrich Rückert. Hg.v. Hartmut Bobzin mit erklärenden Anmerkungen von Wolfdietrich Fischer - Sp. 516-517

Der Mensch ist der Weg der Kirche. FS für Johannes Schasching, hg.v. Herbert Schambeck / Rudolf Weiler - Sp. 067-068

Der Tod ist ein Problem der Lebenden. Beiträge zur Soziologie des Todes, hg.v. Klaus Feldmann / Werner Fuchs-Heinritz - Sp. 261, KR

Die Einheit des Menschen. Zur Grundfrage der philosophischen Anthropologie, hg.v. Ludger Honnefelder - Sp. 340-341

Die Menschenrechte. Herkunft - Geltung - Gefährdung, hg.v. Walter Odersky - Sp. 332

Die Weiblichkeit des Heiligen Geistes. Studien zur Feministischen Theologie, hg.v. Elisabeth Moltmann- Wendel - Sp.

Die Weisheit Salomos im Horizont Biblischer Theologie, hg.v. Hans Hübner - Sp. 497-500 Diekmann, Hans. D.: Religion und Konfession. Zur Konfessionalität des katholischen Religionsunterrichts - Sp. 474-475

Dietrich, Manfred / Loretz, Oswald: "Jahwe und seine Aschera". Anthropomorphes Kultbild in Mesopotamien, Ugarit und Israel. Das biblische Bilderverbot - Sp. 216-217

Dohms, Peter (in Verb. mit Wiltrud Dohms und Volker Schroeder): Die Wallfahrt nach Kevelaer zum Gnadenbild der "Trösterin der Betrübten". Nachweis und Geschichte der Prozessionen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Mit Abbildung der Wappenbilder - Sp. 240-241

Dörrfuß, Ernst Michael: Mose in den Chronikbüchern. Garant theokratischer Zukunftserwartung - Sp. 304-305

Dumoulin, Heinrich: Spiritualität des Buddhismus. Einheit in lebendiger Vielfalt - Sp. 070-071

Dünzl, Franz: Braut und Bräutigam. Die Auslegung des Canticum durch Gregor von Nyssa - Sp. 505-507

Eccles, J.C.: Wie das Selbst sein Gehirn steuert. Aus dem Englischen von Malte Heim - Sp. 381-400

Edelman, Gerald M.: Göttliche Luft, vernichtendes Feuer. Wie der Geist im Gehirn entsteht - die revolutionäre Vision des Medizin - Nobelpreisträgers. Aus dem Amerikanischen von Anita Ehlers - Sp. 381-400

Ein Gott allein? JHWH-Verehrung und biblischer Monotheismus im Kontext der israelitischen und altorientalischen Religionsgeschichte, hg.v. Walter Dietrich / Martin A. Klopfenstein - Sp. 135-138

Ein Gott, der Leiden schafft? Leidenserfahrungen im 20. Jahrhundert und die Frage nach Gott, hg.v. Hubert Irsigler / Godehard Ruppert - Sp. 074-075, KR

Emeis, Dieter: Mit den Sakramenten leben. Ein kleiner Katechismus - Sp. 349, KR

Elucidarium und Lucidaires. Zur Rezeption des Werks von Honorius Augustodunensis in der Romania und in England, hg.v. Ernstpeter Ruhe - Sp. 318-319

Enzyklopädie des Holocaust. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. Band I A-G. Ab-Aktion- Gwardia Ludowa. Eberhard Jäckel / Peter Longerich / Julius H. Schoeps - Sp. 485-487

Ernst, Wilhelm: Gerechtigkeit in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik - Sp. 513-515

Essen, Georg: Historische Vernunft und Auferweckung Jesu. Theologie und Historik im Streit um den Begriff geschichtlicher Wirklichkeit - Sp. 327-329

Eulógema. Studies in Honor of Robert Taft, SJ. A cura di Ephrem Carr / Stefano Parenti / Abraham-Andreas Thiermeyer / Elena Velkovska - Sp. 210-212

Evertz, Wilfried: Seelsorge im Erzbistum Köln zwischen Aufklärung und Restauration 1825-1835 - Sp. 089-106

Faber, Eva-Maria: Kirche - Gottes Weg und die Träume der Menschen - Sp. 148-149

Feiter, Reinhard: Zur Freiheit befreit. Apologie des Christlichen bei Ferdinand Ulrich - Sp. 252-253

Finsterbusch, Karin: Die Thora als Lebensweisung für Heidenchristen. Studien zur Bedeutung der Thora für die paulinische Ethik - Sp. 349-350, KR

Fischer, Irmtraud: Die Erzeltern Israels. Feministisch-theologische Studien zu Genesis 12-36 - Sp. 217-221

Fischer, Norbert: Die philosophische Frage nach Gott. Ein Gang durch ihre Stationen - Sp. 126-130

Freunde und Feinde. Friedensgebete in Leipzig zwischen 1981 und dem 9. Oktober 1989. Christian Dietrich / Uwe Schwabe im Auftrag des "Archiv Bürgerbewegung e. V." Leipzig. Mit einem Vorwort von Harald Wagner - Sp. 003-010

Freyer, Thomas: Zeit - Kontinuität und Unterbrechung. Studien zu Karl Barth, Wolfhart Pannenberg und Karl Rahner - Sp. 145-148

Friede für die Menschheit. Grundlagen, Probleme und Zukunftsperspektiven aus islamischer und christlicher Sicht. Internationale Christlich-Islamische Konferenz Wien, 30. März bis 2. April 1993. Hg. und mit einer zusammenfassenden Wiedergabe der Diskussionen versehen durch Andreas Bsteh - Sp. 159-160 vFuchs, Guido: Psalmendeutung im Lied. Die Interpretation der »Feinde« bei Nikolaus Selnecker (1530-1592). - Sp. 350, KR

Fuchs, Guido: Singet Lob und Preis. Stundengebet mit der Gemeinde feiern - Sp. 202-204

Gaudemet, Jean: Église et Cité. Histoire du droit canonique - Sp. 058-061

Gay, Ruth: Geschichte der Juden in Deutschland. Von der Römerzeit bis zum Zweiten Weltkrieg. - Sp. 491-493

Gehirntod und Organtransplantation als Anfrage an unser Menschenbild. - Sp. 381-400

Gerosa, Libero: Das Recht der Kirche - Sp. 472-474

Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis zur Gegenwart, hg.v. Wilfried Barner - Sp. 014-016

Giesen, Heinz: Herrschaft Gottes - heute oder morgen? Zur Heilsbotschaft Jesu und der synoptischen Evangelien - Sp. 502

Giovani, liturgia e musica, hg.v. Manilo Sodi - Sp. 201-202

Giussani, Luigi: Warum Jesus Christus? Am Ursprung des christlichen Anspruchs. Übersetzt von Carl-Franz

Müller, durchgesehen von Peter Schulz / Konstanze Graziotto - Sp. 350-351, KR

Göbel, Gerald: Das Verhältnis von Kirche und Staat nach dem Codex Iuris Canonici des Jahres 1983 - Sp. 150-152

Gönner, Johannes: Die Stunde der Wahrheit. Eine pastoraltheologische Bilanz der Auseinandersetzung zwischen den Kirchen und dem kommunistischen System in Polen, der DDR, der Tschechoslowakei und Ungarn - Sp. 009-011

Görres, Ida Friederike: Die leibhaftige Kirche. Gespräch unter Laien - Sp. 525, KR

Gottes Recht als Lebensraum. Festschrift für Hans Jochen Boecker, hg.v. Peter Mommer / Werner H. Schmidt / Hans Strauß - Sp. 352, KR

Gottesrede - Glaubenspraxis. Perspektiven theologischer Handlungstheorie. (Hermann Pius Siller dem Praktiker theologischer Handlungstheorie zum 65. Geburtstag), hg.v. Edmund Arens - Sp. 211-215

Grabner-Haider, Anton: Kritische Religionsphilosophie. Europäische und außereuropäische Kulturen - Sp. 071-074

Gradwohl, Roland: Bibelauslegungen aus jüdischen Quellen. Bd 1. Die alttestamentlichen Predigttexte des 3. und 4. Jahrgangs - Sp. 166-167, KR

Grande, Dieter / Schäfer, Bernd: Zur Kirchenpolitik der SED. Auseinandersetzungen um das Katholikentreffen 1983-1987 - Sp. 003-010

Gratian. The Treatise on Laws. (Decretum DD. 1-20 with the Ordinary Gloss. Translated by Augustine Thompson and James Gordley, and an introduction by Katherine Christensen - Sp. 152-155

Gratias agamus. Studien zum eucharistischen Hochgebet. Für Balthasar Fischer, hg.v. Andreas Heinz / Heinrich Rennings - Sp. 205-206

Graumann, Thomas: Christus Interpres. Die Einheit von Auslegung und Verkündigung in der Lukaserklärung des Ambrosius von Mailand, hg.v. Kurt Ahland / Ekkehard Mühlenberg - Sp. 245-246

Gräßer, Erich: Aufbruch und Verheißung. Gesammelte Aufsätze zum Hebräerbrief. Zum 65. Geburtstag mit einer Bibliographie des Verfassers, hg.v. Martin Evang / Otto Merk - Sp. 034-036

Grethlein, Christian: Abriß der Liturgik. Ein Studienbuch zur Gottesdienstgestaltung - Sp. 181-194

Grote, Heiner: Was verlautbart Rom wie? Eine Dokumentenkunde für die Praxis - Sp. 350, KR

Gruber, Franz: Diskurs und Konsens im Prozeß theologischer Wahrheit - Sp. 044-046

Günthör, P. Anselm: Anruf und Antwort. Handbuch der katholischen Moraltheologie. Bd. I: Allgemeine Moraltheologie. Der Christ - gerufen zum Leben / Bd. II: Spezielle Moraltheologie. Der Christ vor Gott / Bd III: Spezielle Moraltheologie. Der Christ in der Gemeinschaft - Sp. 065-067

Hahn, Gerhard: Die Freiheit der Philosophie. Eine Fundamentalkritik der Anthroposophie - Sp. 361-372

Hall, Sidney G. III: Christian Anti-Semitism and Paul' s Theology - Sp. 481-483

Hamm, Berndt / Möller, Bernd / Wendebourg, Dorothea: Reformationstheorien. Ein kirchenhistorischer Disput über Einheit und Vielfalt der Reformation - Sp. 507-509

Handbuch Katholische Schule. Bd 1 Dokumente / Bd 2 Pädagogische Beiträge / Bd 3 Zur Geschichte des katholischen Schulwesens. Bearb. Von Christoph Kronabel / Bd 4 Kirchliches Schulrecht / Bd 5 Verzeichnis der katholischen Schulen in freier Trägerschaft / Bd 6 Bibliographie. Im Auftrag des Arbeitskreises katholischer Schulen in freier Trägerschaft in der Bundesrepublik Deutschland hg. v. Rainer Ilgner - Sp. 156-159

Handbuch der Liturgik. Liturgiewissenschaft in Theologie und Praxis der Kirche, hg.v. Hans-Christoph Schmidt-Lauber / Karl-Heinrich Bieritz - Sp. 181-194

Hart, Stephen: What does the Lord require? How American Christians think about economic justice - Sp. 333-334

Hastings, Adrian: The Church in Africa 1450-1950 - Sp. 075, KR

Haubst, Rudolf: Streifzüge in die cusanische Theologie - Sp. 283-289

Hauschild, Wolf-Dieter: Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte. Bd 1. Alte Kirche und Mittelalter - Sp. 525, KR

Heidegger, Martin: Phänomenologie des religiösen Lebens. 1. Einleitung in die Phänomenologie der Religion. 2. Augustinus und der Neuplatonismus. 3. Die philosophischen Grundlagen der mittelalterlichen Mystik - Sp. 517-521

Heidenberger, Felix: Das Paradies wird euch gehören. Die Geschichte der Apostel - Sp. 525, KR

Heid, Stefan: Chiliasmus und Antichrist-Mythos. Eine frühchristliche Kontroverse um das Heilige Land - Sp. 237

Heieck, Andreas: Selbstversöhnung. Eine Untersuchung zu religiösen Unruuhe im Denken von André Gide - Sp. 261-262, KR

Heil, Christoph: Die Ablehnung der Speisegebote durch Paulus. Zur Frage nach der Stellung des Apostels zum Gesetz - Sp. 440, KR

Heimbach, Johannes: "Quellen menschlichen Seins und Bauens offen halten". Der Kirchenbaumeister Emil Steffan (1899-1968) - Sp. 046-050

Heimerl, Hans / Pree, Helmuth: Handbuch des Vermögensrechts der katholischen Kirche unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsverhältnissse in Bayern und Österreich - Sp. 466-469

Hempelmann, Reinhard: Sakrament als Ort der Vermittlung des Heils. Sakramententheologie im evangelisch- katholischen Dialog - Sp. 021-022

Henaut, Barry W.: Oral Tradition and the Gospels. The Problem of Mark 4 - Sp. 227-229

Herbstrith, Waltraud: Therese von Lisieux. Geschichte eines angefochtenen Lebens - Sp. 438-440

Hermann Hesse und das Christentum, hg. u. kommentiert v. Helmut W. Ziefle - Sp. 344

Hettinger, Anette: Die Beziehungen des Papsttums zu Afrika von der Mitte des 11. bis zum Ende des 12. Jahrhunderts - Sp. 308-309

Höllen, Martin: Loyale Distanz? Katholizismus und Kirchenpolitik in SBZ und DDR - Ein historischer Überblick in Dokumenten, Bd 1: 1945-1955 - Sp. 003-010

Hörner, Lothar: Waldorfpädagogik und Naturphilosophie. R. Steiners Goetherezeption - Sp. 361-372

Hufnagel, Cordula: Die kultische Gebärde. Kunst, Politik, Religion im Denken Franz Rosenzweigs - Sp. 493-494

Hutmacher, Hans A.: Symbolik der biblischen Zahlen und Zeiten - Sp. 408-410

Hünermann, Peter: Ekklesiologie im Präsens. Perspektiven - Sp. 167, KR

Iustus Iudex. Festgabe für Paul Wesemann zum 75. Geburtstag von seinen Freunden und Schülern, hg.v. Klaus Lüdicke / Heinrich Mussinghoff / Hugo Schwendenwein - Sp. 461-463

Jahrbuch für anthroposophische Kritik 1993 / 1994 / 1995 / 1996, hg.v. Lorenzo Ravagli - Sp. 361-372

Jaschke, Helmut: Dunkle Gottesbilder. Therapeutische Wege der Heilung - Sp. 168-169, KR

Jaspert, Bernd: Theologie und Geschichte, Gesammelte Aufsätze; Bd 1 / Bd 2 - Sp. 167, KR

Johann Gottfried Herder - Theologische Schriften, hg.v. Christoph Bultmann / Thomas Zippert - Sp. 073, KR

Johannes vom Kreuz: Die Dunkle Nacht. Vollständige Neuübersetzung v. Ulrich Dobhan OCD / Elisabeth Hense / Elisabeth Peeters OCD - Sp. 436-438

Johannsen, Friedrich - siehe: Becker, Ulrich: Neutestamentliches Arbeitsbuch für Religionspädagogen - Sp. 068-069

Juden und Christen in der Antike, hg.v. J. van Amersfoort und J. van Oort - Sp. 165, KR

Judentum - Ausblicke und Einsichten. Festgabe für Kurt Schubert zum siebzigsten Geburtstag, hg.v. Johann Maier / Günter Stemberger / Clemens Thoma - Sp. 263, KR

Kandler, Karl-Hermann: Nikolaus von Kues. Denker zwischen Mittelalter und Neuzeit - Sp. 526, KR

Kapellari, Egon: Und haben fast die Sprache verloren. Fragen zwischen Kirche und Kunst - Sp. 526, KR

Karrer, Andreas: Bekenntnis und Ökumene. Erträge aus den ersten Jahrzehnten der ökumenischen Bewegung - Sp. 526-527, KR

Katholische Aufklärung - Aufklärung im katholischen Deutschland, hg.v. Harm Klueting in Zusammenarbeit mit Norbert Hinske und Karl Hengst - Sp. 089-106

Khoury, Paul: L'Islam critique de l'Occident dans la pensée arabe actuelle. - Sp. 516

Kilwardby, Robert: Quaestiones in quattuor libros sententiarum. Appendix. Tabula ordine alphabeti contexta (cod. Worcester F 43), hg.v. Gerd Haverling - Sp. 337-338

Kim, Hee-Song: Die Geisttaufe des Messias. Eine kompositionsgeschichtliche Untersuchung zu einem Leitmotiv des lukanischen Doppelwerks. Ein Beitrag zur Theologie und Intention des Lukas - Sp. 229-230

Kintzinger, Martin: Norma elementorum. Studien zum naturphilosophischen und politischen Ordnungsdenken des ausgehenden Mittelalters - Sp. 293-297

Kirche sein. Nachkonziliare Theologie im Dienst der Kirchenreform. Für Hermann Josef Pottmeyer, hg.v. Wilhelm Geerlings / Max Seckler - Sp. 029-030

Kirche und Theologie im kulturellen Dialog. Für Peter Hünermann, hg.v. Bernhard Fraling / Helmut Hoping / Juan Carlos Scannone - Sp. 029-030

Klassiker der Religionsphilosophie. Von Platon bis Kierkegaard, hg.v. Friedrich Niewöhner - Sp. 259-260 Klassische Gottesbeweise in der Sicht der gegenwärtigen Logik und Wissenschaftstheorie, hg.v. Friedo Ricken - Sp. 111-124

Klauck, Hans-Josef: Die religiöse Umwelt des Urchristentums I. Stadt- und Hausreligion, Mysterienkulte, Volksglaube / II. Herrscher- und Kaiserkult, Philosophie, Gnosis - Sp. 495-496

Kobusch, Theo: Die Entdeckung der Person. Metaphysik der Freiheit und modernes Menschenbild - Sp. 435-436

Koch, Klaus: Die Profeten I. Assyrische Zeit - Sp. 351, KR

Koch, Kurt: Gottlosigkeit oder Vergötterung der Welt? Sakramentale Gotteserfahrungen in Kirche und Gesellschaft - Sp. 262, KR Kohlschein, Franz: Die "Formulare" der Messe in deutscher Sprache bei Johann Baptist Hirscher (1788-1865) - Sp. 089-106

Körner, Bernhard: Melchior Cano De locis theologicis. Ein Beitrag zur Theologischen Erkenntnislehre - Sp. 315-317

Körner, Ulrich H. J.: Bedenken, daß wir sterben müssen. Sterben und Tod in Theologie und medizinischer Ethik - Sp. 351, KR

Kreiner, Armin: Gott und das Leid - Sp. 130-136

Krenski, Thomas: Hans Urs von Balthasar. Das Gottesdrama - Sp. 510-512

Kriele, Martin: Anthroposophie und Kirche. Erfahrungen eines Grenzgängers - Sp. 361-372

Krötke, Wolf: Die Kirche im Umbruch der Gesellschaft. Theologische Orientierung im Übergang vom "real existierenden Sozialismus" zur demokratischen, pluralistischen Gesellschaft - Sp. 003-010 Kucirek, Xenia: Die Bildungsphilosophie Rudolf Steiners und ihre Realisierung an der Waldorfschule - Sp. 361-372

Kunzler, Michael: Die Liturgie der Kirche - Sp. 181-194

Kurz, Paul Konrad: Osterpassion. Szenische Gedichte zu Kreuzweg und Auferstehung. Mit Bildern von Georg Meistermann aus dem Kreuzweg von St. Fidelis Stuttgart - Sp. 441, KR

Kuß, Stefan: Römische Kurie, italienischer Staat und faschistische Bewegung. Der Vatikan und Italien in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zur totalitären "Wende" des Mussolini-Regimes (1919-1925) - Sp. 076, KR

Lächele, Rainer: Ein Volk, ein Reich, ein Glaube. Die »Deutschen Christen« in Württemberg 1925-1960 - Sp. 503-505

Lazaridés, Christina - siehe: Prokofieff, Sergej O.: Der Fall Tomberg. Anthroposophie oder Jesuitismus - Sp. 361-372

Lee, Seong-Woo: Das Wesen der Religion und ihr Verhältnis zu Wissenschaft und Sittlichkeit bei Wilhelm Herrmann - Sp. 074, KR

Lengeling, Emil Joseph: Missale Monasteriense 1300-1900. Katalog, Texte und vergleichende Studien, hg.v. Benedikt Kranemann / Klemens Richter - Sp. 195-196

Lentzen-Dies, Wolfgang: Den Glauben Christi teilen. Theologie und Verkündigung bei Nikolaus von Kues - Sp. 273-284

Lernen in Jerusalem - Lernen mit Israel. Anstöße zur Erneuerung in Theologie und Kirche, hg.v. Martin Stöhr - Sp. 354, KR

Leuze, Reinhard: Christentum und Islam - Sp. 258-259

Lewis, Bernard: Der Atem Allahs. Die islamische Welt und der Westen: Kampf der Kulturen?. Aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring - Sp. 161

Lies, Lothar: Europa und die Kirchen. Säkulare Katholizität - Plausibilität neuer Kirchlichkeit - Sp. 527, KR Limberis, Vasiliki: Divine Heiress. Mary in Late Antiquity - Sp. 236-237

Linke, Dietmar: Theologiestudenten der Humboldt-Universität. Zwischen Hörsaal und Anklagebank. Darstellung der parteipolitischen Einflußnahme auf eine Theologische Fakultät in der DDR anhand von Dokumenten - Sp. 003-010

Lob-Hüdepohl, Andreas: Kommunikative Vernunft und theologische Ethik - Sp. 062-065

Lohfink, Norbert: Studien zub biblischen Theologie - Sp. 262, KR

Lohfink, Norbert: Studien zum Deuteronomium und zur deuteronomistischen Literatur II / III - Sp. 262, KR

Lohse, Bernhard: Epochen der Dogmengeschichte. Bd 8 - Sp. 527, KR

Lohse, Bernhard: Luthers Theologie in ihrer historischen Entwicklung und in ihrem systematischen Zusammenhang - Sp. 418-424

Löw, Reinhard: Die neuen Gottesbeweise - Sp. 111-124

Loretz, Oswald - siehe: Dietrich, Manfred: "Jahwe und seine Aschera". Anthropomorphes Kultbild in Mesopotamien, Ugarit und Israel. Das biblische Bilderverbot - Sp. 216-217

Lück, Wolfgang: Lebensform Protestantismus. Reformatorisches Erbe in der Gegenwart - Sp. 025-026

Lüdde, Marie-Elisabeth: Die Rezeption, Interpretation und Transformation biblischer Motive und Mythen in der DDR-Literatur und ihre Bedeutung für die Theologie - Sp. 016

Lülf, Franz: Die Lima-Erklärungen über Eucharistie und Amt und deren Rezeption durch die evangelischen Landeskirchen in Deutschlang - Sp. 262-263, KR

Macken, Raymond: Bibliographie d'Henri de Gand - Sp. 313-314

Macken, Raymond: Essays on Henry of Ghent - Sp. 313-314

Maier, Johann: Die Kabbalah. Einführung. Klassische Texte. Erläuterungen, hg.v. Johann Maier - Sp. 351, KR

Marböck, Johannes: Gottes Weisheit unter uns. Zur Theologie des Buches Sirach, hg.v. Irmtraud Fischer - Sp. 225-227

Marchon, Benoit: Jesus. Seine Heimat und seine Freunde. In Zusammenarbeit mit François Mourvillier. Übersetzung aus dem Französischen von Katja Douvier. Illustrationen von Claude und Denise Millet - Sp. 263, KR

Martini, Carlo Maria: Die Sakramente. Anregungen fürs Leben - Sp. 441, KR

Mau, Rudolf: Eingebunden in den Realsozialismus? Die evangelische Kirche als Problem der SED - Sp. 003-010

May, Georg: Ego N.N. Catholicae Ecclesiae Episcopus. Entstehung, Entwicklung und Bedeutung einer Unterschriftsformel im Hinblick auf den Universalepiskopat des Papstes - Sp. 459-461

Mazerath, Josef: Albert Schwegler (1819-1857) - Sp. 076, KR

März, Claus-Peter: Hoffnung auf Leben. Die biblische Botschaft von der Auferstehung - Sp. 352, KR

Mechthild von Magdeburg: »Das fließende Licht der Gottheit«. Nach der Einsiedler Handschrift in kritischem Vergleich mit der gesamten Überlieferung. Bd I: Text / Bd II: Untersuchungen. Bearb. v. Gisela Vollmann-Profe. Hg.v. Hans Neumann - Sp. 347-348

Mechthild von Magdeburg. Das fließende Licht der Gottheit. Übers. u. hg. v. Margot Schmidt - Sp. 347-348

Meier, Uto J.: Christoph von Schmid. Katechese zwischen Aufklärung und Biedermeier. Konzeption, Verwirklichung und Rezeption. Ein Beitrag zur Umsetzung der katechetischen Theorie Johann Michael Sailers - Sp. 089-106

Menke, Karl-Heinz: Die Einzigkeit Jesu Christi im Horizont der Sinnfrage - Sp. 253-255

Menschenbilder im Wandel - Menschenbilder im Dialog, hg.v. Engadiner Kollegium - Sp. 332

Merklein, Helmut: Die Jesusgeschichte - synoptisch gelesen - Sp. 140-141

Mette, Norbert: Religionspädagogik - Sp. 069-070

Mettinger, Tryggve N.D.: No Graven Image? Israelite Aniconism in Its Ancient Near Eastern Context - Sp. 215-216

Meyer, Harding: Ökumenische Zielvorstellungen - Sp. 352, KR

Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft, Bd 22, hg.v. Klaus Kremer / Klaus Reinhardt - Sp. 290-293

Möller, Bernd - siehe: Hamm, Berndt: Reformationstheorien. Ein kirchenhistorischer Disput über Einheit und Vielfalt der Reformation - Sp. 507-509

Möseneder, Franz: Franz Anton Maulbertsch. Aufklärung in der barocken Deckenmalerei - Sp. 089-106

Müller, Gerhard Ludwig: Katholische Dogmatik. Für Studium und Praxis der Theologie - Sp. 512

Müller, Wunibald: Von der Sehnsucht heimzukehren - Sp. 352, KR

Müller-Geib, Werner: Das Allgemeine Gebet der sonn- und feiertäglichen Pfarrmesse im deutschen Sprachgebiet. Von der Karolingischen Reform bis zu den Reformversuchen der Aufklärungszeit - Sp. 205

Musterbeispiele für die ansprechende Gestaltung von Schulgottesdiensten auf Diskette, hg.v. Eckhard Lade - Sp. 057-058

Neubauer, Edith: Die Magier, die Tiere und der Mantel Mariens. Über die Bedeutungsgeschichte der weihnachtlichen Motive - Sp. 167, KR

Neue Wege der Psalmenforschung. Für Walter Beyerlin, hg.v. Klaus Seybold / Erich Zenger - Sp. 222-225

Neuroworlds. Gehirn - Geist - Kultur, hg.v. Jutta Fedrowitz / Dirk Matejovski / Gert Kaiser - Sp. 381-400

Nicholas of Cusa: In Search of God and Wisdom. Essays in Honor of Morimichi Watanabe by the American Cusanus Society. Ed. by Gerald Christianson / Thomas M. Izbicki - Sp. 273-284

Nieborak, Stefan: 'Homo analogia'. Zur philosophisch-theologischen Bedeutung der 'analogiaentis' im Rahmen der existentiellen Frage bei Erich Przywara SJ (1889-1972) - Sp. 338-340

Nikolaus von Kues: Der Laie über den Geist. Mit einer Einleitung von Giovanni Santinello auf der Grundlage des Textes der kritischen Ausgabe neu übersetzt und mit Anmerkungen hg.v. Renate Steiger. Lateinisch - deutsch - Sp. 273-284

Nikolaus von Kues: Philosophisch-Theologische Schriften. Sonderausgabe zum Jubiläum. Lateinisch - Deutsch. Bd I / Bd II / Bd III. Hg. u. eingef. v. Leo Gabriel. Übers. u. kommentiert v. Dietlind u. Wilhelm Dupré - Sp. 289-290

Noormann, Harry - siehe: Becker, Ulrich: Neutestamentliches Arbeitsbuch für Religionspädagogen - Sp. 068-069

Ohlig, Karl-Heinz: Fundamentalchristologie. Im Spannungsfeld von Christentum und Kultur - Sp. 255-258

Onasch, Konrad: Ikone: Kirche, Gesellschaft - Sp. 441, KR

Oorschot, Jürgen van: Von Babel zum Zion. Eine literarkritische und redaktionsgeschichtliche Untersuchung - Sp. 138-139

Opitz, Peter: Calvins theologische Hermeneutik - Sp. 024-025

Pannenberg, Wolfhart: Grundlagen der Ethik. Philosophisch-theologische Perspektiven - Sp. 428-430

Paul, Gudrun: Spirituelle Alltagskultur. Formationsprozeß anthroposophischer Kultur - untersucht am Beispiel von Baden-Würrtemberg. - Sp. 361-372

Pâcurariu, Mircea: Geschichte der Rumänischen Orthodoxen Kirche - Sp. 352, KR Perlitt, Lothar: Allein mit dem Wort. Theologische Studien. Zum 65. Geburtstag von Hermann Spieckermann - Sp. 299-300

Perlitt, Lothar: Deuteronomium-Studien - Sp. 263, KR

Petzel, Paul: Was uns an Gott fehlt, wenn uns die Juden fehlen. Eine erkenntnistheologische Studie. Mit einem Vorwort von Hans Waldenfels - Sp. 488-490

Philosophie und Theologie von Averroes. Mit einem Nachwort von Matthias Vollmer, übers. v. Marcus Joseph Müller - Sp. 335-336

Pilon, Mark Andrew: The Primacy of Procreation and the Hierarchy of the Ends of Marriage - Sp. 449-460

Plasger, Georg: Die Not-Wendigkeit der Gerechtigkeit. Eine Interpretation zu "Cur Deus homo" von Anselm von Canterbury - Sp. 167-168, KR

Pluralismus und Identität, hg.v. Joachim Mehlhausen - Sp. 527, KR

Pollack, Detlef: Kirche in der Organisationsgesellschaft. Zum Wandel der gesellschaftlichen Lage der evangelischen Kirchen in der DDR - Sp. 003-010

Pott, Martin: Aufklärung und Aberglaube. Die deutsche Frühaufklärung im Spiegel ihrer Aberglaubenskritik - Sp. 108-112

Pree, Helmuth - siehe: Heimerl, Hans: Handbuch des Vermögensrechts der katholischen Kirche unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsverhältnissse in Bayern und Österreich - Sp. 466-469

Prokofieff, Sergej O. / Lazaridés, Christina: Der Fall Tomberg. Anthroposophie oder Jesuitismus - Sp. 361-372

Prozesse der Seligsprechung und Heiligsprechung der heiligen Theresia vom Kinde Jesus und vom Heiligen Antlitz. Bd 1: Bischöfliche Informativprozess. Bd 2: Apostolischer Prozeß und kleiner Prozeß zu Nachforschungen nach den Schriften der Heiligen, hg.v. Theresienwerk e.V. - Sp. 238-239

Pulsfort, Ernst: Was ist los in der indischen Welt? Das Drama auf dem indischen Subkontinent - Sp. 433

Quellen und Beiträge aus dem Propsteiarchiv Kempen. Bd I, hg.v. Hanns Peter Neuheuser - Sp. 239-240

Rabbinischer Kommentar zum Buch Genesis. Darstellung der Rezeption des Buches Genesis in Mischna und Talmud unter Angabe Targumischer und Midraschischer Paralleltexte. Zusammengestellt, übersetzt und kommentiert v. Dirk U. Rottzoll - Sp. 353, KR

Rabe, Horst: Reich und Glaubensspaltung. Deutschland 1500-1600 - Sp. 310-313

Reimer, A. James: Emanuel Hirsch und Paul Tillich. Theologie und Politik in einer Zeit der Krise - Sp. 168, KR

Rein, Matthias: Die Heilung des Blindgeborenen (Joh 9). Tradition und Redaktion - Sp. 414-418

Religionssoziologie um 1900, hg.v. Volkhard Krech / Hartmann Tyrell - Sp. 074, KR

Religiöse Erfahrung und theologische Reflexion. Festschrift für Heinrich Döring, hg.v. Armin Kreiner / Perry Schmidt-Leukel - Sp. 029-030

Riepl, Christian: Sind David und Saul berechenbar? Von der sprachlichen Analyse zur literarischen Struktur von 1 Sam 21 und 22 - Sp. 410-411

Riffard, Pierre A.: L' Esoterisme - Sp. 380-382

Ringseisen, Paul: Morgen- und Abendlob mit der Gemeinde. Geistliche Erschließung, Erfahrungen und Modelle. Mit einem Beitrag von Martin Klöckener - Sp. 202-204

Ritter, Adolf Martin: Charisma und Caritas. Aufsätze zur Geschichte der Alten Kirche, hg.v. Angelika Dörfler- Dierken / Ralph Hennings / Wolfram Kinzig - Sp. 235-236

Robbins, Vernon K.: Jesus the Teacher. A socio-rhetorical interpretation of Mark. With a New Interpretation - Sp. 229

Rojo, Carmen: Unidad y relevancia jurídica de los fines del matrimonio en el nuevo Código de Derecho Canónico, in: Ius Canonicum XXXI (1991) 683-707 - Sp. 449-460

Rose, Christian: Die Wolke der Zeugen. Eine exegetisch-traditionsgeschichtliche Untersuchung zu Hebräer 10,32-12,3 - Sp. 036-038

Roth, Gerhard: Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen - Sp. 381-400

Rouet, Albert: Art et liturgie - Sp. 527-528, KR

Röd, Wolfgang: Der Gott der reinen Vernunft. Die Auseinandersetzung um den ontologischen Gottesbeweis von Anselm bis Hegel - Sp. 111-124

Röhm, Eberhard / Thierfelder, Jörg: Juden - Christen - Deutsche. Bd 3. 1938-1941. Teil 1/2 - Sp. 487-488

Ruppert, Lothar: Studien zur Literaturgeschichte des Alten Testaments - Sp. 263-264, KR

Salzmann, Jorg Christian: Lehren und Ermahnen. Zur Geschichte des christlichen Wortgottesdienstes in den ersten drei Jahrhunderten - Sp. 193-194

Schatz, Klaus: Der päpstliche Primat. Seine Geschichte von den Ursprüngen bis zur Gegenwart - Sp. 038-039

Schäfer, Bernd - siehe: Grande, Dieter: Zur Kirchenpolitik der SED. Auseinandersetzungen um das Katholikentreffen 1983-1987 - Sp. 003-010

Schäfer, Peter: Der verborgene und offenbare Gott. Hauptthemen der frühen jüdischen Mystik - Sp. 264, KR

Schmidt, Werner H.: Exodus, Sinai und Mose. Erwägungen zu Ex 1-19 und 24 - Sp. 441-442, KR

Schmidt, Werner H.: Vielfalt und Einheit alttestamentlichen Glaubens. Bd 1: Studien zu Hermeneutik und Methodik, Pentateuch und Prophetie - Sp. 353, KR

Schmidt-Lauber, Gabriele: Luthers Vorlesung über den Römerbrief 1515/16. Ein Vergleich zwischen Luthers Manuskript und den studentischen Nachschriften - Sp. 353, KR

Scholl, Norbert: Sakramente. Anspruch und Gestalt - Sp. 353, KR

Schöppner, Lothar: Begegnungsmodell jüdisch-christlicher Dialog. Empirische Analyse des Würzburger Lernprojektes Juden - Christen - Sp. 490-491

Schreiner, Klaus: Maria. Jungfrau, Mutter, Herrscherin - Sp. 323-326

Schroer, Silvia: Die Samuelbücher - Sp. 139-140

Schrödter, Hermann: Das Verschwinden des Subjekts - Sp.

Schröer, Christian: Naturbegriff und Moralbegründung. Die Grundlegung der Ethik bei Christian Wolff und deren Kritik durch Immanuel Kant - Sp. 089-106

Schulz, Hans-Joachim: Die apostolische Herkunft der Evangelien. Mit einem Vorwort von Rudolf Schnackenburg - Sp. 264, KR

Schumacher, Joseph: Esoterik - die Religion des Übersinnlichen. Eine Orientierungshilfe nicht nur für Christen - Sp. 378-380

Schumacher, Thomas: Theodizee. Bedeutung und Anspruch eines Begriffs - Sp. 168, KR

Schürmann, Heinz: Jesus - Gestalt und Geheimnis. Gesammelte Beiträge, hg.v. Klaus Scholtissek - Sp. 032-034

Schüssler Fiorenza, Elisabeth: Das Buch der Offenbarung. Vision einer gerechten Welt. übersetzt aus dem Englischen von Melanie Graffam-Minkus - Sp. 232-235

Schwinge, Gerhard: Jung-Stilling als Erbauungsschriftsteller der Erweckung. Eine literatur- und frömmigkeitsgeschichtliche Untersuchung seiner periodischen Schriften 1795-1816 und ihres Umfelds - Sp. 107-108

Scoralick, Ruth: Einzelspruch und Sammlung. Komposition im Buch der Sprichwörter Kapitel 10-15 - Sp. 411-414

Sebott, Reinhold: Fundamentalkanonistik. Grund und Grenzen des Kirchenrechts - Sp. 464-466

Sebott, Reinhold: Ordensrecht. Kommentar zu den Kanones 573-746 des Codex Iuris Canonici - Sp. 463-464

Sedmak, Clemens: Vorherwissen Gottes - Freiheit des Menschen - Kontingenz der Welt. Beitrag zu einer systematischen Diskussion - Sp. 528, KR

Selke, Jürgen: Katholische Kirche im Sozialismus? Der Hirtenbrief der katholischen Bischöfe in der DDR zum Weltfriedenstag 1983 und seine Bedeutung für das Verhältnis von Katholischer Kirche und Staat DDR. - Sp. 012-013

Senner, Walter: Johannes von Sterngassen OP und sein Sentenzenkommentar. Teil I: Studiem / Teil II: Texte - Sp. 319-320

Siregar, Emmanuel: Sittlich handeln in Beziehung. Geschichtliches und personales Denken im Gespräch mit trinitarischer Ontologie - Sp. 329-332

Soneson, Jerome Paul: Pragmatism and Pluralism. John Dewey's Significance for Theology - Sp. 343

Sons, Rolf: Seelsorge zwischen Bibel und Psychotherapie. Die Entwicklung der evangelischen Seelsorge in der Gegenwart - Sp. 430-433

"Sorget nicht, was ihr reden werdet". Kirche und Staat in Leipzig im Spiegel kirchlicher Gesprächsprotokolle (1977-1989). Dokumentation. Hg.v. Christof Kaufmann / Doris Mundus / Kurt Nowak - Sp. 003-010

Söding, Thomas: Mehr als ein Buch. Die Bibel begreifen - Sp. 493-495

Söling, Caspar: Das-Gehirn-Seele-Problem. Neurobiologie und theologische Anthropologie - Sp. 399-402

Splett, Jörg: Gotteserfahrung im Denken. Zur philosophischen Rechtfertigung des Redens von Gott - Sp. 521-526

Steinert, Hermann: Begegnung und Erlösung. Der Mensch als soteriologisches Wesen - das Existenzproblem bei Martin Buber - Sp. 477-482

Stemberger, Günter: Einleitung in Talmud und Midrasch - Sp. 442, KR

Stemberger, Günter: Studien zum rabbinischen Judentum - Sp. 353-354, KR

Sterben in Würde. Die Hospizbewegung zum Streit um die Euthanasiebewegung. Studientagung in Kooperation mit Mainzer Hospiz e. V. 25./26. November 1994, Erbacher Hof - Sp. 264, KR

Steyn, Gert Jacobus: Septuagint Quotations in the Context of the Petrine and Pauline Speeches of the Acta Apostolorum - Sp. 528, KR

Stickelbroeck, Michael: Mysterium Venerandum. Der trinitarische Gedanke im Werk des Bernhard von Clairvaux - Sp. 320-322

Strack, Wolfram: Kultische Terminologie in ekklesiologischen Kontexten in den Briefen des Paulus, hg.v. Frank-Lothar Hossfeld / Helmut Merklein - Sp. 442, KR

Stubenrauch, Bertram: Dialogisches Dogma. Der christliche Auftrag zur interreligiösen Begegnung - Sp. 512-513

Studer, Basil: Gratia Christi - Gratia Dei bei Augustinus von Hippo. Christozentrismus oder Theozentrismus? - Sp. 242-245

Studien zum Matthäusevangelium. Festschrift für Wilhelm Pesch, hg.v. Ludger Schenke - Sp. 528, KR

Sztychmiler, Ryszard: Doktryna soboru watyka_skiego II o celach m__enstwa i jej recepcja w kodeksie prawa kanonicznego z roku 1983 - Sp. 449-460

Taube, Kathrin: "Ertötung aller Selbstheit". Das anthroposophische Dorf als Lebensgemeinschaft mit geistig Behinderten - Sp. 361-372

Text, Methode und Grammatik. Wolfgang Richter zum 65. Geburtstag, hg.v. Walter Gross / Hubert Irsigler / Theodor Seidl - Sp. 261, KR

The Letters and Diaries of Henry Newman. Ed. at the Birmingham Oratory with notes and an introduction by Gerard Tracey. Volume VII. Editing the British Critic. January 1839 - December 1840. - Sp. 322-323

Theologische Realenzyklopädie. Bd XXIV: Napoleonische Epoche - Obrigkeit. Hg.v. Gerhard Müller - Sp. 299

Theophil Lessing. De Religionum Tolerantia. Über die Duldung der Religion. Hg. u. eingel. v. Günter Gawlick / Wolfgang Milde - Sp. 089-106

Thierfelder, Jörg - siehe: Röhm, Eberhard: Juden - Christen - Deutsche. Bd 3. 1938-1941. Teil 1/2 - Sp. 487-488

Thüsing, Wilhelm: Studien zur neutestamentlichen Theologie, hg.v. Thomas Söding - Sp. 500-502

Tibi, Bassam: Im Schatten Allahs. Der Islam und die Menschenrechte - Sp. 161-163

Tillich, Paul: Frühe Predigten 1909 - 1918. Hg. und mit einer Einl. versehen v. Erdmann Sturm - Sp. 039-044

Tolmie, D. François: Jesus' Farewell to the Disciples. John 13,1-17,26 in Narratological Perspective - Sp. 230-232

Trilling, Wolfgang: "Trauer gemäß Gott" Leiden in und an der Kirche in der DDR, hg.v. Klemens Richter - Sp. 013-014

Unter offenem Horizont. Anthropologie nach Helmuth Plessner. Mit einem Geleitwort von Dietrich Goldschmidt. Bernd Westermann / Jürgen Friedrich - Sp. 166, KR

Urbild, Abbild, Spiegelung. Das Schöne, das Wahre und das Gute in der Schöpfung, hg.v. Rita Briese / Otto Zsok - Sp. 075-076, KR

Valerio, Karolina de: Altes Testament und Judentum im Frühwerk Rudolf Bultmanns - Sp. 300-304

Vergote, Antoine: Explorations de l'espace théologique. Études de théologie et de philosophie de la religion - Sp. 028-029

Verzeichnis der Originale spätmittelalterlicher Papsturkunden in Österreich 1198-1304. Ein Beitrag zum Index Actorum Romanorum Pontificum ab Innocentio III ad Martinum V electum, bearb. v. Wolfgang Hilger - Sp. 309-310

Vinçon, Herbert: Du verstehst meine Gedanken von ferne. Gebete für den Gottesdienst - Sp. 056-057

Volp, Rainer: Liturgik. Die Kunst, Gott zu feiern. Bd. 1: Einführung und Geschichte / Bd 2: Theorien und Gestaltung - Sp. 181-194

Volksfrömmigkeit in der frühen Neuzeit, hg.v. Hansgeorg Molitor / Heribert Smolinsky - Sp. 039

Von Gott reden in säkularer Gesellschaft. Festschrift für Konrad Feiereis zum 65. Geburtstag, hg.v. Emerich Coreth / Wilhelm Ernst / Eberhard Tiefensee - Sp. 401-403

Wagner, Falk: Zur gegenwärtigen Lage des Protestantismus - Sp. 442, KR

Wagner, Johannes: Mein Weg zur Liturgiereform. 1936-1986. Erinnerungen - Sp. 197-200

Wahl, Harald-Martin: Der gerechte Schöpfer. Eine redaktions- und theologiegeschichtliche Untersuchung der Elihureden - Hiob 32-37 - Sp.

Walach, Harald: Notitia experimentalis Dei - Erfahrungserkenntnis Gottes. Studien zu Hugo de Balmas Text "Viae Sion lugent" und deutsche Übersetzung - Sp. 346-347

Waldenfels, Hans: Phänomen Christentum. Eine Weltreligion in der Welt der Religionen - Sp. 249-250

Wallerstein, Immanuel: Die Sozialwissenschaft »kaputtdenken«. Die Grenzen der Paradigmen des 19. Jahrhunderts, hg.v. Hans Heinrich Nolte - Sp. 332-333

Wandel und Bestand. Denkanstöße zum 21. Jahrhundert. Festschrift Bernd Jaspert zum 50. Geburtstag, hg.v. Helmut Gehrke / Makarios Hebler OSB / Hans-Walter Stork - Sp. 029-030

Wanke, Joachim: Neue Herausforderungen - Bleibende Aufgaben. Beiträge zur Pastoral in postsozialistischer Zeit, hg.v. Carsten Kießwetter / Dietrich Freier - Sp. 011-012

Warum denn Theologie? Versuche wider die Resignation, hg.v. Jean-Pierre Wils - Sp. 442, KR

Weinrich, Michael: Ökumene am Ende? Plädoyer für einen neuen Realismus - Sp. 427-428

Welck, Christian: Erzählte Zeichen. Die Wundergeschichten des Johannesevangeliums literarisch untersucht. Mit einem Ausblick auf Joh 21 - Sp. 528-530, KR

Wendebourg, Dorothea - siehe: Hamm, Berndt: Reformationstheorien. Ein kirchenhistorischer Disput über Einheit und Vielfalt der Reformation - Sp. 507-509

Wenzelmann, Gottfried: Nachfolge und Gemeinschaft. Eine theologische Grundlegung des kommunitären Lebens - Sp. 022-023

Wenz, Helmut: Körpersprache im Gottesdienst. Theorie und Praxis der Kinesik für Theologie und Kirche - Sp. 026-027

Werner, Hans-Joachim: Martin Buber - Sp. 477-482

Wettstein, Ronald Harri: Leben-und Sterbenkönnen. Gedanken zur Sterbebegleitung und zur Selbstbestimmung der Person - Sp. 354, KR

Weyers, Heinrich: Stundengebet als Gemeindeliturgie. Das Zeugnis der Diözesangesangbücher und des "Gotteslob". - Sp. 202-204

Wicki, Hans: Staat, Kirche, Religiosität. Der Kanton Luzern zwischen barocker Tradition und Aufklärung - Sp. 089-106

Wieh, Hermann: Identität und Spiritualität. Pastorale Perspektiven in einer polarisierten Kirche - Sp. 170, KR

Wiesel, Elie: Die Weisheit des Talmud. Geschichten und Portraits - Sp. 354, KR

Wiesel, Elie: Elias oder eine Ahnung der Unsterblichkeit. siehe: Buber, Martin: Elija. Ein Mysterienspiel - Sp. 477-482

Wimmer, Otto: Kennzeichen und Attribute der Heiligen. Völlig neu bearbeitet von Barbara Knoflach-Zingerle - Sp. 348-350

Wirsching, Johannes: Lernziel Glauben. Einführung in die Theologie - Sp. 264, KR

Wirtschaftsethik und Theorie der Gesellschaft, hg.v. Josef Wieland - Sp. 333-334

Wischmeyer, Oda: Die Kultur des Buches Jesus Sirach, hg.v. Erich Gräßer - Sp. 496-497

Witte, Markus: Vom Leiden zur Lehre. Der dritte Redegang (Hiob 21-27) und die Redaktionsgeschichte des Hiobbuches - Sp. 305-306

Wohmann, Gabriele: Erzählen Sie mir was vom Jenseits. Gedichte, Erzählungen und Gedanken - Sp. 344-346

Wolf, Siegbert: Martin Buber zur Einführung - Sp. 477-482

Wollbold, Andreas: Therese von Lisieux. Eine mystagogische Deutung ihrer Biographie - Sp. 165-166

Würthwein, Ernst: Studien zum Deuteronomistischen Geschichtswerk - Sp. 030-031

Zahner, Walter: Rudolf Schwarz - Baumeister der Neuen Gemeinde. Ein Beitrag zum Gespräch zwischen Liturgietheologie und Architektur in der Liturgischen Bewegung - Sp. 046-050

Zander, Helmut: Reinkarnation und Christentum. Rudolf Steiners Theorie der Wiederverkörperung im Dialog mit der Theolgie - Sp. 377-378

Zippert, Thomas: Bildung durch Offenbarung. Das Offenbarungsverständnis des jungen Herder als Grundmotiv seines theologisch-philosophisch-literarischen Lebenswerkes - Sp. 168, KR

Zohary, Michael: Pflanzen der Bibel. Vollständiges Handbuch - Sp. 442-444, KR

Zur Unterscheidung der Geister, hg.v. Adel Theodor Khoury - Sp. 440-441, KR


IV. Theologische Literatur

Übersicht über die bei der Schriftleitung eingegangenen Sammelbände, Festschriften und Zeitschriften - Sp. 75-88, 169-180, 265-272, 353-360, 443-448, 529-536.

Habilitationen und Dissertationen im akademischen Jahr 1995/96. - Sp. I-XVI (Beilage zu Heft 2)

Gruß Paraneua! Wie ist man in Münster fleissig, nicht wahr Herr "Jesuit", Bischof Kamphaus?


716)
was dem einen sein ghibra
aus
30.01.03 12:00
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Timothy Leary:

Hermann Hesse, ein Prophet des Informationszeitalters



Welcher Hermann?

Wenn ich wissen will, was die Jugend am College dieser Tage bewegt, dann frage ich eine junge Freundin, Daisy. Sie is Studentin in Harvard, zwanzigjährig, ha einen IQ, der etwa so hoch wie der Dollar-Yen Wechselkurs ist und nennt einen gesunden Instinkt für das, was kulturell gerade in ist, ihr eigen. Ich erwähnte den Namen Hermann Hesse in einem Gespräch mit Daisy, und sie guckte mich erstaunt an. ´Tönt nach einem deutschen Tennisprofiª, sagte sie mit einem leicht säuerlichen Grinsen.

>Bum Bum Hesse bekam 1942 den Nobelpreis für Literatur<, erklärte ich.

>Was sollen diese Albernheiten<, antwortete Daisy, >Hier, jetzt serviere ich dir eine Knacknuss. Hast du je von Halldor K. Laxness aus Island gehört?<

>Was für ein Haldor?< kam meine erstaunte Antwort.

>Eben, er gewann ebenfalls den Nobelpreis, aber 1955<, seufzte Daisy,
Soviel über die Dauer der Bedeutung von Philosophen und Feuilletonisten.

Dennoch, vor nur zwanzig Jahren wurde Hesse von College-Studenten verehrt. Er galt damals als die Stimme des Jahrzehnts und hatte den Ruf, ein ´Überweiserª zu sein, grösser als Tolkien oder Kahil Gibran ! n den Sechzigern wurden Hesses mystisch-utopische Romane von Millionen gelesen. Die Pop-Gruppe ´Steppenwolfª nannte sich nach dem ´psychedelischenª Helden aus Hesses Roman, welcher jene ´langen, dünnen, gelben . . . unendlich belebenden Zigaretten rauchte, und sich danach ins Magische Theater aufmachte, einen Weg beschreitend, den kein Romanheld vor ihm beschritten hatte. Ein anderer Roman Hesses, ´Die Morgenlandfahrtª, brachte Armeen von Pilgern dazu, sich auf dem ´Haschisch-Pfadª nach Indien aufzumachen. Das Ziel dieses Kreuzzuges der Jugend? Erleuchtung. Kosmische Einheit. Die grosse Bewusstseinserweiterung. Das war die Zeit, als Sufi-Mystik, inneres Reisen, die atemlose Suche nach der einen Wahrheit, der letzte Schrei waren. Armer Hesse, er scheint heute, im Zeitalter des High-Tech und der Computer-Zeitschriften hoffnungslos aus der Mode gekommen zu sein. Kein Wunder, dass mein Detektor für intellektuelle Strömungen, Daisy, antwortete: ´Welcher Hermann ? ª



Hermann Hesse, ein Prophet des Computerzeitalters?

Doch unser mitleidiges Bedauern für den sauberen Weisen aus der Schweiz könnte voreilig sein. Denn an den Orten, wo sich die Computer-Avant-Garde zusammenfindet, in der Gegend von Palo Alto in Kalifornien, in den Carnegie Mellon AI (Artificial Intelligence)-La boratorien und in den Computergrafik Laboratorien des südlichen Kalifornien, scheint sich ein Hesse-Comeback vorzu bereiten. Wie auch immer, diese Wiederentdeckung hat nichts mit Hesses östlich-mystischen Werken zu tun. Sie beruht auf seinem letzten und am wenigsten verstandenen Werk, dem Glasperlenspiel.

Dieses Buch brachte Hesse den Nobelpreis ein und spielt einige Jahrhunderte nach unserer Zeit, in einer Zukunft, in der die menschliche Intelligenz sich weiter entwickelt hat und die Kultur durch eine Methode strukturierten Denkens getragen wird, die sich das Glasperlenspiel nennt. Erst in diesen elektronischen Achtzigern sind die Leser fähig, richtig einzuschätzen, was Hesse in den Schweizer Alpen sich damals, zwischen 1931 und 42, ausgedacht hatte. - Am eigentlichen Höhepunkt des rauchgeschwängerten Mechanischen Zeitalters beschrieb Hermann mit der erstaunlichen Präzision des Hellsichtigen ein bestimmtes postindustrielles Werkzeug, mit dessen Hilfe Gedanken in digitale Elemente umgewandelt und bearbeitet werden konnten. Kein Zweifel, der "Vater" der Hippies nahm damit einen elektronischen Intelligenzverstärker vorweg, dessen Erscheinen auf dem Markt wir erst 1976 erleben konnten. Ich weise damit natürlich auf jene Frucht vom Baume der Erkenntnis hin, die da "Apple" heisst.



Die Aldous Huxley-Hermann Hesse-Fuge

Ich für meine Wenigkeit hörte das erste Mal durch Aldous Huxley von Hermann Hesse. Das war im Herbst 1960, als Huxley Gastprofessor am M.I.T. (Massachusetts Institute of Technology) war. Angekündigt war eine Reihe von sieben Vorlesungen zum Thema: Welcher Art ist die Arbeit, die der Mensch darstellt?ª. An die 2000 Leute hörten jede Vorlesung, und zwischen den Vorträgen verbrachte Aldous den grössten Teil seiner Freizeit mit unserer Gruppe vom Psy chedelischen Drogenprojekt in Harvard. Dabei führte er uns Anfänger in die Geschichte der Mystik ein und in das, was er Uneigennützige Gnade nannte. Letzteres betraf eine zeremonielle Rücksicht im Umgang mit den Dingen.

In jenem Herbst las Huxley die Werke Hesses und sprach viel über Hermanns Einteilung in drei Ebenen menschlicher Entwicklung:

1. Der Sinn der Stämme für eine glückselige Einheit.

2. Die schrecklichen Polaritäten in den feudal-industriellen Gesellschaften: gut-böse, männlich-weiblich, christlich islamisch usw.

3. Die offensichtliche Wiederentdeckung der Einheit des Universums, der höheren Wirklichkeit, welche sich mit Worten nicht ausdrücken lässt.

Keine Frage, Hegels drei Fingerabdrücke (These Antithese Synthese) ließen sich noch immer auf dem ganzen bekannten philosophischen Gebäude finden, doch Hermann und Konsorten ließen sich davon nicht abhalten weiterzugehen, und warum sollten wir unverbildeten Harvard-Psychologen es tun? Wir alle machten uns pflichtbewusst ans Lesen von Hesses Werken.

Huxley nahm an, dass seine eigene spirituell-intellektuelle Entwicklung als Engländer ähnlich verlief, wie Hesses sich in Deutschland entwickelnde Lebenslinie. Eines Nachts, bei einem Glas Wein in meinem Zimmer am Newton Zentrum, verwob Huxley in einem Gespräch die Beweggründe in seinem Leben mit denjenigen in Hesses Leben.



Huxley fasst die literarische Philogenie zusammen

Huxley wurde 1894 geboren, sein Grossvater, Thomas Huxley, war ein Evolutions-Philosoph und einer der Hauptverfechter des Darwinismus in England. In seiner idealistisch-romantischen Jugend schrieb Huxley kritische Essays und symbolische Poesie. Diese Werke drückten die übliche Unzufriedenheit der gebildeten Klasse aus, welche damit beschäftigt war, das russverdunkelte industrielle Zeitalter zu verdrängen. Eton-Oxfords ökologisches Interesse galt hauptsächlich der Landwirtschaft, die russige Industrie wurde verachtet. Wordsworth hatte für jene Zeit das ´Zurück zur Naturª-Thema vorgegeben. Coleridge verfolgte es weiter, Byron, Shelly, Burns, Keats und Southy, einer wie der andere, verabscheuten die teuflischen Maschinen und strebten nach etwas Blumigerem. Thomas de Quincy bekam für seine ´Bekenntnisse eines Opiumessersª den Green Preis, der poetischen Kraft seines Werkes wegen. William Blake war damals der unbestrittene literarische Führer. Aldous Huxleys Verwurzelung in der Romantik zeigt sich in einem seiner eindeutigsten Zitate, in der Verwendung von Blakes Worten ´Die Pforten der Wahrnehmungª als Romantitel. Huxleys Ernüchterung zeigte sich im Alter von 25 Jahren, als er eine Reihe spröder, skeptischer Aufsätze über die europäische Dekadenz zu verfassen begann: Chrome Yellow (1921). Antic Hay (1923), Point Cunter Point (1928). Sein neoromantischer Zynismus in Bezug auf die bestehende Gesellschaft gipfelte im Roman ´Schöne neue Weltª, dem Portrait einer freudlosen Fliessbandgesellschaft des 25. Jahrhunderts. Er schrieb in diesem überaus erfolgreichen Roman über Glückspillen und Retorten-Kinder schon im Jahre 1932, demselben Jahr, in dem Adolf Hitler seinen ersten Kampf um die Wahl zum Kanzler gegen Hindenburg verlor, und Roosevelt seinen Wahlkampf gegen Herbert Hoover gewann. Ende der dreissiger Jahre, nachdem Huxley seine ironisierende Seite voll entwickelt hatte, folgte er Hesse in die dritte Ebene der Transzendenz (siehe oben), was seine Auswanderung nach Kalifornien zur Folge hatte, wo er sich den Vertretern des Goldenen Zeitalters der ´fernwestlichenª Philosophie anschloss, zu denen Thomas Mann, Christopher Isherwood, Alan Watts, Swami Yogananda, Gerald Heard u.a. gehörten. Hier, unter Palmen, widmete Aldous den Rest seines Lebens der transzendentalen Philosophie und der Mystik, als Denker wie als Ausübender.



Parodien des Paradieses

Sein letztes Buch, "Eiland", stellt ein untypisches, tropisches Utopia dar, in welchem Meditation, Gestalt-Therapie und psychedelische Zeremonien eine Gesellschaft von buddhistischer Gelassenheit schaffen.

Den Nachmittag des 20. Novembers 1963 verbrachte ich am Bett des kranken Huxley, aufmerksam seiner schwachen Stimme zuhörend. Eine literarische Fuge kreierend, sprach er über drei Bücher, drei ´Parodien des Paradiesesª, wie er sie nannte: sein eigenes, Eiland, Orwells 1984 und Hesses Glasperlenspiel.

Er erzählte mir mit einem sanften Lächeln, dass der ´geliebteª Diktator in Orwells Alptraum-Gesellschaft Churchill nachempfunden sei. ´Erinnerst du dich an Big Brothers Sprachmanipula tionen, seine Rhetorik in Bezug auf den ´Einsatz bis aufs Letzteª, und die Furcht, die er schürte, um jedermann die Verteidigung Eurasiens schmackhaft zu machen ? An die Hass-Sitzungen ? Den Angriff auf das ´böseª Österreich durch den weichen Unterleib Frankreichs? Eine eindeutige Satyre.ª Sowie Huxley das sagte, begriff ich: Klar, und der Name des Helden ist ´Winstonª Smith.

Aldous war zu jener Zeit fasziniert vom Tibetanischen Totenbuch, welches ich eben erst aus einem Viktorianischen Englisch ins Amerikanische übertragen hatte. Dieses Manuskript benutzte Laura Huxley, um ihren Gatten beim Sterben zu leiten. (Deutsch: "Psychedelische Erfahrungen" O.W. Barth Verlag 1971, Volksverlag, Linden.)



Ausgänge: Fortsetzungen

Huxley sprach mit Enttäuschung übe den schlimmen Ausgang von Eiland, des Glasperlenspiels und Orwells Klassiker. Die von ihm entworfene idealistische Inselgesellschaft wird von Erdöl suchenden Industriemächten zerstört. Hesses Kastalien löst sich auf, weil e die Beziehung zum menschlichen Alltag verliert; dazu kommt die Zerstörung der Liebe in 1984. Unglückliche Ausgänge. Schüchtern fragte ich, ob er mich damit warnen oder ermahnen wolle, doch er lächelte nur, worauf ich ihm sagte, das wir eine Fortsetzung für ihn, George und Hermann schreiben würden, und er lächelte wieder. Zwei Tage später starb Aldous Huxley. Sein Gehen wurde kaum beachtet, da John F. Kennedy am selben Tag ermordet wurde; es war ein schlimmer Tag für Utopisten und Futuristen.



Die onthologische Evolution von Hermann Hesse

Hermann Hesse seinerseits wurde 1877 in der schwäbischen Kleinstadt Calw als Sohn eines protestantischen Missionars geboren. Sein familiärer Hintergrund und seine Erziehung waren, wie bei Huxley, intellektuell, klassisch und idealistisch geprägt.

In Basel, der schweizerischen Grenzstadt, erlernte er den Beruf eines Buchhändlers. Als Buchhändler und Herausgeber klassischer deutscher Literatur verdiente er sich dann auch seinen Lebensunterhalt und lernte dabei Jacob Burckhardt, den grossen Schweizer Historiker und Philosophen kennen, welcher ihm später als Vorbild für die Figur des Vater Jacobus im Glasperlenspiel diente. 1919 zog Hesse in das Tessiner Dörfchen Montagnola am Luganersee, wo er bis zum Ende seines Lebens blieb. 1923 wurde er Schweizer.

Zweifellos hatte Huxley recht, wenn er das Leben Hesses als beispielhaft für Wechsel und Metamorphose beschrieb. Akzeptieren wir die Ansicht von Theodore Ziolkowski, so folgte Hesses literarische Entwicklung derjenigen der modernen Literatur vom Ästhetizismus der Jahrhundertwende über den Expressionismus zum zeitgenössischen Sinn für die menschliche Bestimmung. Zur Erinnerung:



Hesse, eine Stimme der romantischen Realitätsferne?

Hesses erster Roman mit einigem Erfolg, "Peter Camenzind", aus dem Jahre 1904, gab die frivole Stimmung der l bensfrohen neunziger Jahre wieder, welche, wie die stürmischen zwanziger Jahre, der letzte Tanz einer Klassengesellschaft waren, die kurz vor dem Unter gang stand.



Hesse, ein desillusionierter Bohemien?

Nach Ziolkowski wechselte Hesse vom Ästhetizismus zu einem melancholischen Realismus... >Hesses Romane werden zu Warnungen eines Aussenseiters, welcher uns dazu drängt, überkommene Werte in Frage zu stellen, gegen das System zu rebellieren und die "Realität" im Lichte höherer Ideale zu betrachten.<

Er unternahm 1911 die obligatorische Pilgerreise nach Indien und infiszierte sich am Ganges mit dem Virus, der später den ausgewachsenen Mystizismus eines Allan Ginsburg verursachen sollte.



Hesse, ein Kriegsdienstverweigerer?

1914 wand sich Europa im Fieber des Nationalismus und Militarismus. Hesse wurde, wie Dr. William Spock auf einer anderen Raum-Zeitkoordinate, ein aus gesprochener Pazifist und Kriegsdienstverweigerer. Zwei Monate nach dem Ausbruch des Krieges publizierte die Neue Zürcher Zeitung seinen Essay "Oh Freunde, nicht diese Töne". Es war ein Aufruf an die Jugend Deutschlands, in dem sich seine Betroffenheit ob der statt findenden Stampede auf den offenen Abgrund zu äusserte. Die Anklage brachte ihm eine offizielle Zensur und Angriffe anderer Zeitungen ein. Hesse war offensichtlich gegen den verheeren den Einfluss von Patriotismus, Nationalismus und Autoritätsgläubigkeit gefeit.



Hesse, ein Urbeatnik?

1922 schrieb Hesse den ´Siddhartaª, die Geschichte einer Kerouac-Snyder Existenz, die auf dem Wege nach Benares gelebt, befreite Feste einer lebensfrohen, Liebe und Sex auskostenden Männlichkeit feiert.

In einem Interview mit dem Playboy Magazin fasst der islamische Yoga Meister Karem Abdul-Jabbar mit einer bemerkenswerten Klarheit die Ebenen seiner Lebenserfahrung zusammen. Er hat offensichtlich Hesse studiert und benutzt die Fugen-Technik des Glasperlenspiels um die verschiedenen Aspekte seiner Biografie: Basketball, Rassismus, Religion, Drogen, Sex, Jazz und Politik in Einklang zu bringen. ´ . . . In meinem letzten Highschool-Jahr", sagte Abdul Jabbar, "begann ich alles zu lesen, was mir in die Finger kam - Hindutexte, die Upanischaden, Zen-Texte, Hermann Hesse .... "

Playboy: "Was beeinflusste Sie am meisten?"

Abdul-Jabbar: "Hesses Siddharta. Ich machte während jener Zeit all das durch, was Siddharta als Jugendlicher durchmachte, und ich identifizierte mich mit seiner Auflehnung gegen die traditionellen Auffassungen von Liebe und Leben. Siddharta wird Ästhet, ein reicher Mann, ein feinfühliger Mann - er erforscht all diese verschiedenen Welten und kann dabei keine Erleuchtung finden. Das war für mich die Botschaft des Buches, und so begann ich mein eigenes Wertesystem für das was gut und schlecht ist, zu entwickeln."



Hesse, ein Urhippy?

Siddharta blieb nicht Hesses einziger Held, der sein eigenes Wertesystem entwickelte. Der Protagonist in Hesses nächstem Buch brachte die Selbstverwirklichung zu Vollendung.

Steppenwolf, 1927 erschienen, wird von Ziolkowski als eine "psychedelische Orgie aus Sex, Drogen und Jazz" beschrieben. Andere Experten, einer eher historischen Sicht verpflichtet, sehen den "Steppenwolf" als eine abschliessende Parodie auf die erhabenen Gegensätze des industriellen Zeitalters. Hesse stellt die Freud'schen Konflikte, Nietzsches Pein, die Jung'schen Polaritäten und Hegels Denkmaschine mit viel Humor in Frage. Harry Haller betritt das Magische Theater, als Eintritt muss er den Verstand abgeben. Als erstes beteiligt er sich in diesem Theater an einem Autorennen, was ein ziemlich unfeiner Bezug auf die geheiligten Symbole des Industriezeit alters ist. Hinter einer Türe, auf der "Führung durch den Aufbau der Persönlichkeit" steht und: "Erfolg garantiert" Iernt Harry Haller ein nach-freud'sches Videospiel zu spielen, in welchem die Pixel Teile der Persönlichkeit sind. "Wir können zeigen, dass jedermann, dessen Seele in ihre Teile zerfallen ist, diese auf jede beliebige Art wieder zusammen setzen kann. So erlangt er die Möglich keit für eine unendliche Anzahl von Zügen im Spiel des Lebens. "

Dieser letzte Satz drückt präzise aus. was die Grundlage der New-Age-Botschaft von der Selbstverwirklichung war. und bei all den darin beschriebenen 38 000 Methoden geht es immer nur um dieses Eine: Du lernst die Elemente deines Selbst in der dir entsprechenden Weise neue zusammenzusetzen. Danach drückst du die Eingabetaste, um weiter zugehen.

Die Midlife-Krise des Steppenwolfs, seine überhitzten Konflikte nach der Art Salingers, seine Woody Allen'sche Verzweiflung, sein unbefriedigtes Verlangen, wie es bei Norman Mailer vor kommt, all dies löst sich in einem wirbelnden Kaleidoskop von schnell aufleuchtenden Neuro-Realitäten auf. "Ich wusste immer", keucht Harry Haller, "dass ich alle hundert Teile des Lebensspiels in meiner Tasche habe . . . eines Tages werde ich sie zu einem besseren Spiel zusammenmischen. "



Das Glasperlenspiel wandelt Gedanken in Strukturen um

Was tust du, nachdem du die schweren, soliden, felsbrockenhaften Gedanken deiner mechanischen Realität in ihre Elemente zerlegt hast? Bist du ein Student der Physik oder Chemie, so ordnest du die Teile in neuen Kombinationen an. Synthetische Chemie des Geistes. Solve et coagule. Arrangiere die Elemente, und du wirst ein Meister des Glasperlenspiels. Ich lasse den Zufallsgenerator mein Gedankenspiel mischen und gebe die Karten neu aus !

So wie es Hesse schilderte, lernten die Spieler des Glasperlenspiels Dezimal zahlen, Musiknoten, Worte, Gedanken oder Bilder in Elemente umzuwandeln, welche in endlosen Abakus-Kombinationen und rhythmischen Fugen-Sequenzen zusammengefasst werden konnten. So war man in der Lage, eine Meta-Sprache voller Klarheit, Reinheit und von höchster Komplexität zu schöpfen. Es entstand so eine globale Sprache, die sich auf Digitaleinheiten aufbaut. Das Spiel wird auch beschrieben als "...ein Aneinanderreihen, Ordnen, Gruppieren und Gegeneinanderstellen von konzentrierten Vorstellungen aus vielen Gebieten des Denkens und der Künste."

Mit der Zeit, so schrieb Hesse, "... entwickelte sich das Spiel zu einer Art universeller Sprache, mit welcher die Spieler verschiedene Werte ausdrücken und miteinander verbinden konnten."



Die Entwicklung des Computers

Am Anfang war das Spiel von einer Gruppe von Mathematikern entworfen, konstruiert und fortwährend den neuesten Erkenntnissen angepasst worden. Sie wurde Kastalia genannt. Spätere Generationen von "Hackern" benutzten das Spiel aus erzieherischen, intellektuellen und ästhetischen Gründen. Irgend wann wurde das Spiel zu einer globalen Geisteswissenschaft, zu einer unentbehrlichen Methode, die Gedanken zu ordnen und sie genau zu übermitteln. Hesse war natürlich nicht der Erste, der eine digitale Gedankenverarbeitung vorschlug. Etwa 600 vor Christus spekulierten der Grieche Pythagoras (mit seiner Sphärenmusik) und der Chinese Lao Tse (Tao, Yin-Yang) dahingehend, dass die Wirklichkeit und das Wissen mit einem Spiel aus Binärzahlen ausgedrückt wer den konnten und sollten. 1832 entwickelte ein junger Engländer, George Boole eine Algebra der symbolischen Logik. Im folgenden Jahrzehnt arbeiteten Charles Babbage und die Gräfin Lovelace an einer analytischen Denkmaschine. Ein Jahrhundert später, gleichzeitig mit Hesses Entwurf des Glasperlenspiels, beschrieb der brillante englische Logiker Alan Turing Maschinen, die menschliches Denken simulieren können: Al&endash;Artificial Intelligence künstliche Intelligenz.

Hesses einzigartiger Beitrag war je doch weniger technischer als sozialer Art. 45 Jahre vor Toffler (The third wave) und Naisbitt (Megatrends) sah Hesse das Erscheinen eines Informationszeitalters voraus. Im Glasperlenspiel stellt Hermann Hesse eine Soziologie des Computers vor. Mit der reichen Sprache des Dichters beschreibt er das Entstehen einer utopischen Subkultur aus dem Gebrauch digitaler Gedächtnisunterstützung. Hesse verwendet dabei ein wichtiges Instrument, die Parodie, um die sich auf drängende Frage zu stellen: Was geschieht mit einer Gesellschaft, die sich in Computerbeherrscher und Computer Analphabeten teilt, in eine Elite der Elektronik und in Blaumann tragende Proletarier mit ihren mechanischen Olivettis? Was sind die Gefahren einer in Informations-Reiche und Informations-Habenichtse geteilten Gesellschaft?



Hesses Glorifizierung der Kastalischen Hackerkultur

Das Glasperlenspiel ist die Geschichte von Josef Knecht, dem wir als hervorragendem Gymnasiasten begegnen, welcher in die Kastalische Bruderschaft auf genommen und in die Feinheiten des Gedankenverarbeitungssystems eingeweiht wird.

Die Beschreibung von Kastalien ist von bezaubernder Ausführlichkeit. Der Leser fühlt sich von der sublimen Schönheit des Ordens und der mönchischen Hingabe der Adepten angezogen.

Zu Beginn des Buches wird erklärt. "Dieses Spiel der Spiele...entwickelte sich zu einer Art Universalsprache, durch welche die Spieler in sinnvollen Zeichen Werte auszudrücken und zueinander in Beziehung zu setzen befähigt waren... Ein Spiel konnte zum Beispiel ausgehen von einer gegebenen astronomischen Konfiguration, oder vom Thema einer Bachfuge oder von einem Satz des Leibniz oder der Upanischaden und der Spieler konnte von diesem Thema aus, je nach seiner Absicht und Begabung die wach gerufene Leitidee entweder weiterfuhren und ausbauen oder auch durch Anklänge an verwandte Vorstellungen in ihrem Ausdruck bereichern. War der Anfänger etwa fähig, durch die Spielzeichen Parallelen zwischen einer klassischen Musik und der Formel eines Naturgesetzes her zustellen, so führte beim Könner und Meister das Spiel vom Anfangsthema frei bis in unbegrenzte Kombinationen."

Mit diesem letzten Satz beschreibt Hesse die Theorie des Programmierens. Die Meister unter den Programmierern können jegliche Ideen, jeden Gedanken in den binären Zahlencode übersetzen, der es erlaubt, diese Informationen mit höchster Geschwindigkeit in jeder Art und Weise zu kombinieren. Darin entdecken wir wieder den seit jeher bestehenden Traum der Philosophen, Visionäre und Linguisten von der "Universitas", von einer Synthese allen Wissens, vom absoluten Gedächtnis, von einer alles umfassenden mathematischen Genauigkeit.

Als Dichter wusste Hesse, dass eine Sprache, welche auf mathematische Elemente aufbaut, nicht unbedingt kalt, unpersönlich oder mechanisch sein muss. Das Glasperlenspiel lesend erleben wir eine Begeisterung, wie sie etwa heutige Video-Künstler beim Entwerfen ihrer komplizierten Programme trägt. Diese wissen, dass das Malen, Komponieren, Schreiben, Entwerfen, kurz, das Arbeiten mit Strukturen aus elektronischen "Perlen" einem mehr Freiheit gibt als ein übliches Druckverfahren oder das Malen auf Leinwand. das Spielen auf mechanischen Instrumenten.



Hesses goldenes Zeitalter des Bewusstseins

Nach Hesse erlebte die Chemie ihr Goldenes Zeitalter als die Wissenschaftler lernten, Substanzen in ihre Moleküle aufzutrennen und wieder zu neuen Stoffen zusammenzusetzen. Nur durch exaktes Vorgehen heim Spiel mit den reagierenden Elementen waren die Chemiker in der Lage, die "Murmeln" zu konstruieren, welche unsere Welt so stark verändern sollten.

Im Goldenen Zeitalter der Physik, sowohl der theoretischen als auch der experimentellen, lernten die Physiker Atome zu spalten und die erhaltenen Teile in unendlich vielen neuen elementaren Strukturen anzuordnen.

Mit dem Glasperlenspiel zeichnete Hesse ein Goldenes Zeitalter des Bewusstseins, in dem die Strukturprogrammierer von Kastalien, ähnlich den Chemikern und Physikern, Gedanken-Moleküle in Elemente (Perlen) zerlegten und diese zu neuen Mustern verwoben, die "singen wie zusammen schwingende Kristalle".



Technologie erfindet Ideologie

Wie vieles andere nahm Hesse auch Mc Luhans Erstes Gesetz der Kommunikation voraus, welches lautet: Das Medium ist die Botschaft ! Mit anderen Worten, die Werkzeuge, die wir benutzen, um unsere Gedanken zu verpacken, speichern oder zu vermitteln, definieren die Grenzen unseres Denkens. Die Kraft der Technologie verstehend erzählt er uns, dass die neue Bewusstseins-Kultur aus einer fast primitiven Denkhilfe entstand, einem kleinen Abakus, einem Holzrahmen, auf den ein paar Dutzend Drähte aufgespannt waren, auf welche Glasperlen verschiedener Grösse, Form und Farbe aufgezogen werden konnten. Aber lassen wir uns von der spielzeughaften Einfachheit dieses Werkzeugs nicht täuschen, es ist in Wirklichkeit sehr brauchbar. Hat man einmal die Gedankenelemente mit Hilfe mathematischer Gleichungen festgelegt, so hat man die Möglichkeiten der Intelligenz eines Kulturkreises erweitert.



Die Evolution des Spiels

Der Glasperlen-Abakus wurde zuerst von Musikern verwendet, da seine Drähte den Notenlinien entsprachen und die Glasperlen den Notenwerten. "Kaum zwei, drei Jahrzehnte später scheint das Spiel unter den Musikstudenten an Beliebtheit eingebüsst zu haben, dafür aber von den Mathematikern übernommen worden zu sein, und lange Zeit blieb das ein kennzeichnender Zug in der Geschichte des Spiels, dass es stets von derjenigen Wissenschaft bevorzugt und benutzt und weitergebildet wurde, welche jeweils eine besondere Blüte oder Renaissance erlebte.

... Das Spiel wurde von beinahe allen Wissenschaften zeitweise übernommen und nachgeahmt... Die analytische Betrachtung der Musikwerte hatte dazu geführt, dass man musikalische Abläufe in physikalisch-mathematische Formeln einfing. Wenig später begann die Philologie mit dieser Methode zu arbeiten und sprachliche Gebilde nach der Weise aus zumessen, wie die Physik Naturvorgänge mass. Es schloss die Untersuchung der bildenden Künste sich an . . . Jede Wissenschaft, die sich des Spiels bemächtigte, schuf sich zu diesem Zweck eine Sprache von Formeln, Abbreviaturen und Kombinationsmöglichkeiten. . . "

" . . . Es würde zu weit führen, wenn wir des näheren schildern wollten, in welcher Weise der Geist sich nach seiner Reinigung auch im Staate durchsetzte...und so wurde die Pflege des Geistes in Staat und Volk von den Geistigen mehr und mehr monopolisiert, namentlich das ganze Schulwesen . . . "



Die Ankündigung der künstlichen Intelligenz?

"Bei den Mathematikern wurde das Spiel zu einer hohen Beweglichkeit und Sublimierungsfähigkeit gebracht und gewann schon etwas wie ein ´Bewusstsein seiner selbst und seiner Möglichkeiten." Mit diesem letzten Satz nimmt Hesse den Alptraum 2001 über eine neurotische künstliche Intelligenz, geschrieben von Arthur C. Clarke und verfilmt von Stanley Kubrick, voraus: "Öffne die Schotten, Hal." "Tut mir leid, Hermann, diese Mission ist zu wichtig, um durch menschlichen Irrtum zu scheitern."



Ein Kult ausgedropter Hacker?

Hesse schilderte, wie in den ersten Generationen von Computer-Adepten eine "Hacker-Kultur" entstand, eine Elite von "Spitzenprogrammierern", die voll ständig in den Konstruktionen ihres Denkens lebten, ohne sich um die Aussenwelt zu kümmern.



Die Kultur der künstlichen Intelligenz

Weiter beschrieb er das Auftauchen eines Phänomens, welches gerade heute der Trend in der Informatik ist: Den Kult um die künstliche Intelligenz. 1984 wurden in Japan, den USA und Europa Milliarden in sogenannte Projekte der fünften Generation investiert, die der Entwicklung von Programmen für künstliche Intelligenz dienen. Alle diese Nationen leiden schon heute unter einem ernst zu nehmenden Intelligenz-Defizit. So ist das Ziel, welches mit diesen Projekten angesteuert wird, die Entwicklung von Maschinen, die denken und Rückschlüsse ziehen können und deren Entscheide zuverlässiger sind als die des Menschen.

Die immensen Investitionen werden von grossen Verwaltungen getätigt: Regierungen, Industrien, dem Militär, Banken, Versicherungen, Ölfirmen usw. Künstliche Intelligenz sollte folgende Aufgaben lösen können:

a) Entscheidungen aufgrund unzähliger Daten fällen. Dabei übernimmt der Computer mit Lichtgeschwindigkeit die Arbeit von Tausenden von Angestellten und Technikern.

b) Mit Hilfe von Stimmerkennungsprogrammen auf die gesprochene Sprache reagieren.

c) Als Roboter menschlicher Arbeit verrichten.

Sie ist unter den Investoren in der Computerindustrie das Zauberwort; es scheint nur noch wenig zu fehlen, und die Roboter werden eine immer wichtigere Rolle in den westlichen Zivilisationen spielen.

Genauso wie das Glasperlenspiel zum Ziel der Kritik Aussenstehender wurde, so entsteht heute ein Murren des Widerstands unter unzufriedenen Liberalen und Humanisten gegen die künstliche Intelligenz. Einige unter ihnen weisen darauf hin, dass der Ausdruck "Künst liche Intelligenz" schon ein Widerspruch in sich sei, ähnlich dem Ausdruck "military intelligence". Andere Kritiker meinen, dass künstliche Intelligenz wenig mit der individuellen menschlichen Intelligenz zu tun habe. Diese Multimillion-Dollar-Maschinen können nicht zur Lösung persönlicher Probleme gebraucht werden. Sie verhelfen Hans nicht zu einem Rendez-vous mit seiner Angebeteten am Freitagabend, sie bringen Sylvia das fehlende Selbstvertrauen nicht bei. Die Systeme künstlicher Intelligenz sind dafür gebaut, wie Superexpertenkonferenzen zu denken, unfehlbar den Weg des geringsten wirtschaftlichen Verlustes suchend. Unweigerlich kommt einem da bei in den Sinn, dass es Ford damals billiger zu stehen kam, ein paar Schadenersatzprozesse zu verlieren, als den Ford Pinto so zu konstruieren, dass sein Benzintank nicht mehr explodieren konnte. Weiter steigen in einem die Meldungen hoch, in denen hohe Militärs von einem "tolerierbaren Verlust an Menschenleben im Falle eines Atomwaffenkrieges" sprechen. Genau diesen Wahnsinn empfinden viele, wenn sie sagen, dass diese Spielzeuge des Top-Managements eher künstlich als intelligent seien.

Es kann sich herausstellen, dass unsere HAL-Paranoia übertrieben ist. Computer werden keine wirklichen Menschen ersetzen, sie ersetzen höchstens mittelmässige Bürokraten, ersetzen uns nur so weit, als wir künstliche (statt natürliche) Intelligenz in unserem Leben und in unserer Arbeit einsetzen. Sie werden nur soweit für uns denken, wie wir es schon heute unseren Bürokraten erlauben für uns zu denken. Falls wir denken wie Funktionäre, wie Manager oder Angestellte, die ausführen, ohne Fragen zu stellen oder wie ein Schachspieler, der mechanisch spielt, dann könnte es uns allerdings geschehen, dass wir bald nichts mehr zu denken haben.



Natürliche Intelligenz

Die Humanisten unserer Zeit behaupten, es gäbe nur eine Form der Intelligenz, die natürliche Intelligenz: Die Kraft des Gehirns, welche im Schädel jedes einzelnen ihren Sitz hat. Dieses "Eingemachte" ist genetisch verdrahtet und mit Erfahrungen programmiert, welche es erlauben, mit den Angelegenheiten einer (!) Person, nämlich des Besitzers, umzugehen und Erfahrungen mit andern auszutauschen.

Alle Gedanken verarbeitenden Werk zeuge, vom Bleistift über Schreibmaschinen, Bücher bis zum Computer, können als Erweiterungen der natürlichen Intelligenz angesehen und auch so benutzt werden. Sie sind Hilfen für das Verpacken, Speichern und Vermitteln von Ideen; sind Spiegel, die widerspiegeln, was der Benutzer dachte.

Douglas Hofstädter sieht es in seinem Buch: "Gödel, Escher, Bach" so: "Das Selbst wird in dem Augenblick geboren, wo es die Kraft bekommt, sich selbst zu reflektieren. " Und diese Kraft ist, in Hesses Sinn, bestimmt durch das Denkwerkzeug, welches eine Kultur anwendet.

Einzelne Menschen können von Denkmaschinen (ob Computer oder Glasperlenspiel) nur soweit kontrolliert und verwaltet werden, als sie sich dazu hergeben, ihr eigenes Denken einzuschränken. Der das sagt, ist Hermann Hesse.



Der Magister Ludi beginnt die Autorität in Frage zu stellen

Im Laufe seines Lebens steigt der Held des Glasperlenspiels Josef Knecht, zur höchsten Stellung des Kastalischen Ordens auf. Er wird Magister Ludi, Leiter des Glasperlenspiels. Das Spiel ist zu dieser Zeit bereits eine globale künstliche Intelligenz geworden, mit der die Erziehung, das Militär, die Wissenschaften und überhaupt alle Lebensbereiche geleitet werden. Die grossen kulturellen Zeremonien bestehen aus öffentlichen Denk spielen, die von der Elite mit Faszination verfolgt werden.

Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn wird der Magister Ludi von Zweifeln geplagt. Er macht sich Sorgen über die zweigeteilte Gesellschaft, in welcher die kastalische Programmierer-Elite ihre Gedankenspiele weit entfernt von der Realität des Alltags durchspielt. Wir erinnern uns, die Kastalier haben ihr Leben voll und ganz dem Geistesleben gewidmet. Sie weigern sich, Macht auszuüben, Geld zu besitzen, eine Familie zu gründen oder dem Individualismus zu huldigen. Ein Kastalier ist ein perfekt organisierter Mann, ein Mönch der neu en Religion von der künstlichen Intelligenz. Knecht beginnt nun am absoluten Gehorsam, am Verlust des individuellen Entscheidens zu zweifeln, und am Ende findet er die einzige Antwort eines Individuums, welches nicht akzeptiert, dass eine künstliche Intelligenz von ihm Verzicht auf Selbstverwirklichung verlangen kann.



Handeln, wie es Herz und Verstand verlangen

Der Roman endet damit, dass Josef Knecht seine Stellung als Hohepriester der Künstlichen Intelligenz aufgibt und sich einem neuen Leben als Individuum in der "realen" Welt zuwendet. Er erklärt sein Handeln, sein "Erwachen" in einem Brief an den Orden. Nach 30 Jahren in der "obersten Liga der Gedankenverarbeitung" ist Knecht zum Schluss gekommen, dass sich Organisationen da durch am Leben erhalten, dass sie Gehorsam mit Privilegien belohnen I

Langsam hat sich der Schleier gehoben und Knecht sieht, dass die kastalische Gemeinschaft von den charakteristischen Krankheiten der Eliten befallen ist: Eitelkeit, Überheblichkeit, Selbstherr lichkeit, Ausbeutung... Und er erkennt, dass, wie um die Ironie auf die Spitze zu treiben, diese gedankenverarbeitende Bürokratie ihre eigene Stellung in der Struktur des Staates, ihren Platz in Welt und Geschichte gar nicht mehr erkennt.

Wir sollten uns dabei daran erinnern, dass Hesse sein Buch zu der Zeit schrieb, als Hitler, Mussolini und Stalin Europa mit ihren Diktaturen terrorisierten. Die ehemals populäre athenisch-demokratische Maxime: Stehe zu dir, stelle die Autorität in Frage ! war hoffnungslos aus der Mode gekommen, selbst in zivilisierten Ländern, wie die Schweiz eines ist.

Rücksichtnahme auf die Schwere der Zeit war, wie ich annehme, der Grund, warum Hesse, der Meister der Parodie, seine ängstlichen Leser so langsam und förmlich auf die abschliessende Konfrontation zwischen Alexander, dem Präsidenten des Ordens und dem dissidenten Spielmeister zuführt.

Vorsichtig und voller Zuneigung er klärt Knecht dem Präsidenten, dass er keinen "Beschluss von Oben" akzeptieren werde. Alexander staunt ungläubig, so wie gegenüber einem solchen Aussteiger jeder Angehörige der Gedankenverarbeitenden Elite Europas staunen würde, sei er nun Professor, Intellektueller, Linguist, Literaturkritiker oder Herausgeber von einem Magazin, wie diesem, in dem Sie gerade lesen. ´ . . . nicht geneigt gehorsam...einen unabänderlichen Beschluss von Oben zu akzeptieren "- hab' ich dich richtig verstanden, Magister?"!

Später wagt der sichtlich verwirrte Alexander eine Frage zu stellen, die noch keiner in der Organisation gestellt hat: "Wenn du nicht handelst, wie es dir die oberste Verwaltung befiehlt, wie handelst du dann?"

"Wie es mein Herz und Verstand befehlen", antwortet ihm Josef Knecht.



publizert in SPHINX - Magazin für SucherInnnen", Nr. 5/1986



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Gruß Paraneua! Das Informationszeitalter macht die Welt zu einem Dorf! Haben Sie sich schon einmal überlegt,warum Hermann Hesse auf den Fotos solch starre Augen hat?
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715)
Test!
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30.01.03 11:48
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714)
kahil ghibrain jesuitismu
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30.01.03 11:44
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Broschiert - 95 Seiten (2001)


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Kleinod., 28. September 2002
Rezensentin/Rezensent: pholker (Mehr über mich) aus Bochum, NRW, Deutschland
Ein kleines Buch mit einer Menge Lebensweisheit darin.
Der "Prophet", Dissident aus einem fernen Land, wartet nach Jahrzenten auf das bald eintreffende Schiff, das ihn in seine alte Heimat zurückbringt. Während er wartet, nehmen die Bewohner der Stadt, in der er den Großteil seines Lebens verbracht hat, von ihm Abschied. Jeder von ihnen erbittet noch einen letzten Ratschlag zu einer bestimmten Lebenssituation (sei es zum Thema Liebe, Leben, Tod, Zeit oder andere kleine wie große Themen), welchen der "Prophet" ihm - und damit auch uns - mit auf den weiteren Weg gibt.
Man kann diesen kleinen Band in kurzer Zeit durchlesen, ein- oder mehrmals. Man kann ebenso Tag für Tag eines der Kapitel auf sich einwirken lassen und seine persönlichen Mantren herausziehen. Bei aller stiller Weisheit wirkt es dabei nicht esotherisch oder moralisierend; es gibt Ansichten wieder und lässt jedem die Freiheit darüber zu entscheiden, ob diese auch auf einen selbst zutreffen oder nicht.
Ein Kleinod für die Jackentasche, in dem man immer gern mal blättert.


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

ein schönes buch - schlecht übersetzt, 15. Februar 2002
Rezensentin/Rezensent: kostyal (Mehr über mich) aus germersheim, rheinland pfalz Deutschland
zuallererst möchte ich darauf hinweisen, dass mir dieses buch ungenmein gefallen hat, um nicht zu sagen, ich liebe es. allerdings war ich unangenehm überrascht, als ich anfing, zu lesen. die magie und die kraft der worte, die ich beim ersten lesen in der ausgabe eines freundes so bewundert hatte, fehlten dieser ausgabe völlig. nach anfänglicher verwirrung fand ich im impressum den grund für meine enttäuschung: es handelt sich um eine neuübersetzung vom februar 2002, während die "ursprüngliche" übersetzung etwas älter ist (wann genau die erstübersetzung zu datieren ist, weiß ich leider nicht).
ohne diffamieren oder schleichwerbung betreiben zu wollen, muss ich sagen, dass die übersetzung im auftrag (?) des Walter Verlages um einiges poetischer wirkt. die übersetzung des DTV ist nicht schlecht, weder inhaltlich, noch sprachlich unrichtig, vielmehr hat der übersetzer der DTV-ausgabe (leider wird er nicht namentlich erwähnt) nicht das gespür für die "verzaubernde" und "fesselnde" wortwahl des übersetzers der walter-version, so dass die dtv-ausgabe einiges an charm gegenüber der walter ausgabe einbüßt.
zum ausgleich haben mir die illustrationen der dtv-ausgabe besser gefallen als die des walter verlages. in der dtv-ausgabe sind etliche wunderschöne arabische kalligraphien zu textstellen des buches enthalten.
meine "vernichtende" bewertung dieses wunderbaren buches bezieht sich also nicht auf die inhalte oder den author, sondern ist als das vorziehen einer übersetzung gegenüber einer anderen zu verstehen. --Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.


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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Zauberhaft, 13. Dezember 2001
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Deutschland
"Der Prophet" ist einfach zauberhaft. Es stecken sehr viel Weisheit und Erfahrung in diesem Buch. Ich habe dieses Buch schon oft weiterverschenkt. Vielleicht ein gutes Weihnachtsgeschenk? Was man hier auch noch sagen sollte:Es hat schon viele Illustrationen für den Propheten gegeben, aber diese Illustrationen sind ein absolutes Highlight. Umbedingt weiterzuempfehlen!!!


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Otto Sander spricht Khalil Gibran "Der Prophet", 4. Dezember 2001
Rezensentin/Rezensent: ezira (Mehr über mich) aus Mannheim
Um es gleich vorwegzunehmen: Ich bin Gibran-Fan und stehe gerne dazu. Ich habe die meisten seiner Bücher gelesen und betrachte dies als Gewinn für mein Leben. Die Aussagen Gibrans sind jenseits aller Einseitigkeiten und aller Intoleranz. Schon die Geburt im Grenzland zwischen Syrien und dem Libanon und sein späteres Leben in Paris und dann bis zu seinem Tode in New York verhinderte das gedankliche Verharren innerhalb der Grenzen eines Landes oder einer Religion. Als Kind maronitischer Christen im Libanon wuchs er in einer überwiegend arabischen Umfeld auf, lernte bei den Jesuiten sowohl Latein als auch Arabisch, wußte sehr früh mehr über die Gemeinsamkeiten der Religionen als manch anderer Mensch in einem langen Leben und widmete sich zeitlebens neben dem Studium der Kunst auch der Philosophie, der Religion, den Grundlagen der menschlichen Existenz. Er hatte Einsichten, die nicht jedem gegeben sind und dies ist es, was manche Leser vermutlich als „esoterisch" oder „ketzerisch" empfinden (siehe andere Rezensionen zum Buch „Der Prophet").

Im Buch „Der Prophet" geht es um Almustafa, den die Leute von Orphalese „den Propheten" nennen. Nach zwölf Jahren hat er die Absicht, in seine Heimat zurückzukehren und wartet am Strand auf sein Schiff. Die Leute der Stadt Orphalese bedauern seinen Abschied sehr und fühlen sich ohne ihn „verwaist". Sie bitten ihn, ihnen vor seiner Abreise noch einige Fragen zu beantworten, damit sie sein Wissen in der Erinnerung behalten und seinen Rat nach Möglichkeit befolgen können. Sie stellen Fragen zu allen Belangen des täglichen Lebens, so auch zum Thema : Arbeit, Haus, Broterwerb, Liebe, Schuld und Sühne, Krieg und Frieden und zum Thema K i n d e r . Die Antwort des Propheten zum Thema Kinder ist das Schönste, was ich je darüber hörte und ich befinde mich offensichtlich in guter Gesellschaft, denn dieses Zitat findet sich seit Jahren in Kalendern, Zeitschriften, pädagogischen und theologischen Büchern. Ich zitiere nur den Anfang: „ Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber" .........

Die Worte des Propheten schreiten daher, wie ein Mensch im Sand der Wüste einherschreitet - gemächlich, tiefgründig, ohne Hast. Alles was er sagt ist angesiedelt an einem Ort des Idealzustandes, einem Ort der Hoffnung, des Friedens und der Menschlichkeit.- Er spricht aus, was die Menschen anstreben sollten, um in Frieden mit sich und den anderen leben zu können.- Nicht mehr - und nicht weniger! Dass Gibran dabei eine höchst blumige Sprache verwendet, sehe ich nicht als Nachteil. In der arabischen Sprache ist diese Blumigkeit eine Selbstverständlichkeit und ich finde, dass sie in den Zusammenhang des Gesagten passt.

Ich habe mir die CD nach dem Lesen des Buches gekauft, um zu hören, ob es möglich ist, das im Buch Gesagte einigermaßen gut widerzugeben, ohne in allzuviel Pathos zu verfallen.
Der Vortrag von Otto Sander, der den Propheten Almustafa spricht, ist dem Inhalt gerecht geworden finde ich. Was mir nicht gefallen hat, ist die schrille Eingangsmusik, die Gott sei Dank schnell vorbei ist und später in eine angenehmere Tonart wechselt.

Ich werde meine CD an einen „Lesemuffel" weiterverschenken und ich glaube, dass ich ihm damit eine große Freude machen werde und vielleicht lässt er auch zu, dass danach einige starre Denkmuster etwas ins Wanken kommen.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Dieses Buch ist eines der schönsten Bücher !, 7. November 2001
Rezensentin/Rezensent: Paulak Barbara aus Österreich
Der Prophet, hat mich tief berührt.
Vor allem das Kapitel über die Liebe und das über die Kinder sind wunderschön in Worte gefasst. Dieses Buch wird von nun an immer auf meinem Nachttisch liegen, denn diese Texte sollten immer wieder gelesen werden. --Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Ein Buch, das man lernen muss zu lesen, 7. November 2001
Rezensentin/Rezensent: Heiko T. Fischer aus Bamberg, Deutschland
In diesem (um die letze Jahrhundertwende entstandenen und erstaunlich zeitgerechten) Buch, formuliert Kahil Gibran Weisheiten, die einem oft erst in den betreffenden Lebenssituationen klar und verständlich werden. Dann jedoch sind sie Quell von Kraft und Einsicht. Ein Buch, das man am besten mit auf jede Reise nimmt und immer wieder liest, um die Weisheit, die darin steckt zu entdecken. Soviel Spaß kann Belletristik machen! Viel Spaß!


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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Der Schwätzer, 30. August 2001
Rezensentin/Rezensent: wonaka@hotmail.com aus Ecuador
Es gibt wohl Leute die Jahrzehnte damit zubringen können Schätze aus diesem Buch zu ziehen. Mir reichte allerdings eine Stunde. Und Ich kann nicht behaupten, dass ich irgendwas erstaunlich-verzückendes darin fand. Der Titel des Buches "Der Prophet" ist meineserachtens falsch gewählt. Ich kenne Bücher, die diesen Titel zurecht verdienen würden. Das vorliegende jodoch nicht. Wie sagte doch ein Freund von mir und brachte es damit auf den Punkt: Binsenweisheiten!


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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Brilliant, 1. August 2001
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Altenstadt, Bayern
Was Khalil Gibran in seiner unnachahmlichen Weise beschreibt, ist nichts anderes als der Anfang vom Ende der Welt. Dabei bedient er sich allerdings einer Sprache, die gewisse Grundkenntnisse in der Poesie voraussetzt. Ich habe 12 Jahre beim Schreiben zugebracht und komme auch hier wieder zum Schluss, dass Khalil eine ungeheure Kenntnis der Philosophie, Theologie und Journalistik besass. Das ist fuer jeden verstaendlich.

Dieser Tage steht zu lesen, dass "Der Prophet" verfilmt werden soll.

Wie aber kann der komplexe Stoff dieses Buches in einen 2-Stunden Film gepackt werden? Man darf gespannt sein --Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Wunderschön geschrieben,, 28. Juni 2001
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Düsseldorf
Dieses Buch enthält viele Wahrheiten, sofern man sagen kann, was wahr ist oder nicht. Und es ist in einer wunderschönen Sprache geschrieben. Khalil Gibran schreibt über den Tod, die Liebe, die Religion und viele andere elementare Dinge unseres Lebens. Er schreibt nieder, was ich denke und nicht in Worte fassen kann, und macht Mut. Man fühlt sich verstanden. --Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Kult, 13. August 2000
Rezensentin/Rezensent: (joshua69@lycos.de) aus Saarbrücken
Dies ist eines der schönsten Bücher, das ich je gelesen habe. Ich kann mich nur den Meinungen der anderen Rezensionen voll und ganz anschließen. Wenn es ein Buch gibt, das wunderschön ist & so viel Wahrheit in sich birgt, dann ist es dieses Buch. --Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.


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Gruß Paraneua, keine anhängerin dieses neuprophetentums!

713)
"jesuiten lügen nie" Para
aus
30.01.03 11:29
eMail: URL: http://www.google.de

Nachricht:

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Die unterirdische Welt des Athanasius Kircher


Bewerking van de recensie die Claudio Magris in 1995 in de ‘Corriere della Sera publiceerde over de Italiaanse vertaling van De onderaardse werelde van Athanasius Kircher (Il mondo sotterraneo di Athanasius Kircher), in het Duits gepubliceerd in de bundel Vier seltsame Leben, door uitgeverij AER, Bolzano en vertaald door Ragni Maria Gschwend.
Im Jahr 1973 kommt einem holländischen Schriftsteller und Regisseur angesichts des Obelisks vor der Kirche Santa Maria sopra Minerva in Rom eine Idee, und sicher kann er sich in diesem Moment nicht vorstellen, in welches Knäuel von Täuschung und Heuchelei ihn sein Vorhaben führen wird. Dieser Obelisk weist nämlich unter den echten auch einige falsche Hieroglyphen auf, erfunden von einem genialen und bizarren enzyklopädischen Geist, der freilich weit mehr'der Geschichte des Wissens als der des Betrugs und der Mystifikation angehört: dem deutschen Jesuiten Athanasius Kircher.
Geboren 1602 und nach einem vor allem in Rom verbrachten Leben 1680 daselbst verstorben, war Kircher besessen vom barocken Dämon der unersättlichen Neugier für die zahllosen und flüchtigen Erscheinungen der Welt, von dem Verlangen, sie zu katalogisieren und damit der Flüchtigkeit und ihrem dunklen Geheimnis zu entreißen, die Wirklichkeit in ein absonderliches, aber systematisches und vor allem vollständiges Museum von Wundem zu verwandeln, das Ordnung in die Vielfältigkeit der Schöpfung bringen sollte. Wenn die Welt - für den barocken Jesuiten ein Theater zur höheren Ehre Gottes darstellte, mußte man hinter den unaufhörlichen Inszenierungen von Komödien und Tragödien auf dieser Bühne, hinter den fortwährenden Schauspielen, wie sie Natur, Leben und Geschichte in Szene setzten, den Entwurf des Ewigen erkennen, die Handlungen des einen und unwandelbaren göttlichen Autors, der freilich nur allzu geneigt war, sich hinter den Figuren und Geschehnissen seines Repertoires zu verbergen.
Die barocke Neugier ist allesverschlingend, sie häuft Wissen an, wie man kostbare Gegenstände und Güter des sinnlichen Genusses anhäuft, verfolgt das Ganze in allen Dingen und allen Erscheinungen, omnia in omnibus, nach Kirchers eigenem Wahlspruch. Tatsächlich beschäftigt sich der deutsche Jesuit mit Ethik und Mathematik, lehrt Physik und orientalische Sprachen am Collegium Romanum, studiert den Magnetismus und die Astronomie, die Geschichte und die Kryptographie; in Mundus subterraneus beschreibt er all das, was sich unter der Erdoberfläche verborgen findet: von den Felsen bis zu den Wasseradern und Höhlen; in Ars magna lucis et umbrae untersucht er das Licht, in der Phonurgia nova den Ton und in der Musurgia universalis die Musik. Fieberhaft versucht er, die Welt in seinen - etwa vierzig - Büchern einzufangen und zugleich dieses Kompendium der ohnehin so weitschweifigen Wirklichkeit hinzuzufügen.
Er befaßt sich mit Sinologie und Kartographie, mit den Meeresströmungen, mit Medizin und'Archäologie; er erfindet Rechenmaschinen und solche, die Musik komponieren, und er plant eine komplizierte Vorrichtung, die es der Obrigkeit, dem barocken Fürsten, Vertreter der göttlichen Ordnung, ermöglichen soll, von weitem zu hören, was die Leute auf der Straße reden, und so Rebellionen und der Verbreitung von Häresien vorzubeugen.
Kircher ist eine exzentrische Figur, aber auch ein echter Gelehrter von universaler Bildung, den die Wissenschaft heute sehr wohl kennt. Nicht von ungefähr steht er mit Leibniz in Briefwechsel; er will der ars combinatoria, der Kombinationskunst, auf die Spur kommen, mit der sich die zersplitterte Vielfältigkeit der Welt zusammenhalten läßt, den Schlüssel finden, um in den Mechanismus des Universums einzudringen. Die Realität ist ein von Gott geschriebenes Buch, und es geht, wie bei den Hieroglyphen, darum, es zu entziffern, seine Sprache zu entdecken.
Jeder Interpret, selbst der redlichste Literaturkritiker, schreibt, zumindest im Geiste, den Text, den er untersucht, neu und tut ihm gerade durch den Akt der Interpretation Gewalt an, indem er ihm Bedeutungen und Absichten unterlegt, die dem Autor nicht selten gänzlich fremd sind; die Dichter staunen mitunter über die einfallsreichen Interpretationen ihrer Dichtungen, in denen sie vieles finden, das sie nie hineingelegt zu haben glaubten. In gleicher Weise dürfte auch der Autor des Universums verblüfft sein, wenn die Exegeten seines Werkes Bedeutungen, Absichten und Werte darin entdecken, die ihm nie eingefallen wären.
Die Unbekümmertheit, mit der Kircher vorgibt, die Hieroglyphen entschlüsselt zu haben, und mit der er einige dazu erfindet, die er für echt ausgibt, ist vielleicht nicht sehr viel tadelnswerter als andere, mit größerer wissenschaftlicher Strenge und mehr gutem Glauben unternommene Mystifikationen, denn jeder, der sich daran macht, Ordnung in der Welt zu schaffen, die Botschaften und Bedeutungen in den Dingen und Ereignissen zu lesen, vertauscht - und sei es in bester Absicht unwillkürlich die Karten, setzt apokryphe Texte in Umlauf. Kircher, schon zu Lebzeiten als ein zur Täuschung neigender Gelehrter verdächtigt, verteidigt sich gegen solche Anklagen, indem er seine Autobibgraphie mit wundersamen Begebenheiten anreichert, die, wie er behauptet, selbst die hartnäckigsten Verleumder überzeugen müßten.
Im Jahre 1973 weckten jene falschen Hieroglyphen also das Interesse eines holländischen Schriftstellers an ihrem Urheber. Anton Haakman, Erzähler und Lyriker, Literaturkritiker, Filmemacher und überaus sensibler Übersetzer - vor allem aus dem Italienischen -, ist ein scheuer und diskreter Mensch, einer von jenen Schüchternen, die immer zögernd und ein wenig ironisch unter der Eingangstür zur Realität verharren und in ihrem nach innen gewandten Schweigen das unbestimmbare Rauschen des Lebens zu vernehmen scheinen. Ihn interessiert dieser Jesuit, der sich auf »magische Laternen« verstand, dieser Mann, der einer der letzten Gelehrten war, die über eine universale Bildung verfügten, und gleichzeitig ein Meister des Illusionismus, fähig, Fürsten, Päpste und Kaiser von der Realität seiner farbigen Schatten zu überzeugen und ihnen große Summen zur Finanzierung gewagter und grandioser Projekte zu entlocken. Haakman beschließt, über diesen Pater Kircher, der seinerseits so gut mit der Laterna magica umzugehen wußte, einen Film zu drehen, und beginnt mit den Vorarbeiten.
In der damaligen Deutschen Demokratischen Republik, in der Geisa, der Geburtsort des Jesuiten, liegt, trifft er auf einen sonderbaren Gastwirt, der ein »Kircher-Museum« gegründet hat gleichsam in Konkurrenz zum römischen - ein Museum, das nicht zugänglich ist da es in einem politisch-militärischen Sperrgebiet hegt. Haakman läßt sich von seinen Nachforschungen nicht abbringen, doch alles, was er erreicht, ist eine polizeiliche Verwarnung und die Flucht des Gastwirts, der im Sperrgebiet verschwindet und nicht mehr gesehen wird.
Von diesem Augenblick an entwickelt sich die Geschichte des Films und das, was sich bei seiner Fertigstellung ereignet, zu einem Labyrinth fortwährender Mystifikationen, zu einem immer verwickelteren Knäuel aus Wahrheit und Täuschung, das um so mehr irritiert, je mehr man versucht, es zu entwirren. Haakman stößt auf eine »Wissenschaftliche Forschungsgesellschaft Athanasius Kircher« mit Sitz in Wiesbaden und Rom, die riesige Summen für eine Edition des Gesamtwerks gesammelt hat, wobei sie Persönlichkeifen~ wie Otto Henkell, Kardinal Villot, Haile Selassie und den Bürgermeister von Rom zu großzügigen Zuwendungen überreden konnte; geplant ist eine fünfzigbändige Werkausgabe zu einem Preis von 3.850 Mark je Band, daneben soll es eine Luxusausgabe geben, zum Preis von 50.000 Mark je Band.
Haakman gelingt es nur, den Präsidenten der »Gesellschaft«, Arno Beck, und ihren Vizepräsidenten, Herbert Franz, kennenzulernen, die sich als »Komture des Ritterordens vom Heiligen Grab zu jerusalem« vorstellen, obwohl das Sekretariat dieses Ordens später erklären wird, daß sie ihm nie angehört haben; auch der im Briefkopf angegebene Sitz sollte sich als falsch erweisen. Um Haakman von der Existenz der »Gesellschaft« zu überzeugen, verspricht der Komtur Beck, eine große Versammlung einzuberufen, die sich im Endeffekt jedoch als Abend im Haus eines römischen Generals, Bewunderers der spanischen Falange, entpuppt, an dem ansonsten nur noch die Gattin des letzteren teilnimmt.
Immerhin stellen sich die beiden Komture Haakman bereitwillig zu Interviews zur Verfügung und spielen ihre Rolle mit solcher Aufgeblasenheit, daß sie sich von ihren ersten Äußerungen an als Betrüger verdächtig machen. So verdächtig, daß, als der Film fertig ist und dem holländischen Publikum vorgeführt wird, einige Kritiker dem Regisseur Täuschung unterstellen: Er habe zwei Schauspieler engagiert und sie als wirkliche Personen ausgegeben. Der Dokumentarfilm wird für eine Fiktion gehalten, und irgend jemand beschuldigt Haakman sogar, den ganzen Kircher erfunden zu haben, da die größte holländische Enzyklopädie diesen nicht aufführe (möglicherweise aus altem protestantischem Groll gegen den Jesuiten und Verfechter der Gegenreformation).
An diesem Punkt, als ihn das Netz aus Unwahrheiten und Mißverständnissen so fest umhüllt, daß jeder Versuch, sich daraus zu befreien, nur noch zu tieferen Verstrickungen führt, bleibt Haakman lediglich ein Ausweg: die Geschichte zu erzählen. So entsteht der Roman Die unterirdische Welt des Athanasius Kircher, ein faszinierendes Buch, das die Odyssee des Autors auf den Spuren Kirchers erzählt, die Geschichte des Films und seines Mißverstandenwerdens, die Fortsetzung der Odyssee, die daraus folgt, das groteske und tragische Schicksal jener echten Personen des Films, die man für erfundene, jener authentischen Betrüger, die man für imaginäre hielt.
Nach dem Zusammenbruch der DDR 1989 kann Haakman das nebulöse Kircher-Museum in Geisa besuchen; auf der Fahrt dorthin hat er einen Autounfall, und ein gewisser Hunfeld, ein fanatischer Bewunderer Kirchers, will ihn davon überzeugen, daß dieser Unfall Ausdruck des göttlichen Willens sei, ein Wunder, ähnlich denen, deren sich der Jesuit rühmte. Hunfeld warnt ihn auch vor der Europäischen Gemeinschaft, in seinen Augen eine niederträchtige katholische Verschwörung, wie schon aus dem blauen Banner mit den zwölf Sternen - dem Mantel der Madonna -hervorgehe.
Haakmans Roman wird zu einer Art Abstieg in den Mundus subterraneus, die unterirdische Welt des Gelehrten aus dem siebzehnten Jahrhundert, in die Höllenkreise der Machenschaften und Katastrophen, die zum Symbol der Verwirrtheit des Lebens werden. Inzwischen stellt sich heraus, daß der Komtur Beck, der sich selbst für eine Reinkarnation Kirchers ausgab, wegen einer riesigen Betrugsaffäre zu Lasten verschiedener Privatleute und Banken, bei der es um eine Gesellschaft zum Studium und zur Restaurierung antiker Obelisken ging, angeklagt und mit Gefängnis bestraft worden war. Man mag es als Ironie des Schicksals ansehen, daß gleichzeitig in Rom ein seriöses und streng wissenschaftliches Symposium über Athanasius Kircher stattfindet, bei dem herausragende Gelehrte neben den esoterischen Balanceakten des Jesuiten seine objektive geistige Größe, die umfassende Breite seines Wissens und seine Rolle in der Kultur seiner Epoche aufzeigen.
Der Protagonist des Romans ist nicht Kircher, der nur den Anlaß und den Hintergrund abgibt. Kircher ist ein Sieger, in der Realität wie in der Geschichte; er ist eine widersprüchliche Persönlichkeit, die jedoch zu recht einen festen Platz in den Registern des Wissens, in den Enzyklopädien und auf den Symposien einnimmt. Ein gütiges Schicksal hat ihm bestätigt, daß die Welt ein Thoater ad maiorem Dei gloriam ist, in dem die Dinge gut ausgehen.
Vielleicht kann er schon deshalb kein Protagonist einer Geschichte von heute sein. Vielleicht ist Beck der Held von Haakmans Roman, der Betrüger, der sich in den eigenen Schlingen fängt, Opfer seiner eigenen Lügen, dessen Gefasel die leichtfertige Bewunderung für die göttlichen Gauner entkräftet, die rethorische Überzeugung, daß die Betrüger leichtfüßig durchs Leben gingen. Die Lüge wiegt schwer; dem, der Mißbrauch mit ihr treibt kann sie wie eine Bleikugel am Fuß hängen. Als der Autor Beck nach dessen Entlassung in Wiesbaden aufsucht macht der Komtur einen zerstörten Eindruck, scheint in Wahnvorstellungen befangen, behauptet, überhaupt nicht mehr zu existieren, ja vielleicht nie existiert zu haben, spricht von Versuchen, ihn umzubringen, von einer Weltverschwörung gegen ihn und vor allem gegen Kircher, denn so behauptet er - Richter und Gerichte wollten abstreiten, daß es den Jesuiten überhaupt je gegeben habe, und er, Beck, sei nicht wegen Betrugs verurteilt, sondern beschuldigt worden, den Namen Kirchers widerrechtlich in die Enzyklopädien eingefügt zu haben, auch in die der Vergangenheit.
Aber als der Autor, nachdem er sich dieses Gefasel angehört hat, ihn fragt, ob Kircher seiner Ansicht nach ein Betrüger gewesen sei, zeigt sich Beck, anstatt dies entrüstet zu verneinen, verwirrt, anwortet auf konfuse Weise, und man versteht nicht, ob er von dem alten Jesuiten redet oder von sich selbst. Vielleicht ist auch für ihn die Welt ein Buch voller Einschiebsel und Irrtümer, zu denen er selbst einiges beigetragen hat, nur daß es für ihn, anders als für den barocken Polyhistor, keinen Korrektor gibt, der die Dinge in den Druckfahnen wieder zurechtrückt.
"

Gruß Paraneua! Alternativ: "jesuiten lügen immer"?

712)
Weltpolitik als "Jesuiten
aus
30.01.03 11:02
eMail: URL: http://www.

Nachricht:


707) Weltpolitik als "Jesuitentheater"? aus Kein 30.01.03 - 10:22
eMail: Keine URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Nachricht:
Bei meinen Reisen in Büchern, Zeitungen, im Internet und in Gedanken:
Es drängt sich als Ergebnis auf, dass wir als Weltbevölkerung die politischen Miseren, sofern sie eingefädelt, "jesuitischen" Möchtegerns verdanken?
Auf dieser Ebene des "Antichrist"
"Neumanichäertum" als konflikterzeugendes Moment das sophistische, zweckorientierte Mittel ist?
In FAZ auf S. 33! heut' "Jesuit" Christian Geyer zum doppelten Stellvertretertum Christi recherchiert fleissig!
Zwei "christliche" Antipoden?
Neu-Rom und Neu-Europa mit wichtigen Hauptfäden zwischen Iran und USA hinundhergehend verwoben?
Stehen hinter Papst und Bush bnicht dieselben Hintermänner,
die für gewollte Macht- und Geldzentralisierung ihre Drähte bis ins Okkulte von Höllen verlängern?
Und im "Fiona"-Buch des anthroposophischen Mellinger-Verlages reibt sich "Mohammed" triumphierend die Hände,
weil er zu Sand zerreibt Mensch samt Erde behende?
Unterwandert sind alle Gruppen und Vereine?
Ich tippe hier in den Computer alleine!
Keine Zeit, sich das Herz brechen zu lassen!
Strategien für neue Wege von Wahrheit und Leben sind weiter zu fassen!
"Nur die 'Wahrheit' wird uns freimachen!
Die 'Pilatus'-Frage setzt uns aus dem aktuellen 'Drachen'!
Dieser heisst Diabolus!
Der wie Banker-Bischof Kamphaus ständig lügen muss?
Okkkult ist gewollt, diese Erde aus dem Heilsplan zu lösen,
vor allem auszulöschen zugunsten neuheidnischer Mondgötter das christliche Wesen!
Mit ihm verlogen wird auch verlogen des Elohim Jahves Opfergang für den Mittler!
Einen Golem setzt man uns vor die Nase und politische 'charismatische" soziofaschistische Engel-Lenins und Hitler!
So wir der Allmächtige noch weiter ausgreifen müssen,
damit die göttliche Evolution sich vollzieht trotz oder mit Hilfe der eigensinnigen Wesen?
Wir "Europäer" sind keine "Leute des Buches",
wie uns umstilisiert Annemarie Schimmels betrügerisches Vermächtnis!
Der Baum des Lebens!
Die Wege der Wahrheit sind seine Äste!
Was ist zu tun?
Gute Geister anrufen!
Das ist zu tun!
Vaterunser-Bitten als das uns gelehrte hohepriesterliche Gebet!
Christus mit uns als interkultureller Galilaeer es uns lehrt!
"Nun lobet Gott im hohen Thron, Ihr Völker aller Nation!
Hochpreiset ihn mit Freudenschalle, ihr Völker auf der Erden alle!
Denn sein Erbarmen, seine Gnad
sich über uns gebreitet hat.
Es wird die Wahrheit unsres Herren
in Ewigkeit ohn Ende währen!
Lob sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist auf gleichem Thron,
im Wesen einen Gott und Herren,
den wir in drei Personen ehren!"
Text nach Kaspar Ulenberg, Psalmen Davids, Köln 1582, Psalm 110, Weise: Französischer Psalter, Genf 1542!

Gruß Paraneua-Bioeule-Jokerbioeule, Bioeule-Aktuell.de.vu, Odermenning.de.vu!
Keine politisierte "Marcionnitin"!
Streiche gern den Psalter meiner Kinder aus anregenden Schwabinger Waldorfschulzeiten!
Gebt Stoibers harscher Schulpolitik und seinen "Deutsch-Ordens"-"Eunuchen"-Attis-Priestern für ein diabolisch-irdisches Himmelreich sowie den gewollten Gegenspielern von der "Lehmann"-Neu-Mithras-Riege keine als eine menschliche! Chance!

Kyrie eleison!
Christe eleison!
Nur tote Fische schwimmen mit dem diabolischen Neu-Weltorder-Strom!
Weiter eifrige Steiner-Leserin gefälschterund ungefälschter Bücher!
(Die Sendung Michaels, Kosmische und menschliche Geschichte!)




706) Hallo, Ihr Lieben! aus Kein 29.01.03 - 16:51
eMail: Keine URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Nachricht:
Na also, so mirnichtsdirnichts verschwindet auch im Netz nichts völlig!

Gruß Paraneua-Jokerbioeule!


711)
"Illuminati"-Reisen mit "
aus
30.01.03 10:56
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This is a Book that I really wanted to put on my page because I think it is really Interresting

This book is written in Germann sorry for all you englischiscvh speaken fellows

maybe someday i will translate it


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VORWORT

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind ein Außerirdischer, haben mit ihrem Raumschiff gerade unzählige Lichtjahre hinter sieh gelassen und steuern auf den Planeten Erde zu. Ihre Mission ist es, diesen Planeten zu erkunden, mit den Bewohnern Kontakt aufzunehmen, um Wissen und Informationen jeglicher Art auszutauschen. Falls dies alles positiv verlaufen würde und Sie sich von der Aufrichtigkeit und Friedfertigkeit der Bewohner überzeugt hätten, könnte die Erde in den Verband der intergalaktischen Föderation aufgenommen werden. Infolge dessen wäre es dann möglich, daß Kontakte mit den Bewohnern anderer Planeten auf offener Basis stattfinden, was eine sprunghafte Entwicklung im Bewußtsein der Erdenbürger, aber auch in den Bereichen der Technologie und des Gesundheitswesen, zur Folge haben könnte.
Nachdem Sie jetzt in die Erdumlaufbahn eingedrungen sind, schalten Sie Ihren Monitor ein, um etwaige Sendewellen aufzufangen. Sie erwischen auch prompt einen Nachrichtensender, der Ihnen über die Vorgänge auf der Erde berichtet. Dabei werden Sie erkennen, daß Sie es hier mit einem kriegerischen Planeten zu tun haben, dessen Bewohner seit Jahrtausenden, nicht wie man zuerst annehmen sollte, gegen einen feindlichen Planeten verteidigen, sondern sich gegenseitig umbringen.
Sie stellen fest, daß auf den ersten Blick kein Konzept hinter den Kriegen ersichtlich ist, da die einen wegen ihres Glaubens kämpfen, die anderen wegen ihrer Hautfarbe. Es gibt welche, die mit der Größe ihres Landes nicht zufrieden sind, andere kämpfen ums Überleben, da sie nichts zu essen haben. Manche haben nur das Geld im Sinn, aber insgesamt geht es jedem zuerst einmal um sieh selbst. Sie merken, daß dieser Planet noch gar nicht reif für die Informationen und die Technologie ist, die Sie anzubieten haben. Egal in welchem Land Sie niedergehen würden, man würde Ihre Geschenke ganz bestimmt nicht zum Wohle der gesamten Erdenbewohner benutzen, sondern wieder nur für die eigensüchtigen Interessen der entsprechenden Führer des Landes.
Womöglich werden Sie an ihren Heimatplaneten zurückdenken und an die Zeit, als Ihr Planet auch noch Kriege hatte. Da das jedoch seit ein paar tausend Jahren überstanden ist und Sie dieses Szenario nicht noch einmal miterleben möchten und dazu noch feststellen müssen, daß ein paar »Missiles« in Richtung Ihres Raumschiffes abgefeuert wurden, kommen Sie sehr schnell zu der Entscheidung, doch lieber einen anderen Planeten zu besuchen.




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Haben auch Sie sieh schon einmal die Frage gestellt, warum die Menschen immer wieder Kriege gegeneinander führen? -
Der Schweizer Gelehrte Jean-Jacques Babel stellte fest, daß die Menschheit in den letzten 5,600 Jahren rund 14.500 Kriege mit dreieinhalb Milliarden Toten aufzuweisen bat. Das ist die Hälfte der jetzigen Weltbevölkerung. Man registrierte beispielsweise allein im Jahre 1991 52 Kriege bzw. kriegsähnliche Krisenherde auf unserer Erde. Das bedeutet, daß sich in eben diesem Jahr, nach inzwischen unzählbaren kriegerischen Auseinandersetzungen auf diesem Planeten, darunter zwei Weltkriege in nur einem Jahrhundert, 104 gegnerische Ideologien gegenüberstehen, deren Anliegen offensichtlich schwerwiegend genug sind, das Morden von weiteren Millionen Menschen zu rechtfertigen.
Welchem Zweck könnte denn der Krieg unter den Menschen dienen? Über das Thema des Krieges haben sieh neben Friedensorganisationen auch Philosophen schon jahrhundertelang die Köpfe zerbrochen und herausgefunden, daß sich fast alle Geschöpfe der Erde zwecks Nahrung und Territorium von Zeit zu Zeit gegenseitig bekämpfen. Man kann jedoch das aggressive Verhalten der Tiere untereinander nicht direkt auf den Menschen übertragen, da beim Menschen zumindest Intelligenz, Bewußtsein und Ethik hinzukommen. Man bedenke den Unterschied, ob zwei Raubtiere um ein Beutetier kämpfen oder die Waffenmultis vom Waffenverkauf und damit vom permanenten Krieg leben.
Daß der »Kampf ums Leben« auch der Unterhaltung dienen kann, kennen wir ja aus dem alten Rom, als man unter dem Motto »panem et circences«, (»mit Brot und Spielen unterhält man das Volk«), unter anderem Gladiatoren gegeneinander kämpfen ließ, um so die Plebs zu erfreuen und damit von der Ohnmacht derselben abzulenken. Nach dem gleichen Prinzip verwendet man heute das Fernsehen, Video und den Massenfußball, um dem oberflächlichen Bürger eine Flucht aus der drückenden Leere seiner Existenz zu ermöglichen.
Wovon lenken uns die Medien ab?
Was könnte denn der Mensch eventuell herausfinden oder erkennen, wenn er nicht ständig abgelenkt wäre?

Daß stets »Dritte« einen Vorteil aus dem Krieg zweier Anderer ziehen, ist auch nichts Neues. Der Spruch: »Streiten sich zwei, freut sieh der Dritte« ist ja sicherlich jedem bekannt. Übertragen wir dies von Personen auf ein Land oder auf unseren ganzen Planeten, werden wir auch hier das Zutreffen dieser Aussage bestätigen können. Zum Beispiel haben Bankensysteme, die einem kriegführenden Land Darlehen gewähren, sicherlich größtes Interesse daran, daß ein solcher Krieg nicht so schnell zu Ende geht.




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14

Durch Kriege und Unruhen kann man auch ein Volk darin bestärken, die Einrichtung von Institutionen zu akzeptieren und sogar zu erwünschten, die es unter freiwilligen Umständen niemals bewilligt hätte (z.B. NATO, UNO).
Doch an und für sich ist für den daran nicht speziell Interessierten, außer den Toten, kein Zusammenhang zwischen den Kriegen der letzten Jahrhunderte erkennbar.
Könnte es sein, daß Kriege außer der Waffenindustrie noch anderen einen Nutzen bringen? Was ist es denn, was die Menschen veranlaßt, immer und immer wieder so endlos zu hassen, daß man bereit wird, die eigenen ARTGENOSSEN dafür zu töten? Was kann denn wichtig genug sein, anderes Leben dafür auszulöschen? Hat man denn aus den Millionen und Abermillionen Menschen, die durch Kriege bereits gestorben sind und den Schmerz, der dadurch entstanden ist, nichts gelernt?
In Ex-Jugoslawien haben beispielsweise mehrere Völker jahrzehntelang friedlich zusammengelebt, um sieh jetzt gegenseitig abzuschlachten. Was bringt diese Menschen dazu, daß ihre Brüder, die im gleichen Dorf gelebt haben, die gleiche Sprache sprechen, gleich aussehen, die gleiche Kleidung tragen, sich genauso lieben und freuen, genauso lachen und weinen wie die anderen, plötzlich zu den erbittertsten Feinden werden, daß sie deren Kinder schlachten, deren Frauen und Mütter vergewaltigen, die Männer in Konzentrationslager stecken...
Kennen wir das denn nicht schon irgendwo her ?
Sind es denn wirklich ideologische Gründe der einzelnen Gruppierungen, die zu diesem Krieg geführt haben oder steht möglicherweise auch hier noch jemand ganz anderes hinter den Kulissen?
Wer könnte denn die dritte Partei sein?
Woher kommen denn die Feindbilder, die wir durch die Religionen, die Schulbücher und Massenmedien eingepflanzt bekommen?
Welche Ziele haben die Menschen, die Feindbilder erzeugen und uns diese ständig suggerieren?
Wer könnte denn von aufkommendem Haß und der Degeneration der Menschheit am meisten profitieren?
Möglicherweise sind es Satan, Lucifer, Ariman, Baphomet oder andere, nicht »greifbare« Wesenheiten, denen man gerne die Schuld übertragen würde? Vielleicht.




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15

In diesem Buch wird jedoch die Geschichte von ein paar sehr greifbaren Personen erzählt, die im Jahre 1773 in einem Haus in der Judenstraße in Frankfurt planten, sich durch drei Weltkriege den Weg für ihre »Eine-Weltregierung« bis zum Jahr 2000 zu ebnen. Ein perfekt ausgearbeiteter Plan, bei dem die Schwächen und Aengste der Menschen gezielt gegen sie benutzt werden.

Das Ziel einer Weltregierung ist nichts Neues, da dem Vatikan noch heute daran liegt, aus unserer Welt eine katholische Welt zu machen. Und daß er dafür Millionen von Menschen foltern und abschlachten ließ, zeigt uns die Geschichte.
Der Islam hat sich das gleiche Ziel gesteckt und hat dadurch, daß er inzwischen mit die größte und dazu fanatischste Religion der Welt ist, auch die besten Chancen dazu.
Eine weitere ist die »Pan-Slawistische« Ideologie Rußlands, die ursprünglich von Wilhelm dem Großen aufgestellt wurde und die Beseitigung Deutschlands und Osterreichs forderte, um nach der Unterjochung Europas Indien und Persien einzuleiben.
Nennenswert ist ebenfalls die Ideologie »Asien den Asiaten«, die die Konföderation der asiatischen Staaten unter Japan fordert.
Dann existiert noch die »Pan-Germanische«, die eine Kontrolle Europas durch Deutschland vorsieht, um sie später auf der Welt auszubreiten.

Doch die Personen, von denen in diesem Buch die Rede ist, sind völlig unabhängig von jeglichen Glaubensrichtungen und gehören auch keiner Nation an. Sie sind weder links, noch rechts oder liberal, aber sie benutzen alle Institutionen für ihre Ziele. Sie sind zwar Mitglied in der einen oder anderen Organisation, jedoch nur, um eventuelles Nachforschen zu erschweren, unter »zu Neugierigen« Verwirrung zu stiften und diese dadurch auf eine falsche Fährte zu locken. Sie benutzen die Christen wie die Juden, die Faschisten wie die Kommunisten, die Zionisten wie die Mormonen, die Atheisten wie die Satanisten, die Armen wie die Reichen ... ALLE!
Vor allem benutzen sie jedoch die Ignoranten, Bequemen, Uninteressierten und die Kritiklosen.

Man nennt die obengenannten Personen unter Insidern die »ILLUMINATI« (die Erleuchteten, die Wissenden), Big Brother, die unsichtbare Regierung, Graue Männer, Shadow Government, Geheimregierung, das Establishment...

Allerdings beginnt das Treiben der sogenannte »Illuminati« auf der 16
Erde meines Wissens circa 300,000 v.Chr., als die »BRUDERSCHAFT DER SCHLANGE« in Mesopotamien von der Personengruppe, die wir heute als »Illuminati« bezeichnen, infiltriert und für deren negative Zwecke benutzt wurde. Es ist auch nicht nur anzunehmen, sondern sogar ziemlich sicher, daß dieses Drama weit vor dieser genannten Zeit begonnen bat, nämlich zu dem Zeitpunkt, als sich das »Ego« entwickelt hatte. Aber allein durch das Wirken der »Bruderschaft der Schlange« läßt sich dieses Geschehen auf einen Zeitraum in der Geschichte zurückverfolgen, dem Gruppierungen wie Juden, Christen, Freimaurer oder sonstige uns bekannte Glaubensgemeinschaften, erst 3,000 Generationen später folgen sollten. Das Spiel wird zwar, wie sich im Verlauf des Buches unschwer feststellen läßt, in der Gegenwart unter anderem von ein paar Mitgliedern der zionistischen Gemeinde ausgetragen, hat jedoch weder mit ihnen begonnen, noch wird es mit ihnen enden. Und was damals begonnen hatte, funktioniert heute noch nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Daher genügt es uns, die gegenwärtige Situation anzuschauen, um zu sehen, wo das Problem liegen könnte.

Wenn man das Denk- oder Glaubenssystem der Illuminati aber unbedingt irgendwo einordnen möchte, dann wohl am ehesten bei »MACHIAVELLI«. (Machiavellismus: Die Rechtfertigung einer von ethischen Normen losgelösten Machtpolitik; danach: politische Skrupellosigkeit).

Hierzu ein kleines Beispiel: Macht
Sie sind der neue König eines Landes und wollen sichergehen, daß Sie es auch bleiben. Also werden Sie zwei Personen getrennt zu sich rufen, bei denen Sie sicher sind, daß sie das tun, was Sie ihnen sagen.
Die eine bilden Sie nach politisch »Linken« Richtlinien aus und finanzieren sie, damit sie eine Partei gründen kann.
Sie finanzieren die andere ebenfalls, lassen sie jedoch eine politisch »rechte« Partei gründen.
Jetzt haben Sie zwei oppositionelle Parteien ins Leben gerufen, finanzieren die Propaganda, die Wahlen, Aktionen und wissen dadurch immer genauestens über deren Pläne Bescheid. Das heißt, Sie kontrollieren beide. Wollen Sie, daß eine der Parteien im Vorteil ist, schießen Sie ihr einfach mehr Geld zu als der anderen. Beide Führer glauben, daß Sie auf deren Seite stehen und Sie sind damit beider »Freund«.

Das Volk wird jedoch von diesem hin und her zwischen »links« und



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»rechts« so gefangen sein, daß es niemals dahinterkommen wird, daß Sie als der König die Ursache des Zwistes sind.
Das Volk wird Sie sogar noch um Hilfe und Rat fragen.

Ein anderes Beispiel: Geld
Im amerikanischen Sezessionskrieg (1861-1865) kämpften die Nordstaaten (gegen Sklavenhaltung) gegen die Südstaaten (für Sklavenhaltung).
Vor dem Krieg ließ die Familie ROTHSCHILD durch ihre Agenten die »Pro-Union«-Einstellung der Nordstaaten schüren. Gleichzeitig schürten aber andere Rothschild-Agenten die »Contra-Union« -Einstellung der Südstaaten. Als der Krieg dann ausbrach, finanzierte die Rothschild-Bank in London die Nordstaaten und die Pariser Rothschild-Bank den Süden. Die einzigen, die diesen Krieg wirklich gewonnen hatten, waren die ROHSCHILDS.

Um das System kurz zusammenzufassen:

1. man schafft Konflikte, bei denen die Menschen gegeneinander und nicht gegen den wahren Urheber kämpfen.
2. man tritt nicht als Anstifter der Konflikte in Erscheinung,
3. man unterstützt alle streitenden Parteien.
4. man gilt als »wohlwollende Instanz«, die den Konflikt beenden könnte.

Wollen die »Illuminati« also die Weltherrschaft erreichen, ist es
der Weg zum Ziel, soviel Zwietracht wie möglich unter den Menschen und Nationen der Erde zu stiften, daß sich diese in dem Netz der Desinformationen so verheddern, daß sie niemals herausfinden werden, wer die wahren Urheber sind. Als mächtigstes Werkzeug, um die Zwietracht unter den Menschen zu säen, dienen den »Illuminati« internationale GEHEIMGESELLSCHAFTEN, die wir gleich näher betrachten werden. Gleichzeitig werden die Menschen so lange in Kriege untereinander verwickelt, daß sie irgendwann so des Kämpfens müde sind, daß sie um eine WELTREGIERUNG »flehen« werden.
Und hier offenbart sich uns der Plan. Man wird die »wohlwollende Instanz« auffordern, den Konflikt zu beenden. Und wer ist das auf diesem Planeten? Die UNO! Und wir werden uns einmal anschauen, wer hinter der UNO eigentlich steht.
Die »Illuminati«, von denen hier erzählt wird, sind nicht irgend-




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welche Leute, sondern es sind die reichsten Menschen dieser Welt.
Sie tauchen weder im Fernsehen oder in sonstigen Medien auf, da sie nicht nur die Massenmedien, sondern auch alle Nachrichtendienste besitzen und daher kontrollieren. Und falls einmal etwas über diese Personen bekannt werden sollte, ist es entweder neutral oder nur Positives.
Der größte Teil der Bevölkerung kennt noch nicht einmal deren Namen. Auch die Autoren, die die Machenschaften dieser Leute bereits aufgedeckt haben, sind nicht berühmt geworden, obwohl sie eigentlich einen Nobelpreis dafür verdient hätten.
Etwas dagegen zu tun ist ein guter Gedanke, doch wie wollen sich denn gut 6 Milliarden Menschen gegen etwas wehren, von dem sie nicht einmal wissen, daß es existiert?
Und es ist eine Tatsache, daß fast die gleiche Anzahl Menschen so in ihren eigenen, persönlichen »Problemchen« gefangen ist, daß sie die Uebersicht über das Geschehen dieser Welt und auch um sich selbst herum entweder nie hatte oder inzwischen verloren bat. Der Großteil der heutigen Zivilisation leidet am »Politikfrust« und hat sich deshalb aus diesem Geschehen zurückgezogen. Mangelnde Zeit, Interessen- und Kritiklosigkeit durch fehlendes Fachwissen haben zu dieser »Enthaltsamkeit« geführt. Bloß durch Zurückziehen wird sich hier bestimmt nichts ändern. Im Gegenteil, dies ist j a von unseren »Steuermännern« so gewollt. Jeder Einzelne, der aufgibt, erleichtert es den Illuminati, ihr Ziel zu erreichen. Daher ist es der erste Schritt, mehr Wissen über diese Vorgänge zu bekommen.
Und wie schon ein großer Weltlehrer feststellte:

«Findet die Wahrheit, denn die Wahrheit macht Euch frei!«

Man könnte daher die Menschen in drei Typen einteilen:

1. diejenigen, die etwas bewirken,
2. diejenigen, die den Geschehnissen zuschauen und
3. diejenigen, die sich wundern, was passiert ist.

Und aus diesem Grund ist dieses Buch »mein« Beitrag, einen Teil dieser Geschehnisse ans Licht zu bringen. Es ist der Versuch, das Wissen zu vermitteln über die Dinge, die von den Menschen, die auf unserem Planeten die Fäden in der Hand halten, geheimgehalten worden sind. Es soll dem Leser ermöglichen, falls er sich gerade unter Punkt drei gefunden bat, zumindest auf Punkt zwei vorzurücken, wenn nicht gleich auf Punkt eins!
Als Autor dieses Buches vertrete ich weder eine bestimmte Interes-

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sengemeinschaft, noch eine Glaubensgemeinschaft oder Nation. Ich bin ein Mensch auf dem Planeten Erde, der sein Recht auf Freiheit und freie Entfaltung in Anspruch nimmt, um seine Aufgabe hier zu erfüllen. Und da ich, wie hoffentlich auch ein großer Teil der Menschheit, den Frieden unter den Nationen, wie auch im zwischenmenschlichen Bereich, sehr schätze, sehe ich hier meine persönliche Verantwortung, meinen Mitmenschen diese Informationen zumindest zu präsentieren, um ihnen die Möglichkeit einer Entscheidung zu geben.
Das Folgende sollte auch nicht einfach ungekaut heruntergeschluckt werden, wie es ja möglicherweise mit den
Stories gemacht wird, die täglich durch die Medien serviert werden. Oberflächlichen Menschen, die mit dem Leben so zufrieden sind, wie es gerade ist, sei geraten, das Buch an dieser Stelle besser wieder zu
schließen. Doch denen, die zu hinterfragen gewohnt sind, können hier ein paar tiefgreifende und herausfordernde Anstöße geoffenbart werden.
Und wenn wir uns selbst als wirkliche Wahrheits-Finder sehen, also solche, die nicht ein Leben lang nur suchen, sollten wir uns selts aber auch die Möglichkeit geben, unermüdlich neue Informationen zu
prüfen und aufzunehmen. Das kann auch bedeuten, wenn unser Geist durch bestehende Ansichten, Meinungen, Dogmen oder ein schon gefestigtes Weltbild bereits gefüllt und damit auch blockiert ist, daß gar
kein Platz mehr für weitere Wahrheit besteht und dazu die Wahrheit vielleicht ganz anders aussieht als wir sie uns vorgestellt haben. Aus diesem Grund kommt hier am Anfang schon die Bitte, offen zu sein. Vergessen wir einmal für dieses Buch unsere religiösen, politischen und ethnischen Vorbelastungen und Meinungen und lassen Sie uns einfach einmal Mensch sein, wie ein kleines Kind, das noch offen und lernfähig ist. Und versuchen wir einmal, das Gesagte nicht mit einer bestehen den Ansicht oder der Meinung eines Anderen zu vergleichen, sondern gehen wir einfach einmal nach unserer Intuition, unserem Gefühl und spüren selbst, ob diese Informationen stimmig sind - auch wenn sie im Endeffekt beunruhigend sein mögen.
Schalten wir einmal unsere Denkschablonen aus, die sagen könnten:
»Oh Gott, wenn das alles wahr wäre, welchen Sinn hat denn dann mein Leben, und welche Rolle spiele denn ich in diesem Szenario?«
Keine Panik, das letzte Kapitel wird noch ganz ausführlich darauf eingehen.

Dieses Buch ist ein Aufruf an jeden Leser, selbstkritisch und damit



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zu einem wirklich mündigen Bürger zu werden. Gehen Sie selbst auf die Suche, finden Sie »Ihre Wahrheit« und prüfen Sie die Dinge möglichst wertfrei. Nichtsdestoweniger wird hier versucht, die folgenden Seiten auf historische Fakten zu beschränken, auch wenn diese noch nicht als solche geläufig sein mögen. Eigene Theorien sind hier herausgelassen, um eine Zusammenfassung der Quellen zu ermöglichen, die am Ende des Buches aufgeführt und öffentlich zugänglich sind.




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EINLEITUNG

Es gibt zwei Ebenen geschichtlicher Realität. Die eine ist die allgemeine, sogenannte öffentliche Meinung, die dem Durchschnittsbürger durch die Massenmedien unterbreitet und später durch Personen, die diese Informationen aufschreiben, zur Geschichte wird. Auf der anderen Seite stehen dagegen die Ereignisse, die der Offentlichkeit nicht -bekannt gegeben werden. Dies ist die Welt des Wirkens von Geheimlogen und Geheimgesellschaften, die Kapital, Politik, Wirtschaft und Religion miteinander vernetzen. Auf dieser Ebene werden Nationen zum Entstehen gebracht, Kriege angezettelt, Präsidenten in Positionen gesetzt oder, falls sie nicht funktionieren, eliminiert.
Vor allem dem Staatsbürger, der seine Meinung und sein Weltbild aus den Massenmedien wie Zeitung, TV, Radio, der Schulweisheit und der gängigen Literatur formt, werden wohl die wenigsten Dinge, die ich auf den folgenden Seiten aufzeigen werde, geläufig sein.
Gedanken wie: »Davon habe ich ja noch nie etwas gehört!« sind verständlich, da Geheimnisse bzw. das Wirken einer Geheimloge nur dann seinen Zweck erfüllt, wenn es auch geheim bleibt. Allein das Bestehen einer Geheimloge zeigt, daß es irgendwas geben muß, das den Logenbrüdern wichtig genug erscheint, es vor den anderen Menschen geheim zu halten.

Was mag das wohl sein?

Wie ich zeigen werde, befinden sich sehr viele Logenbrüder verschiedener Geheimgesellschaften in Positionen, von denen man eigentlich nur träumen kann. Das zeigt, was immer es auch sein mag, was diese Menschen vor Ihnen geheimhalten, es sie in ihre Position gebracht hat.
Lassen Sie mich hier schon mal ein kleines Beispiel einwerfen, um zu verdeutlichen, was mit solchen Raumpositionen gemeint ist:
Eine der Hauptorganisationen, die in den USA die Fäden in der Hand hält, ist der CFR (COUNCIL ON FOREIGN RELATIONS). Diese halbgeheime Organisation wird durch das Rockefellersyndikat und eine europäische Geheimgesellschaft mit dem Namen »KOMITEE DER 300« dominiert (Erklärung folgt später).
In der Mitgliederliste des »Komitee der 300«, die ich Dr. John Coleman's Buch »Conspirators Hierarchy: The Commitee of 300« entnahm, fand ich unter anderen:

SIR JOHN J. LOUDEN 22
Er ist der Repräsentant der »N.M. Rothschild Bank« in London. Die anderen Positionen dieses Mannes sind wie folgt: Vorsitzender des internationalen Beratungskomitees der »Chase Manhattan Bank« (Rockefeller),
Vorsitzender der »Royal Dutch Petroleum-, Direktor der »Shell Petroleum Company Ltd.« und Verwalter der »Ford Foundation«.

Dies zeigt außerordentliche Macht und Einfluß in einer einzigen Person. Aber wie kam er in diese Positionen?

Das hat nun eben mit den Geheimgesellschaften und -orden zu tun, in denen er Mitglied ist. In diesem Fall das »Komitee der 300«. Und im »Komitee der 300« sind 300 Personen diesen Kalibers unter sich (und er ist ganz bestimmt nicht der Mächtigste). Können Sie sich vorstellen, daß Entscheidungen und Beschlüsse, die auf den Treffen dieser Leute gefällt werden, einen ganz erheblichen Einfluß auf unser Weltgeschehen haben können?
Diese Leute haben Geheimnisse vor der Offentlichkeit. Sie wissen etwas, das wir nicht wissen und deshalb sind die, die sich die »Illuminati, (die Erleuchteten, die Wissenden) nennen, so unglaublich mächtig. Möchten Sie nicht wissen, welches die Geheimnisse sind, die die »Illuminati« vor Ihnen haben?

Die Geheimnisse haben fast alle mit der Vergangenheit unseres Planeten, mit der Entstehungsgeschichte und Herkunft des Menschen (wie und wo?), dem Grund seiner Anwesenheit, den sogenannten UFOs und den daraus folgenden Konsequenzen zu tun (UFO = Unbekanntes Flugobjekt, ist die gängige Bezeichnung für meist untertassen- oder zigarrenförmige Flugkörper mit zwei entgegengesetzt rotierenden Magnetfeldern, außerirdischer und irdischer Herkunft).
Ich nehme an, daß hier das Wort UFO von manchen nicht gerade gern gelesen wurde. Deshalb ist es j a so wichtig, daß wir uns öffnen für Neues. Obwohl das Thema UFOs gar nicht so neu ist, ganz im Gegenteil! Die Menschen in Europa sind nämlich genauso bewußt fehlinformiert, wie die meisten anderen auf diesem Erdball, wenn es um das Thema UFOs geht. Und genau das hat wieder mit den Illuminati zu tun, die j a die Medien kontrollieren!
Und speziell hier in Deutschland. Daß das UFO-Thema u.a. auch einen sehr reellen und irdischen Hintergrund hat, möchte ich Ihnen hier schon anhand eines kleinen Beispieles verdeutlichen:
Es gab neben der »THULE-GESELLSCHAFT«, die später noch ge-



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nau beschrieben wird, noch einen anderen Geheimorden im Dritten Reich, nämlich die »VRIL-GESELLSCHAFT«. Diese beschäftigte sich fast ausschließlich mit den sogenannte UFOs und dem Bau derselben. Für sie arbeiteten neben Viktor Schauberger und Dr. W.O. Schumann auch Schriever, Habermohl, Miethe, Epp und Belluzo, deren Entwicklungen wahrscheinlich den meisten der noch lebenden englischen und amerikanischen Piloten als »Foo-Fighters« in Erinnerung sind. Beschleunigt wurden die Entwicklungen immens, als nach deren Angaben 1936 eine »nicht-irdische« Untertasse im Schwarzwald abgestürzt war und diese trotz des Absturzes kaum Schaden erlitten hatte.(l) Nachdem man den Antrieb genauestens studiert hatte und diese Erkenntnisse mit dem bereits enormen Wissen der »Vril-Gesellschaft« über Implosion und Anti-Gravitation verbunden wurden, begann man eigene Prototypen herzustellen. Entwicklungen wie die »Vril-7« (V7), ein diskusförmiger Überschallhubschrauber (nicht zu verwechseln mit den Marschflugkörpern Vl und V2), waren schon so erstaunlich, daß der heutige »Stealth-Bomber« der US Air Force fast einem Spielzeug gleicht. Zum Beispiel erreichte die von Richard Miethe entwickelte Vril7, die mit zwölf Turboaggregaten BMW 028 ausgestattet war, bei einem Testflug am 14. Februar 1944 in Peenemünde im Senkrechtstart eine Höhe von 24,200 m und erreichte im Horizontalflug 2,200 km/h. Doch schon Ende 1942 hatte man mehrere Exemplare des diskusförmigen Rundflugzeuges RFZ 6 mit dem Namen »Haunebu Il« fertiggestellt. Es hatte einen Durchmesser von rund 32m und eine Höhe an der Mittelachse von l 1m und flog in Erdnähe über 6,000 km/h. Es hatte eine Reichweite in Flugdauer von 55 Stunden, startete senkrecht, konnte horizontal wie auch vertikal und vor allem rechte Winkel fliegen (das typische Flugverhalten der überall auf der Welt gesichteten UFOS). Man war jedoch mit späteren Vril-Entwicklungen noch viel erfolgreicher, da es mit diesen Anfang 1945 schon gelang, die Erde in wenigen Stunden zu umkreisen. Eine später entwickelte Haunebu II Großraumschiff-Version hatte einen Durchmesser von satten 120m und es waren bereits Schlafräume integriert. Ueberlegen Sie einmal, wozu man Schlafräume brauchte, wenn man schon in ein paar Stunden die Erde umkreisen konnte? (Mehr zur Vril-Gesellschaft und ihrer Entwicklungen im gleichnamigen Kapitel).
Viele werden jetzt schon fragen. »Warum hat Hitler dann den Krieg nicht gewonnen, wenn er über solche Technologien verfügen konnte?« Der Grund ist zum einen, daß eine größere Anzahl solcher Flugscheiben zwar enorme Flugleistungen erzielte, für einen militärischen Einsatz jedoch nahezu unbrauchbar waren. Das lag hauptsächlich daran, daß das durch das Levitationstriebwerk entstandene Magnetfeld den



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Flugscheiben eine Art Schutzschild verlieh, der einen Abschuß fast unmöglich machte, jedoch den Nachteil hatte, daß auch die am Flugkörper angebrachten konventionellen- Waffensysteme diese nach außen nicht reibungslos- durchdringen konnten. Die Projekte unterstanden der Vril-Gesellschaft und der SS E IV (Geheime Entwicklungsstelle für alternative Energie der SS), d.h. sie unterstanden nicht direkt Hitler und der NSDAP und waren in ihrem Grundgedanken nicht für kriegerische Zwecke gedacht. Erst später, als die deutsche Kriegslage sich verschlechterte, erwog man, auch die Flugscheiben einzusetzen.
Der andere Grund ist, daß die meisten Menschen nicht die leiseste Ahnung haben, was Hitlers wahre Ziele waren, wo er ausgebildet wurde, in welchen Logen er Mitglied war, wessen Ideologie er übernahm, wer ihn in seine Position gesetzt hatte, wer ihn finanzierte und welche Hintergründe hinter dem Zweiten Weltkrieg standen. Hitlers Ideologie hat nichts mit dem zu tun, was wir heute als die »allgemeine Realität« bezeichnen und was in den Schulbüchern über das Dritte Reich erzählt wird. Hitler war ein Mystiker und Okkultist bis in die Zehenspitzen, und um das zu verstehen, was im Dritten Reich geschah, muß man dieses auch aus diesem Blickwinkel heraus betrachten. Für die meisten »Materialisten« unter den Geschichtsforschern waren die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse eine Mischung aus Grimms Märchen und Erzählungen von Geisteskranken, da sie sich weder in die Rolle der Angeklagten versetzen konnten, noch das Vorwissen hatten, um zu verstehen, was diese Menschen dort erzählten. Dieter Rüggeberg beschreibt dies sehr treffend: ,Nur ein Okkultist kann einen Okkultisten erkennen!«

Die späteren Kapitel über die Thule- und Vril-Gesellschaften werden auf die Ideologien dieser Leute noch näher eingehen. Hitler und seine Geheimgesellschaften wußten weit mehr über die Herkunft des Menschen, den Aufbau der Erde, Anti-Schwerkraft und »Freie Energie«, als wir es heute gelehrt bekommen. Deshalb wurden auch alle Schriften und Bücher, die solches hätten enthüllen können, schnellstens von den Alliierten entfernt oder verboten, um ja sicherzugehen, daß die Menschheit auch weiterhin manipulierbar bleibt. Der Technologie der »Vril-Gesellschaft« galt das Hauptinteresse der Alliierten. Sie war das bestgehütetste Geheimnis des Dritten Reiches. Die Baupläne bekamen die Russen zuerst in die Hände, die Wissenschaftler wie z.B. Viktor Schauberger und Wernher von Braun fielen, unter der Operation »PAPERCLIP« in die Hände der Amerikaner. Auf den daraus erfolgten Entwicklungen von Flugkörpern steht heute die höchste Sicherheitsstufe der USA. Sie waren unter anderem auch ein Grund



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dafür, warum J.E Kennedy sterben mußte (siehe Kapitel »Kennedy-Attentat«).
Es wurden aber noch ganz andere Experimente während des Dritten Reiches durchgeführt, die die bisher aufgebauten Weltbilder der meisten Leser an dieser Stelle jedoch völlig zerstören würden. Sie werden daher später separat behandelt. Warum haben die meisten noch nie etwas über diese Dinge gehört? Oder zum Beispiel über die Errichtung des deutschen Staates »NEUSCHWABENLAND« in der Antarktis während des zweiten Weltkrieges? Und wozu brauchte Admiral Richard E. Byrd an die 4,000 bewaffnete US-Soldaten, einen Flugzeugträger und volle militärische Unterstützung, als er 1947 die Antarktis erforschte? Und wieso kamen nur ein paar hundert lebend zurück? Viele offene Fragen.
Warum haben die wenigsten von diesen Vorgängen und den Entwicklungen von NIKOLA TESLA, zu denen neben »Freie-Energie-Maschinen«, »Kabellose Energieübertragung«, »Anti-Gravitation« auch die »Wetterveränderung durch gezielte Plazierung von Stehenden Wellen« zählen, gehört? Welche Konsequenzen würde das Wissen um freie Energieformen und den Gebrauch von fliegenden Untertassen, die nur ein elektromagnetisches Feld als Energiequelle brauchen, zur Folge haben? Besonders, wenn sie für jeden Bürger verwendbar wären, für ein Auto zum Beispiel? Das würde u.a. bedeuten, daß man nie mehr tanken müßte. Es würden keine Schadstoffe zurückbleiben, daher gäbe es auch keine Umweltverschmutzung. Wir brauchten keine Atomkraftwerke mehr, die Menschen könnten nicht mehr in einem Land mit Grenzen eingesperrt werden und vor allem hätten wir mehr Zeit, da wir nicht mehr so viel arbeiten müßten, um die Heiz-, Strom- und Benzinkosten zu bezahlen (in dieser Zeit könnte man viel nachdenken, z.B. über den Sinn des Lebens). Und diese Energieformen existieren. Sie existieren schon seit mindestens neunzig Jahren und sind seither vor uns geheimgehalten worden (siehe weiterführende Literatur).
Warum werden sie geheimgehalten?
Weil die Menschen auf der Erde durch Energie, Nahrung und das Zurückhalten von Wissen kontrolliert werden. Wird das Wissen über diese Dinge und deren Gebrauch für jeden zugänglich, könnten die Illuminati oder andere Egoisten ihr Machtspiel gar nicht mehr spielen. Auch Kirchen, Sekten und Drogen würden an Bedeutung verlieren. Daher ist es für die Illuminati wichtig, daß sie diese Dinge vor dem Rest der Welt geheimhalten, damit sie weiterhin ihre Gier und ihr Ego mit ihrer Macht füttern können.

Dies war ein kleiner Seitensprung, um schon einmal darauf hinzuweisen, daß das Thema UFOs brisanter und reeller ist, als es viele wahrhaben wollen. Die »Verulkungsstrategie« des anglo-amerikanischen Establishments hat bisher schon mehrere Milliarden Dollar gekostet, um das UFO-Thema durch die Massenmedien so erfolgreich in den Bereich der Lächerlichkeit zu rücken.
Nun kommt dazu: Das erste Gebot einer Geheimloge ist, niemals in der Offentlichkeit erwähnt zu werden, ja sogar das Aussprechen des Namens durch einen Logenbruder ist zum Teil mit der Todesstrafe belegt (z.B. bei der 99er-Loge).
Zum Beispiel war das Aussprechen des letzten Lehrsatzes des Pythagoras, des »Oktagons«, in der Geheimschule des Pythagoras mit dem Tode bestraft worden. Das Oktagon ist ein wichtiger Schlüssel zum Verstehen der »Merkabah- (Bezeichnung für das Magnetfeld des Menschen) und ist daher auch »illuminierend«, d.h. eine Lösung für die Probleme, die wir haben. (Mer - ka - bah = zwei entgegengesetzt rotierende Lichtfelder, die beides transportieren, Geist und Körper (= Dematerialisation und Teleportation des physischen Körpers)(2)
Geheimhaltung ist eine eigene Kraft. Sie erlaubt die Durchführung von Operationen ohne Behinderung durch legale Verwicklungen oder potentielle Gegner und läßt ebenfalls eine Verbindung höheren Wissens unter den Wissenden entstehen.

An dieser Stelle sollten wir uns einmal die Schlüsselszene aus Umberto Ecos »Der Name der Rose« anschauen, als der blinde Abt den recherchierenden William von Baskerville fragt: »Was wollt Ihr eigentlich? « Baskerville antwortet: »Ich will das griechische Buch, von dem Ihr sagt, daß es nie geschrieben wurde. Ein Buch, das sich ausschließlich mit der Komödie beschäftigt, die Ihr ebenso haßt wie das Lachen. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um das einzige erhaltene Exemplar des zweiten Buches der Poetik des Aristoteles. Es gibt viele Bücher, die die Komödie behandeln, warum ist gerade dieses Buch so gefährlich?« Und der Abt antwortet: »Weil es von Aristoteles ist! « Baskerville: »Was ist so beunruhigend daran, wenn Menschen lachen? «
Der Abt: »Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht auch keinen Gott mehr«
(Mit diesem Satz sind wir näher an der Lösung vieler Probleme, die wir jemals auf diesem Planeten hatten, als wir glauben. Entweder wußten manche unter ihnen dies bereits oder werden es hoffentlich bald herausfinden. Lesen Sie diese Stelle am besten gleich noch ein zweites Mal).




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Wenn nun eine Geheimloge durch Betrug und Manipulation die Oeffentlichkeit täuscht, um politische und wirtschaftliche Macht für sich selbst - auf Kosten Anderer - zu erreichen, dann kann Geheimhaltung, wie im vorigen Beispiel, zu einem tödlichen Werkzeug werden.
Das soll nicht bedeuten, daß alle Geheimgesellschaften destruktiv oder böse sind. Zum Beispiel entstand einer der vielen Zweige der FREIMAURER nach 1307 aus den TEMPELRITTERN, die durch den Vatikan, unter dem Druck des französischen Königs Philipp IV. verfolgt wurden. Diejenigen, die der Verhaftung und Folter durch die Inquisitoren entfliehen konnten, gingen hauptsächlich nach Portugal, England und Schottland, wo sie jahrhundertelang im Geheimen arbeiteten, um Gerechtigkeit in die Welt zu bringen und die Menschenrechte zu fördern. Gleichzeitig zeigt aber die Geschichte, daß Geheimgesellschaften, wie z.B. der 33. Grad des »Schottischen Ritus der Freimaurer«, eine gefährliche Kraft sein können, mit der Fähigkeit, Regierungen einzusetzen und zu stürzen und geheime Bündnisse für globale Veränderungen zu benutzen.
Es wurden bereits sehr viele Bücher über die Thematik der Illuminati geschrieben - ein großer Teil davon leider nur in Englisch. Was mich an diesen jedoch persönlich sehr gestört bat, war die Tatsache, daß sie meistens von irgendwelchen Fanatikern geschrieben waren, fanatische Christen, fanatische Mormonen, fanatische Zeugen Jehovas, fanatische Rechte oder Linke usw., die zwar erkannt haben, was um uns herum geschieht, jedoch aus ihrer subjektiven Sichtweise heraus argumentiert und die Schuld im Endeffekt wieder nur auf eine andere Gruppierung oder einen Satan abgeschoben haben. Daher habe ich versucht, die meiner Ansicht nach wichtigsten Fakten aus den verschiedensten Bereichen der Politik, Religion und Finanz relativ kurz und wertfrei zusammenzufassen, damit sie auch für einen Konfessionslosen und auch in sonstiger Hinsicht freien und selbstdenkenden Menschen annehmbar werden und auch die Ursachenbehandlung für jeden Menschen, ob weiß, schwarz oder gelb anwendbar wird. Und es wird verständlich werden, warum die Illuminati daran interessiert sind, daß der einzelne Mensch nicht alles wissen darf.
Das komplette Bild der Verstrickungen auf diesem Planeten zusammenzustellen wird wohl keinem Autor hundertprozentig gelingen, daher liegt der Schwerpunkt dieses Buches darin, Ihnen zu zeigen, worum es den genannten Personen geht und wie sie es anstellen.
Wie schon erwähnt, geht das Wirken der Illuminati mindestens bis in sumerische Reiche zurück, was hier jedoch zu weit führen und am eigentlichen Ziel vorbeigehen würde. Daher beginnen wir erst bei den
Freimaurern. Es genügt vollkommen, auf die letzten drei Jahrhunderte zurückzublicken, denn die Namen und Institutionen verändern sich



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zwar im Laufe der Geschichte, doch die Kraft dahinter ist dieselbe.

Zusammenfassend kann hier schon festgestellt werden, daß es weit mehr Geheimlogen und -orden gibt - und es diese auch schon viel länger gibt - als sie in diesem Buch erwähnt werden. Durch meine Zusammenstellung sollen darüber hinaus Verflechtungen erkennbar werden und ein Gespür dafür entstehen, daß es mehr denn je Mächtige mit »etwas anderen« Wertvorstellungen gibt.
Dieses Buch soll einen Einblick geben in negative globale Verstrickungen. Da unsere materielle Welt aber nur in Polaritäten existieren kann, dürfen wir davon ausgehen, daß insgesamt ein etwa gleichstarkes Potential positiver und konstruktiver Kräfte die Balance hält. Bloß, die meisten Menschen sind sich derartiger Kräfte und der Auswirkungen ihrer gezielten Benutzung nicht bewußt, worin auch einer der Gründe liegt, warum sie sich noch immer so leicht mißbrauchen lassen.
Mein Hauptziel ist es, bei diesem ziemlich negativen Thema auch positive Wege aufzuzeigen, damit wir uns selbst befreien können und dem jetzt anbrechenden neuen Zeitalter gemäß auch neues Verständnis kosmischer Kräfte (griechisch Kosmos = Ordnung), globaler Vernetzungen, zwischenmenschlicher Beziehungen und persönlicher Bewußtseinserweiterungen »entwickeln« können.
Lassen Sie sich auch bitte nicht entmutigen, falls Sie die geballte Ladung an Informationen nicht gleich bewältigen können. Falls Sie an manchen Stellen mit dem Verständnis Schwierigkeiten haben sollten oder sich in den Verstrickungen verloren fühlen, überspringen Sie bitte keine Abschnitte, da alles ein zusammenhängendes Bild ergibt. Nehmen Sie sich bitte die Zeit und lesen Sie solche Stellen lieber zweimal.

Die Literaturhinweise ermöglichen weiteres Selbststudium und laden ein zu einer noch tieferen Entdeckungsreise durch den Dschungel der Informationen. Mein historischer Rückblick betrachtet lediglich die Spitze eines Eisbergs oder, um in der Thematik zu bleiben, die Spitze einer »Pyramide«.




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VIELE LOGEN VERDERBEN DEN BREI

Die FREIMAUREREI ist eine der ältesten Organisationen, die heute noch existieren. Papyrusrollen, die 1888 bei Ausgrabungsarbeiten in der libyschen Wüste gefunden wurden, beschreiben geheime Treffen solcher Zünfte 2,000 v.Chr. Die Zünfte waren schon am Bau des Tempels Salomons beteiligt und hatten etwa die Funktion der heutigen Gewerkschaften, pflegten aber schon damals die mystische Tradition. Als Ziel der Maurerei wird die innere Wandlung durch geistige Vervollkommnung des Menschen, in Ehrfurcht vor Gott, angegeben. Diesen Gott nennen sie, da die Freimaurer verschiedenen Religionen angehören, den »Großen Baumeister aller Welten«.
Andere Hinweise finden sich im ägyptischen Totenbuch und beim Gott Toth, der einst ihr Großmeister war. Großmeister ist der gängige Titel für die obersten Führer. Das geistige Wissen der Freimaurer wurde durch Symbole, Allegorien und Rituale ersetzt, die ebenfalls der Kommunikation dienten. (Geheimsprache durch Symbole, z.B. Freimaurerhandschlag, Pyramide, Pentagramm, Verwendung der Zahlen 3, 7, 13 und 33 in Wappen, Emblemen und heutzutage Firmenzeichen und Namen).

Das wichtigste Symbol in vielen Organisationen, einschließlich der Freimaurerei, ist der Schurz. Der Schurz, der zu Anfang sehr einfach und schmucklos war, wurde durch die PRIESTERSCHAFT DES MELCHISEDEK gegen 2,200 v.Chr. mit einem weißen Lammfell ausgetauscht und wird heute noch so verwendet. Im alten Aegypten wurden die Götter, die nach alten überlieferungen die »göttlichen Barken« flogen (UFOs), in den ägyptischen Tempelmalereien mit dem Schurz dargestellt. Ebenso trugen später die Priester den Schurz, als Zeichen der Ergebenheit gegenüber den »fliegenden Göttern« und als Zeichen der Autorität, in Vertretung der Götter, gegenüber dem Volke. Schon 3,400 v.Chr. trugen die Mitglieder der »BRUDERSCHAFT DER SCHLANGE« (Entstehungsgeschichte siehe im Anhang(3): Der Schurz, um ihre Unterwürfigkeit den Göttern gegenüber, die mit »fliegenden Rädern« vom Himmel kamen, zu zeigen. Daß der ursprüngliche Gebrauch des Schurzes den heutigen unteren Graden der einzelnen Logen bekannt ist, ist zu bezweifeln(4).

Vor dem Jahre 1307 waren die TEMPELRITTER mit den JOHANNITERRITTERN und zum Teil auch dem DEUTSCHRITTERORDEN (die beiden letztgenannten waren in ihrem Ursprung mildtätige Orden) die führenden Organisationen hinter den Kreuzzügen gegen die Moslems. Diese Orden waren zwar untereinander verfeindet, kämpf-



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ten jedoch zusammen für das Christentum.
Es ist kein Zufall, wenn über die TEMPELRITTER und deren geschichtlichen wie okkulten Hintergründe Unklarheit besteht; denn diese Unklarheit wurde gezielt herbeigeführt - namentlich während der vergangenen 150 Jahre. Das Geheimnis um die Templer brauchte kein Geheimnis zu sein, wäre es nicht zu so einem gemacht worden. Und zwar von Kreisen und Mächten, die ein aus ihrer Sicht verständliches Interesse daran hatten und haben, die Wahrheit im Dunkeln zu halten.
So geschah es, daß die Templer in eine merkwürdige Schicksalsgemeinschaft mit ihrem Herrn Jesus Christus gerieten: Genau wie dessen Lehre in deren Gegenteil verkehrt wurde, als das sogenannte »Alte Testament«, dessen Gesetze er bekämpfte, dem Christentum zugeschlagen wurde - so wurde auch der Geist des Templerordens verdreht. Es war der selbe Kernpunkt der Verfälschung in beiden Fällen. In jüngerer und jüngster Zeit haben sich nun, wie bekannt ist, verschiedene »Neo-Pseudo-Templerorden« gebildet. Unter diesen finden sich gewiß Menschen guten Willens, aber auch Scharlatane und Diener genau jenes Geistes, den die alten Tempelritter bekämpften. Völlig grotesk ist eine Verquickung von Namen und Geist der Templer mit freimaurerischen Komponenten. Und doch wurde es getan (siehe Templergrad im freimaurerischen York-Ritus).
Am Anfang des Templerordens standen zwei tiefgläubige Männer: Hugo de Payns und Geoffroy de Saint-Omer, ein Franke und ein Normanne. Ein kleiner Freundeskreis bildete sich daraus, beseelt von einer dem Mittelalter eigen gewesenen Glaubenskraft, die der heutige Mensch sich kaum vorzustellen vermag. Zum Weihnachtsfest des Jahres 11 17 beschloß also jener kleine Kreis in Jerusalem, eine kleine Gruppe zum Schutze der Pilger zu bilden. Ihr einziger Wunsch dabei war es, dem Herrn Jesus Christus und dem Glauben zu dienen. Die Gruppe von nunmehr neun Rittern stand dabei ziemlich allein - sie hatte weder Protektion noch bedeutende Geldmittel.
Im Frühjahr wurde die Gruppe bei König Balduin 1. von Jerusalem und beim Patriarchen vorstellig. Ihre Absicht wurde lobend zur Kenntnis genommen. Bald darauf durften die Ritter, deren Quartier bis dahin im »Deutschen Haus«, einem von Deutschen betriebenen Spital, gewesen war, auf dem ehemaligen Tempelgelände ein eigenes Quartier errichten. Und obgleich ihnen dies den Namen »TEMPELRITTER« eintrug, verstanden sie selbst sich stets als die »BRUDER VOM WAHREN TEMPEL CHRISTI«, womit der «INNERE TEMPEL DER SEELE« gemeint war.
Die Geschichte der Templer wäre sicherlich ganz anders und höchst-



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wahrscheinlich recht unbedeutend verlaufen, hätte sich in den Tempelruinen nicht ein bemerkenswerter Fund ergeben, mit dem die Ritter zunächst nicht viel anzufangen wußten: Es waren Überbleibsel hebräischer Schriften, kleine Fetzen nur, deren Inhalt bald von entscheidender Bedeutung für die Ritter und die ganze folgende Ordensgeschichte werden sollte. Eben jene Schriftfetzen wurden dem hochgebildeten Etienne Harding zugeleitet, der auch für die Übersetzungen sorgte. Und dies ergab den Anstoß für alles Nachfolgende. Die Funde entpuppten sich nämlich als Fragmente von Berichten jüdischer Eschaimin (Spione), welche im Auftrage der Priesterschaft über das Treiben »des verfluchten Mamzers (Hurensohns) Jesus« und dessen »Lästerungen gegen den Gott Israels« Rapport erstatteten. Und was darin zu lesen stand, widersprach der allgemeinhin gepredigten Lehre vollkommen! Jesus Christus hatte demnach den Hebräergott »JAHWE« als den Satan bezeichnet und den Juden vorgeworfen, den Teufel selbst zu ihrem alleinigen Gott gemacht zu haben. Deutliche Spuren dessen finden sich u.a. noch heute im Johannes-Evangelium des Neuen Testaments, wo Jesus den Juden sagt: »Ihr habt den Teufel zum Vater.« (Joh. 8, 44). Es muß also eine gewaltige Verfälschung der wahren Lehre Christi stattgefunden haben!
Man muß sich nun wiederum in die starke Gläubigkeitjener Ritter hineinzusetzen versuchen, um den Schock zu verstehen, der sie traf. Der
Gott, den die Kirche als »Vater Christi« lehrte, war nach Jesu eigenen Worten der Teufel, den zu bekämpfen er auf die Erde gekommen war! Studien der Bibel verdeutlichten schnell dem gesunden Menschenverstand der einfachen Ritter, daß die Lehre Jesu und das sogenannte »Alte Testament« polare Gegensätze waren und also unmöglich zueinander gehören konnten. Überdies nannten die Juden ihren Gott nie Vater, sondern »JAHWE« und »EL SCHADDAI«. El Schaddai aber war der Scheitan, das hieß »der verworfene Engel«! (Schaddeim = die Verworfenheit; »EL« = Großengel. EL ist oft irrtümlich mit Gott übersetzt worden. »Gott« heißt aber im altorientalischen »IL«.).
Als im Jahre 1128 die formale Ordensgründung vonstatten ging, bei der Bernhard von Clairvaux bis zu einem gewissen Grade als Schirmherr zu betrachten war, hatte die kleine Schar der Tempelritter bereits ein Geheimnis: Es war der Wille, die Wahrheit Christi zu ergründen. Noch herrschte lediglich Ungewißheit - bald würde man Gewißheit haben! Dieser Wille muß jedoch als der einer Gruppe von Rittern von geradezu naiver Frömmigkeit angesehen werden, die einfach nur ihrem Herren Jesus Christus dienen und dessen wahre Lehre wiederfinden wollten. Es war nichts Aggressives in diesem Wollen gewesen, denn sie



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unterstellten niemandem Böses. Es war Bernhard, der ihnen klarmachte, daß ihre Ambitionen auf keine Gegenliebe stoßen würden und daß es klug sei, nicht offen auszusprechen, was sie dachten.
In den folgenden Jahren fanden sich keine weiteren Hinweise auf die ursprüngliche Lehre Christi. Der Templerorden wandte sich nun vor allem militärischen Aufgaben zu. Das Geheimnis lebte bald nur noch in der Erinnerung weniger, vor allem provenzialischer, Brüder fort. Die praktischen Notwendigkeiten im Orient ließen wenig Raum und Zeit, sich um das Geheimnis zu kümmern.
Es war zunächst der nähere Kontakt zum Islam, der neue Impulse gab. Einige Briefe, die Ali Ibn Abu Thalib (Imam Ali) zugeschrieben wurden, fielen einer Templerabteilung bei einem Vorstoß gegen Damaskus in die Hände. Ali berichtete darin über eine nachträgliche Verfälschung des Korans, die er mit den Verfälschungen der Evangelien Christi vergleicht. Diese Papiere gelangten in die Provence, wo daraufhin der alte Gedanke wieder auflebte, die Wahrheit Christi erforschen zu wollen.
Jetzt ging es Schlag auf Schlag: Der provenzialischen Komturei wurde ein Dokument zugespielt, das aller Wahrscheinlichkeit nach aus Katharerkreisen stammte. So braucht es nicht zu verwundern, wenn die Templer sich später weigerten, am »Kreuzzug« gegen die Katharer teilzunehmen. Es handelte sich um ein Stück des Ur-Johannesevangeliums, niedergeschrieben von dem Häretiker Marcion im Jahre 94 n. Chr. Beigefügt war ein Brief mit einer knappen Schilderung der Lebensgeschichte Marcions. An dieser Stelle sei nur erwähnt, daß Marcion in der Zeit von etwa 90 bis 130 n. Chr. eine bedeutende, rein christliche Bewegung zustande brachte, die erst nach seiner Ermordung zusammenbrach. Marcion, der noch mit dem Apostel Johannes zusammengetroffen war, lehrte, daß Jesus Christus die Menschwerdung Gottes selbst gewesen sei, daß es keinen »Gottvater Jahwe« gäbe, sondern daß eben jener Hebräergott der Satan sei. Er lehrte ferner, daß Jesus den Menschen die Selbstheiligung verkündet habe, daß es allein des guten Willens jedes einzelnen bedürfe, aber keiner Tempel, also auch keiner Kirchenorganisation.
Von nun an entwickelte sich ein »Orden im Orden«, eine regelrecht verschworene Marcionitergemeinschaft. Es waren vor allem Provenzialen und Deutsche, die diese Sonderformation innerhalb des Templerordens bildeten. Das Gros der Tempelritter hat zu jener Zeit gewiß nicht durchschaut, was die Umgestaltung des Ordenskreuzes vom schlichten, gleichmäßigen Kreuz zum »Ritterkreuz- bedeutete. In den Anfängen waren die heute typischen 'Ritterkreuze', wie sie in ähnlicher Form bald auch andere Orden benutzten, noch nicht vorhanden.



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Auch die Templer trugen ursprünglich ein ganz simples rotes Kreuz auf ihren weißen Mänteln. Erst der untergründige marcionitische Einfluß machte das »Marcioniterkreuz« - das Dornenkreuz - zum Symbol der Templer!
In frühchristlicher Zeit war das Dornenkreuz das Wahrzeichen der Marcioniter gewesen; es war »das Häretikerkreuz«. Wie es heißt, hatte der Evangelist Johannes aus Dornen ein Kreuz für die heiligste Mutter Maria gebastelt. Das rote Dornenkreuz wählte Marcion dann zum Zeichen der reinen Christenheit. Das Ritterkreuz der Templer ist somit für den Eingeweihten das Symbol Marcions. In späterer Zeit entstand noch das »Doppeldornenkreuz« der templerischen Geheimwissenschaftler.
Uni die gleiche Zeit entstand auch der Kampfruf der Tempelritter, der da lautete: »Es lebe der Gott der Liebe!« (Vive Dieu Saint-Amour!), worin die alleinige Hinwendung zu Christus und die Ablehnung des alttestamentarischen Rache-Gottes Ausdruck fand.
Die grolle Mehrzahl der Menschen - sowohl außerhalb wie innerhalb des Ordens - war in die Hintergründe all dessen nicht eingeweiht. Noch erschien die Zeit dafür nicht reif, noch wartete man auf weitere, unumstößlich beweiskräftige Dokumente aus frühchristlicher Zeit. Solche Dokumente sollten sich in der Tat finden. Allerdings auf Umwegen, auf die im einzelnen einzugehen jetzt zu viel Raum einnehmen würde. Sei es genug mit der Feststellung, daß zwei Tempelritter ein uraltes Marcioniterversteck in Ruinenresten des alten Karthago fanden. Dorthin waren sie jedoch nicht zufällig geraten, sondern auf den Spuren Marcions, der sich sehr viel an jenem Orte aufgehalten hatte. Was sie fanden, waren jedoch nicht allein Bruchstücke der Original-Evangelienschriften von Johannes und Matthäus, sondern auch eine alte karthagische Glaubens- und Weltschöpfungsschrift samt der wahrscheinlich von Marcion angefertigten griechischen Uebersetzung. Und in dieser Schrift, dem »Ilu Aschera«, erkannte man nun die wahre Grundlage der Lehren Jesu Christi.
Über die aus dem Jahre 1236 stammende »Templeroffenbarung« ist hier nur wichtig zu berichten, daß sie das Kommen eines lichten Reiches im »Lande der Mitternacht« (Deutschland) verheißt, zu dessen Wegbereitern die Geneigten der Tempelritter auserwählt seien. Die Offenbarung geschah als zwei nach marcionischen Schriften suchenden Rittern im Raum des alten Karthago eine weibliche Erscheinung gegenübertrat und eben jene Botschaft überbrachte. Aufgrund dieser Vision wurde Berlin-Tempelhof gegründet, nämlich als die Nordhauptstadt des »Neuen Babylon«.
Welchen Glauben, welche Geisteshaltung und welche Weltanschau-



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ung vertraten denn die Templer nun wirklich?
Auf drei Eckpfeilern ruhte das mittelalterliche Abendland: Auf der jüdisch-christlichen Religion, auf einer auf alttestamentarischer Zinserlaubnis basierenden Geld- und Handelswirtschaft und auf dem Prinzip der absolutistischen Herrschaft. Diese drei Eckpfeiler gedachten die Tempelritter einzureißen, sobald die Zeit und ihre wachsenden Möglichkeiten dazu gekommen sein würden. Also: Eliminierung der jüdisch-christlichen Kirche und statt dessen den Aufbau einer urchristlichen Glaubensgemeinschaft unter Ausschaltung aller alttestamentarischen Komponenten. Daraus resultierend Umsturz des Geld- und Wirtschaftssystems, so auch Zinsverbot. Abschaffung der absolutistischen Monarchien und Aufbau einer aristokratisch-republikanischen Ordnung. Allein dies schon verdeutlicht, daß die herrschenden Kräfte zur Vernichtung der Templer schreiten mußten.

Nach dem Fall Jerusalems, das den endgültigen Sieg der Moslems bedeutete, flohen die JOHANNITERRITTER aus dem heiligen Land und ließen sieh in den folgenden Jahren auf verschiedenen Mittelmeerinseln nieder, deren Namen sie als ihren Titel benutzten. So hießen sie zuerst die »RITTER VON RHODOS« und später die »RITTER VON MALTA«. Sie entwickelten sich zu einer erstaunlichen Militär- und Seemacht im Mittelmeerraum, bis sie 1789 von Napoleon besiegt wurden. 1834 wurde ihr Hauptsitz nach Rom verlegt und sie sind heute als »SOUVERAENER UND MILITAERISCHER ORDEN VON MALTA« (SMOM) bekannt (Malteserkreuz). (Mitglieder sind unter anderem der verstorbene William Casey (Ex-Chef des CIA 1981-87), Alexander Haig (ehem. amerikanischer Außenminister), Lee Lacocca (Vorsitzender der Chrysler Corp.), James Buckley (Radio Freies Europa), John McCone (CIA-Chef unter Kennedy), Alexandre de Marenches (Leiter des französischen Geheimdienstes), Valerie Giscard d'Estaing (Ex-Präsident Frankreichs)(5).

Den TEMPELRITTERN erging es jedoch nicht so gut, da es ihnen nicht gelungen war, das heilige Land zu retten. Daher wurden sie im Jahre 1307 durch den Befehl von Philipp IV, genannt der Schöne, vom Vatikan verfolgt. Es wurden ihnen satanische und andere Praktiken nachgesagt und dazu kam, daß Philipp schon immer auf die Macht und die Privilegien der Templer neidisch gewesen war. Deshalb flohen die TEMPELRITTER aus Frankreich, uni in den sichereren Regionen Portugals, Englands und Schottlands, wo die Kraft des Vatikans vermindert war, Schutz zu suchen. Dort schloß sich ein Teil den bereits existierenden FREIMAURERLOGEN an und arbeitete unter der neuen



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Identität für die protestantische Reformation, um sich für die Verfolgung durch die katholische Kirche zu rächen.(6)
Ein anderer Teil der »Templer« wurde in Portugal neu begründet, änderte seinen Namen in die »RITTER CHRISTI« und wurde von Papst Clemens V. rehabilitiert. In Portugal erlangten die Tempelritter erneut große Macht, was wir später noch genauer betrachten werden.
Ihren Großmeister JACQUES DE MOLAY ließ Philipp IV am 11. März 1314 vor der Kathedrale Notre Dame in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrennen.(7)

Zwei weitere Institutionen zur Zeit der Kreuzzüge waren die FRANZISKANER und die DOMINIKANER. Die FRANZISKANER übernahmen das von der ägyptischen Bruderschaft in El Amarna getragene Gewand mit der Kordel und die Tonsur und schienen recht human zu sein. Die DOMINIKANER dagegen waren das Werkzeug der grausamsten Institution, die Menschen wohl je erfunden haben: die katholische Inquisition.(8)

Im vierzehnten Jahrhundert tauchten zum erstenmal die höchsten Eingeweihten der »BRUDERSCHAFT DER SCHLANGE« und deren Wissen, unter dem lateinischen Namen »ILLUMINATI« auf der Welt auf, und zwar in Deutschland. (das urbiblische Wort für Schlange »nahash« leitet sieh vom Stammwort NHSH ab, was »entziffern, herausfinden« bedeutet; lat. »illuminare« bedeutet »erleuchten, erkennen, wissen«). Einer der bedeutendsten Zweige der Illuminati in Deutschland waren die mystischen ROSENKREUZER, die zu Anfang des 9. Jahrhunderts von Kaiser Karl dem Großen eingeführt wurden. Die erste offizielle Loge wurde 1100 n.Chr. in Worms gegründet. Die Rosenkreuzer nahmen sich heraus, zu behaupten, das Wissen über die (außerirdische) Herkunft des Menschen und die ägyptischen Geheimlehren zu kennen. Weiter wurden sie für ihre Arbeit mit mystischen Symbolen und der Alchemie gerühmt. Die Verbindungen zwischen den Rosenkreuzern und den Illuminati waren sehr eng, was zur Folge hatte, daß der Aufstieg in den geheimen Initiationsgraden häufig zur Aufnahme bei den Illuminati führte.

Der Grund dafür, daß die ROSENKREUZER so schwer nachzuverfolgen sind, liegt darin, daß jeder große Zweig der Bruderschaft 108 Jahre lang nach der Gründung in der Offentlichkeit arbeitete, um dann 108 Jahre im Stillen tätig zu sein. Diese Wechselphasen er-




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zeugten den Eindruck, daß der Orden zwischenzeitlich verschwunden wäre und vereinfachte so das Wirken der Brüder.
Manche Autoren nennen als Entstehungsjahr des Rosenkreuzerordens 1614, als man in Hessen ein Schreiben veröffentlichte, das ihre Existenz öffentlich bekanntgab und zur Mitgliedschaft aufrief Zu diesem Zeitpunkt war wieder eine Phase des »Wirkens nach außen« angebrochen. Die Schrift, die die Menschen dazu aufrief, die falschen Lehrer, wie den Papst, Aristoteles und Galen (populärer Arzt der Antike) aufzugeben, erzählt auch die Geschichte der fiktiven Person »Christian Rosenkreuz«, durch den die Gründung versinnbildlicht werden sollte. Dieser wird heute meistens fälschlicherweise als der wahre Gründer angegeben. Das 108-Jahre-Wechselsystem hatte also vollen Erfolg gehabt!
Die ROSENKREUZER sind heute in mehreren Zweigen vertreten, die sich zu einem der positivsten Orden entwickelt und das Wissen zur geistig-seelischen Erlösung des Einzelnen als Ziel gesteckt haben (z.B. AMORC = Alter Mystischer Orden der Rosenkreuzer).
Die Illuminati und die Rosenkreuzer waren die große Kraft hinter der Welle religiöser Bewegungen in den Pestjahren. Dazu gehörten unter anderem die »GOTTESFREUNDE« die eine stark apokalyptische Lehre und absoluten Gehorsam den Führern gegenüber verlangte. Die gesamte Bewegung wurde später dem »ORDEN VON SANKT JOHANNES« übergeben, die von Albert MacKey in dem Buch: »Encyclopedia of Freemasonary« als »Freimaurerorganisation mit geheimer Mission« bezeichnet wird.

Eine Person, die enge Beziehungen zu den Illuminati und den Rosenkreuzern hatte, war MARTIN LUTHER, was er schon durch sein persönliches Siegel dem Insider zu erkennen gab (eine Rose und ein Kreuz mit seinen Initialen, wie das Siegel der Rosenkreuzer). Dies war zu der Zeit, als die katholische Kirche unter dem PAPST LEO X, dem Sohn von LORENZO DI MEDICI, stand. Lorenzo di Medici war der Chef eines reichen internationalen Bankhauses in Florenz, und eine Generation vor ihm wurde der Familie Medici durch PAPST JOHANNES YXIII. die Aufgabe übertragen, die Steuern und die Zehnten für den Papst einzuziehen. Dies verhalf den Medici dazu, eines der reichsten und einflußreichsten Bankhäuser Europas zu werden.
LUTHERS Aufstand gegen das Wirken der katholischen Kirche war berechtigt, da diese mehr zu einem geschäftlichen Unternehmen geworden war, als ein Ort des Glaubens zu sein. Eine der wichtigsten Führungspersönlichkeiten der Reformation war damals PHILIP DER GROSSMUTIGE, der die »Evangelische Universität« in Marburg grün-



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dete und eine politische Allianz gegen den katholischen KAISER KARL V. organisierte.
Nach LUTHERS Tod wurde seine Bekenntnisgemeinschaft von SIR FRANCIS BACON gefördert, er war der höchste Führer der ROSENKREUZER in England.
Unter KONIG JAMES 1. war BACON der Koordinator des Projekts, eine autorisierte protestantische englische Bibel zu schaffen. Diese Version, die 1611 als »King James Version« bekannt wurde, ist heute die meistgenutzte Bibel in der englischsprachigen Welt.(g)

Die Gegenreformation wurde von einer neuen Bruderschaft angeführt, der Gesellschaft Jesu, besser bekannt als die JESUITEN. Diese wurden 1534 von Ignatius von Loyola gegründet und waren eine militante, katholische Geheimgesellschaft mit geheimen Ritualen, Symbolismus und Einweihungsgraden (der Schwur für den 2. Grad verlangte den Tod aller Freimaurer und Protestanten). Die JE SUITEN wurden nach England gesandt, uni dort die Ketzer des Protestantismus zu bekämpfen. Sie suchten sehr fleißig nach zu bestrafenden Ketzern, was
bedeutete, daß die Freimaurer ihre Geheimnisse wohl hüten mußten, um nicht ihren Kopf zu verlieren.

Die FREIMAURER arbeiteten in absoluter Geheimhaltung in England, Schottland und Irland und förderten die größere Beachtung der Menschenrechte und des Protestantismus. Einer der Großmeister der Freimaurer war, neben dem Großmeister der Tempelritter, bei der Unterzeichnung der MAGNA CHARTA zugegen und die verschiedenen Logen waren ebenfalls verantwortlich für die Protestantenbewegungen in England und Deutschland.

Im Jahre 1717 begann die Londoner FREIMAURERLOGE in der Offentlichkeit zu arbeiten, da sie England für sicher genug hielt. Dies ist die Zeit, die in vielen Geschichtsbüchern als der Ursprung der Freimaurerei bezeichnet wird. Offiziell richtig, doch ihre Geheimtätigkeit begann Jahrtausende früher, und wie schon erwähnt, hätte die Geheimhaltung ja gar keinen Sinn gehabt, wenn heute jeder wissen würde, was die Freimaurer wann und wo gemacht haben. Durch die Offentlichkeitsarbeit der »Londoner Loge« herrschte starke Bestürzung unter den anderen maurerischen Logen, und diese beschuldigten die Londoner des Verrates. Nachdem sich die Aufregung wieder gelegt hatte, begannen die Freimaurer, sich über ganz Europa und die Neue Welt auszubreiten. Später zeigten sie sich in der Neuen Welt durch die Unabhängigkeitserklärung und die »Boston Tea Party«, die von der BOSTONER FREIMAURERLOGE organisiert war.
John Locke z.B. benutzte die freimaurerischen Grundlagen, als er die Verfassung der angebotenen Kolonie South Carolina schrieb, die später zu einer Bastion der Freimaurer wurde. Ebenso zeigen die Schriften des Sir Francis Bacon die Philosophien der Freimaurer.
Die Unabhängigkeitserklärung wurde fast ausschließlich von Freimaurern verfaßt und unterzeichnet. GEORGE WASHINGTON und die meisten seiner Generäle waren FREIMAURER. Es ist eine Tatsache, daß es ohne das Wi

710)
"Genfer Psalter"?
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30.01.03 10:37
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Band XXII (2004) Spalte in Vorbereitung Autor: Ronny Baier

WHITTINGHAM, William; calvinistischer Theologe, Herausgeber der Genfer Bibel, Dekan der Kathedrale von Durham. * 1524 in Chester; † 10.6. 1579 in Durham. William Whittingham enstammt einer alten Familie aus Lancashire. Im Alter von 16 Jahren kommt er 1540 ans Brasenose College in Oxford. 1545 wird er Student am All Souls College und dann ein senior student am Christ Church College, wo er 1547 seinen M.A. erhält. 1550 werden ihm drei Studienjahre im Ausland genehmigt. So studiert Whittingham zunächst in Frankreich an den Universitäten in Orleans und Lyon. Während seines Aufenthaltes in Paris ist William Whittingham als Übersetzer des englischen Botschafters tätig. 1552 besucht er sodann verschiedene deutsche Universitäten und zuletzt die Universität in Genf. Im Mai 1553 kehrt der eifrige Protestant Whittingham nach England zurück. Er sollte dort aber nicht lange bleiben, denn wenige Wochen nach seiner Rückkehr stirbt der junge König Edward VI.. Es folgt ihm seine streng katholische Schwester Maria I. auf den Thron. Sie wollte nun alles daransetzen, um England wieder in ein katholisches Land umzuwandeln. Da war für den radikalen Protestanten Whittingham kein Platz. Wie viele andere Protestanten geht er ins Exil auf den Kontinent. Im Sommer 1554 kommt er nach Frankfurt, wo er zu einem führenden Mitglied der englischen Gemeinde wird. Whittingham gehörte zum Kreis um den radikalen John Knox, des späteren Reformators Schottlands, welcher zum Pastor der englischen Gemeinde in Frankfurt gewählt wurde. - Bald schon begann ein Streit innerhalb der Frankfurter Gemeinde, als mit Richard Cox ein ausgesprochen anglikanischer Theologe in die Stadt kam, welcher die Gemeinde zum Gebrauch der anglikanischen Liturgie verpflichten wollte. John Knox weigerte sich Cox Folge zu leisten, weil er in der anglikanischen Liturgie noch zu viel "römische Abgötterei" ausmachte (z.B. der Gebrauch des Kreuzzeichens, das Knien beim Abendmahlsempfang, Fasttage ...). Er schrieb zusammen mit William Whittingham an Johannes Calvin nach Genf mit der Bitte um eine Stellungnahme zur anglikanischen Liturgie. Um den Liturgiestreit zu lösen, bestimmte die Frankfurter Gemeinde John Knox, William Whittingham, Anthony Gilby, John Foxe und Thomas Cole dazu, eine eigene Gottesdienstordnung zu verfassen. Diese wurde von der Gemeinde sehr begrüßt - mit Ausnahme der anglikanischen Partei. Es wurde in der Gottesdienstordnung ein Kompromiß erreicht, indem man einen Teil des Common Prayer Book übernahm. Die Gottesdienstordnung sollte zum April 1555 in Kraft treten. - Der Friede währte nicht lange. Denn im Februar 1555 erreichte eine neue Gruppe protestantischer Exilanten Frankfurt, welche die anglikanische Partei verstärkte. Angeführt von Richard Cox brachte diese Gruppe neue Unruhe in die Gemeinde, als sie ohne gemeindlichen Mehrheitsbeschluß im Gottesdienst die anglikanische Litanei gebrauchte. - Um John Knox und seine Anhänger loszuwerden, bezichtigten ihn Cox und seine Partei bei den lutherischen Stadtoberen der Unruhestiftung und erreichten schließlich auch, daß die Stadtregierung Knox im März 1555 aus Franfurt verbannte. Dieser ging daraufhin nach Genf, wohin ihm William Whittingham folgte. - 1559 wird Whittingham in Genf John Knox´ Nachfolger als Pastor der englischen Gemeinde. Hier in Genf entstand auch Whittinghams bedeutendstes Werk: die englische Übersetzung der Bibel. 1557 erschien zunächst seine englische Übersetzung des Neuen Testaments. Anschließend arbeitete er mit anderen Theologen an der Übersetzung der gesamten Bibel. Diese erschien 1560 und ist bis heute unter dem Namen "Genfer Bibel" bekannt. Die Genfer Bibel war eine durch und durch calvinistische Bibel. Sie sonderte die Apokryphen (die deuterokanonischen Schriften) aus und in ihren Fußnoten und Anmerkungen war sie zudem ausgesprochen antikatholisch (so wurde z.B. im Buch der Offenbarung die Hure Babylon und das "Tier" ganz klar mit Rom und dem Papsttum verglichen). Wegen ihrer staatskritischen Elemente wurde später von König James I. eine offizielle Bibelausgabe in Auftrag gegeben, die King James Bibel oder auch Authorized Version, welche die Genfer Bibel in vielen Anmerkungen von allzu puritanischen und antiroyalistischen Ansichten bereinigten sollte. Bis zum Erscheinen der King James Bibel 1611 erlebte die Genfer Bibel stolze 60 Auflagen. Und auch nach Erscheinen der King James Bibel blieb sie die meistgelesene englische Bibelübersetzung. Nach der Bibelübersetzung arbeitete William Whittingham auch an einer metrischen englischen Übersetzung der Psalmen für den liturgischen Gebrauch. Vorbild war der Genfer Psalter der Schweizer reformierten Kirche. Einige Psalmfassungen Whittinghams sind dann 1562 in die erste Londoner Gesamtausgabe des Sternhold-Hopkins Psalter eingeflossen. - Thomas Sternhold veröffentlichte bereits 1548 eine Kollektion von 19 metrisch verfaßten Psalmen in englischer Sprache, die er König Edward VI. widmete. 1549 erschien dann eine posthume Ausgabe von Sternholds Psalmen, die insgesamt 37 Psalmen von Sternhold und noch 7 weitere von John Hopkins enthielt. Diese Psalmsammlung nahmen die protestantischen Exilanten nach 1553 mit auf den Kontinent und von dort nach Genf, wo dann 1556 der erste englische Genfer Psalter mit musikalischen Noten erschien. - Dieser Genfer Psalter von 1556 enthielt neben den 44 Psalmen von Sternhold und Hopkins auch 7 Psalmen von Whittingham. 1558 folgte die zweite Auflage des Genfer Psalters, jetzt mit 9 Psalmen von Whittingham und 9 weiteren von dessen Freund John Pullain. 1560 kam bereits die dritte Ausgabe heraus mit drei weiteren Psalmen. Die vierte Auflage von 1561 enthielt noch einmal 25 zusätzliche Psalmen von William Kethe. Alle 93 in Genf erschienenen Psalmen flossen dann 1562 in die Gesamtausgabe der Psalmen von John Day ein. - Nach der Thronbesteigung Elisabeths I. kehrte Whittingham 1559 nach England zurück. 1560 tritt er in den Dienst von Ambrose Dudley, dem Grafen von Warwick und dessen Bruder Lord Robert Dudley, dem späteren Grafen von Leicester. Als 1562 ein Krieg mit Frankreich beginnt, wird Warwick nach Frankreich geschickt, um Havre zu verteidigen. Whittingham folgt ihm als sein Kaplan und dient während der Belagerung der Stadt durch die Franzosen der englischen Garnison als Militärgeistlicher. Wegen seiner Verdienste während der Belagerung wurde er auf Betreiben von Warwick und Leicester für das Dekansamt der Kathedrale von Durham empfohlen. So wurde Whittingham am 19.7.1563 zum Dekan von Durham ernannt. Er erfüllte seine Aufgabe mit religiösem Ernst und puritanischem Eifer, was ihm die Feindschaft des Erzbischof von Canterbury und anderer hochkirchlicher Prälaten einbrachte. 1576 oder 1577 wurde von ihnen eine Komission nach Durham geschickt, um gegen Whittingham zu ermitteln, der allzu sehr Genfer Gemeindestrukturen einführte und sich weigerte die anglikanische Kleider- und Gottesdienstordnung zu befolgen. Die Kommission blieb erfolglos. Doch schon 1578 wurde eine weitere Kommission eingesetzt, die Whittingham mit dem Vorwurf zu Fall zu bringen suchte, daß er ja nicht nach anglikanischer Ordnung zum Priester geweiht, sondern ungültig nach calvinistischer Ordnung zum Pastor gewählt worden sei. Noch bevor aber irgendeine Entscheidung für oder gegen Whittingham gefällt werden konnte, starb er am 10.6.1579 in Durham. - William Whittingham ist ein exzellentes Beispiel für einen extremen Protestanten in der elisabethanischen Kirche, der keinerlei Symphatie für die via media übrig hatte, wie sie von Elisabeth I. eingeschlagen worden war. Wäre Whittingham nicht gestorben, hätte er wohl das gleiche Schicksal wie Edmund Grindal erlitten, der ebenfalls wegen seiner puritanischen Ansichten von Elisabeth "kaltgestellt" worden war.

Werke: William Whittingham und John Knox, (Liturgie der englischen Exilgemeinde in Genf) "Ratio et Forma Pvblice Orandi Devm, atqve Administrandi Sacramenta et caet. In Anglorvm Ecclesiam, quae Geneuae colligitur: cum iudicio & comprobatione D. Johannis Caluini.... Genf, Jean Crespin, 1556; William Whittingham u.a., "The Newe Testament of our Lord Iesus Christ, conferred diligently with the Greke and best approued translations. With the arguments as wel before the chapters, as for euery Boke and Epistle, also diuersities of readings, and most proffitable annotations of all harde places: whereunto is added a copious Table", Genf: Conrad Badius, 1557; William Whittingham u.a., "The Bible and Holy Scriptures Conteyned in the Olde and Newe Testament, translated according to the Ebrue and Greke, and conferred with the best translations in divers languages, with moste profitable annotations upon all the hard places, and other things of great importance as may appear in the epistle to the reader", Genf, Rovland Hall, 1560; "THE WHOLE BOOKE Of Psalmes, Collected Into Englysh Metre By T. Starnhold I. Hopkins & Others: Conferred With The Ebrue, With Apt Notes To Synge The With Al, Faithfully Perused And Alowed according to Thordre Appointed In The Quenes Maiesties Iniunctions...", hrsg. von John Day, London 1562 (sieben Psalmen stammen in ihrer metrischen englischen Übersetzung von William Whittingham: Ps. 23, 51, 114, 115, 130, 133, 137); "A brief Discours off the Troubles begonne at Franckfort in Germany, anno Domini 1554. Abowte the Boke off Common Prayer and Ceremonies, and continued by the Englishe men theyre to thende off Q. Maries Raigne", Genf 1575, London 21642.

Editionen: "The New Testament of our Lord and Saviour Jesus Christ. A facsimile reprint of the celebrated Genevan Testament, M.D.LVII. With the marginal annotations and references, the initial and other wood cuts, prefaces and index.", London, Samuel Bagster and Sons, 1842; - Lloyd E. Berry (Hrsg.), "The Geneva Bible, a Facsimile of the 1560 edition, with an Introduction by Lloyd E. Berry", Madison: University of Wisconsin Press, 1969.

Lit.: Benjamin Brook, The Lives of the Puritans, 3 Bände, London 1813, 21994; - Mary A.E. Green (Hrsg.), The Life of Mr. William Whittingham, London 1870; - Robert Steele, The Earliest English Music Printing: A Description And Bibliography Of English Printed Music to the close the Sixteenth Century, London 1903; - W. Brooke, Old English Psalmody, from the Accession of Edward to the Restoration of Charles,1547-1660. London 1916; - Charles Eason, The Genevan Bible: Notes on its Production and Distribution, Dublin und London 1937; - Christina Hallowell Garrett, The Marian Exiles, Cambridge 1938; - M. Frost, English and Scotish Psalm And Hymn Tunes, c.1543-1677, London und New York 1953; - J. Julian (Hrsg.), Dictionary of Hymnology. 2 Bände, New York 21957; - L. Benson, The English Hymn, Richmond: John Knox Press, 1962; - M. Frost (Hrsg.), Historical Companion to Hymns Ancient & Modern, London 1962; - P. Pidoux, Le Psautier Huguenot, 2 Bände, Kassel 1962; - Katherine Smith Diehl (Hrsg.), Hymns And Tunes: An Index, New York und London 1966; - E. Parks, The Hymns and Hymn Tunes Found in the English Metrical Psalters, New York 1966; - Lewis Lupton, A History of the Genevan Bible, 25 Bände, London 1967-1994; - Kirby Rogers (Hrsg.), An Index To Maurice Frost´s English & Scottish Psalm & Hymn Tunes, Ann Arbor: Music Library Association 1967; - E. F. Bruce, History of the English Bible, Oxford 31978; - Nicholas Temperly, The Music of the English Parish Music, 2 Bände, Cambridge 1979; - Eric Routley, The Music Of Christian Hymns, Chicago 1981; - Bernard Rainbow (Hrsg.), English Psalmody Prefaces: Popular Methods of Teaching, 1562 -1835, Kilkenny, Ireland 1982; - Robert Illing, The English Metrical Psalter: A Catalogue of Early Editions, An Index to Their Contents, and a Comparative Study of their Melodies. 3 Bände, Adelaide 1983; - C. Thomas, Some English Composers And Their Religious Allegiances: 1550-1650, Churchman 103 (1983), 327-331; - A. Cabaniss, The Background of Metrical Psalmody, in Calvin Theological Journal 20 (1985), 191-206; - Robert Illing, The English Metrical Psalmody of the Reformation, in Musical Times 128 (1987), 517-521; - R. Zim, English Metrical Psalms: Poetry As Praise And Prayer, 1535-1660, Cambridge 1987; - C.R.N. Rowth, Who´s Who in Tudor England, London 1990; - R. Leaver, English Metrical Psalmody, in The Hymnal 1982 Companion, Band 1, New York: Church Hymnal Corp.1991, 321-348; - P. Pidoux, The History of the Origin of the Genevan Psalter, in I.A.H. Bulletin 19 (1991), 37-48; - A Short-Title Catalogue Of Books Printed in England, Scotland, & Ireland, 1475-1640, 3 Bände, London: 1986 - 1991; - Dictionary of National Biography, Band XXI, London 1908, 150-153; - The Oxford Dictionary of the Christian Church, Oxford 21983; - Durham Diocesan Records.

Ronny Baier


Letzte Änderung: 24.12.2002

Gruß Paraneua!

709)
Weltpolitik als "Jesuiten
aus
30.01.03 10:22
eMail: URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Nachricht:

Bei meinen Reisen in Büchern, Zeitungen, im Internet und in Gedanken:
Es drängt sich als Ergebnis auf, dass wir als Weltbevölkerung die politischen Miseren, sofern sie eingefädelt, "jesuitischen" Möchtegerns verdanken?
Auf dieser Ebene des "Antichrist"
"Neumanichäertum" als konflikterzeugendes Moment das sophistische, zweckorientierte Mittel ist?
In FAZ auf S. 33! heut' "Jesuit" Christian Geyer zum doppelten Stellvertretertum Christi recherchiert fleissig!
Zwei "christliche" Antipoden?
Neu-Rom und Neu-Europa mit wichtigen Hauptfäden zwischen Iran und USA hinundhergehend verwoben?
Stehen hinter Papst und Bush bnicht dieselben Hintermänner,
die für gewollte Macht- und Geldzentralisierung ihre Drähte bis ins Okkulte von Höllen verlängern?
Und im "Fiona"-Buch des anthroposophischen Mellinger-Verlages reibt sich "Mohammed" triumphierend die Hände,
weil er zu Sand zerreibt Mensch samt Erde behende?
Unterwandert sind alle Gruppen und Vereine?
Ich tippe hier in den Computer alleine!
Keine Zeit, sich das Herz brechen zu lassen!
Strategien für neue Wege von Wahrheit und Leben sind weiter zu fassen!
"Nur die 'Wahrheit' wird uns freimachen!
Die 'Pilatus'-Frage setzt uns aus dem aktuellen 'Drachen'!
Dieser heisst Diabolus!
Der wie Banker-Bischof Kamphaus ständig lügen muss?
Okkkult ist gewollt, diese Erde aus dem Heilsplan zu lösen,
vor allem auszulöschen zugunsten neuheidnischer Mondgötter das christliche Wesen!
Mit ihm verlogen wird auch verlogen des Elohim Jahves Opfergang für den Mittler!
Einen Golem setzt man uns vor die Nase und politische 'charismatische" soziofaschistische Engel-Lenins und Hitler!
So wir der Allmächtige noch weiter ausgreifen müssen,
damit die göttliche Evolution sich vollzieht trotz oder mit Hilfe der eigensinnigen Wesen?
Wir "Europäer" sind keine "Leute des Buches",
wie uns umstilisiert Annemarie Schimmels betrügerisches Vermächtnis!
Der Baum des Lebens!
Die Wege der Wahrheit sind seine Äste!
Was ist zu tun?
Gute Geister anrufen!
Das ist zu tun!
Vaterunser-Bitten als das uns gelehrte hohepriesterliche Gebet!
Christus mit uns als interkultureller Galilaeer es uns lehrt!
"Nun lobet Gott im hohen Thron, Ihr Völker aller Nation!
Hochpreiset ihn mit Freudenschalle, ihr Völker auf der Erden alle!
Denn sein Erbarmen, seine Gnad
sich über uns gebreitet hat.
Es wird die Wahrheit unsres Herren
in Ewigkeit ohn Ende währen!
Lob sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist auf gleichem Thron,
im Wesen einen Gott und Herren,
den wir in drei Personen ehren!"
Text nach Kaspar Ulenberg, Psalmen Davids, Köln 1582, Psalm 110, Weise: Französischer Psalter, Genf 1542!

Gruß Paraneua-Bioeule-Jokerbioeule, Bioeule-Aktuell.de.vu, Odermenning.de.vu!
Keine politisierte "Marcionnitin"!
Streiche gern den Psalter meiner Kinder aus anregenden Schwabinger Waldorfschulzeiten!
Gebt Stoibers harscher Schulpolitik und seinen "Deutsch-Ordens"-"Eunuchen"-Attis-Priestern für ein diabolisch-irdisches Himmelreich sowie den gewollten Gegenspielern von der "Lehmann"-Neu-Mithras-Riege keine als eine menschliche! Chance!

Kyrie eleison!
Christe eleison!
Nur tote Fische schwimmen mit dem diabolischen Neu-Weltorder-Strom!
Weiter eifrige Steiner-Leserin gefälschterund ungefälschter Bücher!
(Die Sendung Michaels, Kosmische und menschliche Geschichte!)


708)
Hallo, Ihr Lieben!
aus
29.01.03 16:51
eMail: URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Nachricht:

Na also, so mirnichtsdirnichts verschwindet auch im Netz nichts völlig!

Gruß Paraneua-Jokerbioeule!

707)
Test!
aus
29.01.03 10:09
eMail: URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Nachricht:

www.ichsagewasichdenke2003.de.tf

Gruß Jokerbioeule! Gelobtseiwasgehacktundgestörtwirdimnetz!

706)
Gauweiler Deutscher Orden
aus
29.01.03 9:56
eMail: URL: http://www.google.de

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Der deutsche Orden



Edmund Stoiber hat den Deutschen Orden nach Bayern geholt und dafür gesorgt, dass der Orden den Status einer "Körperschaft des öffentlichen Rechts" verliehen bekommt - obwohl der Orden diesen Status nie bekommen hätte dürfen. Der Orden zeichnete sich nämlich durch Missmanagement aus. Es kam wie es kommen musste - der Orden ging pleite, er war mit über 350 Mio. DM verschuldet. Die Staatsanwaltschaft ermittelte. Ordensmitglied Stoiber wollte nun natürlich von seinem Einsatz für den Orden nichts mehr wissen.

Was ist der Deutsche Orden (DO)?

Der Deutsche Orden wurde im Jahre 1190 im heutigen Israel gegründet. Er war Träger von über 100 Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Suchthilfehäusern und hatte etwa 5500 Beschäftigte. Inzwischen sind es laut Homepage des Ordens noch ca. 70 Einrichtungen mit etwa 2.100 Beschäftigten.

Was ist passiert?

Schon länger kursierten Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten des katholischen Wohlfahrtskonzerns. Im Winter 2000 offenbarte sich die ganze Katastrophe - der Orden war Pleite, weder Gehalt noch Weihnachtsgeld konnten ausbezahlt werden.(1)

Zu schnelles und unkontrolliertes Wachstum, gepaart mit Missmanagement und einem luxuriösen Lebensstil der Ordensoberen, führten zum Finanzdebakel des Ordens. Von 1993 bis 1999 war der Umsatz von unter 50 Millionen auf fast 500 Millionen Mark gestiegen. Doch die ehrgeizigen Projekte scheiterten zunehmend oder gerieten in die Krise: Kliniken blieben unterbelegt; das Land wollte eine ordenseigene Hochschule in Augsburg nicht fördern, doch es war schon Personal eingestellt; ein Gestüt mußte ebenso verkauft werden wie die beiden Firmenflieger. Zum ersten Mal in der bundesdeutschen Geschichte war eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts pleite - ohne dass sie Konkurs anmelden konnte.(2) Heute ist der Orden mit rund 350 Millionen Mark hoch verschuldet.(3) Als Konsequenz mussten nach einem mehrstündigen Krisengespräch im Sozialministerium im Dezember 2000 der Ordenschef, Prior Gottfried Keindl, und Geschäftsführer Werner Conrad ihren Hut nehmen.(4) Schließlich griffen Kirche, Staat und Banken den klammen Ordensbrüdern mit zusammen 30 Millionen Mark unter die Arme.(5)

Wie konnte das passieren?

Edmund Stoiber war es, der maßgeblich dafür gesorgt hatte, den heute maroden Orden von Frankfurt ins oberbayerische Weyarn zu holen und 1998 für dessen Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts zu sorgen. Die Körperschaftsverleihung führte dazu, dass die Banken nach dem Motto, der Orden könne mit diesem Rechtsstatus gar nicht pleite gehen, sorglos Kredite vergaben und den Wachstumswahn bestärkten.

Zwar wies Staatskanzleichef Erwin Huber jede Einflussnahme und -möglichkeit zurück. Doch Stoiber setzte sich massiv für den Orden, dessen Laienmitglied (Familiare) er ist, ein. Dies beweist ein Brief vom 19. Januar 1998 an den damaligen Kultusminister Zehetmair. Darin bat Stoiber den "lieben Hans", den "Antrag des Deutschen Ordens, der in den nächsten Wochen Deinem Haus vorgelegt wird, positiv zu beurteilen". In dem Antrag ging es darum, den Status "Körperschaft des öffentlichen Rechts" mit all seinen erheblichen finanziellen und steuerlichen Vorteilen zu erhalten. In dem Schreiben schwärmt Stoiber regelrecht von der Einrichtung. Die "vielfältigen Aktivitäten im sozialen Bereich" sprächen sehr für den Orden, er selbst sei sehr beeindruckt vom "großen sozialen Engagement" und von der "starken Expansion" des Ordens. Zudem sei die finanzielle Situation sehr günstig. Trotz der geringen Mitgliederzahl sollte dem Orden deshalb der gewünschte Status verliehen werden, forderte der Ministerpräsident. Die geringe Mitgliederzahl wäre normalerweise eine unüberwindliche Hürde gewesen. Denn der 800 Jahre alte Orden zählte damals gerade einmal 27 Männer, die das Gelübde abgelegt hatten. Das Kultusministerium gewährte normalerweise den begehrten Status nur Einrichtungen mit mehr als 200 Mitgliedern. Im Fall des Deutschen Ordens ging die Prozedur jedoch rasend schnell über die Bühne. Dabei jonglierte der Orden nicht zuletzt mit den Mitgliederzahlen, indem er die so genannten "Oblaten", Laien und Kleriker, die dem Orden nahe stehen, als Mitglieder mitauflistete. 300 Männer kamen so zusammen. 80 davon, hieß es damals, würden noch binnen Jahresfrist eintreten. Doch daraus wurde nichts. Ende 2000 zählte der Orden gerade mal 38 Mitglieder. Der Zweck heiligte offenbar die Mittel: Bereits am 20. Mai 1998 konnte sich die Einrichtung als "Körperschaft des öffentlichen Rechts" im Internet feiern.(6)

Dass der Orden anderswo den attraktiven Körperschaftsstatus nicht zuerkannt bekommen hätte, machten Äußerungen des stellvertretenden Priors Pater Hans Dehm in der "Frankfurter Rundschau" im Juni 1998 deutlich. Dehm wurde darin mit dem Satz zitiert: "Der Freistaat erklärt sich quasi zu unserem Gewährsmann." Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, so Dehm weiter, erkenne Bayern den Orden als Körperschaft an.(7)

Konsequenzen?

Mehrere Strafanzeigen, darunter auch eine gegen den "Familiare" Stoiber, gingen seit Bekanntwerden der Ordens-Pleite bei der Münchner Staatsanwaltschaft ein. Die Anzeige gegen Stoiber wurde von der Niedersächsischen Akademie für Photomedizin und Gesundheitsbildung wegen Beihilfe zur Konkursverschleppung und zur Steuerhinterziehung erstattet. Bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung auf Verleihung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts habe es begründeten Verdacht gegeben, dass der Orden überschuldet gewesen sei.(8)

Im April 2001 wurde schließlich die Zentrale des Deutschen Ordens durchsucht. Insbesondere dem abgesetzten Prior Gottfried Keindl, seinem ebenfalls entlassenen Geschäftsführer Werner Conrad und dem ehemaligen Finanzchef der Brüderschaft, Thomas Degott, werden in den Strafanzeigen zahlreiche Straftaten zur Last gelegt: Verdacht der Untreue und des Betrugs, Konkursverschleppung, Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung. Laut Anzeigen soll der DO beispielsweise eine Scheinfirma betrieben haben, um private Fahrten einer Führungskraft als Dienstfahrten deklarieren zu können. Als Betriebskosten seien auch Mietzahlungen für eine Privatwohnung abgerechnet worden, in der die Ehefrau eines früheren DO-Managers wohnte. Ein weiteres Mitglied des DO-Managements soll sich laut Anzeige "einen zinsgünstigen Kredit zum Kauf seines Privathauses" aus DO-Mitteln verschafft haben. Ausgerechnet Peter Gauweiler, der zufällig auch in vielen anderen brisanten landespolitischen Angelegenheiten mitmischt, übernahm als Rechtsanwalt den Fall und vertritt seither die ins Zwielicht geratenen Glaubensbrüder.(9)

Das Schicksal des Deutschen Ordens bleibt auch heute - über ein halbes Jahr nach der Zahlungsunfähigkeit und der Liquiditätshilfe durch Freistaat, katholische Kirche und Banken - ungewiss. Noch im April 2001 war nicht einmal in Ansätzen ein zukunfsweisendes Konzept erkennbar.(10) Wer für die rund 400 Millionen Mark Schulden nun haftbar gemacht werden kann, ist unklar. Da es noch nie einen ähnlichen Fall gegeben hat, gibt es hierfür derzeit keine gesetzliche Regelung. Schließlich ist es nicht vorgesehen, dass marode Organisationen durch die Einflussnahme von Politikern zu Körperschaften des öffentlichen Rechts werden.

Im Mai 2001 wurden Immobiliengeschäfte des Ordens im Nahen Osten bekannt, die mit mehreren Millionen US-Dollar ungeklärter Herkunft finanziert wurden.(11)

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Heinz Kaiser, forderte unterdessen von Edmund Stoiber, er solle seine verfassungsrechtlich problematische Funktion als "Familiare" aufgeben12) Das Familiarstatut verlangt von seinen Mitgliedern schließlich den Einsatz für den Orden im öffentlichen Leben. Diesen Einsatz hat Stoiber durch sein massives Eintreten in der Tat bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt.(13)

Stoiber tat, was er immer tut, wenn´s mal schief läuft: Er ging auf Tauchstation und meldete sich seit Dezember 2000 zu dem Thema nicht mehr zu Wort. Seine Staatskanzlei stellt sich in dieser Angelegenheit tot und schiebt die Verantwortung auf Sozialministerin Christa Stewens ab.(14)

Als sich auf Antrag der SPD der bayerische Landtag mit dem Deutschen Orden kurz vor der Sommerpause 2001 erneut befasste, kam es zum Eklat: Stoiber war der Debatte ferngeblieben.(15)


Anmerkungen



(1) Dpa-Meldung vom 06. Dezember 2000: "Der Deutsche Orden und das Geld - Woher nehmen und nicht stehlen?"
(2) "Süddeutsche Zeitung" vom 01. Dezember 2000: "Deutscher Orden zahlungsunfähig"
(3) "Augsburger Allgemeine" vom 04. Mai 2001: "Deutscher Orden: "Die Hängepartie beenden"
(4) dpa-Meldung vom 05. Dezember 2000: "Deutscher Orden entlässt Chefs"; "Mittelbayerische Zeitung" vom 06. Dezember 2000: "Orden feuert Chefs"; "Süddeutsche Zeitung" vom 06. Dezember 2000: "Deutscher Orden entlässt seine Chefs"
(5) dpa-Meldung vom 08. Dezember 2000: "Kirche und Staat helfen: 30 Millionen Mark für Deutschen Orden"
(6)vgl. Schreiben von Ministerpräsident Edmund Stoiber an Staatsminister Hans Zehetmair vom 19. Januar 1998; "Nürnberger Nachrichten" vom 16. Dezember 2000: "Die Bitte Stoibers war dem "lieben Hans" Befehl"; "Augsburger Allgemeine" vom 14. Dezember 2000: "Stoiber setzte sich für Deutschen Orden ein"; "Münchner Merkur" vom 14. Dezember 2000: "Stoiber warb 1998 für Deutschen Orden"
(7) "Süddeutsche Zeitung" vom 15. Dezember 2000: "Pleite des Deutschen Ordens belastet die Regierung"
(8) "Abendzeitung" vom 07. Dezember 2000: "Pleite-Orden: Stoiber angezeigt"; "Süddeutsche Zeitung" vom 07. Dezember 2000: "Anzeige gegen Familiare Stoiber"
(9) "Süddeutsche Zeitung" vom 12. April 2001: "Zentrale des Deutschen Ordens durchsucht"
(10) "Süddeutsche Zeitung" vom 23. April 2001: "Deutscher Orden noch immer ohne Sanierungskonzept"
(11) dpa-Meldung vom 16. Mai 2001: "SPD-Fraktion: Immobilien-Geschäfte des Deutschen Ordens aufklären"
(12) dpa-Meldung vom 03. Mai 2001: "SPD: Sanierung des Deutschen Ordens nicht auf Kosten der Kleinen"; "Augsburger Allgemeine" vom 04. Mai 2001: "Deutscher Orden: "Die Hängepartie beenden"
(13) "Augsburger Allgemeine" vom 04. Mai 2001: "Deutscher Orden: "Die Hängepartie beenden"; "Nürnberger Nachrichten" vom 04. Mai 2001: "Stoiber soll Deutschen Orden verlassen"
(14) "Süddeutsche Zeitung" vom 06. Juli 2001: "Stoiber hätte eingreifen müssen"
(15) "Augsburger Allgemeine" vom 13. Juli 2001: "Sommertheater vor den Landtags-Ferien"; "Abendzeitung" vom 13. Juli 2001: "Eklat wegen Stoiber im Landtag"; "Süddeutsche Zeitung" vom 13. Juli 2001: "Debatte um Deutschen Orden führt zu Eklat im Landtag"




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704)
Paraneua!
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29.01.03 9:40
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Gruß Paraneua!

703)
Für einen wirklichen Welt
aus
29.01.03 9:39
eMail: URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.vu

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Gruß Paraneua-Jokerbioeule-Kampfhund-Areal.de!

702)
Für einen wirklichen , si
aus
29.01.03 9:37
eMail: URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.vu

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649) Erwartet uns ein "Küng"scher Welt-Ethos-Frieden? Frieden, wie die Welt ihn gibt? aus Kein 25.01.03 - 8:49
eMail: Keine URL: http://www.unsichtbarekirchechristi.de.tf

Nachricht:
Ein Friede, der uns um unsre geistig-seelische Existenz betrügt?
Das wär ein "Friede", der uns nur belügt!
Die Friedensfrage wird uns höhnisch diabolisiert,
weil "Silicon-Valley" es mit unsrer "jesuitischen" "PeterVielwerth-Nixwerth-Roboterisierung" es pressiert?
Am gefährdetsten ist zur Zeit der Mensch!
Das macht man vordergründig zur Wellenpolitik!
Eurasien aus juden-christlichen Traditionen herausgelöst durch diabolisch-okkulten Verschnitt?
Die Tür zum Frieden Christus heisst,
Herr Peter Scholl-Latour wohl um den Hintergrund atheistischer islamisch-römischer Politik weas weiss!
Doch flucht er mit den Islamisten gegen "Ungläubige"?
Nicht mehr gewünscht, dass man sich vor dem verhöhnten Bild der "Schmerzensreichen" verbeuge?
Die Schmerzensreiche Maria? Das sind wir mit unsrer Erde!
Der Merkur, der uns aufruft zum "Stirb-und-Werde"!
"Maria durch ein Dornwald ging"!
Ein irdisch-sozialistisch-islamisch Paradies?
Ein ganz erbärmlich Linsengericht ist dies!
Doch auch die huntingtonsche Alternative!
Beschert uns im gleichen Ausmass eine Weltsicht, eine schiefe!
Ich habe hier das Rittelmeyer-Meditationsbuch, gefunden auf einer Buddhismus-Bücherliste im Internet!
Auf S. 69 steht, wie selbstverständlich es ist im Christentum, dass man für andre betet!
Die Kriege, die in unsrer Seele nicht bereinigt,
die führn dazu, dass man nach aussen wendet Konflikte und andre steinigt!
Drum denk' ich mit dem andren Friedrich, nicht dem Bischof! an das Hohepriesterliche Gebet (Joh. 17),
wo Christus mit uns vor seinem Vater steht!
Solch interkulturellergalilaeer.de.tf-Gebet:
Führtalle "Mortons" dazu zu sagen wie der Apostat:
"Galiläer, du hast gesiegt!"
Friedrich Rittelmeyer, Meditation, S.70, Auflage 1935:
"Gebete steigen als geistige Mächte zur göttlichen Welt auf. Sie verändern die ganze innere Umwelt. Sie schaffen neue geistige Möglichkeiten für die göttlichen Führermächte (Elohims-Jahve-Christus! Anm. Paraneua). Ganz abgesehen davon, daß sie wirken auf den, für den gebetet wird."

Gruß Wulfila, (von "Goten" aus Kappodozien verschleppt? Siedelte di earianischen Christenim Balkan an? Gruß an die durch das"Küngsche 'Weltethos' verhandelten undausgebluteten Balkan-Völker, sofern sienicht der 'Schwarzen Hand' angehören!) nur ungewollt politisch!



701)
Noch einmal!
aus
29.01.03 9:28
eMail: URL: http://www.ichsagewasichdenke2003.de.vu

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658) Nun lobet Gott im hohen Thron, ihr Völker aller Nation: aus Kein 26.01.03 - 10:11
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Unsichtbare Kirche Christi
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49
Datum: Donnerstag, der 31. Januar, 2002 um 11 Uhr 38
Linkverweis! (keine e-Mail / http://www.bioeule2002.de) schrieb:

Am 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf.
mitzuverantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb gilt für
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Gruß Bioeule, alias Paraneua!


48
Datum: Donnerstag, der 31. Januar, 2002 um 11 Uhr 27
Eines von vielem, das Bischof Kamphaus und die Deutsche Bischofskonferenz von Rudolf Steiner trennt: (keine e-Mail / http://www.blitz-buch.de/Paraneua666/) schrieb:

Franz Kamphaus zu Bioeule im Zusammenhang mit dem 11.7.1997 und seinen Aktivitäten 'Weil es uns angeht' (Kamphaus an der Seite der IPF-Strategen und 'Entwicklungs'-Politiker: "Wir sind ja schliesslich nicht im 'Elysium'!"
Kopie aus einer Seite im Internet:
"2.1.1906: Im Zusammenhang mit der Loge hält Steiner erstmals einen
Vortrag vor Männern und Frauen gemeinsam und bezeichnet die
Freimaurerei (womit er wahrscheinlich den von vielen als irregulär
betrachteten AASR- und MM-Ritus meint) als "eine Karikatur" und
offfenbart, dass die "in ihr schlummernden Kräfte wieder
aufzuwecken", eine Arbeit sei, "die uns obliegt". Steiner sieht es
als seine "Aufgabe, den Misraim-Dienst für die Zukunft zu retten."
Der Misraim-Dienst soll Irdisches mit dem Himmlischen, Sichtbares
mit dem Unsichtbaren vereinigen und die Eleusinischen Mysterien
wieder erneuern.
Gruß Verklaghaferl auch von der "Archiv"- und www.blitz-buch.de/Verklaghaferl666/-Seite!


47
Datum: Sonntag, der 27. Januar, 2002 um 11 Uhr 40
Paraneuas sonntägliche Wortverarbeitung! (keine e-Mail / http://www.google.de/search?q=cache:anVRlbonnjQC:www.kfunigraz.ac.at/phywww/kenner/vortraege/kind_in_gesellschaft.html+%C4rgernisse+m%FCssen+kommen%3F&hl=de&lr=lang_de) schrieb:

Ein Klick auf die vorgenannte "Url"-Adresse ist durchaus lohnend! Ein Zitat daraus erscheint heute auch unter "News"!
Gruß Bioeule!

46
Datum: Donnerstag, der 24. Januar, 2002 um 15 Uhr 52
Paraneua von der "Kirchen"-Seite zitiert Gleichgesinnte! (keine e-Mail / http://www.paraneua2002.de) schrieb:

480.) Name: Bioeule Datum: Donnerstag, der 24. Januar, 2002 um 15 Uhr 48
Homepage: http://www.Bioeule.de E-Mail: Bioeule@aol.com
"Laßt uns zur Kapelle treten,
Letzten Sonnenblick zu schaun!
Laßt uns läuten, knieen, beten
Und dem alten Gott vertraun!"
Faust II
"Die 'Umklammerung' Europas durch den Arabismus" (Dr. Karl Buchleitner):
"Nach dem 11. September 2001 hat der amerikanische Präsident Georg W. Bush den 'Krieg gegen den Terrorismus' erklärt. Es besteht der Verdacht, dass es sich um mehr handelt, dass es sich handelt um einen Krieg zur Festigung der amerikanischen Weltherrschaft. Im Endeffekt wird auf eine 'Eine-Welt-Regierung' hingearbeitet, die der Vater des jetzigen Präsidenten während des Golfkrieges als 'Neue Weltordnung' bezeichnet hat. (Diese 'Neue Weltordnung' ist bereits auf den Ein-Dollar Noten zu finden. 'Novus ordo Seclorum'). Der amerikanische Philosoph Richard Rorty, nach der 'Welt am Sonntag' vom 2. Dezember vom 2. Dezember 2001, der größte Moralist der Gegenwart' hat erklärt: 'Nur eine Weltregierung rettet unsere Zivilisation'. Der jetzige Präsident George W.Bush ist dabei, die amerikanischen Interessen unter dem Stichwort der Terrorismusbekämpfung mit Bomben zu vertreten. Was weltgeschichtlich fehlt ist ein Europa, dass seine geistigen Aufgaben ergreift und eine zeitgemäße politische Gestaltung vor der Welt vertritt. Die Grundideen der Memoranden Rudolf Steiners von 1967/17 müssten aufgegriffen werden. Im anderen Fall landen wir in einer Weltregierung, die 'ganz gewiß die freie Initiative der geistigen Fähigkeiten ausschalten wird!' (Rudolf Steiner, 22. März 1919 GA 190, S. 43)
Über die Gefahren einer amerikanischen Weltherrschaft hat Rudolf Steiner am 15. Dezember 1919 gesprochen: 'Geht der Gang der Welt so fort, wie er gegangen ist mit dem sich degenerierenden, vom Orient herkommenden Geistesleben, dann saust dieses Geistesleben, während es an einem Ende die erhabenste Wahrheit war, am Ende in die furchtbarste Lüge hinein. Nietzsche hat schildern müssen, wie schon die Griechen sich vor der Lebenslüge haben bewahren müssen durch ihre Kunst. Und im Grunde genommen ist die Kunst das Götterkind, das die Menschen bewahrt vor dem Versinken in die Lüge. Wenn diesem ersten Zweige der Kultur nur einseitig nachgegangen wird, so mündet diese Strömung hinein in die Lüge. In den letzten fünf bis sechs Jahren ist von allen weltgeschichtlichen Jahren am allermeisten innerhalb der zivilisierten Menschheit gelogen worden. Es ist fast überhaupt nicht die Wahrheit gesagt worden im öffentlichen Leben, es war fast kein Wort, das durch die Welt gegangen ist, wahr. Während diese Strömung hineinmündet in die Lüge, mündet die mittlere Strömung hinein in die Selbstsucht. Und ein Wirtschaftsleben wie das anglo-amerikanische, das in die Weltherrschaft ausmünden sollte: wenn es sich nicht bequemt, sich durchdringe4n zu lassen von dem selbständigen Geistesleben und selbständigen Staatsleben, mündet ein in den dritten der Abgründe des Menschenlebens, in den dritten jener drei. Der erste Abgrund ist die Lüge, die Entartung der Menschheit durch Ahriman. Der Zweite ist die Selbstsucht, die Entartung der Menschheit durch Luzifer. Der dritte ist auf physischem Gebiete Krankheit und Tod, auf Kulturgebieten: Kulturkrankheit, Kulturtod.
Die anglo-amerikanische Welt mag die Weltherrschaft erringen: ohne die Dreigliederung (Anm.Bioeule: Freies Geistesleben, freies Rechtsleben, freies Wirtschaftsleben) wird sie durch diese Weltherrschaft über die Welt den Kulturtod und die Kulturkrankheit ergießen, denn diese sind ebenso eine Gabe der Asuras, wie die Lüge eine Gabe des Ahriman, wie die Selbstsucht eine Gabe des Luzifer ist. So ist das dritte, sich würdig den anderen an die Seite Stellende, eine Gabe der asurischen Mächte!
Man muß aus diesen Dingen den Enthusiasmus nehmen, der einen befeuern soll, nun wirklich zu suchen die Wege, möglichst viele Menschen aufzuklären. Heute ist die Aufgabe des Einsichtigen: die Aufklärung der Menschheit. Wir müssen so viel als möglich dazu tun, gegen jene Torheit, die sich Weisheit dünkt und die da glaubt, daß sie es so herrlich weit gebracht hat, gegen jene Torheit dasjenige hinzustellen, was wir gewinnen können aus dem praktischen Aspekt der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft.'..." (Rudolf Steiner, Die Sendung Michaels, GA 194, S.235f.), zitiert von Dr. Karl Buchleitner in: "Die Umklammerung" Europas durch den Arabismus, Rundbrief für Mitglieder, Freunde und Interessenten der Freien Anthroposophischen Vereinigung, 3/Januar 2002, E-mail: u.buchleitner@dr-buchleitner.de!
Gruß Bioeule, alias Paraneua, alias Kampfhund, Buntnessel und Johanniskraut!



45
Datum: Dienstag, der 15. Januar, 2002 um 11 Uhr 19
Zukunftsfähige Frömmigkeit trotz UNO-Strangulierung! (keine e-Mail / http://www.anthroposophie.net/forum.htm) schrieb:

Lohnt! (auch ohne neue Aktualisierung lohnt es noch, zu www.kampfhund-areal.de zu gehen!)
Gruß Kampfhund, alias Bioeule, alias Paraneua mit gelegentlichen Paranoia.de-Ausfällen!?

44
Datum: Dienstag, der 15. Januar, 2002 um 10 Uhr 47
"Paraneuische" " Metaorganismen" (keine e-Mail / http://www.dreigliederung.de/links/such.html) schrieb:

Besuchen Sie mich bitte auch auf der "News"-Seite!
Gruß Paraneua2002.de

43
Datum: Dienstag, der 15. Januar, 2002 um 08 Uhr 43
Bioeule auf der Suche nach "biologischem", aufbauendem Wissen! (keine e-Mail / http://www.bioeule2002.de) schrieb:

Thema: Apokalypse
Datum: 15.01.2002 01:34:51 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit
From: fenix@team.com.pl (Fenix)
To: info@rudolf-steiner.de (www.rudolf-steiner.de), Bioeule@aol.com
Hallo Frau Jakobi,
nachfolgend finden Sie den gesamten Vortrag. Der von Ihnen zitierte Text
stimmt offensichtlich mit dem in der Gesamausgabe überein.
Es handelt sich hierbei um den Kursus über die Apokalypse des Johannes, der
ausschließlich den Priestern der Christengemeinschaft und den
Vorstandsleuten der AG offen war.
Mit freundlichen Grüßen
VGD
Rudolf Saacke
www.ga-db.de
fenix@team.com.pl
#G346,1995,SE088 - PRIESTERKURSE V
100
SIEBENTER VORTRAG
Dornach, 11. September 1924
Ehe wir in der Betrachtung der Apokalypse weiterschreiten, mussen wir nun zu
den Mitteln des richtigen Lesens noch eines hinzufügen, das aber mehr von
außen genommen ist. Es handelt sich ja durchaus darum, daß wir uns mit der
gelesenen Apokalyp-se dann in unsere Gegenwart hineinstellen. Dazu müssen
wir zunächst ins Auge fassen, aus welchen spirituellen Untergründen heraus
diese Apokalypse entstanden ist. Ich meine das natürlich in diesem
Augenblick nicht so, wie man heute ein Werk aus seiner Zeit heraus im
trivialen historischen Sinn erklären will. Das ist nicht anwendbar auf
Werke, die ja in der in der Apokalypse ge-schilderten Art aus der geistigen
Welt heraus konzipiert sind. Aber dennoch müssen wir uns klar sein darüber:
Die Apokalypse ist ja entstanden auf die Weise, wie sie eben nach den
geistigen Bedingungen ihrer Zeit entstehen konnte, nicht nach den äußeren
historischen Bedingungen, sondern nach den geistigen Bedingun-gen ihrer
Zeit.
Fassen wir nun einmal diese Zeit ins Auge, diese Zeit der ersten
Jahrhunderte des Christentums, und bringen wir sie in spirituel-lem Sinne in
Zusammenhang mit der allgemeinen Weltevolution.
Ein wichtiges Jahr, wenn wir die Evolution ansehen, die hinter den äußeren
Ereignissen vor sich geht, ist das Jahr 333 nach Chri-stus. Dieses Jahr 333
stellt ja denjenigen Zeitpunkt dar, in dem das Ich hereinschlug in die
Verstandes- oder Gemütsseele des Men-schen, wie sie sich ausgebildet hat
zwischen dem Jahr 747 vor Christi Geburt und dem Beginn des Zeitalters der
Bewußtseinsseele im 15. Jahrhundert. Dieses Jahr 333 steht da mitten drin.
In diesem Zeitalter der Verstandes- oder Gemütsseele hat ja eine große Rolle
gespielt die Ausbildung der griechischen Geistesart, und diese wirkte nach,
bis eben das Zeitalter der Bewußtseinsseele kam. In dieses Zeitalter der
Entwickelung der Verstandes- oder Gemütsseele fällt ja das Mysterium von
Golgatha.
101
Nun müssen wir uns darüber klar sein, daß dieses Hineinschla-gen des Ich in
die Verstandes- oder Gemütsseele etwas außeror-dentlich Bedeutsames
darstellt. Dieses Hineinschlagen des Ich, das um das Jahr 333 stattfindet,
das erschüttert doch in der Tiefe der Seele und in der allerernstesten Weise
gerade die Menschheit, die in Betracht kommt für das Empfangen der
spirituellen Einflüsse. Von demjenigen, der Anteil haben will am
spirituellen Leben und der in der Richtung des spiritu ellen Lebens wirken
will, müssen die äußeren Tatsachen der geschichtlichen Entwickelung durchaus
hinorientiert werden auf die spirituellen Hintergründe.
Was haben wir denn in der Zeit, als gewissermaßen hinter den Kulissen der
äußeren Ereignisse das Hereintreten des Ich in die Menschenseele stattfand,
was haben wir denn da für hervorragen-de äußere Ereignisse, und wie müssen
diese alle im Lichte dieses Hereintretens des Ich angesehen werden? Ja,
meine lieben Freun-de, da beginnt plötzlich für den Menschen das ganze
Verhältnis des Göttlichen zum Menschen unverstanden und wankend und strittig
zu werden.
Wir haben in diesem Zeitpunkt den bedeutsamen Streit zwi-schen Arius und
Athanasius. Mit dem Hereinschlagen des Ich in die Verstandes- oder
Gemütsseele tauchen im Innersten des Men-schen, wenn auch noch etwas
unbewußt, die Unklarheiten auf und damit die Frage: Wie lebt denn eigentlich
das göttliche Ich in der Menschennatur? - In dieser Zeit wurde der Mensch
wankend darüber, wie er sich das Verhältnis des Göttlichen zur Welt und zum
Menschen selber zu denken hatte. Und da standen sich die beiden Anschauungen
des Arius und des Athanasius in schroffer Weise gegenüber. Wir sehen dann,
wie in Westeuropa die Ansicht des Athanasius die Oberhand gewinnt, und wie
die Anschauung des Arius einem allmählichen Untergang entgegengeht.
Fassen wir diesen Gegenstand jetzt einmal vom spirituellen Standpunkte auf,
denn das ist ja vor allem wichtig, wenn wir den inneren Sinn und den inneren
Geist von so etwas, wie es die Apokalypse ist, wirklich verstehen wollen.
Arius sieht auf der einen Seite den Menschen, wie er immer höher und höher
steigt
102
und sozusagen dem Göttlichen immer näher kommen soll, und er sieht auf der
anderen Seite die göttliche Wesenheit; und er hat neben diesen großen
Weltenprinzipien nun das Mysterium von Golgatha zu verstehen, die Natur
Christi. Er will sich die Frage beantworten: Wie steckt in Christus selber
die menschliche und wie die göttliche Natur? Hat man in Christus wirklich
ein gött-liches Wesen zu sehen oder nicht? - Und er beantwortet eigent-lich
diese Frage mit Nein. Er steht im Grunde genommen auf dem Boden, der dann
bei einem großen Teil der europaischen Bevöl-kerung der allgemeine geworden
ist: die Grenzscheide aufzurich-ten zwischen dem Menschen und Gott, die
Innewohnung Gottes im Menschen nicht eigentlich zugeben zu wollen und einen
Ab-grund zu setzen zwischen Gott und dem Menschen.
Wir müssen uns nun ohne Vorurteil zurückversetzen in jene Zeit der ersten
christlichen Entwickelung, die im Grunde nichts gemein hat mit derjenigen
des späteren römischen Katholizismus, da später innerhalb des römischen
Katholizismus das Christen-tum in die Dekadenz gekommen ist. Deshalb müssen
wir uns auch darüber klar werden, daß ja in der Tat für die
Weiterentwik-kelung der Menschheit es dazumal notwendig war, die ganze
Fra-ge im Sinne des Athanasius zu entscheiden, der in dem Christus eben ein
unmittelbar göttliches Wesen sah, der in dem Christus den wirklichen
göttlichen Sonnengeist sah, wenn das auch in spä-terer Zeit wegen der
Abneigung, den Christus kosmologisch vor-zustellen, in den Hintergrund trat.
Aber in der ganzen Geistesart des Athanasius lag das, daß er den Christus
wirklich als einen dem Vatergott gleichen Gott ansah.
Diese Anschauung hat dann weitergewirkt, sie hat nur ihre Spitze verloren im
Jahr 869 durch das achte Konzil in Konstan-tinopel, das im Grunde genommen
dadurch die Lehre des ersten Konzils von Nicäa zerstört hat, daß die
Trichotomie für ketze-risch erklärt worden ist. Damit beginnt dann auch die
Dekadenz des kirchlichen Christentums, denn damit war das Hineinwachsen in
die Geistigkeit für spätere Jahrhunderte innerhalb der katholi-schen
Kirchenentwickelung durchaus abgeschnitten.
103
Es ist durchaus jene Erschütterung, die im Innern des Men-schen stattfand
beim Hereinbrechen des Ich in die Verstandes-oder Gemütsseele, welche durch
dieses äußere Ereignis koloriert wird und welche diesem äußeren Ereignis den
eigenen inneren Sinn gibt.
Und wenn wir diese Dinge weiter historisch betrachten, so mussen wir uns
sagen: Nach diesem Jahr 333 folgten diejenigen Zeiten, vor allem für die
europäische Entwickelung, die mit dem alten Römertum brachen. Wir sehen, wie
das alte Römertum, so wie es geworden war, eigentlich im Grunde genommen das
Chri-stentum nicht aufnehmen konnte. Es ist ein grandioses Bild, das sich
uns entrollt, wenn wir den Blick hinrichten auf dieses Jahr 333. Es ist ja
zugleich das Jahr, das die Zeitepoche angibt, in welcher das Römertum von
Rom aus weiter nach Osten verlegt wurde. Es flüchtete sich, unter demjenigen
römischen Kaiser, dem römischen Cäsar, der das Christentum sich aneignen
will, das Christentum von Rom aus weiter nach Osten. Wir müssen nicht so
sehr auf die Auswüchse und Schäden sehen, die dann durch das Konzil von
Konstantinopel eintraten, wir müssen mehr auf das hinblicken, was darin
liegt, daß von Westen nach Osten geflüchtet werden muß, als in Rom das
Christentum hereinschlägt. Das ist ungeheuer bedeutungsvoll. Von der
geistigen Welt aus gesehen ist das ein so bedeutsames, leuchtendes Ereignis,
daß demgegenüber alles, was der Byzantinismus an Schäden dann brachte, wenig
in Betracht kommt.
Man möchte sagen, von ungeheurer Bedeutung ist es, daß das Christentum, als
es in seiner äußeren Gestaltung vom Römertum berührt wurde, flüchten mußte.
Auf dem Boden des Römertums allerdings, auf dem, was sich auf römischem
Gebiet lange vorbe-reitet hat, geht ja dann das Christentum auf, nachdem es
unter Konstantin nach dem Osten geflüchtet ist; aber indem es als Blüte
aufgeht, wird es hineingezwängt in äußere, weltliche Formen.
Man muß sich nur einmal vorstellen, was das heißt, daß das prophetische Auge
des Apokalyptikers auf das Christentum hin-sieht, wie es sich in Rom
vorbereitet, wie aber in dem Moment, wo
104
das Römertum selbst sich in ausgesprochener Weise für das Chri-stentum
erklärt, das Christentum eigentlich die alten römischen Formen annimmt. Das
ist eigentlich der Aspekt, der sich uns dar-stellt: Auf der einen Seite
sehen wir den geistigen Streit zwischen Arius und Athanasius, und auf der
anderen Seite sehen wir das alte Rom, das zum Christentum sich bekehrt. Aber
indem das Chri-stentum nach Osten wandert, nimmt es die in Rom selbst
zurück-bleibende Form, die römische Staatsgestaltung, an und wird, auch in
seiner äußeren Wirksamkeit, die Fortsetzung des alten Rom.
Und nun sehen wir zunächst ab von gewissen Dingen, die wir noch tiefer
spirituell werden erklären müssen, und sehen wir auf das Historische hin.
Ja, dieses Historische sieht der Apokalyptiker in einer großen und
gewaltigen Weise voraus. Er macht darauf aufmerksam - das heißt, er spricht
es nicht deutlich aus, aber er hat es in seinem Gefühl, und in der
Komposition seiner Schrift liegt es -, er macht darauf aufmerksam, wie das
Wachstum des-jenigen, was innerhalb der Menschheit und äußerlich in der
Geschichte vor sich gehen wird, 333 Jahre braucht nach dem My-sterium von
Golgatha, und wie dann eine merkwürdige Schein-entwickelung des Christentums
eintritt. Das christliche Römer-tum, entwurzelt, nach Osten hinübergegangen,
das romische Christentum, sich den römischen Formen ganz anbequemend - das
ist der Boden, auf dem alles dasjenige sich vorbereitet, was nun wiederum
333 Jahre dauert bis zum Jahr 666 (Tafel 5).
Und wenn Sie sich vor die Seele rufen, meine lieben Freunde, was wir gestern
besprochen haben über das Sichversenken in die Zahl bei solch einem noch aus
den alten Mysterien inspirierten Menschen wie dem Apokalyptiker, wenn Sie
das nehmen, dann werden Sie sich sagen können: Dieser Apokalyptiker schaut
auf die weiteren 333 Jahre hin, wo das Christentum in einer gewissen äußeren
Scheinblüte sein wird, wo es aber nach zwei Seiten hin in trübe Nebel
gehüllt sich entwickeln muß, ostwärts getrieben zur Zeit Konstantins und vom
Westen das Alte wie ein Ahrimanisches bewahrend. Da bereitet sich etwas vor
im Schoße der Entwicke-lung, was geblieben war vom nichtchristlichen alten
Römertum.
105
Worin besteht dieses nichtchristliche Römertum? Nun, schau-en wir einmal
hinein in die Mysterien, so finden wir, daß in den ausgebildetsten, in den
größten Mysterien überall die Trichoto-mie, die heilige Dreizahl, eine tiefe
Bedeutung hatte, und wir wollen uns jetzt einmal vor Augen stellen, wie
diese Auffassung war. Da stellte man sich den Menschen vor, wie er geboren
wird im Verlaufe der physischen Vererbungsströmung, den Menschen, wie er
etwa gedacht worden ist innerhalb der Weltordnung von der hebräischen
Geheimlehre. Man stellte sich den Menschen vor mit seinen Fähigkeiten und
Eigenschaften, die er sich mitgebracht hatte durch die Vererbung, durch die
Abstammung. Man stellte sich das Leben des Menschen sozusagen als eine in
gerader Linie gehende Entwickelung vor, in die im wesentlichen nichts
eingreift als dasjenige, was verursacht ist durch die Impulse der Vererbung.
Ihr stammt von den physischen Elterngewalten ab, ihr tragt auch die
geistigen Impulse der physischen Eltern waltend in euch -, so etwa war die
Lehre der Väter in den alten Mysterien. Und bei dieser Lehre blieb es, sagen
wir zum Beispiel in der hebräischen Geheimlehre, aber auch in anderen
Geheimlehren.
In den Mysterien, welche als die höheren zu bezeichnen sind, fügte man aber
nun ein anderes hinzu. In diesen Mysterien sprach man davon, wie der Mensch,
indem er in sich trägt die Impulse der Vererbung und sich mit diesen
entwickelt, nun aber während seines physischen Daseins zwischen Geburt und
Tod aufnehmen kann einen anderen Impuls, denjenigen Impuls, durch den er
sich herausheben, durch den er seelisch sich herausfinden kann aus den
Vererbungsverhältnissen: den Sohnes-Impuls, den Christus-Impuls. Man sagte:
Die Impulse der Vererbung liegen im Men-schen und bilden eine gradlinige
Evolution zwischen seiner Ge-burt und seinem Tod. Sie sind vom Vater, vom
Vater, der allem zugrundeliegt. Die Impulse des Sohnes aber gehen nicht ein
in die Vererbungskräfte, sie müssen in die Seele aufgenommen und von der
Seele verarbeitet werden, sie müssen die Seele so weiten kön-nen, daß sie
frei wird von Leibeskräften, frei von Vererbungskräf-ten. Die Impulse des
Sohnes gehen in die Freiheit des Menschen
106
ein - so wie man Freiheit in den damaligen Zeiten verstand -, sie gehen in
die Freiheit der Seele ein, wo diese frei ist von Ver-erbungskräften. Sie
sind es, welche den Menschen seelisch wieder-geboren werden lassen. Sie sind
es, welche den Menschen befähi-gen, sich während seines ihm vom Vater
gegebenen Lebens selber in die Hand zu nehmen. So sah man in allen diesen
alten Myste-rien den Vater-Menschen und den Menschen, der der Sohn des
Vaters ist, der der Bruder Christi ist, der sich selber in die Hand nimmt,
der dasjenige in sich aufnimmt, was in gewisser Beziehung frei ist vom
Leibe, und der ein neues Reich in sich tragen muß, das nichts weiß von der
Natur, das eine andere Ordnung darstellt als die Natur: das Reich des
Geistes.
Würde man nun vom Vatergott sprechen, so würde man be-rechtigt sein - wenn
auch nicht in der äußerlich materialistischen Weise wie heute, sondern mehr
ähnlich wie in der hebräischen Lehre -, überall zu sprechen von
Naturwirkungen, die zugleich Geistwirkungen sind, denn in den Naturwirkungen
sind ja überall Geistwirkungen enthalten. Unsere Naturwissenschaft, wie sie
vor einiger Zeit entstanden ist und wie sie heute wirkt, ist ja nur eine
einseitige Wissenschaft vom Vater. Dazu kommen muß die Wis-senschaft vom
Sohne, vom Christus, die Wissenschaft, die sich darauf bezieht, wie sich der
Mensch selber ergreift, wie der Nlensch einen Impuls erhält, den er nur
durch die Seele aufneh-men kann und der nicht aus den Vererbungskräften
kommt. Daß der Mensch sich da hineinlebt, ist zunächst ohne
Gesetzmäßig-keit, ohne Gesetzeskraft und -wirksamkeit. Die Wirksamkeit wird
ihm hereingebracht durch den Geist, so daß wir im Sinne der alten Mysterien
zwei Reiche haben: das Reich der Natur, also das Reich des Vaters, und das
Reich des Geistes; und der Mensch wird hineingetragen aus dem Reich der
Natur in das Reich des Geistes durch den Sohn, durch den Christus.
Wenn wir uns so recht bewußt werden, wie solche Anschauun-gen den
Apokalyptiker noch beherrschten und auch in seiner ganzen Zeit innerlich in
den Seelen herrschten, dann werden wir die Möglichkeit gewinnen,
hineinzublicken in seine prophetische
107
Seele, welche die Zukunft in großen Zügen überschauen konnte, um zu
verstehen, wie er nun dasjenige ansah, was um das Jahr 666 sich ergießt über
das nach zwei Richtungen hin in ein Scheinchri-stentum verfallende
Christentum.
Da fiel sein prophetischer Blick auf jene Lehre, welche nun im Osten
entsteht - um 666 -, und welche zurückgreift in jenes Mysterienwesen, das
nichts weiß vom Sohn: die mohammedanische Lehre. Die mohammedanische Lehre
kennt nicht diese Struktur der Welt, von der ich Ihnen gesprochen habe, sie
kennt nicht die zwei Reiche, das Reich des Vaters und das Reich des Geistes,
sie kennt nur allein den Vater. Sie kennt nur die starre Lehre: Es gibt nur
einen Gott, Allah, und nichts, was neben ihm ist, und Mohammed ist sein
Prophet. - Von diesem Gesichtspunkt aus ist die moham-medanische Lehre die
stärkste Polarität zum Christentum, denn sie hat den Willen zum Beseitigen
aller Freiheit für alle Zukunft, den Willen zum Determinismus, wie es nicht
anders sein kann, wenn man die Welt nur im Sinne des Vatergottes vorstellt.
Und der Apokalyptiker empfindet: Da kann der Mensch sich nicht selber
finden. Da kann der Mensch nicht durchchristet wer-den. Da kann der Mensch
nicht sein Menschentum in sich ergreifen, wenn er nur erfaßt diese ältere
Lehre vom Vater. - Und für eine innerlich so starre, geschlossene
Weltanschauung wird dann die äußere Menschengestalt zum Schein. Denn der
Mensch wird erst Mensch dadurch, daß er sich selbst erfaßt, indem er in sich
den Christus lebendig macht. Dadurch wird er erst Mensch, daß er sich in die
von der Natur ganz freien Reiche des Geistes, in die Geistesordnung,
hineinfügen kann. Er wird nicht Mensch, wenn er zu-rückfällt in die
Anschauung, die nur mit dem Vatergott rechnet.
Das aber droht der Menschheit - so sagt im Grunde genom-men der
Apokalyptiker -, daß die Menschheit, nachdem seit dem Jahre 333 das Ich
hereindringt in den Menschen, die Menschheit nun irregemacht wird an der
Durchdringung dieses Ichs mit dem Sohnesgott, mit dem Christus. Da steht
etwas auf, nach einem Zeitraum, der ebensolange dauert, wie der Zeitraum
gedauert hat seit dem Mysterium von Golgatha, da steht etwas auf, was droht,
108
den Menschen auf der Stufe der Tierheit zu erhalten. 666 ist die Zahl des
Tieres.
In dezidierter Weise sah der Apokalyptiker innerlich voraus, was den
Menschen drohte. Das Christentum wird nach zwei Richtungen hin in ein
Scheinchristentum verfallen - oder besser gesagt, es wird in ein in Nebel
gehülltes Christentum hineingera-ten; und das, was ihm droht als ein solches
Überflutetsein, das wird bezeichnet durch das Jahr 666, das in der geistigen
Welt das bedeutsame Jahr war, wo überall eintritt, was im Arabismus, im
Mohammedanismus lebt. Er bezeichnet dieses Jahr 666 mit aller Deutlichkeit.
Diejenigen, die apokalyptisch lesen können, die ver-stehen das schon. Der
Apokalyptiker sah voraus, wie dasjenige wirken würde, was da hereinbricht,
wenn er in dem gewaltigen Worte die Zahl 666 als die Zahl des Tieres
bezeichnet.
So nimmt er im Grunde genommen auf apokalyptische Art alles voraus, was dann
folgt: Es folgt das Herüberströmen des Arabismus nach Europa, es folgt das
Durchdrungenwerden des Christentums von einer Lehre, die nur dazu hat führen
können, den Menschen in seiner Menschheit zu verkennen, indem die Vaterlehre
dann durch den Materialismus umgesetzt worden ist, der zu der Auffassung der
neuesten Zeiten geführt hat, man könne die Evolution des Menschen erklären,
wenn man nur die Entwickelung der Tierreihe verfolgt bis hinauf zum
Menschen.
Ist es nicht im Darwinismus noch so gewesen, daß, indem her-aufstieg die
Zahl des Tieres, 666, der Mensch sich nicht mehr begreifen konnte als
Mensch, sondern sich nur begreifen konnte als eine Art höheres Tier? Sehen
wir nicht in der Imprägnierung des Christentums mit der materialistischen
Form der Vaterlehre ahri-manische Widerstände gegen den Sohnesgott wirken?
Wirkt das nicht noch bis in unsere Zeit hinein? Mußte ich doch oftmals
sagen:
Man nehme aus der neueren theologischen Literatur so etwas wie Harnacks
«Wesen des Christentums»; Sie können in diesem Buch überall, wo der Name
Christus steht, stattdessen den Vaternamen hinsetzen, denn Harnacks «Wesen
des Christentums» ist nur eine Lehre vom Vatergott, nicht eine konkrete
Christus-Lehre. Es ist
109
vielmehr eine Verleugnung der Christus-Lehre, denn es ist an die Stelle des
Christus der allgemeine Vatergott gesetzt, ohne daß auch nur ein Vorstoß
gemacht wurde zu all dem, was Christologie ist.
Diese Zeit sieht der Apokalyptiker herankommen. Und indem er sie herankommen
sieht, sieht er darin im Grunde genommen dem Wesen nach schon dasjenige,
was - ich möchte es mit einem menschlichen Ausdruck sagen, der nicht recht
das Spirituelle deckt, aber es gibt keinen anderen - sich auf seine Seele
legt: die Schwierigkeit mit der Transsubstantiation. Meine lieben Freunde,
Ihr wißt ja selber, wie Eure Seelen mit der Schwierigkeit der
Transsubstantiation gekämpft haben, als diese Bewegung für christliche
Erneuerung inauguriert wurde, und wieviel von Euch noch heute weiter
gekämpft wird mit den Schwierigkeiten in der Auffassung der
Transsubstantiation. Wir können an manche Dis-kussionsstunde denken, die wir
drüben in jenem Zimmer, von dem aus der Brand des Goetheanums seinen Anfang
genommen hat, gerade über die Transsubstantiation hatten. Denn in der
Transsubstantiation ist ja die ganze Frage enthalten: Sohn und Vater. Und
man möchte sagen: In dem Transsubstantiationsstreit, wie er dann
heraufgezogen ist im Mittelalter, liegt auch etwas von derjenigen
Bedrückung, die die Menschheit im Streite zwischen Arianismus und
Athanasianismus gesehen hat.
Bei der Transsubstantiation handelt es sich darum, daß sie ja in der Tat nur
eine Bedeutung haben kann, wenn ihr zugrundeliegt eine wirkliche, dem
Spirituellen entsprechende Auffassung der Christologie, der Art, wie der
Christus mit der Menschheit und mit der Erde verbunden ist. Aber durch das
Hereinbrechen des Arianismus war die Transsubstantiationslehre immer
ausgesetzt der Annäherung an die Vater-Lehre, der Annäherung daran, daß so
etwas wie die Metamorphose, die sich vollzieht mit den für die
Transsubstantiation in Betracht kommenden Substanzen, gestellt werden muß in
die Reihe der Naturvorgänge, in das Geistige der Naturvorgänge.
Alle die Fragen, die sich an das Abendmahl anlehnen, entsprin-gen ja daraus,
daß man sich eigentlich sagt: Wie kann dasjenige, was
110
sich in der Transsubstantiation vollzieht, so erfaßt werden, daß man es
vereinigen kann mit dem, was man in dem Wirken des Vaters in der Evolution
und in dem Wirken des Geistes in den Naturgesetzen hat? Nicht die
Wunderfrage kommt dabei in Betracht, sondern die Frage des Sakramentalismus,
die auf etwas ganz anderes hinausgeht als auf die triviale Wunderfrage, die
ja im 19. und schon im 18. Jahrhundert den Menschen so sonderbare
Schwierigkeiten gemacht hat. Dasjenige kommt in Betracht, daß in der Tat in
der Welt gedacht werden muß die Ordnung des Vaters und die Ordnung des
Geistes; und dazwischen steht der Sohn, der das Reich der Natur in das Reich
des Geistes innerhalb der Menschenwelt hinaufhebt. Wenn wir dies vor unsere
Seele hinstellen, dann erscheint uns in der Tat die Transsubstantiation als
etwas, was wir gar nicht in der weiten Naturordnung sehen müssen, was aber
nicht minder mit einer Realität ausgestattet ist, mit einer spirituellen
Realität, mit einer wirklichen spirituellen Realität, von der ebenso
gesprochen werden kann wie von der Realität der Naturordnung.
Aber der Apokalyptiker sah auch voraus, wie schwer es der Menschheit werden
würde - da die Zahl 666 in die menschliche Evolution hereinspielt mit einer
solchen Gewalt -, wie schwer es den Menschen werden würde zu sagen: Es gibt
eben neben der Naturordnung noch diese andere Ordnung, die geistige Ordnung.
Hier kommt nun etwas - man möchte sagen, wie die modern-ste Rettung -, was
aus der Anthroposophie heraus Licht werfen kann gerade auf so etwas wie die
Transsubstantiation. Denn durch Anthroposophie machen wir ja wieder
lebendig, wie der Mensch in wiederholten Erdenleben lebt, und wie der
Mensch, indem er mit seinem Tun innerhalb der äußeren physischen Welt steht,
auch die Impulse hat, die in der Vererbungslinie liegen, wie er mit der
Vererbung, mit der Vaterkraft zusammenhängt. Viel liegt in dem menschlichen
Schicksal, wenn wir es nur äußerlich betrachten, was mit diesen
Vererbungskräften zusammenhängt, was aus den in die Natur hineingeheimnißten
Vaterkräften ge-schieht. Indem der Mensch aber so handelt, daß er mit seinem
Tun den Geist in seine physische Leiblichkeit hineinbringt, die er
111
zunächst im gegenwärtigen Dasein errungen hat, spielt da nun fortwährend
alles dasjenige herein, was als Ergebnis aus den frü-heren Erdenleben kommt.
Auch das wirkt in ihm, auch diese Kräfte liegen seinem Handeln zugrunde.
Schauen Sie sich eine menschliche Handlung an. Sie kann an-gesehen werden
von zwei Aspekten aus: vom Aspekt des Men-schen, der geboren ist von Vater,
Mutter, Großvater, Großmutter und so weiter; aber man schaue die Handlung
auch von dem anderen Aspekt an - da wirken in ihr die Kräfte, die die
Nachwir-kungen sind von früheren Erdenleben. Wir haben da eine ganz andere
Ordnung, deshalb können sie auch nicht von irgendeiner Naturwissenschaft,
das heißt Vaterwissenschaft begriffen werden.
Es gibt eine Möglichkeit, zu zwei Dingen hinzuschauen, die essentiell
dasselbe sind, wenn sie auch akzidentiell verschieden sind. Wir schauen hin
auf der einen Seite, wie aus dem Menschen heraus das Karma, das Schicksal,
als Ergebnis früherer Erdenleben sich entwickelt; wir haben da eine
Gesetzmäßigkeit, die ganz und gar nicht eine Naturgesetzmäßigkeit ist, die
aber da ist. Und schauen wir nun hin auf den Altar, so sehen wir, wie auch
die Transsubstantiation äußerlich nicht sichtbar ist, und wie sie in den
physischen Substanzen als geistige Realität sich vollzieht. Darin herrschen
dieselben Gesetze. Zwei Dinge können wir zusammen-bringen: Die Art und
Weise, wie Karma wirkt, und die Art und Weise, wie die Transsubstantiation
sich vollzieht. Wer das eine versteht, kann auch das andere verstehen.
Das ist eines der Mysterien, die Ihr, meine lieben Freunde, in der neuen
Priesterschaft erfassen müßt. Das ist eines der Myste-rien, unter deren
Licht diese priesterliche Gemeinschaft sich aus der Anthroposophie heraus
entwickeln muß. Das ist einer der innerlichen Gründe dafür.
Damit ist aber zugleich hingewiesen auf die ungeheure Schwie-rigkeit, die
für die Auffassung der Transsubstantiation dadurch bestand, daß man gar
nicht eine solche Gesetzmäßigkeit begreifen konnte, wie sie zunächst im
menschlichen Karma vorhanden ist und wie sie der Transsubstantiation
zugrundeliegt. Jenes Jahr, in
112
dem das Ich in den Menschen eingezogen ist, das ihn die Freiheit erringen
ließ im physischen Leben, jenes Jahr 333, in dem das Christentum auf der
einen Seite flüchten mußte nach dem Osten, auf der anderen Seite geflüchtet
ist in das alte Römertum - das ja niemals ganz christlich sein konnte -,
jenes Jahr 333 hat nicht nur den Einzug des Ich gebracht, sondern es hat
auch einen Schatten, eine Finsternis geworfen, werfen müssen über die
Zusammenhän-ge zwischen den verschiedenen Erdenleben. Es liegt das ja in der
Evolution der Menschheit.
Wäre damals das Ich nicht eingezogen in den Menschen, was wäre geschehen?
Julian Apostata - den man eigentlich in bezug auf die alten Mysterien nicht
Apostat, sondern Confessor nennen sollte -, Julian Apostata hätte gesiegt.
Mit der Lehre der alten Mysterien, die er hatte einführen wollen, hätte
geschehen können, daß das Ich, das hereingezogen ist aus spirituellen
Welten, von der Menschheit so aufgenommen worden wäre, daß man damit auch
die Karmalehre begriffen hätte. Es ist das natürlich nur eine Hypothese, wir
wollen nur beleuchten, was hätte geschehen kön-nen. Die Menschheit mußte
aber erst stärkere Wälle überschreiten und konnte nicht auf so leichte Weise
hereinkommen in das Ver-ständnis des Christentums, wie es der Fall gewesen
wäre, wenn Julian Apostata gesiegt hätte.
So wurde denn die Menschheit ausgesetzt dem Heraufkommen des Tieres, den
Folgen, den Ergebnissen der Zahl 666. Wie gesagt, wir wollen dies in den
nächsten Tagen noch mehr innerlich be-sprechen. So wurde der Menschheit
entzogen die Karmalehre, und so wurde in die Menschheit hineingestellt die
Transsubstan-tiationslehre, aber so, daß sie nichts Analoges hatte in der
äußeren Weltanschauung, denn das Analoge zum Verständnis der
Trans-substantiationslehre ist das Verständnis der Karmalehre. Die Kraft,
durch die das Schicksal eines Menschen in aufeinanderfol-genden Erdenleben
«gemacht» wird, das ist keine Naturkraft, das ist keine Vaterkraft - das ist
die Kraft des Geistes durch die Ver-mittlung des Sohnes. Und die Kraft,
welche am Altar wirkt bei der Umwandlung des Sanktissimum, ist dieselbe.
113
Wir müssen uns das schon tief in die Seele hineinschreiben, um es richtig
verstehen zu können. Wenn wir unsere Seele, unser Gemüt erheben können zu
den geistigen Impulsen, die von Er-denleben zu Erdenleben wirken, dann
verstehen wir auch das, was am Altar in der Transsubstantiation geschieht.
Denn da ist es nicht anders:
Wenn das gewöhnliche Verständnis hinschaut auf das Sanktis-simum, sieht es
nichts von dem, was wirklich geschieht, so wie man auch im Schicksal eines
Menschen nichts von dem sieht, was wirklich geschieht, wenn man nur auf das
hinschaut, was im materiellen Sinne aus den Kräften seiner Muskeln und
seines Blu-tes hervorgeht - ich spreche nicht von den spirituellen Kräften,
die in den Muskeln und im Blute wirken -, also aus dem, was in der
Vererbungsströmung liegt.
Sehen Sie, meine lieben Freunde, das sind die Zusammenhänge, ohne deren
Verständnis auch ein wahres Verständnis der Apoka-lypse und des
Apokalyptikers nicht möglich ist. Die Impulse, die wir ganz deutlich lesen
können in der Apokalypse, führen aber unmittelbar in die Gegenwart herein.
> >X-Persona:
> >Received: from imo-m03.mx.aol.com [64.12.136.6] by eis4.serverdienst.de
> >with ESMTP
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> > by imo-m03.mx.aol.com (mail_out_v31_r1.9.) id v.f8.15176f22
(17229)
> > for ; Mon, 14 Jan 2002 08:46:10
> > -0500 (EST)
> >From: Bioeule@aol.com
> >Message-ID:
> >Date: Mon, 14 Jan 2002 08:46:09 EST
> >Subject: (Kein Thema)
> >To: webmaster@rudolf-steiner.de
> >MIME-Version: 1.0
> >Content-Type: text/plain; charset="ISO-8859-1"
> >X-Mailer: AOL 4.0.i for Windows 95 sub 72
> >X-RCPT-TO:
> >X-UIDL: 310768835
> >Status: U
> >
> >Sehr geehrte Damen und Herren!
> >Folgendes Steiner-Zitat habe ich vorliegen und bitte Sie mir mitzuteilen,
ob
> >dieser Text sich deckt mit der Ihnen zugänglichen Quelle!
> >"Da fiel sein prophetischer Blick (des Verfassers der Apokalypse) auf
jene
> >Lehre, welche nun im Osten entsteht - um 666 -, und welche zurückgreift
in
> >jenes Mysterienwesen, das nichts weiss vom Sohn: Die mohammedanische
Lehre.
> >Die mohammedanische Lehre kennt nicht die Struktur der Welt, von der ich
> >Ihnen gesprochen habe, sie kennt nicht die zwei Reiche, das Reich des
Vaters
> >und das Reich des Geistes, sie kennt nur allein den Vater. Sie kennt nur
die
> >starre Lehre. Es gibt nur einen Gott. Allah, und nichts, was neben ihm
ist,
> >und Mohammed ist sein Prophet. - Von diesem Gesichtspunkt aus ist die
> >mohammedanische Lehre die stärkste Polarität zum Christentum, denn sie
hat
> >den Willen zum Beseitigen aller Freiheit für die Zukunft, den willen zum
> >Determinismus, wie es nicht anders sein kann, wenn man die Welt nur im
Sinne
> >des Vatergottes vorstellt.
> >Und der Apokalyptiker empfindet: Da kann der Mensch sich nicht selber
finden.
> >Da kann der Mensch nicht durchchristet werden.
> >Rudolf Steiner im Vortrag vom 11. September 1924 in Dornach (GA 346, S.
107)
> >Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bald mitteilen könnten,ob dieses
Zitat
> >auch in Ihren Texten so zu finden ist!
> >Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank im voraus
> >Elisabeth Stefanie Jacobi
> >Bioeule@aol.com
>
----------------------- Headers --------------------------------
Return-Path:
Received: from rly-xb04.mx.aol.com (rly-xb04.mail.aol.com [172.20.105.105]) by air-xb02.mail.aol.com (v82.22) with ESMTP id MAILINXB22-0114193451; Mon, 14 Jan 2002 19:34:51 1900
Received: from team.team.com.pl (team.team.com.pl [195.117.93.7]) by rly-xb04.mx.aol.com (v83.18) with ESMTP id MAILRELAYINXB41-0114193417; Mon, 14 Jan 2002 19:34:17 -0500
Received: from localhost (localhost.localdomain [127.0.0.1])
by team.team.com.pl (Postfix) with ESMTP
id 8EFE63FA17; Tue, 15 Jan 2002 02:31:39 +0100 (CET)
Received: from com1 (pa34.konin.cvx.ppp.tpnet.pl [213.76.114.34])
by team.team.com.pl (Postfix) with SMTP
id 92A363F5D9; Tue, 15 Jan 2002 02:31:29 +0100 (CET)
Message-ID:
From: "Fenix"
To: "www.rudolf-steiner.de" ,
References:
Subject: Apokalypse
Date: Mon, 14 Jan 2002 19:47:32 +0100
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/plain;
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Content-Transfer-Encoding: 8bit
X-Priority: 3
X-MSMail-Priority: Normal
X-Mailer: Microsoft Outlook Express 5.00.2615.200
X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V5.00.2615.200
X-Virus-Scanned: by team.com.pl
Gruß Bioeule2002.de!


42
Datum: Montag, der 14. Januar, 2002 um 15 Uhr 52
Test zu "Phrygern im "Schwarzen Netz"! (keine e-Mail / http://www.sungaya.de/schwarz/griechen/phrygien/phrygien.htm) schrieb:

Gruß Paraneua2002.de!

41
Datum: Montag, der 14. Januar, 2002 um 15 Uhr 47
Test! (keine e-Mail / Dies ist G o o g l e s Cache von http://www.sungaya.de/schwarz/romer/zahlrome.php3.) schrieb:

Gruß Paraneua2002.de!

40
Datum: Montag, der 14. Januar, 2002 um 15 Uhr 44
Die "Phrygier" halten mich noch immer wie die "Dreikönige" in ihrem Bann! (keine e-Mail / http://www.sungaya.de) schrieb:


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Griechische Mythologie


Phrygische Mütze
Auf vielen Abbildungen werden Gottheiten und Heroen mit dieser Kopfbedeckung dargestellt. Die helmartige Mütze hat einen runden, nach vorne geneigten Zipfel.
Die Phrygische Mütze ist der gegerbte Hodensack eines Stieres samt der umliegenden Fellpartie. Nach verbreiteter mythischer Vorstellung berträgt ein solches Kleidungsstück die besoderen Fähigkeiten des Tieres auf seinen Träger. Ähnlich sind etwa Wolfsmützen oder Helme mit Eberzähnen zu verstehen. Orientalische Priesterastronomen und oberste Eingeweihte des Mithraskultes trugen die Phrygische Mütze.
Mit der Phrygischen Mütze wurden in Abbildungen besonders und allgemein Figuren orientalischer Herkunft versehen. Bekannte Träger sind Mithras, die Trojaner, Paris, Adonis oder die Amazonen. Auch die heiligen drei Könige in S. Apollinare nouvo in Ravenna sollen damit abgebildet sein.
Die Phrygische Mütze wurde zum Vorbild der Jakobinermütze.
Gruß Paraneua2002.de




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Gruß Sonntags-Paraneua!



657) Nicht Frieden "wie die Welt ihn gibt"! aus Kein 26.01.03 - 10:02
eMail: Keine URL: http://www.internationalnachtigall.de.vu

Nachricht:
53

Am 25.November.2002/08:22 schrieb Religion samt "C" noch umsetzbar? (http://www.interkulturellergalilaeer.de.vu):

137) Fortsetzung von Eintrag 136: aus Kein 24.11.02 - 21:24 eMail: Keine URL: http://www.paraneua.de Nachricht: GA 100: Menschheits-Entwickelung und Christus-Erkenntnis, ISBN 3-7274-1000-0, Rudolf Steiner, S. 199: "...Dem materialistischen Denken widerstrebt es, ein Wesen anzunehmen, welches alle Menschen überragt. Mehr sagt es ihnen zu, in Jesus von Nazareth nur einen edlen Menschen, den 'schlichten Mann' von Nazareth zu sehen. Beim Johannes-Evangelium ist der Standpunkt ganz unzulässig, in Jesus nur das zu sehen, was in jedem andern Menschen auch lebt. Die Seele des Christus in dem Leibe Jesu ist etwas ganz anderes. Das Johannes-Evangelium zeigt uns Christus nicht nur als überragendes menschliches Wesen, sondern als solches, das die ganze Erde umfaßt. Wenn man das Johannes-Evangelium nicht dem Wortlaute, sondern dem Geiste nach übersetzt, so lauten die ersten vierzehn Verse folgendermaßen: 'Im Urbeginne war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein Gott war das Wort. Dieses war im Urbeginne bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden, und außer durch dieses ist nichts von dem Entstandenen geworden. In diesem war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht schien in die Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht begriffen. Es ward ein Mensch, gesant war er von Gott, mit seinem Namen Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, auf daß er Zeugnis ablege von dem Lichte, auf daß durch ihn alle glauben sollten. Er war nicht das Licht, sondern ein Zeuge des Lichtes. Denn das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch es geworden, aber dieWelt hat es nicht erkannt. Zu den einzelnen Menschen, die Ich-Menschen, nahmen es nicht auf. Die es aber aufnahmen, die konnten sich durch es als Gottes Kinder offenbaren. Die seinem Namen vertrauten, sind nicht aus Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches und nicht aus menschlichem Willen, sondern aus Gott geworden. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnet, und wir haben seine Lehre gehört von dem einigen Sohne des Vaters, erfüllt von Hingabe und Wahrheit.' Bei Johannes ist Wahrheit - ... aletheia -Manas, Hingabe - ... charis -Buddhi und Weisheit - ... sophia - Atma. Schon das erste Wort wird von einem modernen Menschen in einem abstrakten Sinn genommen. Man denkt sich den Urbeginn als einen abstrakten Anfang. Um aber die richtige Bedeutung dieses Wortes zu erfassen, muß man sich vergegenwärtigen, was in der christlichen Geheimschule des Dionysius Areopagita darüber gelehrt wurde: Mineral, Pflanze, Tier und Mensch bilden die Entwickelungsreihe derjenigen Wesenheiten, welche den physischen Körper benötigen; darüber stehen Wesenheiten, die ohne einen solchen existieren. Dies sind die Engel, Erzengel, die Uranfänge oder Urbeginne, die Mächte, Gewalten, Herrschaften, Throne, Cherubim und Seraphim und immer höher hinauf. Die Urbeginne sind also wirkliche Wesenheiten. Man bezeichnete mit diesem Namen diejenigen Wesenheiten, die im Anfan unserer Weltentwickelung so weit waren, wie die Menschheit in ihrer Entwickelung in der Vulkanphase sein wird. Betrachtet man im Lichte dieser Anschauung den ersten Vers: 'Im Urbeginne war das Wort - Logos...', so könnte man sich den Sachverhalt durch folgendes Gleichnis bildlich darstellen: Bevor man das Wort ausspricht, lebt das Wort in uns als Gedanke. Wird das Wort ausgesprochen, so wird die uns umgebende Luft in Schwingungen versetzt. Denken wir uns diese Schwingungen durch irgendeinen Vorgang zum Erstarren gebracht, so würden wir die Luft als Formen und Gestalten zu Boden fallen sehen. Wir würden die schöpferische Macht des Wortes mit unseren Augen wahrnehmen. Wirkt das Wort also bereits jetzt schöpferisch, so wird dies in Zukunft noch in viel stärkerem Maße der Fall sein. Der heutige Mensch besitzt Organe, die erst in der Zukunft zu ihrer vollen Bedeutung gelangen werden, und auch solche, die sich bereits in Dekadenz Befinden. Zu den letzteren gehören die Fortpflanzungsorgane, zu den ersteren das Herz und der Kehlkopf, die beide erst im Anfange ihrer Entwickelung stehen. Das Herz ist gegenwärtig ein unwillkürlicher Muskel, obwohl es quergestreift ist wie alle willkürlichen Muskeln. Diese Querstreifung ist bereits ein Fingerzeig, daß sich das Herz im Übergang von einem unwillkürlichen in ein willkürliches Organ befindet. Der Kehlkopf ist bestimmt, in einer fernen Zukunft das Fortpflanzungsorgan des Menschen zu werden, so paradox das auch klingen mag. So wie der Mensch durch die Sprache jetzt schon seine Gedanken in Luftschwingungen umsetzen kann, wird er dereinst sein eigenes Ebenbild durch das Wort schaffen können. Die Urbeginne besaßen diese schöpferische Kraft bereits zu Beginn unserer jetzigen Weltentwickelung und können daher mit Recht als göttliche Wesenheiten angesehen werden. Zu Beginn der Erdenentwickelung wurde ein göttliches Wort ausgesprochen, und dies ist zu Mineral, Pflanze, Tier und Mensch geworden." Rudolf Steiner, Das Johannes-Evangelium, Basel, 16. November 1907. Gruß Paraneua-Bioeule-Odermenning.de.vu-Johanniskrautaktuell.de.vu! 136) Sonntägliche Wortverarbeitung nach dem 23.11.: aus Kein 24.11.02 - 19:06 eMail: Keine URL: http://www. Nachricht: "Wer das moderne Geistesleben aufmerksam betrachtet, der wird finden, daß ein tiefer Zwiespalt in vielen Seelen Vorhanden ist. Sie bekommen schon in frühester Jugend statt einer einheitlichen Weltanschauung deren zwei: eine durch den Religionsunterricht und eine andere durch die Naturwissenschaft, wodurch sich bei ihnen von Anfang an Zweifel an der Richtigkeit der religiösen Überlieferungen einstellen. Man könnte glauben, daß die Theosophie (nach dem Ausschluss aus der theosophischen Gesellschaft wegen seiner eindeutig christlichen Einstellung und der Ablehnung der Behauptung Krishnamurti sei eine Reinkarnation Christi gründete Steiner die anthroposophische Gesellschaft! Deshalb dürfte man auch in den früheren Schriften zur Vermeidung von Missverständnissen - "Theosophie" pflegte ja bald merkwürdige Beziehungen! Anm. Paraneua! - den "Theosophie" durch "Anthroposophie"ersetzen!) ein neues Religionsbekenntnis zu den bereits bestehenden hinzubringen will. Dies ist aber nicht der Fall. Theosophie ist keine neue Religion, keine neue Sekte, sie ist mehr als Religion. Es wird die Aufgabe dieser Vorträge sein, mit Hilfe der Theosophie zu zeigen, welche Bedeutuung eine religiöse Urkunde wie das Johannes-Evangelium besitzt. Gerade bei der Betrachtung dieses Evangeliums wird sich das Verhältnis der Theosophie zu den Religionsurkunden im allgemeinen zeigen. Sie dient zum Verständnis der Theosophie zu den Religionsurkunden im allgemeinen zeigen. Sie dient zum Verständnis der in der Welt bestehenden religiösen Strömungen. Derjenige, welcher die Theosophie kennt, nimmt das Christentum wie es ist, als eine Tatsache, welche für das gesamte Geistesleben der Menschheit von höchster Bedeutung ist. ... Man könnte die Theosophie mit der Philologie vergleichen. Auch die ..."

Gruß Nachtigall!





656) Nachtigall im Miesbacher Sonntagsschnee: aus Kein 26.01.03 - 9:53
eMail: Keine URL: http://www.subforfree.de/guestbook/cgi-bin/guest.cgi?account=767&seite=4.

Nachricht:
www.subforfree.de/guestbook/cgi-bin/guest.cgi?account=767&seite=4.

Gruß Nachtigall! Darf es etwas mehr sein als Küngs "Weltfrieden"?


655) Für einen sinnstiftenden Frieden! aus Kein 26.01.03 - 9:47
eMail: Keine URL: http://www.paraneua.de

Nachricht:
649) Erwartet uns ein "Küng"scher Welt-Ethos-Frieden? Frieden, wie die Welt ihn gibt? aus Kein 25.01.03 - 8:49
eMail: Keine URL: http://www.unsichtbarekirchechristi.de.tf

Nachricht:
Ein Friede, der uns um unsre geistig-seelische Existenz betrügt?
Das wär ein "Friede", der uns nur belügt!
Die Friedensfrage wird uns höhnisch diabolisiert,
weil "Silicon-Valley" es mit unsrer "jesuitischen" "PeterVielwerth-Nixwerth-Roboterisierung" es pressiert?
Am gefährdetsten ist zur Zeit der Mensch!
Das macht man vordergründig zur Wellenpolitik!
Eurasien aus juden-christlichen Traditionen herausgelöst durch diabolisch-okkulten Verschnitt?
Die Tür zum Frieden Christus heisst,
Herr Peter Scholl-Latour wohl um den Hintergrund atheistischer islamisch-römischer Politik weas weiss!
Doch flucht er mit den Islamisten gegen "Ungläubige"?
Nicht mehr gewünscht, dass man sich vor dem verhöhnten Bild der "Schmerzensreichen" verbeuge?
Die Schmerzensreiche Maria? Das sind wir mit unsrer Erde!
Der Merkur, der uns aufruft zum "Stirb-und-Werde"!
"Maria durch ein Dornwald ging"!
Ein irdisch-sozialistisch-islamisch Paradies?
Ein ganz erbärmlich Linsengericht ist dies!
Doch auch die huntingtonsche Alternative!
Beschert uns im gleichen Ausmass eine Weltsicht, eine schiefe!
Ich habe hier das Rittelmeyer-Meditationsbuch, gefunden auf einer Buddhismus-Bücherliste im Internet!
Auf S. 69 steht, wie selbstverständlich es ist im Christentum, dass man für andre betet!
Die Kriege, die in unsrer Seele nicht bereinigt,
die führn dazu, dass man nach aussen wendet Konflikte und andre steinigt!
Drum denk' ich mit dem andren Friedrich, nicht dem Bischof! an das Hohepriesterliche Gebet (Joh. 17),
wo Christus mit uns vor seinem Vater steht!
Solch interkulturellergalilaeer.de.tf-Gebet:
Führtalle "Mortons" dazu zu sagen wie der Apostat:
"Galiläer, du hast gesiegt!"
Friedrich Rittelmeyer, Meditation, S.70, Auflage 1935:
"Gebete steigen als geistige Mächte zur göttlichen Welt auf. Sie verändern die ganze innere Umwelt. Sie schaffen neue geistige Möglichkeiten für die göttlichen Führermächte (Elohims-Jahve-Christus! Anm. Paraneua). Ganz abgesehen davon, daß sie wirken auf den, für den gebetet wird."

Gruß Wulfila, nur ungewollt politisch!



654) Für einen sinnstiftenden Weltfrieden! aus Kein 25.01.03 - 9:13
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Gelobt sei, was gehackt wird! aus Kein 25.01.03 - 9:01
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"...Wir müssen ihm entgegengehn!"

Die Sendung Michaels, Rudolf Steiner!

Gebt dem Logen-Lügen-Imperium keine Chance!
Kyrie eleison!
Christe eleison!
Nur tote Fische schwimmen mit dem diabolischen "Küng-Welt-Ethos-Strom"! (Vgl. Ismail Kadaré: Doruntinas Heimkehr" Auferstehung des Bösen!)

Gebt neu gelebtem interkulturellergalilaeer.de.tf alle Chancen!
"Galilaeer, du hast gesiegt!"

Gruß www.kampfhund-areal.de mit dem gesamten Bioeulen-Paraneua-Jokerbioeulen-Netz!


650) Für einen sinnstiftenden Frieden! aus Kein 25.01.03 - 8:54
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... November, 2002 um 11 Uhr 32 Test! (keine e-Mail / http://www.unsichtbarekirchechristi.de.tf)
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... Oktober, 2002 um 19 Uhr 02 Homepage: http://www.unsichtbarekirchechristi.de.tf E-Mail:
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... Oktober, 2002 um 19 Uhr 02 Homepage: http://www.unsichtbarekirchechristi.de.tf E-Mail:
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... December, 2002 um 08 Uhr 33 "Wir müssen Ihm entgegengeh'n!" (keine e-Mail / http://www.unsichtbarekirchechristi.de.tf)
schrieb: 181) Statt Nekrophilie samt ...
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Führtalle "Mortons" dazu zu sagen wie der Apostat:
"Galiläer, du hast gesiegt!"
Friedrich Rittelmeyer, Meditation, S.70, Auflage 1935:
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700)
legion 5000 christus
aus
28.01.03 12:35
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Das 20. Kapitel



Der Satan gebunden auf tausend Jahre; erste Auferstehung.
Gog und Magog.
Das jüngste Gericht.



(1) Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand.

Wer ist dieser Engel? Niemand anders als der Sohn Gottes selbst in den verwandelten und verherrlichten Gottesknechten, den Streitern Jesu Christi, die Satan überwunden haben, nicht nur durch des Lammes Blut, sondern durch das Wort ihres Zeugnisses. In Vers 4 ist das deutlich bewiesen. Dort heißt es: "Und ich sah Stühle (Throne), und sie setzen sich darauf." Dieser Engel tritt jetzt in der Mehrzahl auf wie in Offenbarung 7 der Versiegelungsengel, der gerufen hat: "…bis daß wir versiegeln die Knechte Gottes an ihren Stirnen." Es ist somit nicht nur Christus allein, sondern wieder in den Aposteln und Propheten der verherrlichte gesamte Amtskörper aus der Urkirche und Schlußkirche. Der Schlüssel, den dieser Engel hat, ist die Macht, den Abgrund aufzutun, ihn aber auch zu verschließen. Mit der Macht und Schlüsselgewalt, mit der eine Türe aufgeschlossen wird, kann man sie auch wieder zuschließen.

Der Engel hat auch eine große Kette in seiner Hand, mit der Satan gebunden wurde. Was ist das für eine Kette? - Im Kinderunterricht bzw. in einem Kindergottesdienst stellte ich einmal diese Frage, aus was die Kette bestehen würde. Prompt sagte ein Junge: "Die Kette besteht aus den Schandtaten, die der Teufel begangen hat!" Eine wunderbare Antwort aus Kindermund. Alle Vergehen und Verbrechen sind aneinandergereiht wie bei einer Kette, wo Glied mit Glied verbunden ist. Alle Taten, die Satan durch seinen Einfluß auf die Menschen begangen hat als der große Lügner und Verführer, sind durch die Jahrtausende auch aneinandergereiht und bilden diese große Kette. Wahrlich eine schwere Kette; eine furchtbare Last, mit der er nun gebunden und in den Abgrund geworfen wird, daß er nicht mehr verführen kann die Menschen auf Erden.

(2) Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre

(3) und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte obendarauf, daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet würden tausend Jahre; und darnach muß er los werden eine kleine Zeit.

Der Abgrund ist der Aufenthaltsort des Satans und seiner Engel, seines ganzen Anhangs. Paulus hat schon geschrieben: "Wisset ihr nicht, daß wir über die (gefallenen) Engel richten werden" (1. Kor. 6, 3). Damit ist auch bewiesen, daß dieses Gericht dem Engel, der verherrlichten apostolischen Geistlichkeit, den Boten Gottes, gegeben ist.

Der Teufel wollte einst Jesus auch im Grab festhalten durch die Siegel eines Pilatus. Diese Siegel wurden aber durch den Fürsten des Lebens gebrochen. Die Siegel, die der Engel, die apostolische Geistlichkeit, anbringt, kann Satan nicht brechen, denn sie sind von Überwindern und Erstlingen durch die ihnen nun gegebene Macht angebracht.

(4) Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht;

Das ist ein Zwischengericht, das durch die Erstlinge gehalten wird. Dieses Gericht hat Jesus lt. Matth. 19, 28 seinen Aposteln verheißen mit den Worten: "Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels." Mit dieser Wiedergeburt meint Jesus die Aufrichtung des Friedensreiches. Davon sprach auch Daniel in Kapitel 7, 27: "Aber das Reich, Gewalt und Macht unter dem ganzen Himmel wird dem heiligen Volk des Höchsten gegeben werden, des Reich ewig ist, und alle Gewalt wird ihm dienen und gehorchen."

und die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand, diese lebten und regierten mit Christo tausend Jahre.

Diese Überwinder sind uns bekannt. Wieviele in der großen Trübsal noch ihr Leben um ihres Glaubens willen lassen müssen, das weiß der Herr allein. Er geht aber an keinem vorbei, der um seines Namens willen viel gelitten und sogar sein irdisches Leben hingegeben hat.

(5) Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung.

D. h. die andern Toden bekamen ihren Auferstehungsleib erst bei der zweiten Auferstehung. Was oben geschehen ist, war die Erste Auferstehung sowohl für die aus dem Entschlafenenbereich, als auch für die lebend Verwandelten. Das ist die Auferstehung der Gerechten (Luk. 14, 14). Auch der Apostel Paulus hat immer wieder auf zwei Auferstehungen hingewiesen. Zuerst ist Christus auf-erstanden, dann die Christo angehören und darnach folgt die Auferstehung alles zum Jüngsten Gericht.


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(6) Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über solche hat der andere Tod keine Macht;

Den ersten Tod als den Leibestod kennen wird. Der andere Tod ist viel schlimmer. Viele Menschen gehen aus dem Leibestod in den anderen oder ewigen Tod. Das ist ein Zustand, in dem die Seele ewig getrennt ist von Gott, von Licht, von Ruhe, von Frieden und Seligkeit.

sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Der Sohn Gottes hat viele Priester in seinem Reich nötig, in dem das ganze Jenseits und die ganze Erde durchmissioniert wird, so daß am Ende der tausend Jahre keine Seele mehr ist, welcher das Heil in Christo nicht angeboten worden wäre. Bei den tausend Jahren handelt es sich um keine symbolische, sondern um eine feste Zahl. Die Reichsgottesgeschichte hat rund 2000 Jahre, also zwei Tage nach göttlicher Zeitrechnung, ohne Gesetz, zweitausend Jahre unter dem Gesetz und zweitausend Jahre unter der Gnade. Das sind die 6 Arbeitstage, auf welche die Sabbatruhe folgt der siebente Tag oder tausend Jahre Friedensreich. Die Seelen, die in diesem Reich mit Jesus regieren, werden nicht erst selig, sie sind selig, sie werden nicht erst heilig, sondern sie sind heilig!


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(7) Und wenn tausend Jahre vollendet sind, wird der Satanas los werden aus seinem Gefängnis

An dieses tausendjährige Friedensreich schließt sich jetzt das Jüngste Gericht an, das in den Versen 7 - 15 beschrieben und vorausgesagt ist. Der Satan, die alte Schlange, wird nochmals los aus seinem Gefängnis. Alles, was ins Reich Gottes kommen will, muß sich einer Prüfung unterziehen lassen. Jeder Lehrling, jeder Schüler und jeder Hochschüler wird geprüft. Sie müssen beweisen, was sie gelernt haben. Es werden nicht alle bei dem Sohn Gottes bleiben, sondern auch noch welche bei den Prüfungen Satans durchfallen und vom Herrn abfallen. Es muß kund werden, welche Seelen sich wahrhaft für den Sohn Gottes entschieden haben und mit ihm leben wollen in alle Ewigkeit.

(8) und wird ausgehen, zu verführen die Heiden an den vier Enden der Erde, den Gog und Magog, sie zu versammeln zum Streit, welcher Zahl ist wie der Sand am Meer.

Jesus hat einmal einen Besessenen gefragt: "Wie heißest du?" Er sagte: "Legion!" Dieser Mensch bekannte also, daß er eine Legion (5000 bis 6000 Mann) von Geistern und Teufeln in sich trug. Das Heer Satans ist so zahlreich wie der Sand am Meer. Gog war ein Sohn Semajas im Lande Magog. Sie waren die Feinde Israels. Es handelt sich also um jenen Geist, der dem Volke Gottes feindlich gegenüber steht. Man kann sagen: ein zweiter Antichrist! Geist stirbt nicht!

(9) Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie.

Diese Geister und Teufel, jetzt wieder in Menschen, umringen am Ende der tausend Jahre die heilige und geliebte Stadt Gottes, das Volk des Herrn und das Heerlager der Heiligen, die göttliche Residenz auf Erden. Als sie aber zum Angriff übergehen wollten, fiel Feuer vom Himmel wie bei Sodom und Gomorrah, und verzehrte sie. Sie wurden also vernichtet dem Leibe nach, aber ihre Seelen gingen verloren. Sie hatten die Endprüfung nicht bestanden.

(10) Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel, da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit.


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(11) Und ich sah einen großen, weißen Stuhl und den, der daraufsaß; vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel und ihnen ward keine Stätte gefunden.

Jetzt folgt das Jüngste Gericht, das Endgericht über alle Menschen. In Jes. 51, 6 lesen wir: "Die Erde wird wie ein Kleid veralten, und die Menschen werden im "Nu" dahinsterben! Aber mein Heil bleibt ewiglich und meine Gerechtigkeit wird kein Ende haben."
Wenn die Menschen im Nu, in einem Augenblick, dahinsterben, dann treten auf der Erde auch entsprechende Verhältnisse ein. Das muß also zuvor geschehen, denn das Gericht und die Aburteilung derer, die die Gnade Gottes verschmäht haben und die Versöhnung mit Gott ablehnten, findet im Jenseits statt.

Es werden auf dieser Erde alle kirchlichen Einrichtungen und Staatsordnungen ein Ende finden, wenn die Menschen im Nu dahingestorben sind. Die Getreuen, die sich nicht von Satan verführen ließen und die in den tausend Jahren gläubig wurden, erhalten ihren Auferstehungsleib. Wer dann heilig ist, der sei fernerhin heilig, wer aber böse ist, der sei fernerhin böse. Jetzt gibt es keine Wandlung mehr, weder zum Bösen noch zum Guten.

(12) Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch ward aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken.

Jetzt müssen die Menschen Rechenschaft geben von einem jeden unnütz gesprochenen Wort. Nun müssen sie die Folgen ihrer Sünden tragen, weil sie in dem tausendjährigen Bemühen unseres Gottes um ihre Erlösung diese abgelehnt haben. Sie alle müssen jetzt offenbar werden vor dem Richterstuhl Jesu Christi (2. Kor. 5, 10). Warum denn? Weil sie den Gnadenstuhl verachtet und verworfen haben. Ich bin überzeugt, daß unser Gott in die Seele den ersten Computer, das Gewissen, eingebaut hat. Dort ist alles aufgespeichert und festgehalten, was eingegeben und nicht durch Christi Verdienst und Opfer gelöscht wurde. Wenn ein kleiner Ingenieur ein Tonband bauen kann, mit dem man das Leben eines Menschen, alle gesprochenen Worte aufzunehmen in der Lage ist, dann fällt es uns nicht schwer zu glauben, daß in den Lebensbüchern der Menschen auch alles festgehalten wurde.

(13) Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken.

Es müssen also alle, auch die größten und erbittertsten Feinde Christi, die ihm einen teuflischen Haß geschworen haben, erscheinen. Jetzt ist Jesus nicht mehr der Einladende, nicht mehr der Bettler, der um die Seelen förmlich gebettelt hat, sondern jetzt bekommen alle eine unbarmherzige Vorladung zum Gericht und empfangen ihr Urteil, denn sie wurden gerichtet nach den Schriften in den Lebensbüchern, in den Gedächtnisrollen, ein jeglicher nach seinen Werken.

(14) Und der Tod und das Totenreich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der andere Tod.

Also nicht in den Abgrund, sondern in den feurigen Pfuhl. Das ist der andere Tod! Dieser andere und furchtbare Tod ist uns bekannt. Dies geschieht, nachdem alle Toten gerichtet sind. Der letzte Feind, der aufgehoben wird, das ist der Tod (1. Kor. 15, 26). Über die Überwinder und Erstlinge, die teilgenommen haben an der Ersten Auferstehung, hat der "andere Tod" keine Macht mehr. Sie sind für alle Ewigkeit diesem Tod entronnen, denn sie erleben schon nach der Ersten Auferstehung und Verwandlung der Lebenden, die auf Erden Christo angehören, die Worte: "Wer heilig ist, der sei fernerhin heilig."

(15) Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.

Nicht, weil Gott es so für die Seelen bestimmt hatte, sondern weil sie die Gnade mit Füßen traten, die Erlösung ablehnten, den Teufeln glaubten und dadurch sich dieses schreckliche Los wählten. Laßt uns deshalb nicht spielen mit dem ewigen Leben und erstrecht nicht scherzen mit dem Wort Gottes. Es findet sich zuletzt alles. Mit dem lieben Gott kann man nicht nur reden, wir sollen mit ihm reden, aber niemals mit ihm spielen.


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»Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich fein;
wenn mit Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein.«


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Kapitel 21




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Inhalt
Lehre und Erkenntnis

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Gruß Paraneua!


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