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Arfst Wagner

Über okkulte Gefangenschaft, C. G. Harrison und die heutige Welt

Im Zusammenhang mit einer Äußerung von Herrn Manfred Schmidt-Brabant, dem 1. Vorsitzenden der Anthroposophischen Gesellschaft,  auf der Herbsttagung der Anthroposophischen Gesellschaft im Jahre 2000 in Dornach, die Anthroposophische Gesellschaft befinde sich in ???okkulter Gefangenschaft“ haben sich in einigen anthroposophischen Zeitschriften verschiedene Autoren zu dieser Aussagen geäußert. Rudolf Steiner spricht über diesen Begriff im Vortrag vom 28.März 1916 in Berlin (GA 167: Gegenwärtiges und Vergangenes im Menschengeiste. Dornach 1962) und auch, was weniger bekannt ist, in dem Vortrag vom 11. Oktober 1915 in Dornach (GA 254: Die okkulte Bewegung im 19. Jahrhundert. Dornach 1969). Bereits früher, nämlich im Jahre 1893 hatte der englische Okkultist C. G. Harrison in einem seiner 6 Vorträge über Geheimwissen, Theosophie und den katholischen Glauben, die unter dem Titel ???The Transcendental Universe“ anschließend veröffentlicht wurden und im Jahre 1897, wenn auch in schlechter Übersetzung, in deutscher Sprache herauskamen. Rudolf Steiner bezieht sich eindeutig auf die Aussagen von Harrison, ohne dies zu erwähnen. Auch der Zusammenhang ist derselbe: es geht um Vorgänge, die Helena Petrowna Blavatsky betreffen.

Da wir davon ausgehen, dass die Leserinnen und Leser die Vortragsstelle Rudolf Steiners in greifbarer Nähe haben, bringen wir hier die Aussage Harrisons, die schwerer zugänglich ist, zum Vergleich.

Im Vortrag vom 11. Oktober 1915 entwickelt Rudolf Steiner im weiteren Gedanken über die Atomvorstellungen der gegenwärtigen Naturwissenschaft und deren geistige Hintergründe und auch auf den Begriff der ???8. Sphäre“. In gewisser Weise kann man zu der Annahme gelangen, dass dasjenige, was Rudolf Steiner im Zusammenhang mit dem Phänomen der ???8. Sphäre“ beschreibt, in einem gewissen Zusammenhang mit dem Begriff ???okkulte Gefangenschaft“ stehen könnte, denn es werden Menschen durch bestimmte Bilder in eine Welt versetzt, in der ???dasjenige, was die betreffende Seele entwickelt, nur bis zu einer gewissen Sphäre geht und dann zurückgeworfen wird“. So beschreibt Rudolf Steiner das ???Mittel zeremonieller Magie“, durch das eine Seele in ???okkulte Gefangenschaft“ versetzt werden kann. Durch was auch immer die Atomvorstellungen im 20. Jahrhundert entwickelt und in die Bewußtseine der Menschen versetzt wurden, die Menschen leben in einer Welt von Bildern, die eine geistige Auffassung der Welt unmöglich zu machen droht[1].

Ist es vielleicht so, dass die Menschheit durch diese Vorstellungen und alles, was an Vorstellungen über Planeten usw. herrscht,  in eine Art ???okkulte Gefangenschaft“ versetzt wurde?

In den Aussagen Rudolf Steiners und C. G. Harrisons ist von der Möglichkeit die Rede, eine Individualität in eine okkulte Gefangenschaft zu versetzen. Kann auch eine ganze Gesellschaft in eine solche versetzt werden?

Zu der Frage, ob die Anthroposophische Gesellschaft sich in einer solchen befindet, sollte in dieser Zeitschrift diskutiert werden. Ich bitte um reichlich Leserbriefe. Es wäre allerdings zunächst die Frage zu prüfen, ob die abnehmende Wirksamkeit der Anthroposophie nicht eher durch eigenes Verschulden verursacht wurde und wird, als durch eine okkulte Gefangenschaft. Verschiedene Versuche, die Anfänge der heutigen Unwirksamkeit zu beschrieben und zu diskutieren, wurden häufig bekämpft und unterdrückt. Beispiele könnten eine ganze Reihe genannt werden.

Aus dem 1. Vortrag von ???Das transzendentale Weltenall“ von C. G. Harrison. (2. Verbesserte Auflage, o. J. ):

???Nun muß ich, obschon ich auf dünnes Eis trete, einige Worte zur teilweisen Erklärung des geheimnisvollen Ausdrucks `im Gefängnis´ hinzufügen. Was ist okkulte Gefangenschaft und warum wurde sie über Frau Blavatsky verhängt?

Es gibt eine gewisse Verrichtung zeremonieller Magie, durch die eine Mauer psychischer Einflüsse um ein gefährlich gewordenes Individuum herum aufgeführt werden kann, was die Wirkung hat, die höheren Tätigkeiten zu lähmen und das herbeizuführen, was die `Zurückwerfung des Strebens´ genannt wird. Die Folge ist  ein durch phantastische Gesichte bezeichneter, geistiger Schlaf. Es ist eine Verrichtung, zu der selbst die `Brüder der Linken´ selten ihre Zuflucht nehmen und die im Falle der Frau Blavatsky von fast allen europäischen Okkultisten missbilligt wurde. Die Verantwortlichkeit für alles, was seitdem geschah, lastet allein auf der amerikanischen Brüderschaft. Ich glaube, der verstorbene Herr Oliphant[i] wusste mehr um die Sache, als irgend ein Engländer.

Frau Blavatsky ging jedoch, um eine lange Geschichte kurz zu machen, aus dem Gefängnisse als Tibetanische Buddhistin und Prophetin einer neuen Religion hervor. Das Wiederauftauchen der Frau Blavatsky hat einen gänzlichen Umschwung der seither befolgten Politik der Geheimhaltung notwendig gemacht.“

P.S.: Das Buch von C.G. Harrison: ???Das transcendentale Weltenall“ ist im Nachdruck erhältlich im Verlag Engel&Co, Alexanderstraße 11; 70184 Stuttgart.

(Vorabdruck aus: Beiträge zur Dreigliederung, Anthroposophie und Kunst, Heft 48/2001. Zu beziehen über: Lohengrin-Verlag; Mühlenberg 12; D - 25782 Tellingstedt. E-Mail: Lohengrin-Verlag@t-online.de).

[1]  Siehe dazu die Ausarbeitung zum Problem der ???8. Sphäre“: Arfst Wagner: Das Geheimnis der achten Sphäre. In: Flensburger Hefte Nr. 61: Die Hintergründe von 666. Flensburg 1998.

 

Ende!

Gruß Paraneua-Bioeule: www.paraneua.de/menschistsonnenwesen23nov03.htm

 

 



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