nikolaussiegervolk

Zurück

Dies ist G o o g l e s Cache von http://www.pegasus-design.de/dox/advent_6h.html.
G o o g l es Cache enthält einen Schnappschuss der Webseite, der während des Webdurchgangs aufgenommenen wurde.
Unter Umständen wurde die Seite inzwischen verändert.Klicken Sie hier, um zur aktuellen Seite ohne Hervorhebungen zu gelangen.
Um einen Link oder ein Bookmark zu dieser Seite herzustellen, benutzen Sie bitte die folgende URL: http://www.google.com/search?q=cache:N-OonrjECg8J:www.pegasus-design.de/dox/advent_6h.html+nikolaus+nic%C3%A4a&hl=de&lr=lang_de&ie=UTF-8


Google steht zu den Verfassern dieser Seite in keiner Beziehung.
Diese Suchbegriffe wurden hervorgehoben:  nikolaus  nicäa 

Heiligenkalender
6. Dezember - Nikolaus
 
 
 
Nikolaus von Myra
Metropolit von Myra, Wundertäter
 
* um 280/286 in Patara in Lykien
+ 6. Dezember zwischen 345 und 351 in Myra
 
Der griechische Name bedeutet: "Sieger aus dem Volk"
 
Nikolaus war Metropolit (Bischof der griechischen Kirche) von Myra. Das einst griechische Myra liegt heute in der Türkei und heißt offiziell Kale, wird umgangssprachlich meist Demre genannt. Kale liegt in der antiken Landschaft Lykien in Südwestanatolien. Das ist die Gegend um Antalya, im Westen vom Thaurusgebirge begrenzt.
Obwohl er zu den Heiligen gehört, die in Ost und West universal verehrt werden, ist die historische Figur Nikolaus kaum zu erfassen. Während der letzten großen Christenverfolgung unter Kaiser Galerius (um 310) wurde Nikolaus ins Gefängnis geworfen und gefoltert. Von den Misshandlungen gezeichnet, nahm er am Konzil von Nicäa (325) teil. Das ist die letzte historisch belegte Tatsache über ihn.
In den Beschreibungen des Lebens von Nikolaus verschmilzt seine Gestalt mit historischen Begebenheiten aus dem Leben anderer gleichnamiger Heiliger, z.B. mit denen die dem Abt Nikolaus (gest. 564) vom Kloster Sion bei Myra. Seit dem 6. Jh. wird Nikolaus n der Ostkirche verehrt. Mit Hilfe griechischer und lateinischer Fassungen seiner Lebenslaufes, ergänzt um Wundergeschichten, verbreitete sich sein Ruf auch in der römisch-katholischen Kirche.
Schon im 10. Jh. entstanden die noch heute bekannten Gebräuche um den Nikolaustag. Durch die Überführung seiner Gebeine von Myra nach Bari in Italien im Jahre 1087 erlebte sein Kult im Abendland noch eine weitere Steigerung.
Aber erst die Kreuzzugsbewegung, die Nikolaus-Wallfahrten und sein Nothelfer-Patronat begründeten seine universale Verehrung im Bereich der römischen Kirche. Um 1500 waren ihm im Abendland weit über 2000 Kirchen und Kapellen geweiht.
Nach den Lebensbeschreibungen wuchs Nikolaus in einer vermögenden, frommen und wohltätigen Familie auf. Als seine Eltern an der Pest starben, verteilte er sein ererbtes Vermögen an die Armen und wurde Priester. Die Bevölkerung von Myra rief in schließlich zu ihrem Bischof aus.
St. Nikolaus und die drei Jungfrauen
Von seiner Freigebigkeit berichtet die Legende von den drei Jungfrauen. Ein verarmter Bürger, Vater von drei Töchtern wusste nicht mehr, wie er seine Familie ernähren und die Jungfrauen ohne Mitgift unter die Haube bringen sollte. In seiner Verzweiflung hatte er den Plan gefasst, die Töchter in die Prostitution zu verkaufen. Davon erfuhr der Hl. Nikolaus. In drei aufeinander folgenden Nächten warf er jeweils ein Säckchen mit Gold durch die Fenster der Schlafkammern der Mädchen. Nun konnte der Vater ihnen eine Aussteuer bezahlen und die Jungfern konnten heiraten.
Von dieser Legende leitet sich wohl der Brauch der Bescherung am Nikolaustag her. Da Nikolaus seine Wohltätigkeit des Nachts im Geheimen übte, werden auch heute noch die Nikolausgaben heimlich in der Nacht vor dem 6. Dezember in Schuhen, Stiefeln oder Strümpfen versteckt. In den angelsächsischen Ländern bringt Nikolaus als "Santa Claus" den braven Kindern in der Nacht zu Weihnachten heimlich die Geschenke.
Eine andere Legende, die erst im 11. Oder 12. Jh. in Nordfrankreich entstand, erzählt davon, dass Nikolaus drei junge Schüler, die von ihrem Mörder zerteilt und in Fässern gepökelt worden waren, wieder zum Leben erweckte. Von dieser Erzählung stammt die enge Verbindung des Hl. Nikolaus zu Schülern und Schulen.
Von seiner Verbindung mit der Seefahrt zeugen die Legenden, in denen er Seeleuten durch das Stillen von Stürmen und die Errettung aus Seenot hilft.
Nikolaus ist Patron von Russland, Griechenland und Lothringen, der Städte Ancona, Bari, Meran, Sassari und Venedig in Italien, La Rioja in Argentinien und vieler weiterer Städte in aller Welt. Er ist Patron der Kinder, der Schüler und der Schulen, der heiratsfähigen Mädchen und der alten Menschen. Unter seinen vielen weiteren Patronaten sind zu nennen, die der Apotheker, der Bäcker, der Bierbrauer, der Brückenbauer, der Feuerwehr, der Gefangenen, der Getreidekaufleute, der Korn- und Samenhändler, der Küfer, der Metzger, der Müller, der Ministranten, der Parfümhersteller und -händler, der Reisenden und Pilger, der Richter, Rechtsanwälte und Notare, der Schiffer, der Weinhändler und der Zigeuner. Natürlich ist er der Patron der Fährleute, der Schiffer, der Matrosen, der Fischer und der Flößer aber auch der Diebe und Verbrecher.
Nikolaus wird angerufen für glückliche Heirat und Wiedererlangung gestohlener Gegenstände; gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe.
Seit dem Spätmittelalter zählt er zu den 14 Nothelfern.
Das "Oleum San' Nicolai", eine wasserklare Flüssigkeit, die noch heute alle 3 Monate am seinem Schrein in Bari, gesammelt wird, wird in sogenannten "Mannafläschchen" an Gläubige verteilt.
Nikolaus stillt den Sturm
In der Kunst wird der Hl. Nikolaus in bischöflichem Ornat mit Mitra und drei goldenen Kugeln dargestellt. Auch Darstellungen mit drei Äpfeln oder Broten, drei aus einem Pökelfass kletternden Knaben, mit Ankern oder Schiffen kommen vor.
Um den 6. September, den Todestag des Nikolaus, haben sich schon seit dem Mittelalter viele Bräuche entfaltet.
Vorläufer des Schenkbrauches am Vorabend des Gedenktages sind schon im 13. Jh. bei mittelalterlichen Bischofsspielen festzustellen.
 In Erinnerung an die Legende von den 3 goldenen Äpfeln - die die Goldklumpen symbolisieren - und an die Erzählung von den drei erretteten Schülern kehrte Nikolaus an den Schulen als Kinderbischof vor ein. Er befragte und bescherte dann die Schüler. Im Zuge der Reformation wurde der Schenkbrauch in bestimmten Regionen auf Weihnachten verlegt. In katholischen Gebieten wird der Vorabend zum 6. Dezember als Rüge- und Schenktag bis heute begangen. Lärmbräuche (Krampus, Gangerl, Knecht Ruprecht) können diesen in seinem Ablauf begleiten.
 
zurück zurück zum 6. Dezember
 
     
     



Datenschutzerklärung
Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!